Der Sparküche-Blog.

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

8. Juni: Hendl-Spieße mit Erdäpfeln und Salat

Den Salat hab ich als Vorspeisen-Salat komponiert, aus Blättern, Paradeisern, gekochten Karottenscheiben und Radieschen. Wir haben uns aber dann entschieden, den Salat zu den Hendl-Spießen dazu zu essen. Als Beilage gabs gekochte heurige Erdäpfel, Chutney für mich und Ketchup für die Kinder.

Für die Spieße hab ich eine Packung "Hühneroberkeulenfleisch ohne Haut und Knochen" aus dem Tiefkühler genommen und endlich die Packung mit dem aufgeschnittenen Frühstücksspeck geöffnet. Das Fleisch hab ich in Happen geschnitten, gesalzen und gepfeffert, jeden in eine Scheibe Speck gewickelt und auf Spieße gesteckt.

Die hab ich auf ein Backblech mit Backpapier gelegt und mit dem Umluftgrill zwanzig Minuten traktiert. Derweil kochten die Erdäpfel. Sehr praktisch, das.

Als Nachspeise servierte ich Joghurt mit Ahornsirup, das kommt allermeistens gut an.

9.6.19 18:34, kommentieren

7. Juni: Lachs-Quiche und Bratäpfel mit Joghurt

Jetzt pfeif ich drauf und serviere vorschriftswidrig nur noch zwei Gänge. Keine Lust, dass von drei Gängen eine Menge übrig bleibt. Der erste Gang wird eine Lachs-Quiche werden. Danach serviere ich Bratäpfel, wer will, kriegt Joghurt drauf. Vanilleeis gibts nicht.

Für den Teig der Quiche habe ich 20 Deka Universal-Mehl mit 11 Deka kalter Butter, je einem TL Salz und Kristallzucker und einem Ei rasch zu einem Teig geknetet. Auf die Prise Backpulver vom Rezept hab ich verzichtet.

Den Teig hab ich in eine bebutterte Tarteform gedrückt und zehn Minuten bei 180 Grad Ober- und Unterhitze gebacken. Ohne Hülsenfrüchte.

In der Zwischenzeit habe ich für den Guss 20 Deka Lachs (ihr habt natürlich recht, es war ein Sonderangebot) in Würfel geschnitten und von den heute geernteten Spargelstangen zwei in Stücke gebrochen. Den vorgeschriebenen Zwiebel und die hauchdünnen Zitronenscheiben hab ich weggelassen.

Dann hab ich mit dem Mixer einen Rest Rahm, einen Rest Frischkäse mit Kräutern und ein halbes Packerl (also 10 Deka) Frischkäse mit zwei Eiern verrührt. Den Teig hab ich aus dem Rohr genommen, den Guss reingeleert, gesalzen, Lachs und Spargel drauf dekoriert und das Ding wieder reingeschoben, diesmal für zwanzig Minuten bei 195 Grad.

Und jetzt bin ich gespannt, wie die Quiche aussehen (und schmecken) wird, wenn sie wieder rauskommt aus dem Backrohr.

Außerdem hab ich drei Äpfel gewaschen und das Kerngehäuse ausgestochen. Unten habe ich je eine Dattel als Verschluss reingestopft, Marzipan ist nämlich aus. Gefüllt hab ich mit einer Mischung aus dem Rest vom Müsli von neulich, einem Rest gehackter Pistazien und dem Rest des Pfirsichpürees.

Die Äpfel hab ich in eine angeblich feuerfeste Form mit wenig Wasser gestellt und braten lassen, musste sie aber zwischendurch rausnehmen, um Platz für die Quiche zu machen. Wenn die wieder draußen ist - was sie demnächst sein sollte, ähem! -, stell ich die Äpfel wieder rein, bis sie weich und runzlig sind.

