Der Sparküche-Blog.

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26. Mai

Weil die Champignons im Supermarkt nicht so gut aussahen, dass ich mir eine Sauce daraus zugemutet hätte, wurde kurzerhand umdisponiert: Zucchinicremesuppe und Kaiserschmarrn mit Marillenkompott.

Letzteres aus dem Glas, aus der vergangenen Saison. Der Kaiserschmarrn wurde nach bewährtem Rezept bereitet: Mehl, Milch und Eidotter mit einer Prise Salz verrühren, bis der Teig dickflüssig ist (ca. 10 Deka Mehl und 1/4 Liter Milch pro Dotter, aber eben nur ungefähr - je nachdem). Dann den festen Eischnee unterheben, bei Bedarf Rosinen untermischen, die Masse in eine tiefe Pfanne mit reichlich erhitzter Butter (Schmalz wäre auch eine Option) geben und auf einer Seite goldbraun backen.

Wie ihr das Ding dann umdreht? Tja. Mit einer breiten Spachtel. Oder auf einen Teller stürzen. Oder zerstückeln und die einzelnen Teile umdrehen. Aber auf jeden Fall wieder etwas Butter zerlassen vorher. Und dann eben auf der zweiten Seite backen und irgendwann mit dem Zerzupfen beginnen.

27.5.11 22:41, kommentieren

27. Mai

Aus akuellem Anlass war heute Fasttag, also mittags zumindest. Nämlich war ich auf dem Bauernmarkt. Und weil ich letztens durchs Burgenland gefahren bin und die Erdbeerfelder an den bereits roten Früchten erkannt habe, habe ich die angebotenen Erdbeeren auch gekauft.

Also gab es Gemüsecremesuppe und Erdbeeren mit Honig. Auch damit kann eine sich satt essen, wenn die Menge stimmt.

Für die Suppe habe ich ein Suppengrün geputzt und klein geschnitten, einen mehligen Erdapfel zerschnippelt und alles mit Salz, einem Lorbeerblatt und zwei Knoblauchzehen ins Reinderl gegeben und zum Kochen gebracht. Dann noch ein halbes Stünderl weiterschmurgeln lassen, das Lorbeerblatt entfernt, püriert und mit Milch verfeinert. Und mit Pfeffer.

27.5.11 22:45, kommentieren

28. Mai

Eigentlich wollte ich ein Omelett machen. Dann habe ich dieses gedanklich auf morgen verschoben und eine Portion Couscous gekocht, den wir uns in die restliche Gemüsecremesuppe geschaufelt haben. Die Suppe hatte über Nacht etwas nachgedickt, also war es im Prinzip Couscous mit Gemüsesauce.

29.5.11 22:46, kommentieren

29. Mai

Aber heute! Erstens habe ich ein kleines Stück Suppenfleisch aus dem Tiefkühler genommen und eine Rindsuppe fabriziert. Zweitens habe ich ein Erdbeeromelett gebacken. Von der Suppe ist noch was da, aber das Omelett haben wir komplett verzwickt.

Aus drei kleinen Eiern, einer Prise Salz, einem Viertelliter Milch und vermutlich 15 Deka Mehl habe ich einen Palatschinkenteig gerührt und diesen ein Stünderl ziehen lassen. Dann nochmals gut durchgerührt und in eine Pfanne mit drei Deka erhitzter Butter gegossen. Bei mittelgeringer Hitze hab ich das Omelett auf einer Seite backen lassen und währenddessen in Scheiben geschnittene Erdbeeren im noch flüssigen Teil des Teigs versenkt. 

Nach einiger Zeit habe ich mit allerhand Tricks das Teil gewendet, und bevor es zurück in die Pfanne kam, hab ich nochmals ein Stück Butter in die Pfanne getan. Dann buk das Teil fertig, und wir haben es mit viel Zucker verschmaust.

29.5.11 22:50, kommentieren

30. Mai

Das Suppenfleisch von gestern gabs heute - Rindfleisch mit Mangoldgemüse und Erdäpfeln.

Für das Gemüse hab ich je ein kleines Packerl blanchierten Mangold und Bärlauch aus dem Gefrierschrank genommen und im Reinderl erhitzt. Mit Salz und Milch ein bisserl geköchelt und serviert. Dazu gedämpfte und geschälte Erdäpfel und eben das Fleisch. Super.

30.5.11 13:46, kommentieren

31. Mai

Und hier die Resteverwertung der Resteverwertung: Fleischlaberl und Kalbsbraten mit Cremegemüse und Kohlrabigemüse und Reis.

Klingt super, oder? Eine nicht geplante Familienzusammenkunft zwang uns heute, die Summe aller verfügbaren Speisen auf einen Tisch zu bringen. Von mir kam das Cremegemüse. Weil ich nämlich die Reste des Mangolds und der Erdäpfel mit dem letzten Rest Rindsuppe (samt Gemüse) einfach pürierte. Hat ziemlich würzig geschmeckt.

Die Kohlrabi waren das einzige frisch Gekochte: Kohlrabi entblättern, schälen und reißen (also grob raspeln), in wenig Öl andünsten, mit wenig Wasser oder Suppe aufgießen, würzen und bissfest köcheln. Dann entweder mit Mehl oder Speisestärke stauben oder einen Löffel Rahm einrühren. Damit ersparen wir uns die klassische Einbrenn.

31.5.11 22:48, kommentieren

1. Juni

Weil wir nicht wissen, ob der traditionell erste Tag nach der Schonzeit des Karpfens auch tatsächlich Petri Heil bringen wird, habe ich vorsichtshalber eine Salatplatte mit Ei eingeplant.

Im mütterlichen Gemüsebeet - um ehrlich zu sein, es ist das Rosenbeet! - gedeiht der Salat, und so konnte ich ein Happerl für uns abzweigen. Dazu wird ein kleines Glas Fisolensalat gekippt und drei frische Karotten dazugeraspelt. Dann kommen vielleicht drei oder vier Kapern drüber und eine Handvoll gemischter gehackter Kräuter.

Ich will keine Erdäpfel kochen, deshalb wirds Brot als Beilage geben, und mit gekochten Eiern wird reichlich dekoriert. Vielleicht öffne ich zur Feier des Tages sogar das Glas mit dem eingelegten Schafskäse, der würde die Sache gut abrunden.

Die Marinade wird eine klassische sein, mit Essig, Zucker, Salz und Wasser. Weil die der Kleinen so gut schmeckt. Wäre ich allein, würde Kernöl und Balsamico reichen.

31.5.11 22:54, kommentieren