Der Sparküche-Blog.

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27. Dezember: gebratener Wels mit Erdäpfeln und gedünsteten Karotten

Das Abendessen fiel heute anders aus als erwartet. Ich war der Meinung gewesen, ich hätte Matjes gekauft und mir voller Vorfreude einen in Spalten geschnittenen kleinen Kronprinzen und ein in Ringe geschnittenes halbes Zwiebelhapperl auf den Teller gehäuft und kräftig mit Mayonnaise bedeckt. Die Dinger stellten sich ausgepackterweise eher als saure Heringe heraus. Na egal, ich benannte das Abendessen um von "Matjesfilet nach Art der Sparköchin" in "Heringssalat nach Art der Sparköchin", legte die Heringe auf den Teller und verzehrte alles mit Toastbrot.

Beim Einkauf hatte ich aber auch ein kleines Wels-Filet aus Österreich erstanden. Eh schon in Aktion, und dann auch noch (vermutlich weil das Verbrauchsdatum näherrückte) um die Hälfte verbilligt. Der Fisch fürs heutige Mittagessen kostete für uns eineinhalb weniger als einen Euro fünfzig.

Außerdem dämpfte ich fünf mittlere speckige Erdäpfel und nahm ein kleines Packerl mit rohen Karottenscheiben aus dem Tiefkühler. Um letztere kümmerte ich mich zuerst: etwas Kokosfett ins kleine Reinderl und ein wenig Kreuzkümmel dazu, dachte ich, erwischte aber soviel, dass mir kurz die Luft wegblieb. 

Ich hab die Karottenscheiben dann trotzdem dazugetan und bei starker Hitze angebraten, später gesalzen, mit wenig Wasser begossen und zugedeckt auf kleiner Flamme einige Minuten gedünstet.

In der Zwischenzeit habe ich die Handgeschmiedete mit hinreichend Öl erhitzt und die Erdäpfel an den Rand gelegt. Danach hab ich das Filet geteilt (in einen dicken und einen dünnen Teil), gesalzen und auf einer Seite mit Zitronenpfeffer gewürzt und dann in der Pfanne bei moderater Hitze beidseitig gebraten, den dickeren Teil natürlich länger. Den dünneren Teil hab ich derweil auf den Erdäpfeln gelagert.

Dann blieb nur noch das Salzen der Erdäpfel und das Servieren  von gebratenem Welsfilet mit Erdäpfeln und gedünsteten Karotten zu tun.

Und mich zu wundern, denn der Kreuzkümmel war überhaupt nicht zuviel. Vermutlich hat er im Laufe der Zeit einfach einen Teil seiner Würzkraft verloren. Ich muss wieder einmal mein Gewürzladl näher besichtigen.

27.12.18 19:24, kommentieren

25. und 26. Dezember: gebratene Ente mit Semmelauflauf, Rotkraut und Salaten

Sicher habt ihr euch schon gedacht, dass ich die Ente nicht selbst gebraten habe. Immerhin habe ich die Reste heute selbst aufgewärmt, und sogar ein neues Rotkraut dazu gekocht - wenn auch nicht so schmackhaft wie das meiner Mutter. Und heute habe ich auf die Preiselbeeren verzichtet.

Sonst aber war es wie gestern: gebratene Ente mit Rotkraut und Semmelauflauf. Die Fülle hat meine Mutter nämlich nicht ins Tier gestopft (da kamen Äpfel hinein), sondern der Knusprigkeit halber in einer extra Auflaufform im Rohr gebraten.

Übrigens habe ich einen heiteren Tipp für Geflügel in Übergröße im Radio gehört: Profiköche füllen das Tier mitunter mit einer Glasflasche, weil diese die Wärme besser ins Innere des Bratens leitet und somit die Garzeit verkürzt.

Sogar einen zusätzlichen großen Knochen konnte ich mir gestern erschnorren, aus dem und aus einem Rest vom Bratensaft und -fett wird morgen ein Supperl geköchelt.

Heute allerdings habe ich das restliche Fett vom gebratenen Speck von gestern zerlassen, darin ein halbes Zwiebelhapperl (fein geschnitten) angebraten, ein kleines Happerl Rotkraut (fein geschnitten) sowie einen Löffel vom Entenbratlfett dazu gegeben und alles gut angebraten.