1 Kommentar 7.6.19 17:45, kommentieren

6. Juni: Mangoldcremesuppe, gebackener Feta mit Paradeisern, Pudding

Heute ist sie wieder nicht satt geworden, die Gästin, glaub ich. Na gut, die Suppe (ein Packerl Mangold aus dem Tiefkühler, zwei kleine Erdäpfel, Salz, Curry, Milch) war wirklich sehr grün. Aber geschmeckt hat sie gut, ich schwörs!

Danach der gebackene Feta mit Paradeisern und Weißbrot war nicht sehr üppig, zugegeben. Ich hab wieder ein neues Rezept ausprobiert und adaptiert: den Boden einer Auflaufform mit Olivenöl bedecken, das Backrohr auf 220 Grad vorheizen. Paradeiser in mittlere Scheiben schneiden und gemeinsam mit einem großen Zwiebelhapperl, in Ringen, drin verteilen.

Mit Salz, Pfeffer und Knoblauch würzen - auf den Knoblauch musste ich ja gästinnenbedingt verzichten. Dann eine Packung Feta (15 Deka) entweder in vier gleiche Stücke teilen (ich wünsche euch viel Glück dabei!) oder zerbröseln und jedenfalls auf den Paradeisern verteilen.

Mit ein paar Esslöffeln Olivenöl beträufeln und ins Rohr schieben, bis der Käse braune Spitzen kriegt. Wir haben Weißbrot dazu gegessen. Das Rezept sagt, man soll mit Basilikumblättern dekorieren, aber nachdem die Dame diese gestern schon aus dem Salat aussortiert hat, konnte ich mir die Mühe sparen.

Als Nachtisch habe ich den vorletzten aller Pistazienpuddinge serviert. Ein Portionssackerl hab ich dann noch, dann war es das. Man kriegt ihn einfach nimmer zu kaufen.

Also mir schmeckt er eh nicht, weil die Konsistenz eher stichfestes Joghurt ist als cremiger Pudding, aber das Kind liebt ihn sehr.

Hat vielleicht jemand von euch einen Tipp, wo Pistazienpudding zu erwerben ist? Auch deutsche Adressen helfen!

1 Kommentar 7.6.19 11:50, kommentieren

5. Juni: Salat mit Mozzarella, Kaiserschmarren mit Saucen

Mich freut das Kochen nicht. Trotzdem habe ich heute zuerst einen Vorspeisensalat mit Mozzarella zu Tisch gebracht (Blattsalat, Paradeiser, Gurke und Radieschen) und danach einen Kaiserschmarren mit zwei Sauchen, nämlich Pfirsichpüree und Erdbeersauce, beides aus gerettetem Obst natürlich.

Ich schneide das Obst immer in kleine Stücke in ein Reinderl, tu Zucker dazu und koche alles auf und köchle es dann je nach Zeit und Lust länger oder kürzer weiter. Manchmal kommt der Pürierstab zum Einsatz, dann wieder bleibt das Zeugs stückig. Und dann wirds in Gläser abgefüllt und gut verschlossen und bei Gelegenheit ins Joghurt, auf eine Topfencreme oder eben zum Kaiserschmarren gegeben.

Den Schmarren habe ich mit 2 großen und einem kleinen Ei und fast einem halben Liter Milch gemacht, und entsprechend Mehl natürlich. Die Eier habe ich getrennt und den Schnee am Schluss in den Teig gezogen.

Dann das übliche Prozedere: Teig in eine Pfanne mit reichlich zerlassener Butter gießen, unterseits backen, dann mit der Backschaufel in Teile schneiden und einzeln umdrehen, weiterbacken lassen, dazwischen immer wieder teilen und umdrehen.

Der Kaiserschmarren wurde trotz meiner Unlust wunderbar flaumig, die beiden Saucen passten sehr gut dazu und sogar die Gästin hat einen Nachschlag genommen. (Das Kind hat dann den kompletten Rest verdrückt, ich war beeindruckt. )

7.6.19 11:41, kommentieren

4. Juni: Pasta al pesto, vorher Salat, nachher Dessert

Gestern hatte ich ja mit der Gästin vereinbart, dass sie die Pasta nach italienischem Geschmack zubereitet, mit dem Rest vom Pesto Genovese. Und wisst ihr, was? Sie hat sie "overcooked", die Pasta.

