Der Sparküche-Blog.

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13. März

Außer Haus hab ich heute gegessen, und zwar klassisch: zuerst eine Karfiolcremesuppe und dann Schnitzerl mit Reis und Gurkensalat. Wie ihr wisst, hab ichs mit dem Panieren überhaupt nicht, deshalb freue ich mich jedesmal, wenn ich auf solches eingeladen werde ...

Das einzige, was ich euch anbieten kann, ist das mütterliche Rezept für den Gurkensalat:

Nämlich schält und hachelt meine Mutter die Gurke, aber erst, nachdem sie beide Enden der Gurke abgesäbelt und verkostet hat. Das ist vermutlich noch ein Relikt aus den Fünfzigerjahren, als Gurken manchmal bitter schmeckten. (Nachdem ich so gut wie nie welche verarbeite, hab ich über die industriegärtnerischen Entwicklungen bei der Schlangengurke keine Ahnung.)

Jedenfalls werden die Gurkenscheiberl mit Salz vermischt und eine halbe Stunde stehen lassen. In der Zwischenzeit wird einerseits eine große Knoblauchzehe mit Salz zerdrückt und andererseits aus Wasser, Hesperidenessig und Zucker - reichlich Zucker! - eine Marinade vorbereitet. Nach einiger Zeit werden die Gurken gut ausgedrückt, mit dem Knoblauch vermischt und der Marinade übergossen. Ein weiteres halbes Stünderl ziehen lassen schadet überhaupt nicht.

15.3.11 11:42, kommentieren

14. März

Als ich schon dachte, heute werden die beiden Wurstsemmeln endgültig unser Mittagessen gewesen sein, gingen wir doch noch ins Restaurant und ich bestellte mir Marmeladepalatschinken. Weil ihr das Rezept dafür vermutlich schon in F-Dur singen könnt, schlage ich euch den Räuberspieß vor, der ebenfalls auf den Tisch kam.

Nämlich wird ein mürbes Stück Schweinefleisch (am Sonntag zum Beispiel der Lungenbraten, aber nur ein halber kleiner, zwecks Sparen) in mundgerechte Bissen geteilt. Auf den Spieß kommen auch noch Speck (am besten Hamburgerspeck, von dem ihr euch von der Fleischerin eures Vertrauens eine 2 Zentimeter dicke Scheibe einpacken lasst und diese dann quer schneidet), Zwiebelstücke und Stücke eines Würsterls. - Wenn euch aus irgendwelchen Gründen eine Hühnerleber unterkommt, könnt ihr die ruhig dazuspießen. Muss aber nicht sein.

Der fertig bestückte Spieß kommt in eine Pfanne mit Öl und wird in dieser rundherum gut gebraten. Gestern kamen Pommes Frites dazu, aber gekochte Erdäpfel oder Reis passen auch gut. Und Ketchup und Pusstasalat.

15.3.11 11:49, kommentieren

15. März

Mir gestern die Palatschinken zu gönnen, war küchentaktisch nicht so gut, weil ich die eigentlich selber hätte machen sollen, damit die viele Milch wegkommt. Also musste ich heute improvisieren und entschied mich für Falafeln mit Erbsenpüree.

Die Falafeln hatte ich zum Glück im Tiefkühler und taute die nur auf. Die mehligen Erdäpfel dämpfte und ich schälte ich. Ins hohe Reinderl kam zuerst der Schlagobersrest, dann die Milch, dann die zerdrückten Erdäpfel und obenauf die Erbsen. Dann den Pürierstab eingesetzt und sofort gereinigt und dann mit Salz, Pfeffer und ein bisserl Muskatnuss gewürzt und zu Tisch gebracht. 

15.3.11 11:55, kommentieren

16. März

Ich mag grad nicht kochen. Eigentlich wollte ich mit meiner Viertelportion heute den Deewan besuchen, aber dann waren wir zu früh dran und ich hatte einen moralischen Hänger.

Also fuhren wir heim und ich kochte einen Topf voll Grießkoch. Angesichts dieser unüberbietbaren Kombination von Milch, Grieß, Schokogeschmack und Honig war die Kleine überwältigt und grub sich ziemlich durch.

