Der Sparküche-Blog.

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14. April

Habt ihr Lust, ein Apfelomelett zu machen? Geht ganz einfach.

Naemlich ruehrt ihr einen Palatschinkenteig zusammen, der aber diesmal etwas fester sein muss. Den Teig lasst ihr wie immer ein Stuenderl rasten. Dann mengt ihr einen grob geraspelten Apfel darunter.

In einer Pfanne zerlasst ihr 2 bis 3 dag Butter und gebt den Teig hinein. Bei geringer bis mittlerer Hitze backt ihr die Sache dann einige Minuten. Jetzt kommt der mieseste Teil: das Umdrehen. Am besten ist, wenn ihr zwei Gabeln oder Kochloeffel oder Paletten nehmt. Ihr koennt das Ding aber auch teilen, dann gehts einfacher.

Auf der anderen Seite ein paar Minuten fertig backen. Wenn ihr das Gefuehl habt, es raucht zu sehr, lupft das Ding auf einer Seite vorsichtig und schiebt ihm ein weiteres Stueck Butter unter.

Mit Zimt und Zucker bestreut servieren.

17.4.10 21:00, kommentieren

16. April

Versuchen wir es mit einem Risotto? Allerdings mit einem einfachen.

Der Witz ist, dass der Reis immer nur einem Hauch Fluessigkeit schmurgeln soll. Das bedeutet, dass ihr alle paar Minuten ein bisserl Wasser oder Suppe nachgiessen muesst. Wobei, ich hab das in meinem beschichteten Reinderl probiert und das nimmt auch etwas mehr Fluessigkeit auf einmal nicht uebel.

Also erhitzt das beschichtete Reinderl und gebt knapp 10 dag Rundkornreis hinein. Ein bisserl trocken anroesten, ein bisserl salzen, dann mit einem Schuss Madeira oder Sherry abloeschen. Nichtalkoholiker verwenden Suppe. Dann mit Suppe ein bisserl mehr aufgiessen und die Zutaten dazu, die laenger kochen muessen. Zum Beispiel gewuerfelte Karotten. Oder getrocknete Schwammerl. Pfeffern koennt ihr auch schon, oder Chili dazu - aber der wird umso schaerfer, je laenger er mitkocht.

Also dann entweder viel Suppe auf einmal oder immer wieder ein bisserl was. Jedenfalls oefter umruehren. Und der Reihe nach die Zutaten rein, ich nehm verschiedenes Gemuese. Wer will, kann das letzte Mal mit Weisswein aufgiessen und ein kleines Stueckerl Butter einruehren.

Falls ihr Lust auf geriebenen Kaese habt: besser erst auf dem Teller drueberstreuen, der verpickt euch sonst das Reinderl gnadenlos.

 

17.4.10 21:07, kommentieren

17. April

Unlaengst habe ich gelernt, dass ich Sachen aus Erdaepfelteig nicht nur kochen, sondern auch gleich braten kann. Das gebe ich doch gleich an euch weiter. Also gibts Schupfnudeln mit Rotkraut.

Das Packerl Rotkraut kommt wie immer aus dem Tiefkuehler, der Erdaepfelteig ist euch auch schon bekannt. Also die Nudeln wuzeln und in heisser Butter - besser ist Schmalz, eh klar - braten.

Mahlzeit!

17.4.10 21:10, kommentieren

15. April

Es tut mir Leid, aber heute gibts was Einfaches. Naemlich Schwammerlpolenta mit Salat.

Dazu oeffne ich vor allen Dingen ein oder zwei Glaeser an Salatvorrat. Dann gehe ich in den Garten und pfluecke allerhand. Zum Beispiel eine Handvoll Vogerlsalat, ein paar Blaetter vom Baerlauch, vielleicht sogar schon Blueten, einiges an Giersch, Loewenzahn und Gaensebluemchen. Das wird alles gewaschen, zerkleinert und vermischt.

Die Polenta mache ich so: ein Viertelliter Salzwasser ins Reinderl und eine Handvoll getrocknete Schwammerl dazu (weil meine Vorraete weg muessen, aber das habt ihr sicher schon erraten). Wenn das kocht, kommt anleitungsgemaess die Polenta rein, koechelt zwei Minuten und zieht dann noch ein Viertelstuenderl. - Das klappt natuerlich nur, weil ich explizit eine vorgekochte Polenta verwende. Sonst wuerde sich die Kochzeit entschieden verlaengern.

18.4.10 09:51, kommentieren

18. April

Sonntag ist heute, also vorher ein Gemuesecremesupperl und nachher ein Joghurt mit einem Rest Marmelade. Und als Hauptspeise Brennnesselspinat mit Couscous.