Schuld war sie natürlich nicht - auf der Packung (Barilla) stand 6 Minuten Kochzeit, daran hat sie sich gehalten, da muss das Rezept anders sein! - und sie hat fast keine Pasta gegessen, aber danach meinen Vorspeisensalat aufgepickt.

Wir anderen drei waren klammheimlich froh, dass uns die bissfesten Dinger erspart geblieben sind und die kleinen Spiralen weich wie immer waren, mit wenig, nach Meinung der Gästin zu wenig, Pesto. Fast alles ist weggekommen. Die einzig Unzufriedene war die Gästin. Darum konnten wir uns aber nicht kümmern, haha!

Als Nachspeise komponierte ich etwas, was in den Kochzeitschriften immer so professionell aussieht: in einem Glas unten Müsli (ein Werbegeschenk vom Frauenlauf), darüber eine Creme aus Topfen und Rahm und (zu) viel Zucker, und oben drüber eine Schicht Pfirsichpüree.

Es hat gut ausgesehen und allen wunderbar geschmeckt. Na schau.

1 Kommentar 4.6.19 20:19, kommentieren

2. und 3. Juni: Schnitzel mit Reis und Salat sowie Rindsragout mit Couscous

Gestern haben wir es uns einfach gemacht und sind bei OmaOpa auf Schnitzel mit Reis und Salat eingefallen. Heute musste ich - mit wenig Lust - wieder selbst kochen und ließ mich im Supermarkt von den Sonderangeboten inspirieren.

Rindsgulaschfleisch war im Angebot. Hab ich ein knappes halbes Kilo genommen, gewaschen, in mundgerechte Happen weiter geteilt. In eher mehr Olivenöl hab ich zuerst einen frisch geernteten Zwiebel, klein geschnitten, glasig gedünstet und dann das Fleisch drin scharf angebraten.

Gewürzt hab ich mit Salz, Pfeffer und einer Prise von der Kräutermischung des Kindes, die eigentlich einmal zu Kräutersalz werden sollte. Dann hab ich mit drei Schöpfern von der Gemüsebouillon aufgegossen, wo ich vom Rest, den ich pürierte, mit Milch eine Fenchelcremesuppe fertigte (die erstaunlicherweise alle Beteiligten mit Appetit aßen) .

Aber zurück zum Ragout. Das köchelte eine halbe Stunde vor sich hin, bevor ich einen ordentlichen Schuss Rahm mit einem Esslöffel Speisestärke verrührte, vom Ragoutsaft einige Esslöffel dazugab und das ganze dann ins Ragout leerte, gut einrührte und anschließend noch zwanzig Minuten köchelte.

Da blieb genug Zeit, um drei Portionen Couscous zu salzen und mit kochendem Wasser zu übergießen und ziehen zu lassen. Der übrig gebliebene Couscous wird morgen entweder zu einem Taboule werden oder als Fülle für die heute abgezupften Weinblätter (langsam kommt wieder Ordnung in den vernachlässigten Garten) dienen.

Heute war es jedenfalls ein säuerliches Rindsragout mit Couscous. Das als Dessert angebotene Pfirsichkompott schlug die Gästin aus, was ich gehofft hatte.

Für morgen hab ich sie eingeteilt, die Pasta zu kochen, damit sie ihr italienisch genug ist. Ich hoffe sie klatscht sie als Probe nicht an die Wand. Essen werden wir sie, habt ihr etwas anderes gedacht?, al pesto. Die Kinder mit Ketchup.

3.6.19 20:10, kommentieren

1. Juni: Reste gegessen

Gestern habe ich mich spontan für einen Kochsalat mit Erbsen entschieden, den ich selber seit meiner Kindheit liebe, der aber bei allen drei anderen auf volles Unverständnis gestoßen ist. Aber von den Knödeln haben sie gegessen. Fünf Stück hab ich eingefroren.

