Der Sparküche-Blog.

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11. und 12. Juli: Toast Hawaii

Ihr habt es vermutlich schon erraten: die Gästin isst gerade nicht mit uns. Gestern ist die Küche kalt geblieben, waren eh genug Reste da.

Heute habe ich mich an ein Retro-Rezept erinnert, das ich neulich aus einer Zeitung gerissen habe: Toast Hawaii. Habe ich ewig nimmer gegessen!

Im Kühlschrank fand sich Schinken, der dringend weg musste. Gouda-Scheiben hatte ich auch erst eingekauft, und ein Glas mit einem Rest Preiselbeeren war auch da. Von meinem Vater schnorrte ich mir vier Toastbrot-Scheiben, da brauchte ich keine ganze Packung erwerben. Also musste ich nur noch die Ananasscheiben kaufen. Zum Glück gibt es Mini-Dosen mit nur vier Scheiben drin.

Und schon gings los: Backrohr auf 200 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Das Bebuttern des Brots hab ich mir gespart, ich habe mit dem Schinken und der Ananasscheibe begonnen, je eine Käsescheibe draufgelegt und die Sache für etwa 12 Minuten ins Rohr geschoben, bis der Käse Farbe angenommen hatte. Bei Tisch löffelten wir uns die Preiselbeeren ins Loch und verspeisten die Dinger mit Genuss.

Sonst ist auch einiges passiert. Mit der Unterstützung meiner Mutter habe ich brutto 30 Kilo Marillen verarbeitet, netto waren es allerdings nur knapp 20 Kilo. Von den aufgeklaubten muss man schon einiges wegschneiden.

Also gibt es Marillensaft, Marmelade (noch nicht ganz fertig), Marillenkompott und zwei Marillenkuchen, einer mit Schokoteig, der andere mit Kaffeekuchenmasse.

Es war mir also nicht langweilig.

13.7.19 11:40, kommentieren

Ähem. Kleine Planänderung am 10. Juli: Möhrenflan mit Chilirahm

Ihr habt eh nicht ernsthaft angenommen, dass alles nach Plan läuft, oder?

Wie ich nämlich die Karotten für den Salat geschnitten habe, sind die dünnen Enden übrig geblieben. Ist doch schad drum, hab ich mir gedacht, und einen Möhrenflan gemacht.

Das Problem ist, dass ich diese Bezeichnung bisher nur in deutschen Kochbüchern gelesen und daher keine Ahnung habe, wie die Dinger auf österreichisch heißen. Karottenflan? Kennt das jemand? Oder simpel Karottenpudding, oder Soufflé, oder wie oder was?

Egal, jedenfalls haben wir den Karottenflan mit Chilirahm gegessen, also, die Erwachsenen unter uns. Dekoriert habe ich mit einem dünn gestreiferlten Salatblatt und geviertelten Kirschparadeisern.

Also. Ich hab zwei Deka Butter in der Pfanne erhitzt und ein sehr kleines geschnittenes Zwieberl glasig gedünstet, die klein geschnittenen Karotten (vielleicht ein Viertelkilo) dazugegeben, gesalzen, zitronengepfeffert, einen Teelöffel Apfelessig und zwei Esslöffel Obers zugegeben, zugedeckt und die Karotten weich gedünstet.

Dann hab ich alles abkühlen lassen und, völlig entgegen meiner Gewohnheiten, in einen Mixbecher gegeben, ein Ei hineingeschlagen und mit dem Pürierstab ordentlich traktiert. Die Masse hab ich in drei gebutterte Förmchen aufgeteilt und im Wasserbad eine halbe Stunde gegart.

Weil mir das im Backrohr zu aufwändig ist und ich keine Mikrowelle besitze, hab ich zwei Zentimeter hoch Wasser im Knödeltopf erhitzt, die Förmchen reingestellt und das ganze zugedeckt sieden lassen. Hat auch funktioniert. Die Flans haben sich sehr gut aus der Form stürzen lassen.

Das Ergebnis der Befragung der kulinarischen Versuchskaninchen fiel eindeutig positiv aus: der Karottenflan darf ins Repertoire aufgenommen werden.