Den Couscous bereite ich anleitungsgemaess zu, bitte wie eh fast immer zwei Portionen vorsehen. Dann gehe ich an den nahe gelegenen Bach und pfluecke mit Gartenhandschuhen einen Strauss Brennnesseln. Wieder zuhause, stopfe ich die, immer noch mit den Handschuhen, zuerst unters Wasser zum Waschen und dann in ein Reinderl mit kochendem Salzwasser. Dann brennt das Zeug nimmer. Die Alternative waere, mit dem Nudelholz drueberzurollen, aber das ist mir zu kompliziert.

Einmal blanchiert, sind die Brennnesseln also harmlos. Ich hacke sie grob und schwitze sie in ein bisserl Oel an, wuerze nach Geschmack und staube nach ein paar Minuten mit ein bisserl Mehl. Und schon gehts ans Essen.

18.4.10 09:56, kommentieren

19. April

Habt ihr noch was vom Couscous? Gut. Dann fabrizieren wir heute Couscous mit Gemuese.

Ein Happerl Zwiebel schneiden und in einem Essloeffel Oel anschwitzen. Zwei Handvoll zerkleinertes Gemuese dazugeben und auch anbraten. Geht uebrigens gut im Wok. Jedenfalls dann gut wuerzen (bei mir ist heute Curry dran) und mit ein bisserl Suppe oder Ketchup aufgiessen und bei geringer Hitze bissfest schmurgeln.

Wenn das soweit ist, einfach den fertigen Couscous druntermischen.

18.4.10 09:59, kommentieren

20. April

Aus privaten Gruenden ist heute Pizzadienst dran, fuerchte ich. Seid mir nicht boese, bleibt mir gewogen - morgen gehts wieder weiter mit den Rezepten!

18.4.10 10:00, kommentieren

21. April

Was haltet ihr von einer Paella? Ich viel, aber sie ist mir viel zu langwierig in der Herstellung. Also wird es wohl eine meiner normalen Reispfannen werden, aehem.

Den Reis duenste ich wie immer mit Salz im Reinderl. Waehrenddessen schnipple ich Gemuese klein. Wer will, kann auch Reste von Hendlfleisch, Fisch oder Meeresfruechten nehmen, wenn grad welche uebriggeblieben sind. Koennte ja sein. Erbsen und Karotten sollten es auf jeden Fall sein, Broccoli und Lauch und Zwiebel sind auch kein Fehler, und was ihr halt sonst noch los werden muesst. Chili passt auch wunderbar fuer die, die es schaerfer moegen.

Das alles wird dann im beschichteten Pfanderl oder im Wok in Oel angebraten, mit Curry gewuerzt und ein bisserl geschmurgelt.

Dann wird der Reis eingeruehrt und gut vermischt.

19.4.10 18:21, kommentieren

22. April

Weil ich heute gelernt habe, wie meine Oma ihre Paradeissuppe gemacht hat, gibts bei mir Quinoa mit Paradeissauce. Und zwar traditionell.

Den Quinoa duenste ich anleitungsgemaess. Und dann bereite ich im beschichteten Reinderl eine Einbrenn aus je einem Loefferl Butter und Mehl. Dann kommt ein Glaserl passierte Paradeiser dazu, und ein bisserl Salz und jede Menge Zucker. Wenn die Sauce gut gebunden hat, ist sie auch schon fertig. Ein paar Tropfen Kernoel tun ihr gut.

Und die Suppe? Da kommt auf einen Rest der Sauce ein bisserl Wasser, und in diesem Gemisch wird dann geschnittener Zwiebel gekocht und vielleicht ein paar Reiskoerner. Geschnittener Petersil ist das Tuepferl auf dem i. Ich hoffe euch schmeckts auch!

 

19.4.10 18:26, kommentieren

23. April

Gestern habe ich etwas für mich Neues gegessen, das werden wir heute gleich ausprobieren (und wieder einen Teil davon einfrieren): Spinatknödel.

Dazu machen wir uns eine kleine Portion Erdäpfelteig, so wie immer: mehlige Erdäpfel weich dämpfen, schälen und zerdrücken, etwas überkühlen lassen. Dann salzen, ein kleines Stück Butter dazu und eine Handvoll Mehl. Ein Ei dazugeben und alles zu einem recht festen Teig kneten. Vom Teig kleine Stücke schneiden, auseinanderdrücken und mit folgender Fülle füllen:

Aus je einem Löffel Fett und Mehl eine dicke helle Einbrenn machen (Fett in der Pfanne erhitzen, Mehl dazu und rühren und rühren und rühren). Dann eine kleine Portion blanchierten gehackten Blattspinat dazugeben, salzen, pfeffern - wer hat und will, verfeinert mit Muskatnuss - und alles gut vermischen. Es sollte sich eine feste Masse ergeben, die nicht vom Teigstück rinnt.

