Der Sparküche-Blog.

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26. März

Heute war es nicht wesentlich mehr Neuigkeitswert: Reis mit Gemüsesauce. Aber etwas zu haben, was grundsätzlich immer schmeckt, ist eine ziemliche Entlastung

Diesmal war ich mit dem Öl nicht sparsam, weil ich die Flasche leermachen wollte (was mir auch gelungen ist). Ins heiße Öl kam dann ein grob geschnittenes Zwiebelhapperl, das glasig werden durfte, und danach zwei Karotten, die ich mit dem Sparschäler in dünne Scheiben gehobelt habe. Mit ein bisserl Wasser aufgegossen und ein paar Minuten schmurgeln lassen. Dann eine Handvoll gefrorene Erbsen dazu, einen Esslöffel gehacktes Fenchelgrün und ein kleines Glas gekochte Paradeiser. - Und ein bisserl Zucker, wegen des Ketchup-Effekts.

Ha! und zwei Stück Kapern hab ich auch hineingegeben, und das war genau die Menge, die die Sauce vertragen hat. Salz und reichlich Pfeffer hinein und fertig.

26.3.11 21:14, kommentieren

27. März

Ein richtiges Sonntagsessen gibt es heute, nämlich einen Faschierten Braten mit Erdäpfelpüree.

Über letzteres brauch ich nix mehr schreiben, denke ich, das findet sich eh laufend in den Rezepten.

Den faschierten Braten würde ich so beginnen, dass ich das Faschierte - na, schon so ungefähr ein Kilo - wie üblich mit Pfeffer, Salz und Rosmarin würzen würde (und, wenn ich gut drauf bin, auch mit Oregano). Dann würde ich es in eine längliche platte Form bringen und längs in die Mitte alles legen, was ich so hätte. Ein Frankfurter Würsterl, zwei gekochte Eier, zwei Essiggurkerl. Vielleicht würde ich das Würsterl sogar mit zwei Scheiben Speck umwickeln. - Wenn ich mir das so überlege, könnte da eigentlich auch ein komplettes Berner Würsterl rein, spricht was gegen Käse im faschierten Braten, eigentlich?

Jedenfalls würde ich das Ding dann zu einer Art Rolle formen, in eine befettete Form geben - am liebsten allerdings in eine Bratfolie, das muss ich zugeben! - und bei 180 - 190 Grad im Rohr backen. Wenn ich sehe, dass Saft austritt, würde ich den ein paar Mal über den Braten gießen. Also, nicht bei der Bratfolien-Variante.

Ja, und dann quer in Scheiben schneiden und hoffen, dass die Optik mit dem Geschmack mithalten kann ...

26.3.11 21:22, kommentieren

28. März

Da hammas. Am Freitag kochte der Fernsehkoch ein Moussaka, und nix wars gestern mit dem faschierten Braten. Moussaka wurde ausprobiert. Eine Art österreichischer Sparvariante allerdings, die aber unerwartet gut geschmeckt hat.

Soweit ich mir das gemerkt habe, bereitet eine das für vier ziemlich hungrige Leute folgendermaßen zu:

In hübsch heißem Öl gehackten Zwiebel und Knoblauch anbraten, ein halbes Kilo Faschiertes dazugeben und rundherum scharf anbraten, ordentlich würzen (Salz, Pfeffer, Oregano - und für mich natürlich Rosmarin) und kurz dünsten. Auskühlen lassen. In der Zwischenzeit ein gutes halbes Kilo Erdäpfel bissfest dämpfen und schälen, in Scheiben schneiden, auskühlen lassen. Und dazwischen zwei Melanzani längs in dünne Scheiben schneiden, in heißem Öl beidseitig anbraten, auskühlen lassen (ich würde die Melanzani vor dem Zwiebel im Öl braten, das spart eine Pfanne).

Dann in eine befettete Auflaufform eine Lage Melanzani geben,die Hälfte der Erdäpfel drauf, dann das Faschierte, die restlichen Erdäpfel und die restlichen Melanzani. Dann sagt der Fernsehkoch, aber ich halte das für Wahnsinn, einen halben Liter Schlagobers mit ein paar Eiern verschlagen, salzen und über die Masse gießen. Also ich würde da entschieden weniger Obers nehmen, wir müssen nix übertreiben.

Jedenfalls oben mit geriebenem Käse bestreuen und ab ins Rohr, bei 180 - 190 Grad so ein dreiviertel Stünderl braten. Wem der Käse zu dunkel wird, der tut Alufolie drüber.

Einen Teil vom sonntäglichen Rest hab ich in Alufolie eingepackerlt, der wird heute im Backrohr erwärmt und mit Salat aus dem Glas vertilgt.

27.3.11 22:00, kommentieren

29. März

Zeit, dass der Reis vom Samstag endlich wegkommt. Weil die Hendln grad gut in Schuss sind, gibts Eierreis mit Gemüse und Fisch.

Dazu ziehe ich eine Scheibe Bärlauchbutter aus dem Tiefkühler und ein Karpfenfilet. Selbiges taue ich auf, bestreue es mit Salz, Pfeffer und Mehl und brate es, kurz vorm Essen, in einem kleinen Reinderl beidseitig etwa 3 Minuten.

Die Bärlauchbutter erwärme ich in einem größeren Reinderl, gebe den gedünsteten Reis dazu und eine Handvoll Erbsen, eine geraspelte Karotte und eine ebensolche Topinamburknolle. Gesalzen wird auch, und vielleicht sogar Curry drübergestreut. Jedenfalls wird alles gut durcherhitzt und zum Schluss werden zwei kleine Eier drübergeschlagen und hineingecremt.

Mmhh.

29.3.11 18:47, kommentieren