10.7.19 19:23, kommentieren

noch immer der 10. Juli: Grießkuchen

Das mag ich gar nicht, wenn Rezepte nicht funktionieren. Wenn Gästinnen oder Gastkinder im Haus sind, probiere ich ja gern neue Rezepte aus. (Wie es in meinem Flaschenkisterl ausschaut, in welches ich alle Rezepte kunterbunt hineinstopfe, die ich aus diversen Zeitschriften rausgerissen habe, wollt ihr gar nicht wissen. )

Aus der Merkur-Mitgliederzeitschrift friends habe ich mir für heute einen Grießkuchen ausgesucht. Wenige Eier nötig, Grieß gibts reichlich, und zwei Marmeladen-Reste müssen eh auch weg.

Erstens war der Teig zu fest, den hätte ich niemals vorschriftsgemäß in einen Dressiersack dremmeln und von dort wieder durch die Tülle rausbefördern können. Zweitens war der Teig nach der vorgesehenen Backzeit nicht goldgelb, sondern gatschweiß und noch zähflüssig. Und drittens gingen die dressierten Streifen derart auf (wie die das auf dem Foto hingekriegt haben, würde ich gerne wissen!), dass es nicht ein Gitter war, sondern ein paar Marmeladetupfen im Teig.

Wenn der Kuchen uns trotzdem schmeckt, muss ich mir für mich eine genaue Anleitung schreiben, damit es das nächste Mal besser geht.

Ihr wollt das Rezept trotzdem haben? Na gut.

Ich habe 27 Deka weiche Butter mit 13 Deka Feinkristallzucker und etwas vom Vanilleextrakt schaumig geschlagen, dann einzeln ein großes und ein kleines Ei hineingeschlagen (ihr ahnt es wahrscheinlich: ich habe für mich die Masse halbiert), und dann eine Mischung aus 25 Deka Universal-Mehl und 13 Deka Weizengrieß untergemixt. Und den Teig dann mit etwas Milch in die für mich richtige Konsistenz gebracht.

Drei Viertel der Masse habe ich in eine Form gefüllt, die mit Backpapier ausgelegt war, und bei vorgeheizten 180 Grad Ober- und Unterhitze goldgelb gebacken. Was bei mir knapp 25 Minuten gedauert hat statt der angegebenen 15 - 17 Minuten.

Kuchen rausgenommen, mit Marmelade bestrichen und mit der restlichen Masse, nunmehr in einem Dressiersack mit der glatten 1-cm-Tülle, ein Gitter gespritzt. Das nächste Mal nehme ich eine dünne Sterntülle, das sag ich euch!

Kuchen wieder ins Rohr geschoben und dort weitere 30 Minuten fertig gebacken (angegeben: 20 - 22 Minuten).

Vom Geschmackstest werde ich berichten ...

10.7.19 14:14, kommentieren

10. Juli: Suppe, gefüllte Zucchini, Bananencreme

Was ich für eine Suppe anbiete, weiß ich noch nicht. Vermutlich werde ich im Tiefkühler nach Hühnersuppe ohne Einlage graben und hoffentlich drei Portionen zusammenkriegen. Das wäre eine gute Gelegenheit, die restlichen Suppennudeln weiterzubringen.

Für die gefüllte Zucchini, die gegenwärtig noch an der Staude wächst und die ich erst kurz vorm Kochen ernten werde, werde ich eine Fülle aus allen Resten bereiten, die sich grad im Kühlschrank breitmachen. Sind aber eh nicht viele. Jedenfalls ist der Rest vom geriebenen Parmesan dabei, und ein Eckerl Rohschinken, den ich klein würfeln werde. Und ein Löfferl vom Bärlauch-Pesto (bald ist das Glaserl gar!).

Dazu kommen ein Ei und das Fruchtfleich vom Zucchini, das ich mit dem Kugerlausstecher rauslöffle. Und die Hirse, die am Sonntag vom Auflauf übrig geblieben ist.

Ja, ich weiß, das ist zuviel Masse für einen einzelnen mittelgroßen Zucchini. Aber weil ich die gefüllten Hälften sowieso auf ein Blech mit Backpapier lege, forme ich aus der restlichen Masse kleine Tatschkerl oder Häufchen, die drapiere ich aufs Blech und backe die gleich mit (bei 190 Grad 20 Minuten für die Laibchen, der Zucchini wird ungefähr 40 Minuten im Rohr bleiben).

Vermutlich ist dem Kind eh die Variante ohne Zucchini lieber.

Dazu essen wir, des reichlichen Angebots wegen, einen Karottensalat. Einen aus gekochten Karotten, der scheint mir des Abends gesünder zu sein.