Der Kochsalat ruhte im Tiefkühler, von meiner Mutter vorbereitet - wofür ich ihr sehr dankbar bin - und gestern nur gach mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss aufgetaut und zum Kochen gebracht, mit blanchierten Erbsen versehen und in bewährter Weise mit Speisestärke gebunden.

Heute habe ich den Rest von der Lasagne und die Knöderl samt Kochsalat im Backrohr erhitzt. Von den Knöderln ist jetzt noch eine Portion da, die kriegt das Gastkind morgen, wenn wir Schnitzerl essen, denn das Gastkind verweigert ja so gut wie jedes Fleisch. Als Nachspeise gönnte ich den Kindern je einen Eismarillenknödel.

War eh gut, dass ich nicht auch noch kochen musste. Nachdem ich am Vormittag fertig geputzt hatte, kam das Kind heulend vom Einkaufen: das Mehl und der Obers waren in der Stofftasche aufgeplatzt (wie schafft man das?) und haben das Handy durchweicht (warum ist das Handy nicht, wie vereinbart, im Rucksack, sondern in der Einkaufstasche?).

Nachdem ich mich wieder halbwegs beruhigt hatte - vor allem auch deshalb, weil der Nachbar Ruhe bewahrte und uns erklärte, was zu tun sei -, kam ich drauf, dass das Kind (entgegen der Vereinbarung) seine Taschen nicht geleert hatte und eine Waschmaschinenladung dunkler Wäsche voller Fuzerln war.

Ich bin eigentlich immer noch krank, he!!!

Das hab ich allerdings kurzfristig vergessen müssen, denn um die Mittagszeit kamen endlich die versprochenen Arbeiter, die das Hendlgehege sanierten. Zack, zack, zack übrigens. Jetzt sollte die Sauerei und Stinkerei auch beim nächsten anhaltenden Regen beendet sein. (Beneidet hab ich die Arbeiter nicht.)

Abends werden wir den Rest von der Knochensuppe essen, in der übrigens ein Markknochen schwimmt. Auf den freu ich mich - als einzige in der Gruppe - besonders, denn das Mark tu ich mir aufs Brot, salze es und lasse es mir schmecken. In der Suppe schwimmen auch ein paar Nudeln, aber vermutlich werden die Kinder nach zusätzlichen Backerbsen schreien. Und welche bekommen.

Die Gästin ist übers Wochenende auswärts; da bin ich nicht beleidigt, muss ich sagen. Erst am Montag wird sie wieder mit uns essen.

1.6.19 12:44, kommentieren

31.Mai: Lasagne al pesto im Nachtrag und Hirseknöderl mit Gemüse

Gestern hat die Gästin endlich etwas zu essen gekriegt, mit dem sie satt und zufrieden wurde. Sie hat es schließlich auch selbst gekocht: Lasagne al pesto. Die Mengen der Zutaten hat mich erschreckt, aber für vier starke Esser wäre es sich gerade ausgegangen. Weil dem Kind aber ganz grundsätzlich eine Lasagne nicht zuzumuten ist, ruht eine große Portion im Kühlschrank und wartet.

Jedenfalls hat die Gästin aus je 10 Deka Butter und Mehl sowie einem Liter Milch, Salz und Muskatnuss eine Bechamelsauce gekocht und zwei Gläser Pesto alla Genovese (insgesamt fast 40 Deka) geöffnet. Dann ist sie wie folgt vorgegangen: eine Lage Bechamel in die Auflaufform, mit Lasagneblättern belegen, wieder Bechamel, einige Löffel Pesto drauf und mit dem Löffel vermischen, Lasagneblätter und so weiter, bis alle 20 Lasagneblätter aufgebraucht waren. Vom zweiten Glas Pesto ist ein Furz übrig geblieben, den sie heute mit Brot essen will.

Als Abschluss kam eine dicke Schicht Bechamel drauf und das ganze bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für 35 - 40 Minuten ins Backrohr.

