Der Sparküche-Blog.

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10. Mai

Wenn ich den Rest von der gestrigen Suppe esse, reicht mir als Hauptspeise eine kleine kalte Mahlzeit: Avocado-Aufstrich mit Brot.

Die patzweiche Avocado hole ich mit einem Löfferl aus der Schale und rühre sie gut ab. Gewürzt wird mit Salz und Balsamico-Essig (oder Zitronensaft, was halt grad da ist).

Aufstreichen und essen!

11.5.10 10:27, kommentieren

11. Mai

Gerade habe ich eine Einladung bekommmen für Gebackene Zucchini mit Kräuterrahm!

Das ist jetzt wirklich etwas, was ich mir selber nie machen würde, weil mir die Paniererei auf die Nerven geht. 

Was ich möglicherweise gerade noch schaffen würde, wäre ein Backteig, durch den ich die Gemüsetrümmer ziehen würde. Aber dann auch grad nicht Zucchini. Jedenfalls ist mir da auch viel zu viel Öl im Spiel, wenn die Teile schwimmend herausgebacken werden sollen.

Aber hin und wieder einladen lasse ich mich natürlich gern!

11.5.10 10:30, kommentieren

12. Mai

Weil heute Besuch kommt, zahlt es sich aus, gleich zwei Portionen Lammleber mit Zwiebeln zu fabrizieren. Geht aber natürlich für eine Person genauso!

Die Leber gewaschenerweise in mundgerechte Happen schneiden und zuerst geschnittenen Zwiebel, dann die Leber in heißem Öl rundherum gut anbraten. Salzen, pfeffern, Rosmarin dazu und mit einem Schluck Madeirawein oder Sherry ablöschen. Noch ein bisserl weiter braten lassen.

Dazu mache ich Petersilerdäpfel - mit Tiefkühlpetersil, weil mir die Schnecken meinen eigenen ratzeputz weggefressen haben.

 

11.5.10 10:34, kommentieren

13. Mai

Wenn es schnell gehen muss, fällt mir leider nicht viel ein. Deshalb habe ich heute schon wieder Reis mit Paradeissauce gegessen.

Allerdings habe ich zu spät gemerkt, dass die Maisstärke weg ist, also musste ich eine stinknormale Einbrenn machen: ein Esslöffel Öl erhitzt, ein Esslöffel Mehl hinein, viel umrühren, mit einem Glas passierter Paradeiser aufgießen, salzen und viel zuckern, aufkochen lassen.

Dadurch habe ich mir das Kernöl oben drauf erspart. Vielleicht keine so gute Idee war, einen Kaffeelöffel Chili in die Sauce zu rühren, das Zeug ist wirklich teuflisch scharf. Lasst es lieber bleiben.

13.5.10 15:08, kommentieren

14. Mai

Gestern hat der Lieblingsnachbar einen Karpfen filettiert. Den gekochten "Abfall" kriege ich für meine Hendln, aber diesmal hat er soviel drangelassen, dass ich einige Löffel feinstes Filetfleisch für mich abgezwackt habe und, ganz gegen meine Gewohnheit, heute ein bisserl Karpfen essen werde. Nämlich eine Mangold-Karpfen-Reispfanne.

Die mache ich ganz unkompliziert. In ein bisserl Öl brate ich den blanchierten und geschnittenen Stielmangold an, salze ihn und würze ordentlich mit Curry. Dann teile ich ihn in zwei Portionen, eine hebe ich für morgen auf.

Zur weiten Portion kommen die gekochten Karpfen-Stückerl und der Reis von gestern, alles wird gut durchgerührt und eventuell nachgewürzt, und dann: Mahlzeit!

14.5.10 10:39, kommentieren

15. Mai

Den Rest vom Mangold gestern gibts heute als Bulgur mit Mangold-Curry.

Vom Bulgur bereite ich anleitungsgemäß zwei Portionen zu. Allerdings schreiben manche Anleitungen vor, erst nachher zu salzen. Das hat sich für mich nicht bewährt, ich tu das Salz immer gleich ins Wasser.

In meinem beschichteten Reinderl erhitze ich ein reichliches Lackerl Obers und gebe den Mangold dazu. Das ganze köchle ich ein bisserl. Wenn mir die Sache zu flüssig zu sein scheint, rühre ich vorsichtig ein Löfferl Mehl oder Maizena drunter. Wer möchte, kann das ganze auch pürieren.

Dann den Bulgur auf den Teller, die Sauce drüber und mit gehacktem Petersil bestreuen.

14.5.10 10:44, kommentieren

16. Mai

Ja, ich weiß, es ist Sonntag. Trotzdem hat mich das Kochen nicht gefreut. Und so habe ich es den Ball unten gehalten: Nach einer Gemüsecremesuppe gab es Blätterteigtascherl mit Rhabarber-Vanille-Fülle.

Für die Fülle habe ich drei Stangen vom Rhabarber geerntet, geschält und in kleine Stücke geschnitten. Die habe ich mit wenig Wasser (Apfelsaft wäre auch eine Möglichkeit gewesen) und einem kleinen Stück Vanilleschote weich gedünstet. Das dauert nicht lange, vielleicht zehn Minuten.

Dann habe ich einen Esslöffel Maisstärke, die mittlerweile gottseidank wieder vorrätig ist, mit zwei Schluck kaltem Wasser glattgerührt und in die kochende Masse gegossen. Einmal aufkochen lassen und gut rühren, dann vom Herd nehmen und ordentlich Honig einrühren. Erkalten lassen.