Nach vielleicht acht oder neun Minuten habe ich gesalzen, gezuckert, mit ein wenig von der aktuellen Frühstückssaftflasche ("Apfelsaft mit ein paar Aronien" ) aufgegossen und einen kleinen Apfel hineingeraspelt.

Umgerührt, Deckel drauf, bei kleiner Flamme köcheln lassen. Zwischendurch umgerührt, ein paar Tropfen Balsamico und noch was vom Apfelsaft zugegossen, wieder umgerührt, Deckel drauf, weiter köcheln lassen, insgesamt eine Dreiviertelstunde. Dann hab ichs für fertig erklärt, den Rest der Heiligabend-Suppe aufgewärmt sowie die Ente samt Zubehör, und serviert.

1 Kommentar 26.12.18 13:59, kommentieren

23. und 24. Dezember: Mangoldstiele in Bechamelsauce mit Couscous und Polenta

Gestern konnten wir uns einen hausgemachten Schweinsbraten mit Reis und Salaten schmecken lassen. Da hatten wir den direkten Vergleich zwischen Schopfbraten und Karree. Ersteres schmeckt uns definitiv besser, aber am besten ist ja doch das Bauchfleisch.

Heute dann, dem Anlass entsprechend, eine Fastenspeise als Mittagessen: Mangoldstiele in Bechamelsauce mit Couscous und Polenta, beides Restln im Kuchlkastl. (Natürlich ist vom Couscous trotzdem was übrig geblieben. Vermutlich endet er als Suppeneinlage.)

Die Bechamel ist mir klumpenfrei gelungen, auch etwas Seltenes. Ich hab einen gehäuften Esslöffel Butter zerlassen und von der Menge ebensoviel Mehl hineingestaubt und eine helle Einbrenn gebrutzelt. In diese habe ich, in mehreren Portionen, etwa drei Achtel Milch gegossen und langsam aufkochen lassen, und fortwährend gerührt. Gesalzen habe ich auch. Als die Sauce schön dick war, hab ich eine Portion noch halb gefrorener Mangoldstiele, blanchiert und klein geschnitten, dazugetan und noch ein paar Minuten leise köcheln lassen.

Parallel dazu hab ich den Couscous gesalzen und mit kochendem Wasser übergossen und den Rest vom Maisgrieß in einer Mischung von gesalzener Milch und Wasser zuerst aufkochen und dann quellen lassen.

Abends gibts dann eine Erdäpfelcremesuppe mit Linsen und gebratenem Speck und danach eine kalte Platte. 

 

26.12.18 13:41, kommentieren

21. und 22. Dezember: Orientalische Reispfanne mit Blattsalat

Also gut. Gestern war es, am letzten Schultag vor Weihnachten, eine Pizza und nachher Torte. Heute habe ich mich vom marokkanischen Kochbuch inspirieren lassen und eine orientalische Reispfanne gebastelt.

Dafür hab ich das beschichtete Reinderl erhitzt, reichlich Öl reingetan und eine große Handvoll Gemüsewürfel drin gebraten: Sellerie, ein Stück Pastinake, vier Karotten und ein paar Erbsen aus dem Tiefkühler. Nach einigen Minuten kam eine Portion Basmatireis dazu, alles wurde vermischt, mit Salz, Kreuzkümmel und Kurkuma gewürzt, nochmals gut durchgerührt und mit heißem Wasser aufgegossen.

Deckel drauf, Hitze reduziert, eine knappe halbe Stunde schmurgeln lassen. Eine Handvoll Hendlfleisch, von der letzten Suppe, untergemischt und mit einem Salat aus Eissalat und Rote-Rüben-Blättchen serviert.

Wer wollte, konnte geriebenen Käse drüberstreuen, aber ich fand, das passte nicht.

22.12.18 12:14, kommentieren

20. Dezember: Scheiterhaufen

Vergesst das Rezept vom Restekuchen. Vermutlich lags an den zwei zusätzlichen Eiklar. Oder am Umstand, dass der Kuchen ein bisserl zu lang im Rohr war. Jedenfalls ist er ziemlich hart. Und Zucker wars auch zuwenig. Naja. Wir essen ihn trotzdem, aber das Rezept muss eine nicht unbedingt wiederholen, Reste hin oder her.