Die Sache ist ziemlich üppig, schmeckt aber ganz gut. Eher ein Trostessen bei Sauwetter, wenn ihr mich fragt, aber davon waren wir gestern eh nicht so weit entfernt.

Heute bin ich krank, nicht wegen der Lasagne, und habe mittags nur Brot, Paradeiser und Käse serviert. Für den Abend habe ich eine Knochensuppe mit Nudeln vorgesehen und Hirseknöderl mit Gemüse. Vermutlich Mangold, der geht am schnellsten.

Ich habe also 15 Deka Hirse gewaschen und mit Salz und 300 ml Suppe (wenn sie schon da war) weich gedämpft. Außerdem hab ich eine Fenchelknolle klein geschnitten und in Olivenöl mit wenig Wasser gedünstet und beides überkühlen lassen. Auf die zwei geraspelten Karotten hab ich der Einfachheit halber verzichtet, und den Knoblauch isst die Gästin ja nicht.

Das alles werde ich demnächst mit zwei Eiern, 7 Deka geriebenem Parmesan sowie Salz und Gewürzen (Kreuzkümmel zum Beispiel) vermengen, aus der Masse kleine Knöderl formen und im Dampf garen.

Wie ich das genau machen werde, weiß ich noch nicht. Vermutlich nehme ich das große Reinderl, tu den Dämpfeinsatz hinein und darauf ein angefeuchtetes Küchentuch und darauf die Knöderl. Ich hoffe das klappt.

Den Mangold werde ich mit wenig Wasser und einem Teil des sauer gewordenen Obers erhitzen, salzen und mit Pfeffer und vielleicht Muskatnuss würzen und einkochen lassen.

Mit dem Rest vom Fenchel und zwei Erdäpfeln ist sich sogar noch eine Fenchelcremesuppe für den Sonntag ausgegangen.

Und jetzt geh ich schauen, was mein Schoko-Nuss-Gugelhupf im Backrohr so treibt.

1 Kommentar 31.5.19 16:31, kommentieren

30. Mai: Reislaibchen mit Zeugs und Lasagne al pesto (to come)

Für das heutige Mittagessen habe ich das zweite Kühlschrankfach von oben, gedanklich beschriftet mit "Reste und Sachen zum Kochen", geleert und Reislaibchen mit Zeugs auf den Tisch gestellt. Weil die Zwetschkenknödel der Gästin nicht gemundet haben, hatten wir vier Stück übrig, die ich im Rohr gewärmt und als Nachspeise serviert habe.

Zu dem Rest Reis vom gestrigen Mittagessen habe ich ein großes Ei, die letzten zwei Esslöffel fein geraspelter Karotten (aus dem Tiefkühler), den Rest vom montenegrinischen Hirtenkäse, einen Löffel geriebenen Parmesan und die Hälfte einer Werbepackung veganer salzloser Würze gegeben und alles zu einer Masse verrührt.

Aus dieser habe ich auf ein mit Backpapier belegtes Blech sieben Häufchen gesetzt und flach gedrückt. Weil ich schon dabei war, hab ich den Rest vom Jausenspeck in Streiferl geschnitten und oben auf den zukünftigen Laibchen drapiert.

Das Blech samt Auflage ist bei 180 Grad Ober- und Unterhitze eine knappe halbe Stunde im Rohr geblieben. Mit der Restwärme sind sich die Zwetschkenknödel grad ausgegangen. Zu den Laibchen haben wir gebratene Melanzani aus dem Glas und Chutney gegessen.

Das heutige Abendessen wird die Gästin zubereiten. Hoffentlich schmeckt ihr das dann wenigstens - und uns auch. Es wird eine Lasagne al pesto werden. Ich bin schon sehr gespannt!