Wenn die Fülle also oben geblieben ist auf dem Teigstück, dieses zu einem Knödel formen. Die Knödel in siedendem Salzwasser gar ziehen lassen (wenn sie an der Oberfläche schwimmen, noch zwei Minuten drin lassen und dann raus damit!).

Dazu passt ein Salat oder eine Kräuterrahmsauce.

24.4.10 15:21, kommentieren

24. April

Um die Vorräte aufzubrauchen, mache ich mir heute Mangoldstiele mit Reis. Vom Reis gleich wieder mehr dünsten, eh klar.

Den Reis dünste ich wie immer: zuerst trocken im Reinderl anrösten, dann salzen und mit doppelt Wasser aufgießen. Auf kleinster Hitze packungsanleitungsgemäß dünsten lassen. Wer will, stopft zwei Gewürznelken in ein halbes Zwiebelhapperl und gibt dieses dazu.

Die bereits blanchierten Mangoldstiele gebe ich in ein Reinderl mit einem Esslöffel heißem Öl, röste sie kurz durch, salze und pfeffere sie gründlich und gieße mit ein paar Schluck Obers auf. Nochmals kurz aufblubbern lassen. Wer zuviel Obers erwischt hat, staubt mit ein bisserl Mehl oder Maisstärke.

 

 

24.4.10 15:25, kommentieren

25. April

Heute gibts Frühlingskräutersuppe und einen Grießschmarrn.

Für die Suppe schäle ich einen mehligen Erdapfel, schneide ihn in kleine Stücke und gebe ihn in ein Reinderl mit 1/4 l Wasser. Dieses salze ich und lasse den Erdapfel gar werden. Währenddessen gehe ich in den Garten und pflücke insgesamt zwei Handvoll essbarer Kräuter: Gänseblümchen, Brennnesseln, Löwenzahn, Gundelrebe, Spitzwegerich, Giersch und was halt sonst noch so da ist. Die Beute wird gewaschen und in schmale Streifen geschnitten.

Zwei Minuten bevor die Erdapfelstücke tatsächlich weich sind, gebe ich die Kräuter dazu und lasse alles, erraten!, zwei Minuten weiterkochen. Dann püriere ich alles und verfeinere mit einem Esslöffel Rahm oder Obers.

Bevor ich in den Garten gehe, gebe ich ein Vierterl Milch mit einer Prise Salz in eine Schüssel und leere 6 dag Grieß dazu. Vielleicht auch ein bisserl mehr oder weniger, die Masse soll halbflüssig sein. Das lasse ich dann stehen, bis ich wiederkomme. Danach schlage ich ein Ei dazu, traktiere die Masse mit dem Mixer und gieße sie in eine Pfanne, in der ich mindestens 3 dag Butter zerlassen habe.

Dort brutzelt sie leise vor sich hin, bis die Unterseite ziemlich fest und bräunlich geworden ist. Dann drehe ich das Ding um, so dass die fertige Seite oben ist (wie das geht, habe ich schon früher mal beschrieben) und esse die Suppe. Danach zerzupfe ich die Masse in der Pfanne und lasse die Stücke noch ein paar Minuten ausdampfen, bevor ich sie auf den Teller hieve und reichlich bezuckert mit Kompott verdrücke.

24.4.10 15:34, kommentieren

26. April

Im Kühlschrank hat sich ein Packerl geschnittenes Suppengrün gefunden. Aus dem mache ich mir heute eine Gemüse-Reis-Pfanne.

Dazu erhitze ich ein bisserl Öl im beschichteten Reinderl und gebe das Gemüse hinein. Sollten sich ein paar Erbsen finden oder ein paar Krautblätter, kommen sie dazu. Auch Paradeiser wären willkommen. Danach salze ich und würze mit der Osmanischen Gewürzmischung. Dann gieße ich mit ein bisserl Wasser auf und lasse das Ganze ein paar Minuten bissfest dünsten.

Zum Schluss gebe ich den Reis dazu und vermenge alles gut. Wenn ich Lust habe, schlage ich über die heiße Masse ein frisches Ei, drehe den Herd ab und lasse das Ei an der Masse stocken. Eventuell nachwürzen.

24.4.10 15:38, kommentieren