Aber eine andere Art von Resteverwertung ist mir heute gelungen, ein Scheiterhaufen nämlich. Weil mir vor einiger Zeit alte Semmeln überantwortet wurden, und da hab ich nicht alle zum Hendlfutter gegeben (die Damen fressen sowieso lieber Vollkorn), sondern einige in Scheiben geschnitten und getrocknet.

Davon hab ich mir knapp zwanzig herausgenommen und zwei Eier mit knapp einem halben Liter Milch (auch ein Rest) versprudelt. Die Semmeln hab ich ausgiebig in die Eiermilch getaucht und damit den Boden einer befetteten Auflaufform gut bedeckt. Darauf kam die Hälfte von der Mischung aus zwei kleinen Äpfeln (geschält und gespaltelt) und einer großen Banane (scheibliert).

Weil das Obst nicht so süß war, hab ich mit Zucker bestreut und dann die nächste Lage Semmeln drauf getan. Dann den Rest vom Obst, Zucker und die letzten Semmeln. Den Rest der Eiermilch hab ich drübergegossen, auf die obersten Semmeln kamen Butterflocken. Sie waren trotzdem sehr trocken, aber der Rest vom Auflauf war - nach einer knappen Stunde im Rohr bei 190 Grad Ober- und Unterhitze - sehr schmackhaft.

Davor haben wir noch einmal Hühnersuppe, diesmal mit eingekochten Buchstaben, gegessen.

22.12.18 12:09, kommentieren

18. und 19. Dezember: wenigstens einen Restekuchen gebacken ...

... hab ich heute. Mittagessen blieb gestern und heute kalt, bis auf einen Rest Karottencremesuppe gestern mittags.

Für heute hätte ich mir eine Hühnersuppe vorgenommen, das werde ich nach diesem Eintrag beginnen. Fleisch und Suppengrün fertig aus dem Tiefkühler, Kräuter und Gewürze dazu, köcheln lassen. Vielleicht kommt heute sogar ein kleines Stück Ingwer hinein, wenn ich schon welchen da habe. Aber dann keine Pfefferkörner, sonst wird die Sache zu hui!

Weil ich ein Weihnachtsgeschenk im Kühlschrank lagern muss, habe ich diesen aufräumen und neu schlichten müssen. Da habe ich zwei Eiklar, ein halbes Packerl Butter und einen Klacks Zitronen-Buttercreme, noch von den Keksen, entdeckt. Die älteren Eier müssten auch langsam weg, und im Tiefkühler waren noch exakt 17 Zwetschkenhälften.

Da war doch der Kuchen schon fast fertig. Erst hab ich Eier und Butter auf Zimmertemperatur gebracht. Dann bin ich in den Keller gegangen und habe vier Schauferln Dinkel geholt und gemahlen. Die Eiklar dazu, und dann die mit der Nase geprüften Eier, die Butter und Buttercreme und noch ein paar Deka Feinkristallzucker.

Das alles hab ich kurz verrührt und in eine gefettete und gestaubte Form gestrichen, sechzehn Zwetschkenhälften drauf verteilt, die siebzehnte gegessen und den Kuchen bei 170 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr gestellt.

Hoffentlich bekommt dieser Restekuchen genauso gute Kritiken wie der von letztens, den ich mit Rhabarberwürfeln belegt und ausgekühlt mit einem Rest Schokoglasur beträufelt habe (pfeif auf Spritzsack oder Papierstanitzl - geht mit einem Löffel auch!)

Übrigens habe ich doch aus den völlig bröseligen Vanillekipferl-Teigen mürbe Schnitten gemacht (Teig flach in eine Kuchenform gedrückt und gebacken, ausgekühlt mit Marmelade bestrichen und mit Schokoglasur bedeckt und in kleine Quader geschnitten). Die sind gut geworden, und ich durfte sie meinen KeksfreundInnen zu den anderen Keksen in die Dose legen.

Hätte mir auch Leid getan um die guten Zutaten.

1 Kommentar 19.12.18 14:39, kommentieren

15. bis 17. Dezember: so gut wie nix gekocht

Liebe LeserInnen,
der kulinarische Schlenz hält sich hierorts hartnäckig. Am Samstag ein Kebab und gestern von allem etwas.

