Der Sparküche-Blog.

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15. Jänner

Die Hollerei ist heute dran für ein Sonntagsessen. Das ist ein vegetarisches Restaurant an der Peripherie. Dort wird richtig gut gekocht, mit kleiner aber feiner Speisekarte.

Ich freu mich schon.

14.1.12 12:44, kommentieren

16. Jänner

Heute war es ein eher bescheidenes Mahl: Cremefisolen mit Braterdäpfeln. Hat mir aber trotzdem geschmeckt.

Für die Braterdäpfel habe ich mir, gegen alle Regeln, drei mehlige Erdäpfel in den Dampf gelegt. In der Zwischenzeit habe ich ein Packerl blanchierte geschnittene Fisolen (das wird wohl etwa ein Viertelkilo gewesen sein) aus dem Tiefkühler genommen und in einigen Esslöffeln Obers erhitzt. Dann habe ich gesalzen und gepfeffert und die Fisolen noch einige Minuten geköchelt. Ihr könnt auch, um die Sauce dicker zu machen, einen Kaffeelöffel Speisestärke in einem Esslöffel Milch oder Obers glatt rühren und dann in die Fisolen einrühren.

Zum Schluss noch die Erdäpfel schälen, in Stücke schneiden und in der Pfanne bei großer Hitze in Olivenöl rundherum anbraten.

Und dann als Nachtisch ein Schüsserl Hollerkoch mit Joghurt.

17.1.12 18:28, kommentieren

17. Jänner

Würde ich diesen Blog nicht schreiben, hätte es heute einen stinknormalen Erbsenreis gegeben. So aber habe ich mich zusammengerissen und Reislaibchen gebrutzelt.

Weil ich doch den Rest Reis von neulich hatte. Zu diesem habe ich ein Ei, einen Esslöffel Mehl, eine Handvoll tiefgekühlte blanchierte Erbsen, einen Esslöffel gehackte Dille, Salz und Pfeffer und dann noch, weil mir die Masse zu trocken schien, ein bisserl Obers gegeben und alles gut durchgemischt.

In meiner Pfanne habe ich reichlich Olivenöl (also den Boden sehr gut bedeckt) erhitzt, aber nicht allzu heiß. Dann habe ich je einen gehäuften Esslöffel der Masse in ein Eck gegeben und flachgedrückt. Diese Fladen habe ich einige Minuten gebraten, dann gewendet und nochmals einige Minuten gebraten.

In Summe sind sieben solcher Laibchen vor mir gelegen, und ich war mir sicher, dass ich die nicht alle zusammenessen kann. 

Ist mir dann aber doch gelungen.

Dafür hab ich keine Beilage dazugegessen. Vorstellen hätte ich mir einen Kräuterrahm oder einen Salat können, alles andere wäre zu viel gewesen.

17.1.12 18:35, kommentieren

18. Jänner

In Gedanken kratze ich mich gerade am Kopf, was ich euch zum heutigen Tag berichten soll. Die aktuelle Kleine ist nämlich anderweitig versorgt. Und ich ... ich ... ich habe heute nichts gegessen. Richtig nichts. Heute habe ich meinen ersten Fasttag.

Schuld ist Bernhard Ludwig, über den ich gestern im Radio nicht lachen konnte, weil er ausnahmsweise völlig ernst seine Methode 10in2 vorgestellt hat. Einen Tag normal essen. Und am nächsten Tag gar nichts.  Und dann wieder normal, und dann wieder nix, und so weiter. FDH also, aber geblockt, sozusagen.

Weil ich das ausprobiere, habe ich in der nächsten Zeit möglicherweise öfter nix zu schreiben hier. Jeden zweiten Tag zu fasten werde ich sowieso nicht durchhalten. Aber zwei bis drei Tage in der Woche kann ich mir das vorstellen.

Trotzdem: aufs morgige Frühstück freu ich mich schon jetzt.

19.1.12 21:58, kommentieren

19. Jänner

Im Moment schauts nicht so aus, als würde 10in2 mein neues System werden (übrigens, für alle Wissen-wollerInnen: die Sendung Radiodoktor lief in Ö1 am 16. Jänner um 14.05 Uhr). Der Kreislauf war heute früh durchaus beleidigt, und dass ich mir zur normalen Frühstücksration ein zusätzliches Butterbrot geschmiert hatte, hat der Magen überhaupt nicht goutiert.

Aber am Vormittag ist etwas Interessantes geschehen: ich hatte plötzlich Heißhunger auf einen Salatteller. (Ist mir in der Form auch noch nicht passiert.)