Was die Nachspeise betrifft, habe ich mich für die teilweise Verwertung der anwesenden Bananen entschieden und bei ichkoche.at ein Rezept für eine Bananencreme gefunden. Für uns abgewandelt hat sich folgendes ergeben:

Ich habe eineinhalb reife Bananen in kleine Stücke geschnitten und in eine Schüssel getan. In einer emaillierten Pfanne habe ich zwei Esslöffel Zucker schmelzen und ganz leicht Farbe nehmen lassen und die Bananen dazugegeben und fest gerührt und mit 50 ml Obers abgelöscht und weiter gerührt, bis sich die Zuckerklumpen wieder aufgelöst hatten.

In die jetzt leere Schüssel kam ein Viertelkilo Topfen und dann die Bananensache wieder dazu, und alles wurde mit dem Mixer verrührt, in Förmchen gefüllt und zum Durchkühlen in den Kühlschrank gestopft. Beim Servieren könnte ich mit Kiwi- oder Bananenscheiben dekorieren; Kekse habe ich grad keine daheim.

10.7.19 12:28, kommentieren

9. Juli: gebratener Käse mit Erdäpfeln und Salat

Um ein Haar hätte ich mich heute an meinen Plan gehalten. Hirselaibchen sollten es werden. Dann hab ich die Packung mit dem Bratkäse besichtigt und hab gemerkt, dass der nimmer so lange hält. Und hab umdisponiert auf gebratenen Käse mit Erdäpfeln und grünem Salat.

Als Vorspeise hatten wir aber tatsächlich das Schweinsfilet im Blätterteig, das ich in dünne Scheiben geschnitten und mit selbstgemachtem Kräuterrahm (Estragon, Oregano, Pimpinelle und Schnittlauch) und Kirschparadeisern gefällig auf kleinen Tellern angeordnet habe. Für den Nachtisch hab ich ein Erdbeerjoghurt fabriziert - so lange die Dinger noch Saison haben.

Die Erdäpfel habe ich samt Schale gekocht und nach dem Schälen längs geteilt und zu den Käsetalern in die Handgeschmiedete geschmissen. Diese Käselaibchen haben der Gästin und dem Kind sehr gut geschmeckt, obwohl ich mir schon Sorgen gemacht hatte. Hat nicht gut ausgesehen in der Pfanne. Also, kaufen würde ich die Dinger ganz bestimmt nicht.

Für den grünen Salat hab ich eigene Ernte (die bittere Variante) mit gekauftem Happerlsalat (sehr mild) gemischt, in Streifen geschnitten und in der Wiener Marinade meiner Mutter ertränkt.

Aber morgen werde ich die Hirse verwenden. Der ortsansässige, bisher einzige, Zucchini wächst nämlich ordnungsgemäß. Deshalb werde ich ihn morgen ernten und gefüllten Zucchini servieren.

Nehme ich mir halt einmal vor.

9.7.19 19:16, kommentieren

8. Juli: Caprese-Salat, Schweinsfilet mit Polenta, Hirseauflauf

Was ich zu gestern vielleicht noch sagen sollte: Den Hirseauflauf habe ich mit Marillen und Banane gemacht, in den Abtrieb kamen zusätzlich Vanilleextrakt und Orangenschale. Hat sehr gut geschmeckt. Den Rest durfte ich für heute aufheben, den haben wir mit Nektarinenpüree als Nachtisch gegessen.

Als Vorspeise gab es einen Salat à la Caprese, mit grünem Salat, Mini-Mozarella und Kirschparadeisern. Und natürlich Basilikum, Balsamico und Olivenöl.

Die Hauptspeise ist organisatorisch danebengelungen. Eigentlich wollte ich ein Schweinsfilet im Blätterteig machen. Deshalb habe ich den Lungenbraten auch aus dem Tiefkühler genommen.

Leider hab ich zu spät angefangen. Deshalb konnte der Teil des Filets, den ich vorschriftsmäßig in der Pfanne von allen Seiten scharf angebraten habe, auch nicht mehr auskühlen. Hätte ich den Teig um das noch heiße Fleisch gewickelt, wäre er ohne viele Worte zu einem Gatsch zerschmolzen.

Also umgeplant und den restlichen Teil des Filets in Scheiben geschnitten und gesalzen, auf jede ein Salbeiblatt (grad dass ich den in meinem Kräuterchaos auf dem Beet noch gefunden habe!) und ein kurzes Rosmarin-Zweigerl gelegt und eine Scheibe Jausenspeck drum rumgewickelt.

