Der Sparküche-Blog.

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14. Dezember

Euch zuliebe bin ich heute nach Hause gefahren, anstatt bei dem Kebab-Standl, um das ich schon eine Weile herumgeschlichen war, einen Döner zu verschlingen. Da habe ich mir mein Fast Food lieber selber gemacht, damit ich euch wenigstens schreiben kann, dass ich Nussnudeln mit Kompott gegessen habe.

Das Kompott kam aus dem Glas (war aber selbstgemacht, immerhin). Die Nudeln von gestern habe ich in heißer Butter geschwenkt, mit einem Rest geriebener Mandeln bestreut und dann kräftig überzuckert.

14.12.11 22:04, kommentieren

15. Dezember

Heute habe ich mir eingebildet, einen mexikanischen Maisauflauf mit Ingwergemüse zu fabrizieren. Das Gemüse ist ganz gut gelungen, aber den Auflauf habe ich verkackt, um es offen zu sagen. War aber mein Fehler, ich habe das Rezept nämlich abgewandelt. Das Originalrezept sagt:

Zwei Eiklar mit etwas Salz schmierig steif schlagen und kühl stellen. Die Dotter mit 60 ml Milch, 60 ml Rahm und ein bisschen Muskatnuss oder Galgant mindestens 5 Minuten mit dem Handmixer verrühren. Schnee zur Masse geben, 12 Deka Maismehl (nicht Grieß!) langsam einstreuen und dabei locker unterheben. Die Masse muss aussehen wie ein Biskuitteig (darf nicht zu fest sein). Je weniger Mehl, desto lockerer der Auflauf - aber irgendwann kippt das System ...

Eine Form einfetten und mit der Masse befüllen und im Dämpfeinsatz ca. 12 Minuten über Wasserdampf garen und dann stürzen. (das Rezept stammt aus der "Milden Ableitungsdiät" von Rauch & Mayr, aber das soll euch nicht abschrecken, das Ding schmeckt gut!)

Für das Ingwergemüse habe ich den Rest vom Broccoli und ein paar kleine Karotten scheibliert. In wenig Butter habe ich einen Teelöffel geriebenen Ingwer und das Gemüse angebraten, dann gesalzen und mit wenig Wasser angegossen und zugedeckt ein paar Minuten gedünstet. Zum Schluss habe ich das Gemüse noch ein bisserl gestaubt und Petersil, gehackt, drübergestreut.

16.12.11 14:55, kommentieren

16. Dezember

Vom gestrigen Maisauflauf ist die untere Hälfte roh geblieben gestern. Die habe ich nochmal nachgegart und heute stilgemäß mexikanischen Maisauflauf mit Paradeissauce gegessen.

Dazu habe ich ein Glas passierter Paradeiser ins Reinderl gegeben, mit Zucker und Salz erhitzt und dann einen Löffel Speisestärke, mit kaltem Wasser durchgerührt, untergemischt.

Und dann habe ich den Auflauf in Würfel geschnitten und in der Sauce erwärmt.

16.12.11 15:00, kommentieren

17. Dezember

Nach längerer Zeit habe ich heute wieder mein beschichtetes Reinderl ausgepackt, um einen einfachen Risotto zu fabrizieren. Nämlich einen Karotten-Chinakohl-Risotto.

Dazu habe ich das Reinderl erhitzt, dann Rundkornreis drin trocken angeröstet (ohne Fett), mit heißem Wasser abgelöscht (ungefähr doppelt Wasser wie Reis), gesalzen, gepfeffert, zwei Esslöffel gehackte Kürbiskerne dazugegeben (weil die vom Weihnachtsbacken übrig geblieben sind) und zugedeckt bei kleiner Hitze köcheln lassen. 

Dann hab ich flott drei kleine Karotten in kleine Würfel geschnitten und eine Handvoll in Streifen geschnittenen Chinakohl vorbereitet. Die Karotten hab ich sofort dazugegeben, den Chinakohl kurz vor Ende der Garzeit. (Von kleinen Karotten spreche ich übrigens deshalb immer, weil lch ausschließlich kleine Karotten habe. Die eigene Ernte war nämlich von der alten Sorte "Ochsenherz", und die sind bei mir einfach klein und bunkert geworden.)

Am Schluss habe ich noch zwei Deka Butter eingerührt und bei Tisch mit geriebenem Parmesan bestreut.