Es hat uns nämlich zum UNO Bazaar verschlagen. Dort gibt es ungefähr gleich viele Fress- wie Marktstände, und natürlich die Blumen aus Südafrika. Wir haben französischen Käse, kuweitische gebratene Lammkeule mit Reis, belgische Waffeln, japanisches Calpis, chinesischen Tee, indonesische Saté-Spieße und nahöstliches Kleingebäck verkostet.

Urps.

Heute war ich guten Willens und habe mir aus einem halben Eissalat und einer Avocado einen feschen Salat mit einem Rest Marinade vom eingelegten Kürbis und Fleur de Sel bereitet. Diesen Blattsalat mit Avocado, wenn ihr ihn so nennen wollt, habe ich mit Weißbrot verzehrt.

Leider hab ich dann entdeckt, dass meine Mutter mir Kekse geschickt hatte, und dann hab ich bei denen noch kräftig zugeschlagen.

Aber zumindest die Vitaminzufuhr hab ich erledigt, ähem.

Außerdem haben wir heute jede Menge Obst und Gemüse vor der thermischen Vergasung gerettet. Das meiste war Hendlfutter, aber einiges ist durchaus auch für uns zu brauchen. Bio-Zuckerkarotten zum Beispiel: da hab ich gleich ein Viertelkilo geschält und geschnitten, einen vorrätigen mehligen Erdapfel ebenso, und schon gibt es heute Abend eine Karottencremesuppe mit Obers. Das Kind wird mich anmaulen, aber vielleicht hilft der irakische Curry, den ich gestern auch erstanden habe ...

1 Kommentar 17.12.18 14:08, kommentieren

13. und 14. Dezember: Quinoa-Gemüsepfanne

In einer halben Stunde werden die ersten KeksfreundInnen eintreffen, um sich ihre Weihnachtsbäckerei abzuholen. Dementsprechend ist das hier die Ruhe vor dem Sturm. Weil ich aber vormittags noch allerlei Erledigungen hatte, die mich im Bezirk herumgeführt haben, ist das Mittagessen kalt gewesen: köstlicher Waldviertler Käse, Thum-Produkte und Brot. Und schon war ich satt.

Gestern habe ich das Kind und mich mit einer Quinoa-Gemüse-Pfanne verwöhnt. Dazu hab ich im beschichteten Reinderl das gewaschene Quinoa mit Salz und doppelt Wasser gedünstet. In der Pfanne daneben hab ich fünf Deka fein geschnittenen Speck ausgebraten, ein Zwiebelhapperl dazugeschnitten und glasig dünsten lassen. 

Derweil hab ich mir ein kleines Sackerl aus dem Gemüsefach zur Brust genommen und die darin befindlichen letzten Mini-Karotten aus eigener Ernte und eine Petersil-Wurzel geputzt und klein geschnitten, ebenso hab ich ein Flumi-großes Selleriebällchen geputzt und geschnitten.

Das Gemüse kam, samt einer Handvoll tiefgekühlter blanchierter Erbsen, in die Pfanne, gemeinsam mit dem Rest vom Bratlrest vom Lamm neulich. Ein bisserl Salz, Pfeffer dazu und mit wenig Wasser aufgegossen, und schon hats geschmurgelt. So lange, bis die Flüssigkeit so gut wie verkocht war.

Dann hab ich den Quinoa dazugegeben und alles vermischt und zu Tisch gebracht. 

Haben wir glatt alles aufgegessen.

1 Kommentar 14.12.18 14:15, kommentieren

12. Dezember: Backtag

Heute sind - bis auf eine Kürbiscremesuppe, die ich für den Abend vorbereitet habe - die Herdplatten kalt geblieben. Aber die vorhandenen Reste müssen schließlich auch irgendwann weg.

Und wisst ihr was? Mit den Walnüssen funktioniert der Teig, halt mit kalter Butter und glattem Mehl, ganz so wie immer. Also zumindest hat es beim Kneten keinerlei Probleme gegeben. Nachmittags werde ich die Kipferl wuzeln und backen, hoffentlich auch ganz so wie immer.

Zwei andere Teige liegen auch noch zum Rasten im Kühlschrank, und zwei Sorten fertig gebackener Keks harren der Fertigstellung. Unter anderem die hoffentlich mürben Schnitten.