Ich bin dann einen Kompromiss eingegangen und habe beim Großbäcker meines Vertrauens ein Weckerl mit Frischgemüse und Käse gekauft und zu Hause einen Grießschmarrn mit Kirschenkompott nachgelegt.

Für diesen habe ich drei Achtel Milch mit einer Prise Salz und einem Ei verquirlt und dann Grieß eingerührt, bis die Sache zwischen dünn- und dickflüssig war. Dann habe ich diesen Teig leider nicht eine Stunde ziehen lassen, wie das Rezept vorschlägt, sondern nur zwanzig Minuten. Leute, ich sage euch: folgt dem Rezept. Es war nämlich dann noch nicht die ganze Flüssigkeit aufgesogen, beim Backen kam die nach oben und der Grieß unten legte sich fett grinsend an meine Handgeschmiedete, die aber eh mit einem gehäuften Esslöffel Schmalz gefettet war. 

Jedenfalls hab ich dann die Hitze reduziert und den Teig zerteilt und gewendet und dauernd in der Pfanne herumgeschaufelt, so dass das Ergebnis trotzdem noch essbar war. Drüber hab ich mir Honig geträufelt, und das alles hat mir hervorragend geschmeckt. Das Kompott kam aus dem Glas, Ernte 2008, aber immer noch sehr aromatisch.

Ob morgen wieder ein Nulltag werden wird, überlege ich mir noch.

19.1.12 22:08, kommentieren

20. Jänner

Tut mir Leid, dass ich euch da gerade mit meinen persönlichen Befindlichkeiten quäle. Heute hab ich es nochmals mit einem Fasttag versucht. Bis zum frühen Nachmittag habe ich auch durchgehalten, aber bei der Vorstellung, dass ich dieses Gefühl jetzt dreimal in der Woche aushalten soll, bin ich mutlos geworden.

Und habe mir eine Reihe von Butterbroten geschmiert.

Aber der Plan ist, in Zukunft einmal in der Woche einen Fasttag einzulegen. Ist ja auch schon was.

21.1.12 12:08, kommentieren

21. Jänner

Zur Feier des Tages habe ich heute ein Viertelkilo Tiefkühl-Shrimps erworben. Mach ich eh nur einmal im Jahr, StammleserInnen wissen das. Jedenfalls verwende ich die Hälfte davon heute für den mittäglichen Risotto mit Schrimps.

Dafür habe ich ein Eckerl Speck klein gewürfelt und langsam im Reinderl auslassen. Darin habe ich ein halbes fein geschnittenes Zwiebelhapperl angebraten und dann etwa 15 Deka Rundkornreis mitgebraten. Salz und ein paar zerbröselte getrocknete Schwammerl dazu und mit einem Schluck Madeira abgelöscht. Dann mit heißem Wasser aufgegossen, bis der Reis bedeckt ist, Deckel drauf, Hitze reduzieren und so lange köcheln, bis das Wasser aufgesogen ist.

Immer wieder umrühren und mit heißem Wasser aufgießen, so lange bis der Reis so gut wie durch ist. Dann kommen 10 Deka gekochte Shrimps dazu und köcheln noch zwei Minuten, bei Tisch kommen gehackte Dille und Pfeffer drüber.

21.1.12 12:18, kommentieren

22. Jänner

Die erste Hälfte des Shrimps-Rests habe ich gestern abends übrigens, wen´s interessiert, zu einem Shrimps-Cocktail verarbeitet: nämlich mit einem gehackten Ei, zwei Esslöffeln Mayonnaise, ein paar Tropfen Balsamico, Salz, Pfeffer und gehackten Dillspitzen.

Die unwiderruflich letzten Drehwürmchen habe ich heute im Wok gebraten, und zwar zu einer Karotten-Shrimps-Pfanne. Weil vom Risotto gestern ein Rest geblieben ist, den auch abends keine wollte.

Heute habe ich den Wok wieder mal herausgeräumt und im voraus schon ein halbes Zwiebelhapperl geschnitten und fünf kleine Karotten geputzt und scheibliert.  Dann hab ich im Wok einen ordentlichen Schuss Sonnenblumenöl erhitzt und den Zwiebel drin angebraten. Dann die Karotten dazu und unter Rühren weitergebraten, Salz dazu und einen Teelöffel Balsamico, und immer schön rühren, denn die Hitze ist groß.

