Der Sparküche-Blog.

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27. Dezember

Natürlich sind von gestern Rahmfisolen übrig geblieben. Die habe ich püriert, mit etwas Wasser aufgegossen, nachgewürzt und als Fisolencremesuppe serviert. Bevor es dann ein Apfelomelett gab. Dieses war die schnellere Alternative zu den Apfelknödeln, die es eigentlich hätten werden sollen. Aber die kommen auch noch dran, irgendwann.

Für das Omelett hab ich zwei meiner kleinen Stadthendl-Eier mit drei Achtel Liter Milch und einer Prise Salz vermixt und dann soviel Mehl untergerührt, dass es ein dicklicher Palatschinkenteig wurde. Den habe ich kurz stehen gelassen. In meiner Pfanne hab ich ordentlich Butter (mindestens 4 Deka) zerlassen und den Teig dann draufgegossen. Bei mittlerer Hitze habe ich den auf einer Seite gebacken und in der Zwischenzeit zwei kleine Äpfel geviertelt, geschält und in dünne Spalten geschnitten. Die hab ich auf dem Teig in der Pfanne verteilt. Dann hab ich, mit zwei Werkzeugen, das Omelett umgedreht und auf der anderen Seite fertig gebacken.

Bei Tisch dann Zucker oder Honig drauf, und fertig. Den Rest haben wir mit ebenso großer Begeisterung wie mittags am Abend kalt gegessen. 

28.12.10 13:12, kommentieren

28. Dezember

Heute hatten wir den Rest von der Fisolencremesuppe und nachher Pasta mit Sauce Bolognese. Letztere habe ich aus dem Tiefkühler gezogen, daher war es wieder ein schnelles Essen.

Von den Fleckerl habe ich gleich wieder mehr gekocht, denn irgendwann in den nächsten Tagen muss es eine Curry-Gemüse-Pfanne geben. Und das Nudelkochwasser hab ich aufgehoben, da wird noch eine Gemüsesuppe draus.

28.12.10 13:14, kommentieren

29. Dezember

Heute wieder Fremdversorgung und daher kein Kochen. Tut auch mal wieder gut. Was ich aber heute koche, ist die Gemüsesuppe.

Das Nudelkochwasser von gestern kommt mir da gerade recht. Ich gebe ein geputztes, klein geschnittenes Suppengrün rein, und zusätzlich noch zwei halbierte Knoblauchzehen und je einen klein geschnittenen Zwiebel und Erdapfel. Und natürlich ein Lorbeerblatt. Und vielleicht einen Löffel von den gekochten Paradeisern aus dem Glas, in dem von neulich immer noch ein Rest auf Verwertung wartet.

Das ganze stelle ich dann bei eher geringer Hitze auf den Herd und lasse es eine Stunde dort. Dann entscheide ich mich, ob die Gemüsesuppe so bleibt oder ob ich das Lorbeerblatt rausnehme und den Rest püriere und eventuell mit ein bisserl Obers verfeinere.

28.12.10 13:20, kommentieren

16. Oktober

Neulich hab ich mich unheimlich geärgert, weil im Fernsehen irgendwelche selbsternannten ExpertInnen meinten, im Winter gibts kein Gemüse. Sind die wo ang´rennt? Ich komme locker auf zwanzig Gemüsesorten, die im Winter so richtig gut schmecken. Und ich werde versuchen, jeden Tag eine andere mit einem Rezept zu präsentieren.

Beginnen wir mit Lauch, oder Porre(e). Manchmal zaubere ich mir damit ein ausgesprochen delikates Lauchgemüse.

Und zwar ganz einfach. Den Lauch wasche ich und schneide ihn in schmale Ringe, brate diese in einem Alzerl Butter kurz glasig, gieße mit etwas Obers auf, salze und lasse das ganze zugedeckt ein paar Minuten dünsten. Manchmal würze ich zusätzlich mit meinem afrikanischen Curry oder einem Hauch Muskatnuss, aber meistens reicht mir der Lauchgeschmack. 

Macht sich gut mit einem milden Fleischlaberl oder gebratenem Fisch oder einfach Erdäpfelschmarrn oder Reis.

 

29.12.10 19:24, kommentieren

17. Oktober

Was es aus österreichischer Ernte bis zum Frost gibt, ist Fenchel. Da kann ich euch eine Fenchelcremesuppe oder Fenchelgemüse empfehlen.

Fangen wir mit letzterem an, denn aus diesem ergibt sich dann erstere. Die Fenchelknolle teile ich längs und gebe, falls nötig, die äußeren zähen Blätter und auf jeden Fall den Strunk weg. Sollte noch Blattwerk dran sein, gebe ich das auf die Seite, das wird später gehackt und als Garnitur verwendet.

Was übrig bleibt, schneide ich in möglichst dünne Streifen und bereite es wie gestern mit Milch oder Obers zu. Auch hier genügt meiner Meinung nach der Eigengeschmack und eine Prise Salz, als Beilagen empfehlen sich die gleichen wie gestern. Oh, Bulgur und Hirse hab ich vergessen - probiert das unbedingt aus!

Wenn vom Gemüse was übrig bleibt, kommt der Pürierstab hinein und eventuell ein bisserl Wasser dazu, wird gut durchgerührt und wird mit Kernöl, einem gehackten Ei, gehacktem Schinken oder Lachs oder ein paar Semmelwürferl garniert.

 

29.12.10 19:30, kommentieren

30. Dezember

Ein netter Herr vom Vapiano hat heute für mich gekocht. Eines der wenigen Fast-Food-Lokale, für die ich mich uneingeschränkt erwärme. Du suchst dir die Teigwaren und die Sauce aus, und während die Teigwaren kochen, wird die Sauce vor deinen Augen zubereitet. Dann die Nudeln dazu, auf den Teller, Getränk dazu und du trägst das Tablett zum Tisch und kannst essen. Auf dem Tisch allerhand zum Nachwürzen, unter anderem Töpfe mit Basilikum und Rosmarin. Für mich war es heute die Luxusvariante: Fusilli con Scampi.

Zuerst kam Öl in die wok-ähnliche Pfanne, dann die Garnelen, die wurden gut angebraten, danach Karotten in Streichholzformat (also Julienne) und Lauchringe. Wieder gut gebraten, dann vom Rosmarin was dazu geschnippelt, ein Schöpfer Paradeissauce dazu und nach Wunsch Knoblauch und Chili. Salz muss wohl auch dabei gewesen sein. Und zum Schluss, wer will, noch Parmesan drüber. Fünf Minuten - fertig. Köstlich.

Wenn allerdings drei oder vier Menschen vor dir in der Schlange stehen, kannst du es dir gemütlich machen ...

 

30.12.10 15:37, kommentieren

31. Dezember

Das silvestrige Mittagessen war banal. Gemüsesuppe und Schinkenfleckerl.

Für die Schinkenfleckerl hab ich im Reinderl ein paar Deka Butter zerlassen und in der Zwischenzeit den Rest einer Schinkenpackung in Fleckerl geschnitten. Dann hinein in die Butter, gesalzen und gepfeffert und kurz angebraten. Dann die Rest-Fleckerl von neulich untergemischt und mit Selleriesalat aus dem Glas serviert.

Von der Suppe wird für morgen auch noch was da sein ...

Damit beschließe ich das erste Jahr der Singlekocherei - bis zum nächsten Jahr, und lasst es euch gut gehen und erfüllt euch eure Wünsche, so gut es geht!

31.12.10 17:04, kommentieren