Das hab ich dann in der Pfanne beidseitig in Öl gebraten. Währenddessen hat daneben die Polenta geköchelt, in die ich einen Rest Obers hineingearbeitet habe.

Exkurs: der Lungenbraten im Blätterteig bäckt jetzt gerade im Rohr, insgesamt vielleicht 40 Minuten bei 190 Grad Ober- und Unterhitze, aber ich geh das zwischendurch mal kontrollieren ...

Ja, das schaut immer noch gut aus. Den werde ich morgen in dünne Scheiben schneiden und mit Kräuterrahm als Vorspeise servieren. (Und die Scherzerln werde ich als mein persönliches Mittagessen widmen. )

Weil vom Blätterteig ein Teil übrig geblieben ist, habe ich den in vier Rechtecke geteilt, auf jedes einen Löffel Marmelade geklatscht, den Teig zusammengeklappt und die entstandenen Tatschkerln gleich zum Filet aufs Blech getan. Allerdings hab ich die schon früher rausgenommen. Die dienen der Gästin und dem Kind morgen als Frühstück, das seh ich kommen ...

8.7.19 19:26, kommentieren

7. Juli: Fenchelcremesuppe und Hirseauflauf

Heute ist zwar Sonntag, aber ich kredenze trotzdem eine Cremesuppe und eine Mehlspeise. Der bereits ausgewachsene Fenchel musste nämlich dringend geerntet werden.

Erst hab ich die schönsten grünen Blatterl abgezupft und zur Seite gelegt. Den Rest hab ich in Stücke geschnitten und gemeinsam mit den Schalen von vier Erdäpfeln im gestrigen Pastakochwasser ausgekocht (und dann rausgefischt und den Hendln verfüttert).

Danach hab ich die gewürfelten Erdäpfel drin weich gekocht. Drei Karotten habe ich auch dazugeworfen, gibts immer noch reichlich davon. Das wird später püriert, mit Salz abgeschmeckt und mit Obers angereichert. Als Einlage gibts gehackte Fenchelspitzen und den Rest der Speckwürfel von neulich.

Den Hirseauflauf habe ich schon so oft beschrieben, den lest bei Bedarf bitte nach. Das einzige Aufmerkenswerte ist, dass ich diesmal eine Kombination aus Bananen und Marillen verwenden werde. Ich bin schon sehr gespannt aufs Ergebnis.

Vielleicht serviere ich zum Hirseauflauf sogar selbstgemachtes Nektarinenpüree aus gerettetem Obst. Werden sehen.

Und jetzt geh ich erstmal die Hirse kochen.

7.7.19 11:44, kommentieren

6. Juli: Spirelli mit Mangold und Blauschimmelkäse

Der Blauschimmelkäse muss weg, der Rest vom Feta detto. Da hat es sich gut ergeben, dass ich gestern einen Haufen Zuckerkarotten retten konnte.

Als Vorspeise schob ich geschmorte Karotten mit Feta ins Rohr. In eine flache Auflaufform kam reichlich Olivenöl, dann geschälte und längs geviertelte dünne Karotten, die wurden gesalzen und mit dem Rest vom Feta bestreut, es kamen noch ein paar Tropfen Olivenöl drüber und dann alles bei zuerst 160 Grad und später 190 Grad für insgesamt eine Dreiviertelstunde ins Rohr.

Da blieb Zeit, um ein Packerl blanchierten Mangolds aus dem Tiefkühler zu holen und in einem Lackerl Obers mit Salz aufzutauen und zu erhitzen. Gleichzeitig kochten auch die Teigwaren weich. (Das Kochwasser wird morgen zu einer Suppe. )

In die kochende Sauce kam dann der Blauschimmelkäse und wurde untergerührt.

Und für die Nachspeise habe ich drei Portionen Vanillepudding aus dem Kühlschrank gehalt. Mit Milch, Zucker, Vanilleextrakt und Speisestärke gemacht, ohne Packerlzeugs.

7.7.19 11:37, kommentieren

5. Juli: Gemüse-Reispfanne mit Speck

Lieber Himmel. Ich bin einfach nicht inspiriert. Aber ein Blick in den Tiefkühler und ins Kuchlkastl hat mich überzeugt: eine Gemüse-Reispfanne geht sich aus. Vorher werden wir einen Salat mit Käse essen - ich werde die Gästin fragen, ob sie lieber Feta oder Blauschimmelkäse hat - und nachher vermutlich ein Eis.