30.5.19 12:10, kommentieren

29. Mai: Salat mit gebratenem Heilbutt, Obstknödel in Nussbröseln

Heute mittags habe ich den Rest vom Linsen-Gemüse-Curry zusammengegessen. In welchem übrigens ohne viel Aufhebens der Rest der Paradeissauce von vorgestern seine finale Bestimmung gefunden hatte. Und einige andere Reste. Der Gästin hats, wider allen Erwartungen, einschließlich ihrer eigenen, geschmeckt.

Reis hab ich neuen gedämpft, da ist gestern keiner übrig geblieben. Das Gastkind wollte heute auch keinen und hat sich kalt verpflegt. Na gut, am Abend wird eh wieder gekocht.

Nämlich hatte der Supermarkt heute verbilligten Fisch. 30 Deka Lachs habe ich eingefroren, da hab ich ein Rezept für eine Lachs-Tarte in petto, für demnächst. Der Heilbutt, von dem ich 20 Deka genommen habe, kann nicht mehr eingefroren werden und schreit nach sofortiger Verwendung.

Na gut, dann erhöre ich ihn eben und schneide ihn in schmale Streifen, salze diese und wende sie in Mehl, brate sie beidseitig heraus und dekoriere den heutigen Vorspeisen-Salat damit. Vielleicht toaste ich sogar ein paar Scheiben Brot als Beilage.

Als Haupt- und Nachspeise serviere ich Obstknödel in Nussbröseln (Butter, Semmelbrösel, geriebene Nüsse). Kurz habe ich mit mir gerungen, ob ich aus den heute geretteten Nektarinen die Knödel machen soll. Aber es ist halt schon so: die Knödel schmecken nur gut mit reifem Obst. Und das sind die Supermarkt-Nektarinen halt nicht. Da ist ein Kompott oder eine Marmelade besser, da kann der Zucker besser wirken.

Ich werde also das Obstfach im Tiefkühler inspizieren und dann entweder Marillen oder Zwetschken herausnehmen und damit den üblichen Topfenteig füllen. Staubzucker muss bei Tisch aber trotzdem drüber, schon allein der Optik wegen.

1 Kommentar 29.5.19 15:18, kommentieren

28. Mai: Mangold-Grießkoch

Heute Abend gibt es nach einer Spargelcremesuppe mein berüchtigtes Linsen-Gemüse-Curry mit Reis. Mit der Nachspeise hab ich mich noch nicht auseinandergesetzt, aber zum Glück habe ich eine Liste mit bewährten Dingen.

Das Gemüse vom Curry werden Karotten, das letzte Zwieberl und ein paar Erbsen sein, vielleicht auch ein kleiner Erdapfel. Den Rest vom Rezept kennt ihr eh schon. Einziger Zusatz: vielleicht streue ich heute Erdnüsse rein, es gibt nämlich ein paar. Und Rosinen, wenn ich dran denke, dem Kind zuliebe.

Dazu werden wir Es Chutney essen.Heute mittags habe ich aber ein Tabu gebrochen. Nämlich hab ich den Rest vom blanchierten Mangold gesalzen und mit Milch aufgegossen und alles zum Kochen gebracht. - Mir ist dann, weil ich gerade das Gastkind versorgte, die Milch übergekocht und hat den Herd versaut und ich musste Milch und Salz nachfüllen. Diese Ehrenrunde könnt ihr euch ruhig sparen.

Dann hab ich wie bei einem Grießkoch Grieß einrieseln lassen, einmal aufkochen lassen und dann noch einige Minuten leise köcheln bzw. ziehen lassen.

Gegessen hab ich diesen Mangold-Grießkoch mit ungarischem Teufelszeugs. Das Gastkind hat auf beides dankend verzichtet.

28.5.19 13:18, kommentieren

27. Mai: Mangold-Käse-Pastete an Paradeissauce

Heureka - eine weitere Verwendungsmöglichkeit für Mangold! Eigentlich heißt das Ding Spinat-Gorgonzola-Pastete, aber ich habs natürlich den häuslichen Vorräten angepasst, und das ist eben Mangold. Gorgonzola hätte ich gekauft, wenn ich ihn im Supermarkt gefunden hätte. So wurde es ein Bavaria Blue. Hat auch gepasst. Übrigens würde ich die Pastete jederzeit auch mit einem anderen Rest geriebenem Käse, durchaus auch Parmesan, ausprobieren.

