Der Sparküche-Blog.

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15. Juli

Spätestens heute mussten die Fisolen gepflückt werden. Die werden mir als Fisolencreme mit Erdäpfelschmarrn schmecken.

Zuerst kommt der Erdäpfelschmarrn: eine Portion speckige Erdäpfel wird weich gedämpft und geschält. Dann im beschichteten Pfanderl  Öl erhitzen, ein kleines geschnittenes Zwiebelhapperl glasig dünsten und dann die klein geschnittenen (manche raspeln sie auch, aber das finde ich verzichtbar) Erdäpfel scharf drin anbraten. Salzen und weiterbraten, bis es ein paar braune Krusten gibt. In einer Schüssel zur Seite stellen.

Die Fisolen werden geschnitten und blanchiert, dann wird zum Bratenrest des Erdäpfelschmarrns noch ein Löffel Öl gegeben, neu erhitzt und die Fisolen drin gedünstet. Salzen und pfeffern, wer hat, investiert eine Handvoll Dille. Mit ein bisserl Obers aufgießen, drei Minuten dünsten und dann den Pürierstab hineinhalten, bis es ein festes Püree ist. Dieses mit ein paar Löffeln Rahm verdünnen, der gut eingerührt wird.

13.7.10 15:07, kommentieren

16. Juli

Heute mache ich es mir wieder einfach und bringe Fleckerl mit Sauce Bolognese auf den Tisch.

Die Sauce habe ich nämlich noch eingefrören, die taue ich einfach auf und erhitze sie.

Die Fleckerl werden in Salzwasser weich gekocht. Bei der Gelegenheit denke ich drüber nach, ob ich mit dem Kochwasser nicht gleich eine nette Gemüsesuppe fabrizieren sollte. Und von den Fleckerl koche ich auch gleich wieder mehr, die kann ich sicher am Wochenende brauchen ...

13.7.10 15:10, kommentieren

17. Juli

Resteverwertung war heute angesagt: Lamm-Gemüse-Eintopf.

Weil nämlich reichlich von der Lammsuppe übrig geblieben war, hab ich die erwärmt und eine ordentliche Portion Nudeln eingekocht. Eine Handvoll gehackte Kräuter hinein, in meine Portion ein paar Tropfen Kernöl, und fertig war das sommerliche Mittagessen. 

Und ein Stück Marillenkuchen hinterher.

20.7.10 12:03, kommentieren

18. Juli

Schnell gekocht wurde auch heute: Teigwaren mit Mangold-Obers-Sauce.

Während die Penne weich kochten, hab ich ein Achterl Obers erhitzt, blanchierte und geschnittene Mangoldblätter hinein, Salz und ägyptische Gewürzmischung dazu und ein paar Minuten dünsten lassen. Die Nudeln dazu und gut vermischen.

Über meine Portion noch ordentlich Pfeffer.

 

20.7.10 12:06, kommentieren

19. Juli

Nochmals eine Handvoll Fisolen geerntet, und also Rahmfisolen mit Naturreis fabriziert.

Während der Reis wie gewohnt vor sich hin dünstet (bei ungeschältem Reis mehr Zeit einplanen!), die Fisolen putzen, fein schneiden und in Salzwasser blanchieren. Das Wasser abgießen, ein Esslöffel Fett ins Reinderl geben, gut durchrühren, salzen und pfeffern. Fisolen weich köcheln und dann zwei bis drei Esslöffel Rahm einrühren.

Wer will, tut auch geschnittene Dille dazu.

 

20.7.10 12:12, kommentieren

20. Juli

Den Rest vom Naturreis habe ich heute zu einem Gemüsereis verarbeitet.

Wie immer ein Esslöffel Öl ins beschichtete Pfanderl, ein geschnittenes Happerl Zwiebel dazu und glasig dünsten. Drei mit dem Sparschäler geschnittene Karotten dazu, salzen und gut durchrühren. Ein halbes Achterl Wasser dazu, eine Handvoll tiefgekühlter blanchierte Erbsen drauf und zugedeckt ein paar Minuten dünsten.

Dann vom Feuer nehmen, einen Löffel gehackten Petersil und den Reis einrühren, gut durchrühren und servieren.

20.7.10 12:38, kommentieren

21. Juli

Zugegeben: heute war mir zu heiß zum Kochen. Also gab es nur Rosmarin-Erdäpfel mit Bärlauch-Pesto.

Die speckigen Erdäpfel habe ich weich gedämpft und geschält, dann in kleine Stücke geschnitten. Im beschichteten Pfanderl habe ich zwei Esslöffel Öl erhitzt, zwei zerzupfte Rosmarin-Zweigerl hinein und die Erdäpfel knusprig gebraten, dann gesalzen.

Bärlauch-Pesto auf den Teller, die Erdäpfel dazu, fertig.

23.7.10 10:00, kommentieren

22. Juli

Heute war wieder einmal Verwöhnung dran: Palatschinken mit Marillenmarmelade gab es.

Für den Teig habe ich wie immer zwei Eier mit einer Prise Salz, einem Viertelliter Milch und ein paar Esslöffeln Mehl (bis der Teig zähflüssig wird) vermixt, dann eine Stunde stehengelassen.

