Der Sparküche-Blog.

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27. Jänner

Rahmfisolen mit Bärlaucherdäpfeln habe ich heute gezaubert, schnell, schnell.Den Rest von allem wird es morgen als Gemüsecremesuppe geben, denke ich.

Schon in der Früh habe ich ein paar speckige Erdäpfel weich gedämpft und geschält. Und ein Packerl blanchierte fein geschnittene Fisolen aus dem Tiefkühler gelegt.

Als ich von meinen vormittäglichen Erledigungen wieder daheim war, war nimmer viel Arbeit nötig. Die Fisolen mit ein paar Löffeln vom Nudelkochwasser ins Reindl, tüchtig Salz und Osmanische Gewürzmischung dazu und erhitzen. In der Zwischenzeit zwei Scheiben Bärlauchbutter ins zweite Reinderl, die gestückelten Erdäpfeln und ein bisserl Salz dazu und auch langsam erhitzen.

Wenn die Fisolen heiß sind, drei Löffel Rahm dazu, gut einrühren, beides vom Herd nehmen und servieren.

 

Die Bärlauchbutter? Da geh ich im April in der Nähe des örtlichen Bacherls spazieren, pflücke ordentlich Bärlauch und hacke den zu Hause fein und vermische ihn mit Salz und weicher Butter. Dann forme ich daraus mit Hilfe des Butterpapierls eine Rolle und gebe die in den Kühlschrank. Wenn sie fest ist, die Rolle, schneide ich die Butter gach in Scheiben, lege sie in einen Behälter und friere sie ein. Ist im Winter ein Genuss!

27.1.11 12:39, kommentieren

28. Jänner

Das heutige Mittagessen war einfach: Kürbiscremesuppe aus dem Glas, aus dem eigenen natürlich, mit ordentlich Baguettescheiben drin.

Und den Rest von den gestrigen Rahmfisolen habe ich auch druntergemischt. Dazu gemahlene Kürbiskerne, geriebener Parmesan und Kernöl. War ziemlich ausgiebig, kann ich sagen

29.1.11 19:11, kommentieren

29. Jänner

Langsam komme ich mir vor wie in der afrikanischen Küche mit meinem Ewigen Eintopf. Ich habe nämlich heute Rostbratwürstl mit Püree gekocht.

Für das Püree habe ich ein paar mehlige Erdäpfel und ein paar Stücke der endgültig letzten Sellerieknolle weich gedämpft, die Erdäpfel geschält und alles in einem Reinderl zerdrückt. Dann habe ich ein Vierterl Milch drübergegossen und gesalzen und langsam erhitzt. Und dann den Pürierstab reingehalten. Und weil das zu fest geraten ist, das Püree, habe ich den Rest von der gestrigen Suppe dazugegossen. Und nochmals püriert, und dann wars gut. (Den Pürierstab sofort abwaschen, sonst pickt sich das Püree gnadenlos fest!) Die Rostbratwürstel hab ich in Sonnenblumenöl in einem Reinderl mit Deckel gebraten, sonst hätten mir die die Küche versaut.

Den Rest vom Püree werde ich, deshalb Ewiger Eintopf, mit Wasser verdünnt morgen als Suppe servieren. Da kenn ich nix!

29.1.11 19:16, kommentieren

30. Jänner

Vom Kino heimgekommen, war die Zeit knapp und der Hunger groß. Also habe ich vorerst, wie gestern angedroht, den Püree-Rest mit Wasser verdünnt, erwärmt und mit Kernöl als Suppe serviert.

Und dann hab ich aus zwei Eiern in Sonnenblumenöl eine Eierspeis gemacht, kräftig gesalzen und gepfeffert und sie auf Schwarzbrot serviert. (Toasten musste ich das gar nicht mehr, weil es eh schon markant ausgetrocknet war, ähem.)

Wie nennen wir also dieses "Sonntagsmenü"? Erdäpfel-Gemüse-Suppe und Eierspeise auf Schwarzbrot? Na gut.

30.1.11 15:55, kommentieren