17.12.11 11:57, kommentieren

18. Dezember

Vorweihnachtliche Tiefkühlerentleerungsaktivität. Daher habe ich heute eine Rindszunge entnommen und die gekocht. Und wir aßen nach einer Eintropfsuppe mit Suppengemüse eine gekochte Rindszunge mit Erbsenpüree.

Dazu habe ich die Zunge gewaschen und in Salzwasser weich gekocht, so ungefähr zwei Stunden. Mit dabei waren eine Portion Suppengemüse, im ganzen, und zwei Lorbeerblätter. Danach habe ich die Zunge geschält (wenn das Ding weich ist, lässt sich die Haut problemlos abziehen - und den Hendln verfüttern) und in Scheiben geschnitten und mit Erbsenpüree serviert.

Für dieses habe ich drei Portionen mehlige Erdäpfel weich gedämpft, geschält und gemeinsam mit einer Handvoll gekochter Erbsen gestampft und mit Milch und Salz zu einer festen Masse verrührt.

Die Eintropfsuppe übrigens kam nur deshalb zustande, weil mir vom Backen ein dreiviertel Ei, verquirlt, übriggeblieben war.

20.12.11 10:51, kommentieren

19. Dezember

Die Zunge ist natürlich ein Zweitagesprogramm. Was nicht unpraktisch ist, weil mir vom Samstag wider Erwarten eine Portion Risotto übrigeblieben ist. Also habe ich heute Rindszunge mit Gemüsereis verdrückt.

Den Reis hab ich mit ein bisserl Butter und Wasser aufgewärmt, und die Zunge ebenso in der Suppe.

20.12.11 10:53, kommentieren

20. Dezember

Und heute habe ich mich an die Verwertung des restlichen Erbsenpürees gemacht. Demzufolge gab es gratiniertes Erbsenpüree mit Jägersalat.

In eine passend große Auflaufform (mit Öl ausgestrichen) habe ich die Hälfte des Pürees gestrichen, dann den endgültig letzten Rest der Zunge, klein geschnitten, darauf verteilt und darüber die zweite Hälfte des Pürees. Darüber hab ich geriebenen Käse gestreut und die Form für 20 Minuten bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr gestellt.

Dazu habe ich den Rest vom in Streifen geschnittenen Chinakohl gegessen, mit Balsamico und Kernöl mariniert.

20.12.11 10:56, kommentieren

21. - 23. Dezember

Was ich vorgestern und gestern so gegessen habe, darüber wollen wir in vorweihnachtlicher Amnestie den Mantel des Schweigens breiten.

Heute habe ich mir einen Milchreis bereitet, und dafür, dass es mein erster war, war er gar nicht schlecht.

Dafür habe ich einen halben Liter Milch und ca. 15 Deka Rundkornreis mit 3 Deka Zucker und einer Prise Salz im beschichteten Reinderl zum Kochen gebracht und dann den Reis bei kleinster Hitze weich gedünstet.

Knapp bevor der Reis weich war, hab ich noch einen Apfel, klein gewürfelt, dazugegeben. (Hätte ich mit einer Banane auch machen können.)

23.12.11 16:39, kommentieren

24. Dezember

Ich bin ein bisserl im Hintertreffen mit meinen Kochberichten. Aber soviel weiß ich noch: am Heiligenabend hatten wir mittags Gemüsefleckerl.

Die habe ich wie folgt fabriziert: Während wie immer die Teigwaren in Salzwasser ihrem Ende entgegenkochten, habe ich ein paar Deka Speck klein geschnitten und bei geringer Hitze im Reinderl ausgelassen. Das war dann Fett genug, um zunächst einmal zwei gehackte Schalotten anzubraten und dann noch drei kleine Karotten. Danach habe ich alles gesalzen und mit einem kleinen Glas gekochter Paradeiser aufgegossen und eine Handvoll gekochten geschnittenen Mangold.

 Das alles habe ich zugedeckt einige Minuten köcheln lassen. Dann die Pasta dazu und fertig. (Natürlich sind Fleckerl übriggeblieben, aber zu denen wird mir schon etwas einfallen.)

28.12.11 14:07, kommentieren

25. Dezember

Die Feiertage sind eine einzige Völlerei. Heute haben wir uns mit Suppe und danach mit Schnitzerl, Reis und Erdäpfelsalat verwöhnen lassen.

