Der Sparküche-Blog.

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24. November

Herbstlich koche ich gerade. Es war das letzte Stück vom Hokkaido, und diesmal habe ich es zu Kürbispüree mit Couscous verkocht. Nachher haben wir dann noch ein Stück Kuchen verdrückt.

Diesmal habe ich den geschälten Hokkaido in große Stücke geschnitten und gemeinsam mit ein paar geschälten mehligen Erdäpfeln weich gedämpft. Dann in einem Reinderl püriert und mit ein bisserl Milch auf die richtige Konsistenz gebracht. Mit Salz gewürzt.

Parallel dazu habe ich im beschichteten Reinderl einen guten Viertelliter Salzwasser zum Kochen gebracht, entsprechend Couscous reinrieseln lassen, einmal aufkochen lassen, vom Herd genommen und zugedeckt eine Viertelstunde ziehen lassen.

Bei Tisch kam dann der Couscous übers Kürbispüree und dann noch ein paar Tropfen Kernöl drauf.  Und reichlich Pfeffer für mich.

24.11.10 15:25, kommentieren

25. November

Nachdem der Hokkaido jetzt weg ist, brauche ich eine neue Aufgabe. Und so habe ich heute eine der Sellerieknollen aus dem eigenen Gemüsebeet angeschnitten und Selleriepüree mit Couscous und Roten Rüben fabriziert.

Dazu habe ich zwei mehlige Erdäpfel und ein paar sehr kleine rote Rüben gemeinsam mit einigen schon geschälten dünnen Stücken vom Sellerie in den Dämpfeinsatz gegeben und alles weich gedämpft. In der Zwischenzeit habe ich den übrigen Couscous mit ein bisserl Butter langsam erhitzt.

Die Erdäpfel habe ich dann geschält und mit der Sellerie sowie einem Achterl Milch in einem hohen Gefäß püriert (ihr wisst ja: den Pürierstab sofort abwaschen, sonst pickts nachhaltig!). Dann gesalzen und mit ein bisserl Muskatnuss gewürzt.

Die roten Rüben habe ich nur geschält und in mundgerechte Stücke zerteilt. Obwohl eine Portion Rahm mit Salz und frisch geriebenem Kren auch kein Fehler gewesen wäre. Jedenfalls habe ich dann alles gemeinsam angerichtet - und allein gegessen, denn die halbe Portion an meiner Seite hat das komplett verweigert, leider.

25.11.10 20:52, kommentieren

26. November

Einen Schnitz von der erwähnten Sellerieknolle schmiss ich heute in die Pasta mit Gemüsesauce und Spiegelei.

Die Sauce kennt ihr schon, aber hier ist sie nochmals: während die Hörnchen in Salzwasser kochten, habe ich zuerst in drei Esslöfel Olivenöl ein Spiegelei gebraten (weil sich nämlich eine meiner Damen dazu entschlossen hat, mir noch das eine oder andere Ei zu legen - finde ich nett, das müsste sie um diese Jahreszeit gar nimmer).

Dieses habe ich kurz zur Seite gestellt und im selben Öl dann zwei Karotten, eine halbe gelbe Karotte, eben den Schnitz Sellerie, alle mit dem Sparschäler geschnitten, und ein Stück Petersilienwurzel, geraspelt, angebraten. Zwei Prisen von getrockneten Schwammerln und Salz als Würze dazu, kräftig umrühren, zweii Minuten braten. Dann etwa ein Achtelliter von meinen gekochten Paradeisern dazu und ein bisserl Zucker und ein paar Löffel vom Nudelkochwasser, zudecken und ein paar Minuten köcheln lassen.

Die Pasta dann untermischen, pfeffern, das Ei drüber und servieren.

26.11.10 19:23, kommentieren

27. November

Fast Food ist es heute, aufgrund eines intensiven Arbeitstages. Morgen gehts wieder weiter mit dem Kochen.

26.11.10 19:24, kommentieren

28. November

Neulich kam eine Nachbarin unerwartet zum Mittagessen und brachte einfach ihr Essen mit. Dadurch hatten wir eine Kombination an Dingen, die wir so nie zusammengestellt hatten, die uns aber hervorragend mundete. Daran erinnerte ich mich heute und stellte einfach alles auf den Tisch, was gerade da war bzw. weg musste. Und das war Avocadopüree, Reis und Paradeissauce.