Eine Packung Blätterteig (Bio-Dinkel-Blätterteig macht sich besonders gut) aufbreiten und in 10 oder 12 Teile schneiden. Einzeln vom Papier ziehen, einen Löffel Fülle draufgeben, zusammenklappen und die Ränder gut verschließen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen, mit versprudeltem Ei bestreichen (mangels Pinsel klappt das auch mit dem Zeigefinger gut) und mit einer Gabel zweimal vorsichtig reinstechen, damit die Luft rauskann, wenn sie will.

Bei vorgeheizten 180 Grad Heißluft backen, bis sie goldbraun sind, und das sollten sie nach 7 bis 10 Minuten sein. Die übrig gebliebenen schmecken kalt als Jause auch noch gut.

16.5.10 19:55, kommentieren

17. Mai

Heute war der Rest vom Bulgur dran. Und zwar als Bulgur mit Sauce Bolognese.

Letztere habe ich aus dem Tiefkühler genommen (erinnert ihr euch an meine Kochaktion von neulich?) und ins beschichtete Reinderl getan. Wie sie geköchelt hat, hab ich den Bulgur einfach untergerührt, und fertig.

17.5.10 13:49, kommentieren

18. Mai

Gestern habe ich den Regentag genützt und eine ordentliche Portion Bandnudeln produziert. Die gibts heute als Gebratene Eiernudeln mit süß-saurem Mangold.

Die Nudeln koche ich in Salzwasser (das ich danach für ein Supperl aufhebe, übrigens). Dann erhitze ich im beschichteten Reinderl einen Esslöffel Öl und gebe die Nudeln dazu. Ich würze mit Salz und Osmanischer Gewürzmischung, rühre gut durch und schlage zwei Eier drüber. Dann nehme ich das Reinderl vom Herd und rühre noch ein bis zwei Minuten weiter, damit die Nudeln gut eingecremt werden.

Wie ich den süß-sauren Stielmangold seinerzeit gemacht habe (das Glas ist aus 2006 - da seht ihr mal, wie lange hausgemachte Vorräte haltbar sind!), weiß ich nicht mehr so genau, aber vermutlich den geschnittenen Stielmangold blanchiert und dann in einem Sud aus Wasser, Essig, Zucker, Salz und Gewürzen bissfest gekocht und kochend heiß in ein Twist-Off-Glas gefüllt.

18.5.10 12:31, kommentieren

19. Mai

Heute war ich derart lange unterwegs, dass das Mittagessen außer Haus stattfand: Gebackener Karfiol mit Sauce Tartare.

Und die Restnudeln von gestern hab ich zwischendurch als  Snack verdrückt. Da wird mir morgen was Neues einfallen müssen ...

19.5.10 20:06, kommentieren

20. Mai

Ich verspreche euch und mir, dass ab morgen die Kocherei wieder normal verlaufen wird. Aber heute hats den Rest von der Sauce Tartare gegeben, und das mit Braterdäpfeln.

Die habe ich aus einer Mischung von mehligen und speckigen gekochten Erdäpfeln gemacht, die ich in wenig Öl ordentlich durchgebraten habe und mit Salz und Rosmarin gewürzt habe.

Hunger ist ja wirklich ein sehr guter Koch, aber auf Dauer ist das nix. Bis morgen also!

20.5.10 20:44, kommentieren

21. Mai

Geht nie hungrig einkaufen. Alte Weisheit. Das Stück Blunzn, das mir als gestriges Abendessen dienen sollte, war viel zu ausgiebig dimensioniert. Also habe ich den verbliebenen Rest heute zu einem Blunzngröstl verarbeitet.

Meine Sparvariante allerdings. Ich habe drei mehlige Erdäpfel (eigentlich nimmt man speckige, aber die habe ich nicht mehr vorrätig) gedämpft und geschält und in Scheiben geschnitten. Dann habe ich einen Esslöffel Öl im beschichteten Reinderl erhitzt und ein kleines Happerl geschnittenen Zwiebel hineingetan. Ein paar Mal umrühren, dann die Erdäpfel hinein und gut weiterrühren. Zwischendurch ein bisserl salzen und pfeffern.

Zum Schluss die in Viertelscheiben geschnittene Blunzn dazu (vielleicht 15 dag pro Portion) und noch ein bisserl weiterbraten.

Die Sache wird, wenn ihr nicht einen deutlichen Überhang an Öl und Blunzn habt, einigermaßen trocken. Plant einen rustikalen Salat dazu ein: Krautsalat, Sellerie oder etwas Ähnliches.

 

21.5.10 13:49, kommentieren

22. Mai

Heute war ich eingeladen, auf Skubanky - Tatschkerln aus Erdäpfeln, Mehl, Topfen und so, in reichlich Fett herausgebacken, mit Mohn, Zucker und zerlassener Butter obenauf.

Das Rezept erspar ich euch. Erstens ist das nix, was eins für eine Person kochen sollte, und zweitens waren sie jetzt nicht DAS Geschenk des Kochs ... ich mag Mehlspeisen wirklich gerne, aber ich empfehle euch: macht euch lieber Palatschinken.

Damit das aber hier nicht so leer ist: Hier ein schnelles Rezept für einen Zitronenmelissen-Dicksaft: ihr pflückt euch ein Sträußerl Melisse ab und stopft es locker in ein Twist-Off-Glas. Dann streut ihr Zitronensäure drüber (ich würde sagen, für einen Liter Flüssigkeit ungefähr ein bis zwei Deka) und gießt das Glas mit kaltem Wasser voll. Deckel drauf und einen Tag möglichst in die Sonne stellen.

Dann abseihen, Zucker oder Honig nach Geschmack einrühren, in Flaschen füllen und im Kühlschrank möglichst nicht lange lagern.

22.5.10 15:04, kommentieren