Ich habe zwei Packerl blanchierten Mangold aufgetaut und drei Scheiben Toastbrot in kleine Brösel zerzupft. Außerdem hab ich zwei der letzten drei Mini-Zwieberl klein geschnitten und in wenig Olivenöl glasig gedünstet. Auf den Lauch und Knoblauch habe ich verzichtet, sonst isst die wählerische Gästin das wieder nicht.

Die Zwiebeln hab ich zum Brot und Mangold gegeben, mit Petersil, Thymian, Salz und Pfeffer gewürzt, den klein geschnittenen Käse dazugegeben und zwei große Eier auch. Das alles hab ich sehr gut durchgemischt und dann in vier 150-ml-Förmchen - mit Kokosfett ausgestrichen - verteilt und gut angedrückt.

Die Förmchen kamen bei vorgeheizten 180 Grad Ober- und Unterhitze für eine halbe Stunde im Rohr. (Nach dem Rausnehmen sollten sie wohl einige Minuten rasten, bevor sie aus der Form gestürzt werden. Mir ist ein Teil der Masse picken geblieben. )

In der Zwischenzeit hab ich mich um die gelbe Paradeissauce gekümmert, was kein Mirakel war. Von meiner Mutter hab ich ein großes Glas gelber passierter Paradeiser bekommen, dessen Inhalt hab ich in bewährter Form mit Salz und Zucker gewürzt (die Gästin aus Italien hat natürlich fast der Schlag getroffen) und zum Kochen gebracht und mit Speisestärke gebunden.

Das Kind hat sich derweil an die Vorspeise gemacht: Salat mit Ziegenfrischkäse und Weißbrot. Der Salat neben den üblichen grünen Blättern aus Paradeisern, je einem Radieschen und Balsamico.

Danach habe ich die Hauptspeise serviert: Mangold-Käse-Pastete an Paradeissauce. Erstaunter Ausruf des Kindes: "Das schmeckt ja gut?!"

Als Nachspeise gabs einen Vanillepudding. Und wieder einmal hat das Gastkind von allem mehr gegessen als die Sparköchin.

1 Kommentar 28.5.19 13:11, kommentieren

26. Mai: Essen von gestern

Nach einer Weile, als ich das Hühnerfaschierte schon aus dem Tiefkühler genommen hatte, meldete sich am Samstagnachmittag die Gästin und sagte das Abendessen ab. Na, ich hab keine Freude gehabt. Ich habe also das Faschierte gewürzt und in Salzwasser als kleine Bällchen verkocht, auskühlen lassen und in den Kühlschrank getan. Wir drei haben kalt gegessen an dem Abend, was auch mal ganz nett war.

Solcherart veränderte sich das Rezept von heute. Ich hab die Zucchini nämlich ausgehöhlt und die Erdäpfel längs geteilt und beides in eine Auflaufform mit Olivenöl getan. Das kam bei 190 Grad Ober- und Unterhitze für eine halbe Stunde ins Rohr.

Dann hab ich das ganze wieder rausgenommen, den Rest Püree auf die Zucchini verteilt, in jedes Teil ein paar Käsebrösel gedrückt und vier Fleischbällchen gesetzt und die Auflaufform wieder ins Rohr geschoben und dort noch eine gute Viertelstunde belassen.

Was hätte ich sonst tun sollen?

Zuvor hatten wir noch eine Suppe aus dem Kochwasser, in dem ich ein Suppengrün und Gewürze gekocht hatte, mit Frittaten. Eine Nachspeise, ein Pfirsich, war nur für die Gästin vorgesehen, den wollte sie sich lieber fürs Frühstück am Montag aufheben. Wo sie ihn dann auch nicht gegessen hat.

27.5.19 12:00, kommentieren