Zuerst stellte ich wie üblich den Reis hin: zuerst trocken rösten, salzen, dann mit doppelt so viel Wasser aufgießen, einmal aufkochen lassen und dann um die 20 Minuten langsam dünsten lassen.

In der Zwischenzeit kletzelte ich das Fleisch einer Avocado aus der Schale und marinierte es mit Salz, Pfeffer und Balsamico (Zitronensaft geht auch!).

Den fertigen Reis tat ich auf einen Teller und machte gach die Paradeissauce: Ein Glas passierte Paradeiser im Reinderl erhitzen, Salz und reichlich Zucker dazu. Vier Esslöffel Wasser oder Suppe mit einem gehäuften Esslöffel Maisstärke glatt rühren und in die Paradeiser rühren, sobald die kochen. Einmal aufkochen, zwei Minuten leise köcheln und alles servieren.

Und das Kernöl auf den Tisch, für die Paradeissauce.

28.11.10 20:30, kommentieren

29. November

Schnelle Küche war es heute für mich, weil ich die Sauce aus dem Tiefkühler zog. Ist ja immer wieder gut, größere Portionen zu kochen und portioniert einzufrieren. So hatte ich Dinkelpasta mit Sauce Bolognese.

Weil das schon die letzte Portion war, werde ich heute wieder Rindsfaschiertes einkaufen und eine neue Sauce machen. Da geht auch gleich wieder was von der Sellerie weg ...

In ein paar Esslöffeln Olivenöl brate ich ein fein gehacktes Zwiebelhapperl an, dann gebe ich das Fleisch dazu, erhöhe die Hitze und brate das Fleisch gut an. Dann salze und pfeffere ich reichlich und gebe geraspeltes Wurzelwerk dazu. Ich nehme heute verschiedenes: rote und gelbe Karotte, Sellerie und Petersilwurzel. Und, ganz wichtig, ein Lorbeerblatt und ein paar Rosmarinnadeln. Dann gieße ich noch mit Ketchup auf, wenn ich welches habe. Habe ich aber gerade nicht, deshalb nehme ich ein kleines Glas meiner gekochten Paradeiser und gebe entsprechend Zucker dazu. Klingt komisch, schmeckt aber herrlich.

Das ganze lasse ich dann zugedeckt eineinhalb bis zwei Stunden köcheln. Und dann muss ich ausgiebig kosten, und der Rest kommt wieder in den Tiefkühler, für faule Tage wie heute ... 


29.11.10 13:03, kommentieren

30. November

Jetzt habe ich gerade die gesamte Singlekocherei durchgeblättert. Ich kann es kaum glauben, aber ich habe euch noch nie das Rezept für Germknödel verraten, die es heute wieder mal gegeben hat. Also hole ich das hiermit nach:

Einen halben Würfel Germ mit 1 Kaffeelöfferl Zucker verrühren, bis das ganze flüssig ist. 4 Esslöffel Mehl und soviel Milch zugeben, bis das Dampfl die Konsistenz eines Palatschinkenteigs hat. Mit etwas Mehl bestauben und zugedeckt an einem warmen Ort gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.

3 EL geschmolzene Butter, 25 dag Mehl, 1 Ei und 1 Eidotter sowie eine Prise Salz einmengen und zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt weitere 30-40 Minuten aufgehen lassen.

Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche zusammenschlagen, 5 Minuten rasten lassen und 5 mm dick ausrollen. Mit dem Teigrad in etwa 5 x 5 cm große Quadrate schneiden. Ränder mit Wasser befeuchten. Jeweils etwas Powidl in der Mitte der Quadrate auftragen, Teig übereinander schlagen und zu Knödeln formen.

Auf ein mit Mehl bestreutes Brett legen und zugedeckt nochmals 30 Minuten gehen lassen.

In einem großen, geräumigen Topf (die Germknödel brauchen viel Platz zum Aufgehen) Salzwasser aufkochen und Knödel einlegen (wenn nötig, in 2 Tranchen). Einmal kräftig aufkochen lassen und dann bei fest geschlossenem Deckel 15 Minuten ziehen lassen.

Dabei die Germknödel nach etwa 10 Minuten umdrehen und weitere 4-5 Minuten zugedeckt fertig kochen. Herausheben und sofort mit einer dicken Nadel oder einem Zahnstocher einige Male anstechen, um das Zusammenfallen der Knödel zu verhindern.

Mit geriebenem Mohn und Zucker bestreuen und mit flüssiger Butter beträufeln.

30.11.10 15:59, kommentieren