Nämlich habe ich auch den zweiten völlig zerbröselten Vanillekipferlteig in eine Kuchenform gedrückt, mit der Gabel eingestochen und gebacken. Ich plane, ihn mit Marmelade zu bestreichen und mit Kuvertüre zu überziehen.

Wenn ich Glück habe, lässt er sich anschließend in kleine Schnittchen schneiden und zu den vorhandenen Keksen dazuschlichten. Wenn ich Pech habe, zerbröselt auch der gebackene Teig, und die Familie muss ihn mit dem Löffel essen.

Aber zum Wegschmeißen wäre der Teig viel zu schade, finde ich. Sind ja lauter gute Sachen drin.

 

Kurz noch eine kulinarisch-dramatische Empfehlung: auf dem Franz-Josefs-Kai spielt Alexander Waechter in seinem kleinen Theater die Tante Jolesch. Wir hatten gestern einen charmanten und genussreichen Abend. Wer immer Zeit hat, sollte versuchen, noch Karten zu ergattern!

12.12.18 11:35, kommentieren

11. Dezember: Erdäpfelschmarren mit Geselchtem und Salat

Immerhin, heute musste ich raus und hab dann auch gleich was Warmes gegessen. Nämlich habe ich in der Früh schon fünf kleine Erdäpfel gekocht und geschält. Mittags hab ich Öl im beschichteten Reinderl erhitzt und ein Zwiebelhapperl grob hineingeschnitten und glasig werden lassen. Dann kamen die Erdäpfel, in kleinen Scheiben, dazu und haben mitgebraten.

Inzwischen hab ich den Rest vom grünen Salat gewaschen und zerzupft, in eine Schüssel getan und ein kleines Glas Rote-Rüben-Salat (mütterliche Produktion) drübergeleert. Dann hab ich die Erdäpfel vom Reindl-Boden gekratzt, alles gesalzen und die zwei dünnen Scheiben vom Geselchten, die noch da waren, auf den Reindl-Boden gelegt, hab die Erdäpfel drübergehäuft, den Herd abgedreht und alles ein paar Minuten ziehen lassen.

Derweil hab ich ein griechisches Joghurt geöffnet und gezuckert und gut durchgerührt, das war die Nachspeise nach dem Erdäpfelschmarrn mit Geselchtem und Salat.

Und jetzt gehts wieder weiter mit den Keksen.

11.12.18 14:32, kommentieren

9. und 10. Dezember: pffff.

Gerade haben mich die Weihnachtskekse derart in der Zange, dass ich kurz nachdenken musste, was für ein Datum wir heute überhaupt haben.

Also: gestern waren wir auf Mutters Rindsrouladen eingeladen, die aber wirklich hervorragend schmeckten. Mit Teigwaren und grünem Salat, angereichert mit den ersten Exemplaren vom Vogerl-Salat.

Und heute hab ich nur Zeugs gegessen, zwischendurch. Mittags hab ich einen Rest Kürbiscremesuppe mit einem Sonderangebots-Geselchtem, klein gewürfelt, angereichert und Brot dazu gegessen.

Sonst: Kekse. Die Vanillekipferl machen mir Sorgen. Zweimal hab ich den Teig schon gemacht, und beide Male ist er mir in den Fingern zerbröselt. Keine Ahnung, warum, aber die Sache ist ziemlich blöd. Ich habe den Brösel-Teig dann jeweils in eine Form flach hineingedrückt, ein paar Mal eingestochen und gebacken. 

Den ersten hab ich noch warm mit Marillenmarmelade bestrichen und trocknen lassen, was optisch nicht der Reißer ist. Den zweiten werde ich heute nachmittag hoffentlich unfallfrei wieder aus der Form rauskriegen, ebenfalls marmeladisieren und dann aber gleich mit Schoko glasieren und abgekühlt in Schnittchen schneiden. Mal sehen, ob das klappt.

Und: einmal versuch ich es noch mit den Vanillekipferln, allerdings mit Walnüssen. Wenn das wieder nix, fallen die Vanillekipferln heuer leider aus.

Grummel.

