Der Sparküche-Blog.

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13. Juni

Gestern hat der liebe Besuch die für heute vorgesehene Portion Pasta verputzt. Daraufhin habe ich mir heute kurzentschlossen eine Pizza bestellt. Weil ich euch versprochen hatte, euch das Selbermachen nahezubringen, kommt hier mein Rezept für einen Pizzateig.

Ich rühre einen halben Würfel Germ mit einem Kaffeelöffel Zucker flüssig, gebe drei Esslöffel Mehl dazu und soviel lauwarmes Wasser, bis das Dampfl (so nennt man das nämlich dann) die Konsistenz eines Omelettteiges hat. Das lasse ich dann rasten, bis es aufs doppelte aufgegangen ist.

Inzwischen gebe ich in eine ausreichend große Schüssel ein gehäuftes Kaffeelöfferl Salz (nie das Dampfl direkt mit dem Salz in Berührung bringen) und darauf ungefähr20 bis 25 dag Mehl und einen tüchtigen Schluck Olivenöl. Wenn ich das fertige Dampfl dann draufgegeben und ein bisschen ins Mehl eingerührt habe, gebe ich soviel lauwarmes Wasser dazu, bis ich auf dem Brett einen geschmeidigen Teig kneten kann. Den traktiere ich dann, bis er seidig wird und Blasen wirft. Dann kommt er in die Schüssel zurück und darf rasten, bis er aufs doppelte aufgegangen ist.

Dann wird er auf Blechgröße gebracht (dieses entweder gut einfetten oder ein Backpapier drunter legen) und belegt. Grundsätzlich tun die meisten zuerst Tomatengatsch und geriebenen Käse drauf und dann halt, was ihnen schmeckt. Ich habe letztens meine neue Lieblingsvariante kennengelernt: dünne Mozzarellascheiben, frische Paradeiser in Scheiben drüber und mit Basilikum und/oder Oregano. Und sonst nix, und es schmeckt herrlich.

Die Pizza dann ins heiße Backrohr, Heißluft ist durchaus okay, und flott backen.

14.6.10 19:40, kommentieren

14. Juni

Heute würde ich euch gerne meinen Risotto der einfachen Art in Erinnerung rufen. Im beschichteten Reinderl nämlich.

Wenn schon das Machen einfach ist, können die Zutaten ruhig erlesen sein. Also 10 dag Bio-Rundkornreis trocken anrösten, ein halbes fein gehacktes Zwiebelhapperl dazu, dann nach Belieben salzen und ein paar Fäden vom Safran hineingeben. Und dann sofort mit einem Schuss Madeira ablöschen und mit  möglichst heißem Wasser, oder wer hat: Rinds- oder Gemüsesuppe, aufgießen, ungefähr 1/4 Liter kanns schon sein. Vielleicht ein bisserl pfeffern?

Gut durchrühren, auf dass sich der Safran möglichst auflöse, Deckel drauf und dann bei kleiner Hitze 20 Minuten dünsten lassen, bevor ihr das erste Mal nachschaut. Wieder rühren. Wenn der Reis noch nicht weich genug ist, mit noch ein bisserl Wasser oder Suppe aufgießen und weiterdünsten.

Wenns dann soweit ist, ein paar halbierte Kirschparadeiser und/oder Schinkenstreifen untermengen - und auf den Teller damit!

14.6.10 19:47, kommentieren

15. Juni

Wem manchmal eine Handvoll gekochter Bulgur (grob) oder Couscous (fein) übrig bleibt, ist vielleicht mit den Bulgurlaibchen geholfen.

Den gekochten Bulgur in einer Schüssel mit einem Ei, einem Esslöffel Rahm (oder auch nicht), Salz, gehackten Kräutern und blanchierten zerkleinerten Gemüseresten eurer Wahl vemengen. Paradeiser und ähnlich saftreiches Gemüse würde ich vermeiden. Geraspelte Wurzeln, Erbsen oder gehackter Zwiebel ist optimal, vielleicht zerkleinerter Karfiol oder Broccoli oder ein Blatt von der Kohlrübe oder vom Grünkohl in feinen Streifen.

Jedenfalls aus der Masse flache Laibchen formen. Die Üppigen braten sie in reichlich heißem Öl heraus. Die Vorsichtigen legen sie auf ein mit Backpapier belegtes Blech und backen sie im Rohr ohne  Fett goldbraun.

Dazu schmeckt ein Salat genauso gut wie eine pikante Sauce oder ein Kräuterrahm.

14.6.10 19:54, kommentieren

16. Juni

Nur für den Fall, dass die Schnecken von meinen Erbsen was übrig lassen, verwende ich heute den letzten Rest der Tiefkühlware, damit wieder Platz im Gefrierschrank ist, und fabriziere Nürnberger Rostbratwürstel mit Erbsenpüree.

Die Bratwürsterl sind selbsterklärend, hoffe ich. Das Erbsenpüree passiert wie folgt: die Erbsen auftauen lassen. In der Zwischenzeit mehlige Erdäpfel weich dämpfen, heiß schälen und mit der Gabel zerdrücken. Salzen und mit Milch und einem Stück Butter oder mit ordentlich Schlagobers vermischen, die Erbsen dazu und zack, den Mixstab hineinhalten. Wer will pfeffert. Auf jeden Fall SOFORT den Mixstab wieder abspülen, sonst wirds mühsam beim Abwaschen.

Das wars schon!