Dann meine schmiedeeiserne Pfanne erhitzt, jeweils ein kleines Stück Butter drin zerlassen (wenns zu rauchen anfängt, isses zu heiß und die Palatschinken drin gebacken.

Bei Tisch dann auf jede einen ordentlichen Klecks frischer Marillenmarmelade drauf, einrollen, schnell essen (die Konkurrenz bei Tisch ist groß!).

23.7.10 10:04, kommentieren

23. Juli

Die gute Nachricht aus dem mütterlichen Gemüsebeet: Es gibt schon frischen Mangold! Also gibt es heute Polenta mit Mangoldgemüse.

Zuerst im beschichteten Reinderl den Polenta gekocht, ganz unkompliziert, Schnellkochpolenta nach Packugnsanleitung. Auf einen Teller geben, ins Reinderl einen Esslöffel Öl und langsam wieder erhitzen. Den blanchierten und geschnittenen Mangold (ich verwende nur die Blätter) dazu, salzen und eventuell ein Kaffeelöfferl vom Bärlauch-Pesto hineingeben, mit Milch aufgießen und köcheln lassen.

Derweil einen Esslöffel Maizena (Maisstärke) mit drei Esslöffeln kalter Milch glattrühren, ins Gemüse gießen, unter Rühren aufkochen, vom Feuer nehmen und  noch kurz weiterrühren. Nachwürzen und zu Tisch bringen.

23.7.10 10:09, kommentieren

24. Juli

Vom Mangold habe ich die Stiele (Rippen) absichtlich übrig lassen, für heute nämlich: Stielmangold mit Sauce Hollandaise.

Die Stiele habe ich in ca. 10 - 12 cm lange Stücke geschnitten und bissfest gekocht. Dann habe ich, Schande über mich, eine Packerlsauce fabriziert. Wobei es zwei Arten gibt: die schon ganz fertige im Tetrapak, die eins nur noch erhitzen muss (die finde ich praktisch, aber nicht so gut) und ein Pulver, das mit Milch zuzubereiten ist (da gibts eine Bio-Version, was mir sehr entgegenkommt).

Ich hab mich, weil noch Milch da war, für zweiteres entschieden. Die Sauce über die heißen Mangoldstiele drüber. Wer sehr hungrig ist, kocht sich Erdäpfel dazu.

23.7.10 10:13, kommentieren

25. Juli

Jetzt gehts uns mit dem Fisch schon fast wie mit der Pizza: gibts immer öfter, und ich muss ihn  nicht kochen

Heute waren wir eineinhalb auf Gebackenen Karpfen mit Erdäpfelsalat  eingeladen. Wie der funktioniert, habe ich eh erst unlängst beschrieben. Tut mir Leid, aber man muss die Fische feiern, wie sie fallen (eigentlich: anbeißen). Morgen wird vermutlich hier wieder gekocht werden.

25.7.10 19:43, kommentieren

26. Juli

Naja, von "gekocht" kann auch heute keine Rede sein. Aber zumindest "aufgetaut" waren sie, die Marillenknödel und Topfennockerl mit Nussbröseln.

Nämlich muss - eh wie immer - mein Tiefkühler leer werden, also habe ich je eine Portion Marillenknödel (roh, die warf ich ins siedende Salzwasser und kochte die so lange, bis sie aufstiegen und dann noch weitere drei Minuten) und Topfennockerl (gekocht, die gab ich nach den Knödeln kurz ins noch heiße Wasser, um sie aufzutauen und zu erhitzen - vermutlich kann man das auch professioneller ausgestalten) rausgenommen. 

Im beschichteten Pfanderl habe ich ein großes Stück Butter zerlassen, eine Handvoll Brösel dazugeschüttet und dann noch - auch aus dem Tiefkühler - eine Handvoll geriebene Nüsse. Gemeinsam rösten, die Knödel und Nockerl drin wälzen und gut zuckern.

26.7.10 22:58, kommentieren

27. Juli

Gestern im Supermarkt ist mir ein Packerl Bio-Blätterteig zum halben Preis untergekommen. Wird heute zu Schinken-Käse-Tascherl verarbeitet. Sollte was übrig bleiben, fülle ich das Reststück mit Marillenmarmelade.

Den Blätterteig rolle ich aus, schneide ihn in 12 gleich große Stücke (6 x 2, hat sich größenmäßig bewährt) und gebe eine Fülle aus 10 dag gehacktem Schinken, 5 dag geriebenem Bergkäse, einem dreiviertel Ei (der antizipierte Rest von dem Ei, das ich nachher zum Bestreichen brauche), Salz, Pfeffer und ein paar gehackten Kräutern drauf, jeweils ein Löfferl voll.

Zusammenklappen, gut zudrücken, mit einer Gabel zweimal einstechen, mit Ei (sic!) bestreichen und auf ein mit Backpapier belegtes Blech. Ins kurz vorgeheizte Rohr bei ca. 180 Grad Umluft ein paar Minuten goldgelb backen.

Wer Lust und Zutaten hat, macht einen Kräuterrahm dazu. Ein Salat schmeckt allerdings auch.

26.7.10 23:04, kommentieren