Wenigstens etwas Positives.

 

16.3.11 18:51, kommentieren

17. März

Die Bratwürsterl waren im Angebot. Habe ich zugeschlagen und als Mittagessen Rahmfisolen mit Bratwürsterl komponiert. (Eigentlich habe ich drei Paar gekauft, einzeln verpackt, und eines gleich eingefroren. Das dritte lagert im Kühlschrank, das werde ich euch in nächster Zeit unterjubeln.)

Habe ich also ein Packerl blanchierte geschnittene Fisolen mit Wasser aufgetaut. Ordentlich Salz, Pfeffer und getrocknete Dille dazu. Dann drei Esslöffel Rahm eingerührt und einen Esslöffel Maisstärke drübergestaubt und gut eingerührt.
Hinweis für alle, die es richtig machen wollen: die Maisstärke gehört mit wenig kaltem Wasser glattgerührt und dann erst zu den Fisolen, dann klumpt sie nicht.

Währenddessen habe ich die jeweils in drei Teile geschnittenen Bratwürsterl (damit sie ins Reinderl passen) in einem Reinderl in Öl und mit Deckel drauf gebraten. Dass ein gekochter Erdapfel übrig war, den ich gleich mit hineingeschnitten habe, hat auch nicht geschadet.

17.3.11 14:58, kommentieren

18. März

Inspiratives Kochen wars heute. Nämlich war der Schinken auch im Angebot. Und weil mir beim Nachdenken, was ich wohl heute aus dem Tiefkühler ziehen sollte, nix Gescheites einfiel, plante ich Schinkenfleckerl. Mit Salat - wenn ich dran gedacht hätte, beim heutigen Besuch im Bioladen einen mitzunehmen. Naja.

Weil Ostern näherkommt und ich Zwiebelschalen zum Eierfärben brauche, dachte ich mir, ich brate ein gehacktes Zwieberl mit dem Schinken in Butter an und tu dann die Fleckerl rein. Leider ergab eine Prüfung der häuslichen Vorräte ein Nulllager an Fleckerl. 

Also für die Hörnchen entschieden, und dann wars eigentlich schon wurscht. Dann ist mir nämlich eingefallen, dass ich im Bioladen ja wenigstens ans Schlagobers gedacht hatte, und hab einen ordentlichen Schluck zu Schinken und Zwiebel getan. Und gesalzen und gepfeffert, und dann kam doch noch was aus dem Tiefkühler dazu, nämlich gehackter Petersil.

Und dann die gekochten Hörnchen rein, und dann wars plötzlich Pasta in Schinken-Obers-Sauce. Auch nicht schlecht.

18.3.11 13:22, kommentieren

19. März

Hab ich ein Glück, dass ich mir jedesmal aussuchen kann, womit ich bekocht werden möchte! Diesmal habe ich mich für Powidltatschkerl entschieden.

Deren Rezept habe ich euch zuletzt am 17. Dezember vorgestellt. Ein simpler Erdäpfelteig mit Süßzeugfülle und Butterbröseln. Und Zucker, natürlich.

Ich freu mich schon!

18.3.11 13:28, kommentieren

20. März

An diese Idee mit dem gemeinsamen Brunch kann ich mich gewöhnen! Das letzte Mal wars ein ziemliches Gelage, die von mir mitgebrachten Eier sind gut weggegangen.

Für heute habe ich einen Dinkelblätterteig gekauft - ja, gibts! - und überlege gerade, ob es Tascherl mit Mangold-Käse-Füllung werden sollen oder Schnecken mit Erdäpfel-Salami-Füllung.

Ich fürchte da muss ich euch im Unklaren lassen, aber schmackhaft ist sicher beides.

18.3.11 13:31, kommentieren

21. März

Frühling! Bärlauch!
Nachdem es mich heute früh zu den örtlichen Bärlauchvorkommen gezogen hatte, weil ich natürlich wieder Bärlauchbutter im Tiefkühler bunkern will, habe ich das Zuviel an Ernte gleich zuerst in die vorhandene Gemüsesuppe und dann in einen Bärlauchrisotto eingearbeitet.

