Der Sparküche-Blog.

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14. August

Sonntags gibts auf dem Wiener Rathausplatz im Sommer Jazz. Dazu lässt es sich trefflich speisen. Ich habe uns erst Hühnersaté mit Currygemüse und Jasminreis gegönnt und danach noch einen Heidelbeerschmarrn. Letzteren würde ich nie selbermachen, aber die Hauptspeise trau ich mir schon zu.

Nämlich kleine Hühnerfleischstücke auf Holzspieße fädeln und in heißer Pfanne mit wenig Öl rundherum kurz braten. Und grob zerteiltes Gemüse (Zwiebeln, Zuchini, Bambus- und Sojasprossen und Karotten) im Wok mit Öl bissfest braten, in einer Currysauce schwenken. Und den Reis eh wie immer dünsten.

Besonders geschätzt habe ich, dass der Koch reichlich Erdnusssauce auf die Spießerl tat.

15.8.11 12:54, kommentieren

15. August

Bodenständig sommerlich ists heute am Feiertag. Eine Eierspeis nach Art der Sparköchin gibts, mit Roggenbrot.

Dazu hab ich einen Paradeiser in kleine Stücke geschnitten und in einem Esslöffel Schmalz gebraten. Dann kamen Salz und Pfeffer drüber und vier von meinen kleinen Eiern. Das wurde gut durchgerührt und ein paar Minuten gebraten. Dann hab ich fünf Mini-Mozzarellas und einen Esslöffel gehackter Kräuter drübergegeben und das Brot geschnitten. Fertig.

15.8.11 12:57, kommentieren

16. August

Weil wir heute Besuch hatten, kochte ich ein bisserl mehr, und zwar Penne mit Zucchinigemüse.

Während also ein Haufen Penne vor sich hin kochte, hab ich im Reinderl bodenbedeckend Olivenöl erhitzt und drei kleine Knoblauchzeherl, zerteilt, gebraten. Dann kam ein mittelgroßer, gewürfelter Zucchini dazu und wurde auch gebraten. Nach drei Minuten kamen Salz, Pfeffer und ein bisserl was vom Nudelkochwasser dazu, und drei kleine geschnittene Paradeiser.

Das wurde ein paar Minuten geschmurgelt, und vor dem Servieren kamen zwei gehäufte Esslöffel gekochtes Karpfenfleisch und ein Esslöffel gehackte Kräuter dazu.

Mundete ausgezeichnet.

17.8.11 09:55, kommentieren

17. August

Die Penne haben wir gestern restlos verdrückt, aber vom Fischgemüse ist eine kleine Portion übrig geblieben. Die werde ich heute ergänzen zu einer Fisch-Gemüse-Pfanne mit Reis.

Ich habe nämlich noch ein paar kleine Paradeiser, die dringend weg müssen, und zwei kleine Melanzani. Letztere werde ich klein würfeln und in wenig Öl scharf braten. Dann kommen die Paradeiser dazu, und wenn die auch ein bisserl gar sind, kommt der Rest von gestern dazu und wird mit erhitzt.

Und während dieser Zeit dünsten zwei Portionen Reis.

17.8.11 10:01, kommentieren

18. August

Heute waren wir zum Essen eingeladen und genossen Rindsschnitzerl mit Rahmsauce und Semmelknödel.

Und ich habe weder eine Ahnung, wie meine Mutter die Schnitzerl hinkriegt noch eine Sauce dazu. Von den Knödeln ganz zu schweigen. Meine Misslänge sind Legion.

Aber ich verspreche euch, ich werde der Sache nachgehen und auch mal welche ausprobieren.

Und morgen koche ich wieder selbst.

18.8.11 20:43, kommentieren

19. August

Gemüse-Risotto ist eines der wenigen Dinge, die ich auch in größeren Mengen, besuchswegen, unfallfrei produzieren kann. Mal davon abgesehen, dass ich zu vorsichtig mit dem Salz umgehe.

Also habe ich dreißig Deka Rundkornreis kurz trocken angeröstet und gesalzen und dann mit einem halben Liter heißem Wasser aufgegossen. Und gerührt. Und das kam dann immer so abwechselnd, Rühren und Aufgießen. Zizerlweise.

