Der Sparküche-Blog.

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27. Feber

Von dem Nudelkochwasser habe ich natürlich ein Gemüsesupperl gekocht letztens. Dieses habe ich heute, weil wir noch Nachspeise en masse hatten, zu einer Brotsuppe ausgebaut.

Und zwar ganz einfach, indem ich altbackene Schwarzbrotscheiben in der Suppe gewärmt habe. Püriert habe ich diesmal nicht (obwohl manche Rezepte das durchaus vorschlagen). Aber ein paar Tropfen Kernöl waren dabei.

Weißbrot wäre auch nett gewesen, gabs aber grad nicht in den häuslichen Vorräten. Und mit der Aussicht auf Nachspeise hat das Supperl durchaus gemundet.

27.2.10 19:15, kommentieren

28. Feber

Ein Blick ins Küchenkastl hat mich überzeugt: Ganz hinten, schon lange nimmer verwendet, lauert der Couscous. Daher gibts heute Karottencouscous mit Erdnusssauce.

In meinem beschichteten Reinderl erhitze ich einen Esslöffel Öl und gebe zwei Handvoll scheiblierte Karotten hinein. Die brate ich an, würze mit Salz und sonst nix, gieße mit ganz wenig Wasser auf und dünste sie halbfertig. Dann gebe ich ein knappes Vierterl Wasser dazu und bringe das ganze zum Kochen. Jetzt den Couscous hinein (auf 0,2 Liter ca. 1 Tasse Couscous), nochmals aufkochen, vom Herd nehmen und ausquellen lassen.

Die Erdnusssauce ist eine meiner vielen (bisher leider vergeblichen) Versuche, einen Urlaub in Berlin nachzuempfinden. Dort gibts nämlich an einem U-Bahnhof einen Asia Snack, der die verdammtnochmal beste Erdnusssauce bisher verkauft. Fast jeden Tag war ich dort zu Gast, um eine Portion Egalwas mit Erdnusssauce zu verdrücken.

Was eins in Wien zu kaufen bekommt, ist zwar variantenreich, entspricht dem Berliner Vorbild aber leider überhaupt nicht. Naja. Also hab ich wieder einmal versuchsweise ein Glas erstanden und werde dieses schlachten und zum Couscous servieren.

Werden sehen. Beziehungsweise schmecken.

27.2.10 19:33, kommentieren

1. März

Die Ernte 2009 war enorm, die Vorräte sind es auch, also fabriziere ich heute Speckfisolen mit Braterdäpfeln. Anders kann ich mir die Prinzessbohnen einfach nicht vorstellen, Vegetarismus hin oder her.

Wenn ich nämlich sommers gut drauf bin bei der Fisolenverarbeitung, dann sortiere ich die ganz jungen dünnen aus, lasse sie ganz, blanchiere sie vorsichtig und friere sie, mit dem Etikett "Prinzessbohnen" versehen, ein.

So ein Packerl gönne ich uns heute. Ich erwärme mein beschichtetes Pfanderl, gebe ein paar Deka geschnittenen Hamburgerspeck hinein und lasse ihn ein bisserl aus. Wenn er dann soweit ist, gebe ich die Fisolen dazu, wenig Salz (das ist abhängig vom Speck) und gut Pfeffer, schwenke alles im Speck, bis die Fisolen gut warm sind und serviere sie zu Braterdäpfeln, die ich wie immer zubereite, selbstverständlich mit Rosmarin gewürzt.

 

28.2.10 22:13, kommentieren