11.12.18 14:27, kommentieren

7. und 8. Dezember: gebackener Kürbis mit grünem Salat und Kohlsprossen

Den Bio-Kürbis, es war ein Langer von Neapel, hab ich weniger wegen des Verzehrs, sondern mehr wegen der Kerne gekauft, die ich nächstes Jahr einsetzen möchte. Einen Teil vom Kürbis hab ich heute versuppt, einen anderen Teil hat das Kind paniert.

Wir Österreicher panieren, glaube ich, ziemlich alles. Angefangen von verschiedenen Tieren mit und ohne Knochen - allen voran Schweine und Kälber, aber durchaus auch Hühner, Kaninchen und Fische - über eben Gemüse unterschiedlichster Art bis zu an sich schon essfertigen Dingen wie Fleischpalatschinken oder gekochten Eiern.

Im Unterschied zu anderen Völkern haben wir aber verstanden, dass das Wesen der Panier in ihrer Knusprigkeit liegt, welche wir zu genießen wissen und nicht durch das Übergießen mit Flüssigkeiten unterschiedlicher Provenienz zunichte machen.

Heute waren es eben Kürbisscheiben, die das Kind salzte und dann in Mehl, verschlagenem Ei und Bröseln wälzte und mir zum Herausbacken in Öl reichte.

Wobei die Bröseln ja der unterste Standard sind. Fortgeschrittene mischen gemahlene oder geriebene Nüsse, Kürbiskerne oder (ungequetschten) Mohn in die Bröseln, ganz Experimentierfreudige auch geriebenen Hartkäse, andere ersetzen die geriebenen Semmeln durch zerbröselte Cornflakes oder Sesam oder was das Kuchlkastl auch immer hergibt.

Ich habe mich für den Salat zuständig erklärt und außerdem, weil ich heute die Kohlsprossen-Ernte blanchiert und eingefroren hatte und mir eine Handvoll Sprosserln übrig geblieben waren, die ums Verrecken nimmer ins Sackerl gepasst hatten, eben jene Kohlsprossen in der Pfanne mit dem Kürbis gleich mitgebraten. 

Sie waren ziemlich bissfest, aber sehr aromatisch und haben zum gebackenen Kürbis mit grünem Salat eine feine Ergänzung abgegeben.

Für den Nachtisch habe ich einen Becher griechisches Joghurt in zwei Portionen geteilt und einen Rest gemischten Kompotts drauf verteilt. Den Saft hab ich in meinen Ingwer-Tee gegossen, der mir so hoffentlich etwas besser schmecken wird als im Original.

8.12.18 12:51, kommentieren

Nikolaus: Rindssteak mit Kohl-Erdäpfelpüree und grünem Salat

Zur Feier des Tages - und weil ich das Fleisch im Spar-Modus eingekauft hatte und mir ein kleiner Kohlkopf, also Wirsing, zugefallen war, leisteten wir uns heute Rindssteaks mit Kohl-Erdäpfel-Püree und grünem Salat.

Dazu muss ich sagen, dass ich zum Kochen nur eine knappe halbe Stunde Zeit hatte. Deshalb: zuerst das Fleisch aus der Packung nehmen, waschen und zum Abtropfen hinlegen. Dann drei Erdäpfel schälen und die Schalen in wenig Wasser auskochen. Derweil die Erdäpfel klein würfeln und den Kohl fein schneiden. Außerdem den grünen Salat waschen, zerzupfen und in der Schüssel mit Omas Marinade übergießen.

Das Reinderl mit den Erdäpfelschalen vom Herd nehmen und das beschichtete Reinderl auf die heiße Herdplatte stellen und heiß werden lassen. Drei Deka Speck schneiden, im beschichteten Reinderl ausbraten lassen. Den Kohl reintun und mitbraten, salzen, pfeffern und weiterbraten, die Erdäpfel sowie zwei Knoblauchzehen dazugeben, mit etwas Erdäpfel-Wasser aufgießen und zugedeckt 10 - 15 Minuten köcheln lassen. 

Inzwischen die Handgeschmiedete heiß werden lassen, Öl reinträufeln und die Steaks einlegen, die Oberseite pfeffern, drei Minuten brutzeln lassen.

Den Pürierstab ins Reinderl halten und das Püree abschmecken. Die Steaks wenden, salzen und pfeffern und wieder drei Minuten braten. Zu Tisch bringen.

8.12.18 12:34, kommentieren