Wie üblich habe ich getrocknete Steinpilze und getrocknete Paradeiser in einer Tasse lauwarmem Wasser eingeweicht. Mittags habe ich dann im trockenen Reinderl 15 Deka Rundkornreis angeröstet, gesalzen und dann mit dem Einweichzeugs aufgegossen. Umgerührt und bei mittlerer Hitze schmurgeln lassen, dann noch zweimal mit Wasser nachgegossen und immer wieder gerührt. Fünf Minuten vor Ende der Garzeit hab ich dann ungefähr zwei gehäufte Esslöffel gehackten Bärlauch eingerührt. Goldrichtig war die Idee, dann auch noch einen Schluck Obers dazuzugießen. Den Parmesan hab ich glatt vergessen, und Pfeffer hats heute auch keinen gebraucht.

 

Kleiner Nachtrag zu gestern:
Die Fülle habe ich aus gehacktem blanchiertem Mangold, einem Becher Cottage Cheese, Salz, Pfeffer und einem Eidotter bereitet. Mit dem Eiklar hab ich die Tascherl dann bestrichen. - Sind alle weggekommen, die Dinger.

21.3.11 12:50, kommentieren

22. März

Ein Scheiterhaufen als Resteverwertung wars heute. In eine bebutterte Form hab ich alte Semmelscheiben von drei Semmeln gelegt, die ich in eine Mischung aus 1/4 Liter Milch, einem Rest Obers und zwei von meinen Zwergeiern tauchte, dann gezuckert, noch eine Schicht Semmeln, dann die Zwetschken aus einem Glas Zwetschkenröster, dann noch einmal Semmeln. Den Rest von der Eiermilch hab ich über das Ganze drübergeleert. Wenns ein bisserl mehr gewesen wäre, hätte es auch nicht geschadet. Oben drauf hab ich noch ein paar Butterflocken gegeben.

Im Rohr bei 190 Grad Ober- und Unterhitze ist der Scheiterhaufen dann eine halbe Stunde gewesen.

Den Saft vom Zwetschkenröster hat meine Süße als Sauce dazugegessen.

22.3.11 13:02, kommentieren

23. März

Einmal mehr ein Siebenminuten-Essen, nämlich Couscous mit Fleischsauce. Eigentlich hätte letzteres eine Sauce Bolognese werden sollen, die ich auftaute. Aber dann beim Kochen machte ich den Kühlschrank auf und sah zu meinem Entsetzen einen Rest Gemüsecremesuppe mit Bärlauch. Und die leerte ich dann gleich zur Sauce dazu. (Wäre eh zu wenig Ketchup drin gewesen.)

Hat gut geschmeckt. Aber vielleicht auch nur deshalb, weil wir beide einen nicht zu unterschätzenden Hunger hatten.

23.3.11 15:52, kommentieren

24. März

Heute musste endlich die Fenchelknolle weg. Hab ich wieder mal Reste verwertet und eine Art Fenchel-Erdäpfel-Eintopf gebastelt.

Hab ich zwei mehlige Erdäpfel geschält und in dünne Scheiben geschnitten und in 1/8 Liter gesalzener Milch aufgekocht und dann geköchelt und dann eine Fenchelknolle fein geschnitten, dazu gegeben und mit noch 1/8 Liter Wasser aufgegossen, Deckel drauf, schmurgeln lassen.

Nach ein paar Minuten vom Herd genommen und befunden, dass ich da gar nimmer mit Maisstärke binden musste, das hatten die Erdäpfel für mich erledigt, aber zwecks Abkühlung hab ich den Rest vom Couscous von gestern eingerührt. Bei Tisch musste, wie immer, frisch gemahlener Pfeffer drauf.

Den Rest davon gibts morgen als Beilage zu Bratwürsteln.

24.3.11 23:19, kommentieren

25. März

Genauso wars. Bratwürstel mit Fenchel-Erdäpfel-Eintopf. Mehr kann ich euch nicht berichten.

25.3.11 18:03, kommentieren