Zuerst kamen die Kipfler in den Dampf, wurden bissfest gedämpft und noch heiß geschält und in Scheiben geschnitten. Nebenbei dünstete der Reise.

Für die Schnitzerl hat die weltbeste Köchin vier Scheiben Schnitzelfleisch vom Schwein vorsichtig geklopft und danach beidseitig gesalzen und gepfeffert. Dann wurden die Schnitzerl in Mehl gewendet, durch verquirltes Ei gezogen und in Semmelbröseln gewendet. Dann kamen sie in Handbreit heißes Öl und wurden beidseitig goldgelb ausgebacken.

Vom Mehl und vom Ei ist ein bisserl was übrig geblieben. Das wurde gut verrührt und in die zufällig vorhandene kochende Rindssuppe als Nockerl eingekocht (also, um genau zu sein, es wurde  mit einem Kaffeelöffel immer eine kleine Portion Teig in die Suppe geschabt.)

28.12.11 14:16, kommentieren

26. Dezember

Für den Stefanitag habe ich mir mit Freunden eine entspannte Kocherei ausgemacht. P hat eine Gemüsesuppe und Rote-Rüben-Salat gebracht, ich habe einen Karpfen auf dem Erdäpfelbett gebraten und C hat eine unglaubliche Menge an Kastanienreis gespendet. Selbst gemacht - ein Erlebnis!

Weil ich glaube, dass ihr mein Rezept für den Karpfen mittlerweile schon singen könnt und eine Gemüsesuppe für euch auch kein Mirakel mehr ist, schreibe ich euch die Machart für den Kastanienreis auf:

Zuerst wurden nur die allerbesten Maroni gekauft, das zahlt sich für diese Arbeit wirklich aus. Die wurden jedenfalls eingeritzt und dann in Wasser weich gekocht. Das Schälen ist dann die Hauptarbeit. - Naja, vielleicht doch nicht, denn danach werden die Maroni noch durch die Flotte Lotte passiert. Und diese Masse wird dann mit Honig gesüßt, eventuell mit Vanillezucker gewürzt und kommt dann in ein eigenes Gerät, mit dem eine den Kastanienreis in die richtige Form bringt. (Menschen, deren Küche komplett ausgestattet ist, werden vielleicht einen Spätzletrimmer von der letzten Haushaltsmesse vorfinden, den sie genauso verwenden können.)

Da ist das vorherige Schlagen des Obers und Verteilen desselben in Schüsserl als Basis für den Kastanienreis die reinste Kleinigkeit ...

28.12.11 14:29, kommentieren

27. Dezember

Der heutige Tag war von Fast Food bestimmt, meine Kleine war zum ersten Mal mit mir bei MacDonald's, was sie aber zum Glück nicht weiter beeindruckt hat. Und am Nachmittag war ich heilfroh, dass im Möbelgeschäft ein Standerl mit Blätterteigtascherl aufgebaut war, sodass ich die Kleine vor dem Darben bewahren konnte ...

28.12.11 14:31, kommentieren

28. Dezember

Dafür habe ich heute wieder was gezaubert: Marillenknödel. - Wobei ich noch ein paar einzelne Zwetschken eingefroren hatte und also auch einige Zwetschkenknödel drunter waren. Vorher gab es eine Gemüsecremesuppe mit ein paar von den gekochten Fleckerl vom Heiligen Abend als Suppeneinlage. (Den Rest von denen werde ich mit den übrig gebliebenen  Bröseln und Zucker zum Nachtmahl verspeisen.)

Für den Teig habe ich ein Viertelkilo Topfen mit 12 Deka Mehl, 6 Deka Butter, einer Prise Salz, einem Ei und zwei Handvoll Grieß vermengt. Das hat im Kühlschrank dann eine Stunde geruht. Inzwischen habe ich 7 Deka Butter mit einem Haufen Semmelbröseln geröstet (die Menge nehme ich immer nach Gefühl, und eigentlich hätte ich auch geriebene Nüsse untermischen können).

Dann habe ich die tiefgefrorenen Früchte rausgenommen und mit dem Teig dünn umwickelt und in Mehl gewälzt. In siedendem Salzwasser sind die dann ungefähr 15 Minuten geschwommen. Rein in die Brösel, Zucker oder Honig drüber und rein in den Mund.

Blöd, dass die Kerne am Tellerrand die eigene Gefräßigkeit so unbestechlich dokumentieren.

28.12.11 14:40, kommentieren