Zwischendurch habe ich jede Menge Obst gerettet; die Bananen sind großteils in Ordnung, und aus den Nektarinen hab ich ein schnelles Püree gekocht. Außerdem hab ich aus einem Rest Milch einen ziemlich flüssigen Vanillepudding gekocht.

Für die Bananen hat mir M ein nettes Rezept gesagt: sie schneidet die Bananen in Stücke und friert sie ein. Bei Bedarf zaubert sie ein Bananeneis, indem sie die noch gefrorenen Früchte mit Zucker und vielleicht etwas Rahm oder Obers püriert. Oder Ahornsirup. Ich finde das hört sich gut an!

Heute dämpft gerade ein Rest vom Reis. Später werde ich einige Speckstreifen vom Mangalitza-Lardo in der Pfanne auslassen und ein kleines geschnittenes Zwiebelhapperl drin anbraten. Dann kommen je eine Handvoll Karottenwürfel und Kohlsprossen, beides blanchiert, dazu und eine Packung (10 Deka?) Speckwürfel vom luftgetrockneten Karreespeck.

Das brutzelt einige Minuten, und dann hebe ich den fertigen Reis unter. Als Würze brauche ich nur Salz und vielleicht etwas gehackten Petersil.

5.7.19 17:11, kommentieren

noch immer der 4. Juli

Kleine Planänderung. Weil ich nämlich, beim Graben im Kühlschrank nach Hendlfleisch und Gockelwürstel, die vier Riesen-Champignons wiederfand, die ich gestern nicht in die Sauce getan hatte.

Hab ich sie heute zerkleinert und gemeinsam mit zwei von den gekochten Erdäpfeln in die Suppe geschmissen, weich gekocht, püriert und mit einem Teelöffel Bärlauchpesto und einem Rest Obers verfeinert.

Hat auch gut geschmeckt. Die Mangoldcremesuppe wird auf unbestimmte Zeit verschoben, weil auf der Terrasse der Fenchel schon überfällig ist, der kommt in die nächste Suppe.

Der heutige Output waren neben den drei Gläsern Marillenkompott ein Marillenkuchen und zwei Portionen Marilleneis, das ich nach einem alten Rezept meiner Mutter heute probiert habe: Marillen mit reichlich Zucker pürieren, geschlagenes Obers unterheben - zum Glück war der heute im Supermarkt im Angebot - und in eine Form gießen. Frieren lassen und bei Bedarf aus der Form hebeln. Es empfiehlt sich eine eher flache Form.

Den Rest vom Marillenpüree habe ich in zwei Förmchen gefüllt und mit einem Rest Joghurt dekoriert, sodass Kind und Gästin eine Nachspeise hatten. (Ich habe den Rest des Noch-nicht-Eises verputzt. )

Die Marmelade muss morgen fertig gekocht werden, die schaffe ich heute nicht mehr.

4.7.19 19:58, kommentieren

4. Juli: Spießerl mit Braterdäpfeln

Die Erdäpfel müssen weg. - Die Marillen auch, übrigens, die wir heute aus dem Obstgarten geholt haben. Dreieinhalb Kübel habe ich nach Hause genommen, die liebe E noch einmal soviel. Mittlerweile habe ich ein Reinderl voll Marillen für Marmelade bereits einmal aufgekocht, zwei Gläser Kompott fertig und zwei Sackerl Marillen eingefroren, für Knödel und Kuchen. Drei Roste voll Marillenstücke dörren gerade. Meine Welt ist wieder einmal orange.

Mit dem letzten Kübel beschäftige ich mich dann am Abend, außerdem werde ich dann die Marmelade fertig machen.

Vorher aber werde ich eine Partie Erdäpfel kochen und eine Mangoldcremesuppe fertigen - Mangold haben wir noch am meisten im Tiefkühler, und in zwei oder drei Wochen kommt schon der frische. Da kommt dann auch der Rest Obers weg und ein Löfferl vom Bärlauchpesto, das ich gestern für die Teigwaren (unser Mittagessen) geöffnet habe.