Nach ein paar Minuten hab ich ein gutes Achterl Wasser dazugegossen, eine Handvoll gefrorene Erbsen hineingeschmissen, durchgerührt und den Deckel draufgetan. Das hat dann ein paar Minuten gekocht. Deckel wieder weg, die noch vorhandene Flüssigkeit auf fast nichts mehr einkochen lassen, das Gemüse an den Rand geschoben, in der Mitte die Shrimps eine Minute gebraten (immer schön rühren!), dann wieder alles vermischt, den Reis untergehoben, von der Hitze genommen und zugedeckt ein paar Minuten durchziehen lassen.

22.1.12 14:24, kommentieren

23. Jänner

Krank. Deshalb Pizzalieferung. Das haushaltszugehörige Kind war begeistert.

24.1.12 11:27, kommentieren

24. Jänner

Immer noch krank. Aber gesund genug, um Rindfleisch-Eintopf mit Hirse zu fabrizieren.

Allerdings hatte ich das Gulaschfleisch vorher nicht aufgetaut, und das hätte sich doch empfohlen, weil es dann besser rundherum anzubraten gewesen wäre. So habe ich nur den gefrorenen Klumpen von  allen Seiten in Schmalz gut angebraten und dann mit Salz und Osmanischer Gewürzmischung gewürzt, mit einem mittleren Glas gekochter Paradeiser aufgegossen und bei reduzierter Hitze ordentlich schmurgeln lassen.

Irgendwann zwischendurch, zu passender Zeit, habe ich eine ordentliche Portion Hirse gemäß der Packungsanleitung gekocht, schon im Hinblick auf eine morgige Weiterverwendung des Rests.

Zehn Minuten vor Ende es Eintopfs habe ich zwei Handvoll ebenfalls gefrorener Fisolen, geschnitten, dazugeworfen und weiterköcheln lassen. Bei Tisch noch gehackter Petersil (auch gefroren - bei solchen Gelegenheiten weiß ich dann immer, warum ich mir im Sommer die ganze Arbeit eigentlich antue) drüber.

Ja, ich weiß eh: geschnittene Zwiebeln wären auch kein Fehler gewesen. Aber nach dem war mir heute so überhaupt nicht.

24.1.12 11:34, kommentieren

25. Jänner

Den Rest der Hirse habe ich heute zu einem Hirseauflauf verarbeitet. Vorher hatte ich eine Handvoll Vogerlsalat mit Semmelwürfeln und eine Kürbiscremesuppe.

Für den Hirseauflauf habe ich ein Ei getrennt und das Eiklar zu Schnee geschlagen. Den Dotter habe ich mit 4 Deka weicher Butter, einer Prise Salz und drei Esslöffeln Zucker cremig gerührt. Dann habe ich die Hirse dazugegeben und alles gut vermengt. Zum Schluss kam der Eischnee drunter.

In eine mit Butter ausgestrichene Form habe ich die Hälfte der Masse gestrichen, dann ein kleines Schüsserl abgetropftes Kompott (Äpfel und Zwetschken) und dann die zweite Hälfte der Masse. Oben gut glätten und ab ins Rohr, bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ungefähr eine halbe Stunde.

Alles in allem hat es sehr gut gemundet.

25.1.12 16:29, kommentieren

26. Jänner

Zum Glück ist vom Eintopf letztens ein Resterl geblieben. Da habe ich mir eine Portion Reis dazu gedünstet, und gut wars.

26.1.12 23:01, kommentieren

27. Jänner

Heute habe ich mir das zweite Viertel des Gelben Zentners vorgenommen, den ich letztens schlachten musste. Er ist trocken und zäh geworden, deshalb ist jetzt sein Ende gekommen. Aber insgesamt ist Kürbis schon eins der unkompliziertesten Lagergemüse. - Jedenfalls gab es Kürbis mit Butterbröseln. Vorher den Rest der Kürbiscremesuppe von letztens, und nachher eine Topfen-Honig-Creme.

Die Hauptspeise war ganz einfach zuzubereiten: ich habe den Kürbis ausgehöhlt und geschält und dann in schmale Spalten geschnitten. Die habe ich in Salzwasser bissfest gedünstet. Zwischenzeitlich habe ich in zwei Deka Butter eine gute Handvoll Semmelbrösel angeröstet und leicht gesalzen. Die kamen dann bei Tisch auf die gut abgetropften Kürbisspalten.

Auf das zusätzliche Drüberträufeln von zerlassener Butter habe ich verzichtet - aber wenn ihr mögt, lasst euch nicht aufhalten!

28.1.12 10:02, kommentieren