 

14.6.10 19:59, kommentieren

17. bis 20. Juni

Aufgrund privaten Tohuwabohus gibt es seit Tagen nur Pizza. Keine selbstgemachte, aber selbst bestellte, ähem.

Mit einer Ausnahme: des Freitags gab es Nürnberger Rostbratwürstel mit Reis.

Zuerst im beschichteten Pfanderl die Rostbratwürstel in einem Esslöffel Öl gebraten. Während die auf einem Teller zu Esstemperatur kühlten, hab ich fertig gedünsteten Reis im Bratenrest aufgewärmt.

Dazu gabs süß-saure Paradeiser, im letzten Herbst eingelegt.

Ich hoffe, ich kann vom morgigen Essen was Gscheiteres berichte, so kanns nimmer lang weitergehen.


20.6.10 19:16, kommentieren

21. Juni

Ich bin ein bisserl hintennach, aber ich versuche die vergangene Woche zu rekonstruieren. Am Montag erbarmte sich ein Nachbar meiner und kam mit seiner Tochter und einem Riesentablett vorbei, also gab es Fischstäbchen mit Reis.

Die haben an Qualität gewonnen, habe ich nach Verkostung festgestellt. Zubereitet hat er die ungefähr so, dass er ein bisserl Öl in die Pfanne geschüttet hat, dieses erhitzt hat und dann die Fischstäbchen hinein.

Den Reis hat er gedünstet und dann mit Butter abgeschmeckt, und ein bisserl Petersil hinein.

Und wir haben alle gemampft.

27.6.10 20:45, kommentieren

22. Juni

Da gabs Palatschinken, mit Marillenmarmelade gefüllt. Zubereitet wie immer, bitte nachlesen.

27.6.10 20:47, kommentieren

23. Juni

Das war der Tag mit den Gemüsenudeln.

Teigwaren gekocht, in der Zwischenzeit eine scheiblicrte Karotte und ein gehacktes Zwiebelhapperl in Öl angebraten, gesalzen und mit Curry gewürzt, ein bisserl Obers drüber und dann die Nudeln untergemischt.

 

27.6.10 20:49, kommentieren

24. Juni

Das war der Tag, an dem ich eine Portion Sauce Bolognese aus dem Tiefkühler nahm und die restlichen Nudeln untermischte. Also Pasta Bolognese.

27.6.10 20:50, kommentieren

25. Juni

Am Freitag hab ich mich beim Nachbarn revanchiert und Geröstete Eierschwammerl fabriziert.

Die Eierschwammerl geputzt, dann einen Esslöffel Öl erhitzt, ein geschnittenes Happerl Zwiebel hinein und glasig gedünstet (NICHT braun rösten!), dann die Eierschwammerl dazu und scharf anbraten. Salzen und pfeffern und weiterbraten. Da sollte dann Saft austreten. So lange weiterbraten, bis der Saft so gut wie eingekocht ist. Dann, zack, ein bis zwei verschlagene Eier drüber, gut untermischen und noch zwei Minuten weiterbraten, bis die Eier gestockt sind. Gehackten Petersil untermischen und mit Weißbrot servieren.

Und nachher haben wir uns Apfelkompott mit Preiselbeeren schmecken lassen.

 

27.6.10 20:54, kommentieren

26. Juni

Das war der Abend mit dem griechischen Buffett, da hab ich zum Mittagessen nur ein Grießkoch gekocht.

Ein Viertelliter Milch erhitzen, in die steigende Milch Grieß einrieseln lassen (je nach gewünschter Dicke), zwei Löffel Instantkakao und einen Löffel Zucker hinein, mit der Restwärme noch eine Minute blubbern lassen, fertig.

27.6.10 20:56, kommentieren

27. Juni

Heute war Grilltag. Das Feuer hat sich ein bisserl geziert, deshalb war es schon eher Jause als Mittagessen, aber das Grillkotelett war 1A.

Zur Zubereitung sag ich jetzt nix, weil es hundert verschiedene Meinungen gibt, wie Fleisch zu marinieren und zu grillen ist. Serviert wurde es jedenfalls mit Grillsauce, deren Rezept ich euch im Herbst verraten werde, und selbst eingelegten Pfefferoni sowie Weißbrot.

27.6.10 20:58, kommentieren

28. Juni

Haben die Schnecken doch ein paar Erbserl übrig gelassen. Hab ich sogleich Bulgur mit Erbsen gekocht.

Und zwar so: Die Erbsen in kaltem Salzwasser aufgesetzt und zum Kochen gebracht, ein paar Minuten weitergeköchelt, abgeseiht, kalt abgeschwemmt und zur Seite gestellt. Mit dem Kochwasser den Bulgur aufgesetzt (doppelte Menge Wasser für den Bulgur) und zum Kochen gebracht, eh klar gleich zwei Portionen, 10 - 15 Minuten geköchelt.

Eine Portion in eine Schüssel geschaufelt, über den Rest im Reinderl zwei Esslöffel Öl gegossen, gut durchgerührt und wieder erhitzt. Dabei mit Chilipaste gewürzt und nachgesalzt.

Dann die Erbsen dazu, gut vermischt, bis alles heiß ist. Und dann ein bis zwei Eier reingeschlagen, vom Feuer genommen und gut gerührt, bis alles gut durchgecremt ist.

Wer einen Zwerg mitversorgt, lässt am besten den Chili weg und übt Toleranz, wenn die Erbsten aussortiert werden.

28.6.10 20:40, kommentieren