Die Erdäpfel werde ich dann mit wenig Speck rundum möglichst knusprig braten, und in der selben Pfanne auch Spießerl, auf die ich Würstelstücke, Hendlfleisch, kleine Paradeiser und Zucchinischeiben stecke - ich werde nämlich heute bereits den ersten kleinen Zucchino ernten! Vielleicht, das Speckstück ist reichlich groß, kommen auch Speckstücke auf die Spießerl. Das Kind würde sich freuen ...

Dazu werde ich Ketchup, Senf und Chutney auf den Tisch stellen.

Als Nachspeise gibt es irgendetwas mit Marillen, aber das habt ihr euch vermutlich eh gedacht. Kompott vielleicht, oder wieder Joghurt. Orange jedenfalls.

Und jetzt gehe ich wieder in die Küche!

2 Kommentare 4.7.19 15:50, kommentieren

2. und 3. Juli: Schwammerlsauce mit Semmelknödel

Tja, also gestern habe ich tatsächlich nur Reste gegessen. Heute aber kochte ich das erste Mal für die neue Gästin. Die übrigens einen sehr lobenswerten Zugang zum Essen hat: "Anything you eat I should also be able to eat."

Daraufhin hab ich im Supermarkt gleich zu den Stein-Champignons gegriffen und daheim meine Vorräte an Semmelwürfeln und Semmelbröseln konsolidiert. Ich nasche nämlich bei akut auftretendem Gusto gern Semmelwürferl. Also war nur noch die Hälfte in der Packung. Zum Glück gab es auch einen Rest Semmelbrösel, und die hab ich zur Masse einfach dazugetan.

Sonst habe ich mich ans Rezept auf der Packung gehalten. Nur den einen Esslöffel Mehl hab ich schlicht vergessen. Und als die Masse schon fertig gezogen war und bereit zum Formen und ins siedende Salzwasser legen, ist es mir bewusst geworden. Zum Glück haben die Knödel auch so gut gehalten. Es waren kleine Knöderl, etwa in der Größe eines überfressenen Golfballs, und ich habe sie eine knappe Viertelstunde gekocht.

Für 11 Deka Semmelwürfel und 2 Deka Semmelbrösel hab ich 100 ml Milch mit 2,5 Deka Butter erwärmt und über die Semmelwürfel geleert. Dann kamen zwei Eier, Salz, Muskatnuss und gehackter Petersil dazu. Und eben kein Esslöffel Mehl. Gut vermischen und ca. 10 Minuten ziehen lassen.

Weil es als Vorspeise Salat mit Speck gab (Blattsalat, bunte Paradeiser, Pfefferoni, gebratener Speck), hab ich den Speck gestreiferlt und in der größeren Pfanne ausgebraten. Im Bratrückstand hab ich ein kleines geschnittenes Zwiebelhapperl angebraten und dann fast zwei Packungen Stein-Champignons, in Scheiben geschnitten, dazugegeben und ebenfalls scharf angebraten, bevor ich mit Salz und Pfeffer gewürzt habe.

Dann hab ich einen halben Becher Obers zugegossen und eine Zeitlang verkochen lassen. Zum Schluss hab ich mit einem Schluck Wasser und einem Teelöffel Maisstärke gebunden.

Als Nachspeise hatten wir Erdbeeren mit Joghurt.

4.7.19 07:15, kommentieren

1. Juli: Fisolen-Erdäpfel-Gröstl mit Blattsalat

Gestern hab ich euch unterschlagen, dass ich eine Partie Erdäpfel gekocht habe, davon habe ich jedem einen in den Salat geschnippelt. Aus den restlichen habe ich heute ein Fisolen-Erdäpfel-Gröstl gezaubert.

Erst habe ich vom (Sonderangebots-) Jausenspeck ungefähr sieben Deka scheibliert und in der Pfanne langsam ausgebraten. Dazu kam die Hälfte von einem riesigen Zwiebelhapperl, grob geschnitten, und dann die in Scheiben geschnittenen Erdäpfel.

Das hat alles gebraten, und ich habe fesch gesalzen. Zum Schluss hab ich ein Packerl aufgetauter blanchierter Fisolen untergemischt und alles nochmals gut heiß werden lassen.

Bei Tisch hab ich mir noch Chiliflocken drübergestreut.

Dazu gabs Blattsalat frisch vom Gemüsebeet mit Omas Marinade. Als Nachtisch vertilgte ich einen Rest von den Erdbeeren mit Rahm.

Und vom Gröstl ist eine Portion für morgen übrig geblieben, da spare ich mir das Kochen. Auch nicht schlecht.

1.7.19 18:10, kommentieren