Dazwischen hab ich Gemüse zerkleinert und dazugeschmissen. Zuerst die Karotten. Dann Zucchini. Und zum Schluss ein paar gewürfelte Paradeiser und (am Kolben gekochte und dann mit dem Messer runtergefitzelte) Kukuruzkörner, vielleicht eine Handvoll. Was mein Gemüsebeet sich halt so entreißen ließ. Gepfeffert wurde zwischendurch auch - da bin ich nicht zu vorsichtig umgegangen, muss ich zugeben.

Zum Schluss hab ich vergessen, ein Stück Butter einzurühren, aber wir haben das mit reichlich geriebenem Parmesan wieder ausgeglichen. Und grünen Salat dazugegessen. Nicht authentisch italienisch, aber danach waren alle Reste weg, ähem.

20.8.11 00:08, kommentieren

20. August

Gemüse muss in den Tiefkühler. Also muss was anderes raus. Heute musste ein Becher mit gewürfelter roher Lammleber dran glauben. Eingeweihte wissen schon, was jetzt kommt: Lammleber nach Art der Sparköchin mit Reis.

NeueinsteigerInnen lesen beim 7. Juli nach, StammleserInnen sei gesagt, dass es diesmal Zwiebel, Apfel und Fleischparadeiser waren sowie Salz, Pfeffer und Rosmarin. 

Unglaublich, aber das ist eines der Lieblingsessen meiner Kleinen. 

20.8.11 13:58, kommentieren

22. August

Heute habe ich nicht gekocht. Morgen gibts wieder Fisch für die Menge, aber heute hatte ich frei.


22.8.11 20:40, kommentieren

23. August

Den gebratenen Karpfen auf dem Erdäpfelbett hat heute jemand anders produziert. Ich muss sagen, wenn ich mich ohne Vorarbeit zum vollen Teller setzen kann, schmeckts noch besser.

Auf ein Backblech wurde ein bisserl Wasser und Öl gegeben, dann knapp drei Kilo geschälter, längs geviertelter Erdäpfel (da spreche ich ein großes Wort gelassen aus - an den Erdäpfeln wäre ich eine Stunde gesessen!) und ein in Spalten geschnittener Hokkaido draufgegeben. Nochmal Öl drauf, mit Salz und Kräutern gewürzt,  ein bisserl durchgemischt und den Karpfen draufgelegt.

Dieser wurde vorher geschuppt, ausgenommen und wie folgt gewürzt: außen wurden Schnitte reingemacht und die mit einer Mischung aus gehacktem Knoblauch und Salz zugeschmiert. Innen kamen Petersilstengel und der Rest von der Mischung hinein. (Paprikapulver oder Zitronenscheiben passen auch gut, wer grad eine unbehandelte übrig hat).

Die Petersilblätter kamen zusammen mit anderen gehackten Kräutern und Salz in zwei Becher Rahm, alles wurde gut zu einer Sauce verrührt. Es muss noch Chili dringewesen sein, denn die Sauce war geschmackig, aber hinterfotzig scharf.

24.8.11 11:53, kommentieren

24. August

Restlessen! - Naja, nicht übertrieben. Nudeln mit Gemüse wars.

Während die Hörnchen kochten, hab ich in Olivenöl ein Happerl Zwiebel, eine Karotte, ein paar Kirschparadeiser und ein Stück einer Zucchinikeule, alles klein gewürfelt, nur die Karotte mit dem Sparschäler traktiert, angebraten. Dann kam Salz und ein bisserl was vom Kochwasser von den Nudeln dazu und alles durfte ein paar Minuten ziehen. Zum Schluss hab ich von gekochten Mini-Kukuruzkolben (meine Ernten eigentlich überdimensierte Maiskölbchen, von der Größe her) die äußeren Teile abschnitten und und untergemischt.

Das war besser als gedacht!

24.8.11 12:11, kommentieren

restlicher August

... ist Pause!

24.8.11 12:12, kommentieren