Der Sparküche-Blog.

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29. Dezember

Eigentlich wollte ich heute den Elch für uns kochen lassen - Fleischbällchen, ihr kennt das. Aber dann wurden wir aufgehalten, und es kochte ein Japaner. Die Einrichtung eines Buffets ist ja wirklich eine Erleichterung in vielen Aspekten. Am meisten haben wir vom Eierreis mit Gemüse gegessen.

Wenn ich den gekocht hätte, hätte ich Reis wie üblich gedünstet und in der Zwischenzeit im beschichteten Reinderl eine Eierspeis aus zwei Eiern gebraten, mit Salz und Pfeffer, und dann hätte ich zwei Handvoll zerkleinertes Gemüse (Zwiebel, Karotten, Erbsen - also die hätte ich ganz gelassen - und Broccoliroserln) dazugegeben, bis auf den Zwiebel alles blanchiert.

Dann hätte ich die Eierspeis gut gewürzt (zum Beispiel Pfeffer, Sojasauce und Schnittlauch), klein zerpflückt und den Reis untergehoben.

30.12.11 16:25, kommentieren

30. Dezember

Stielmangold mit Couscous war es heute.

Dafür habe ich dem Tiefkühler zwei kleine Packerl Stielmangold entrissen und den Inhalt in wenig Salzwasser auftauen lassen und die Flüssigkeit zum Kochen gebracht. Dann habe ich ein bisserl Speisestärke eingerührt und mit zwei Schluck Obers verfeinert. Und dann nochmals nachgewürzt.

Den Couscous hab ich heute "russisch" zubereitet, nämlich habe ich ihn in eine Schüssel gegeben und Salz dazu getan, im Wasserkocher Wasser erhitzt und das kochend heiß über den Couscous geschüttet, zugedeckt und eine Viertelstunde quellen lassen.

Naja. Gestern wars besser, aber Hauptsache wir sind satt.

30.12.11 16:29, kommentieren

31. Dezember

Die Kurzfassung ist: heute aßen wir Fisolengemüse mit Polenta.

Die - im wahrsten Sinn des Wortes - lange Version ist: weil ich heute schon mit den Neujahrsvorsätzen begonnen habe, kreisten meine Gedanken um den übervollen Tiefkühler (leeren!), und prompt habe ich daraus ein Packerl blanchierter Fisolen entfernt. Und zu einem Gemüse verkocht, ganz einfach: die nur etwas angetauten Fisolen in ein Reinderl gegeben, mit etwas Salz erhitzt, mit zwei Schluck Obers abgelöscht, mit Osmanischer Gewürzmischung verfeinert, zugedeckt und ein paar Minuten köcheln lassen und dann den Herd abgedreht.

Und danach zur Polenta. Im beschichteten Reinderl einen dreiviertel Liter Wasser mit Salz zum Kochen gebracht. Den Rest Polenta eingerührt - und geflucht, weil ich offensichtlich viel zuviel Wasser hatte und der Grieß verloren im Salzsee schwamm. Das ganze kochte dann auch noch ziemlich und blubberte fast aus dem Topf, und nach zwei Minuten heftigen Rührens hab ich die Geduld verloren und die Flamme abgedreht, Deckel drauf und stehenlassen.

Zum Glück, muss ich sagen, denn zu dem Zeitpunkt rief ein lieber Freund aus Deutschland an und wir quatschten eine Dreiviertelstunde. Danach kehrte ich wieder in den Alltag zurück, klaubte aus dem Tiefkühler auch noch zwei Scheiben Bärlauchbutter, und das war nicht vielleicht eine verhatschte, sondern mit Abstand die beste Polenta, die wir je hatten.

Die Bärlauchbutter zerfloss auf der Polenta, die Fisolen waren gut gewürzt, es war einfach ein nettes letztes Essen im Jahr.

31.12.11 13:39, kommentieren