Der Sparküche-Blog.

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5. Mai: Spargelcremesuppe und Grießschmarren mit Apfelmus

Ich sollte dringend bügeln. Dementsprechend ist heute viel in der Küche weitergegangen. Begonnen habe ich damit, in einer Regenpause die letzten Äpfel aus dem Schuppen und ein paar Stangen Rhabarber aus dem Beet zu holen.

Dann wollte ich dem Kind, wie vereinbart, aus dem Riesen-Lebkuchenherz vom letzten Herbst eine Portion Lebkuchencreme machen. Das Kind hat abgelehnt, also musste ich mir was anderes einfallen lassen. So hab ich das Herz komplett zerstückelt, es war 24 Deka schwer, und mit Butter und Milch sanft erwärmt und alles zu einer teigähnlichen Masse vergatscht.

Der Rest ist einfach zu erraten: ich habe eine Topfenfülle bereitet, die Lebkuchenmasse in eine gefettete Form gestrichen und die Fülle drübergegeben. Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für eine gute halbe Stunde ins Rohr, und fertig.

Gestern nachmittags (da hätte ich auch schon bügeln sollen) hab ich mit den Orangen begonnen (und fünf Gläser Marmelade gemacht), einen Blitz-Apfelkuchen gebacken und, gottseidank, die Spargelcremesuppe aus den vier Stangen gekocht. Die musste ich heute nur noch mit Obers vollenden.

Heute vormittags habe ich fürs Mittagessen den restlichen Grieß mit einer Prise Salz, zwei Eiern und hinreichend Milch zum Quellen hingestellt und mich den Äpfeln gewidmet. Aus denen hab ich einen Topf voll Apfelmus mit wenig Zucker, Nelken- und Zimtpulver gekocht. Den Teil, den wir nicht zum Grießschmarren gegessen haben, hab ich kochend heiß in Schraubgläser gefüllt.

Den Grießschmarren hab ich dann wie folgt gemacht: in der Handgeschmiedeten ein Stück Butter zerlassen, den gut durchgerührten Teig hineingegossen und ein paar Minuten backen lassen, dann in Stücke geteilt und gewendet und zerzupft und ausdampfen lassen. Er ist ziemlich fest geworden, aber mit Staubzucker bestreut und mit dem Apfelmus war er ein feines Mittagessen.

Für den Nachmittag bleiben mir jetzt nur noch ein paar Orangen und der Rhabarber. Und die Bügelwäsche natürlich.

5.5.19 12:05, kommentieren

4. Mai: Leberkäse-Gemüse-Spießerl mit Trallala (aber ohne Blattsalat!)

Eigentlich wollte ich das Hendlfleisch (15 Deka) aus dem Tiefkühler nehmen und Spießerl aus Fleisch, Jausenspeck und Kohlsprossen kreieren und eine nette Beilage dazu machen. Reis zum Beispiel.

Das war, bevor ich in den Supermarkt ging. Dort war der Leberkäse stark vergünstigt. Daheim musste eigentlich der Lardo zuerst weg, der Jausenspeck hält noch länger. Und außerdem kamen mir die Orangen dazwischen, die ich am Vormittag schälte, würfelte und aufkochte - nein, die kamen nicht auf die Spießerl.

Aber ich hab dann jeweils ein paar Stück kleiner Kohlsprossen und Karfiolrosen aufgetaut und ein paar Scheiberl Lardo abgeschnitten. Und ein paar kleine Streiferl extra, die hab ich ausgebraten, um die Pfanne, die handgeschmiedete, zu fetten. Und dann kam ein Teil des Leberkäses, vielleicht 12 oder 13 Deka insgesamt, in dünnen Scheiben, abwechselnd mit Speck, Kohlsprossen und Karfiolrosen auf dreieinhalb Spießerl.

Zum Glück ist mir rechtzeitig eingefallen, im Garten nach dem Spargel zu sehen. Vier Stangen hab ich geerntet, da kamen die Spitzen auch gleich je eine auf ein Spießerl. Gleich roh, da kenn ich nix. Die sind eh so zart, und "knackig" ist ja auch mal ganz schön.

Rein in die Pfanne mit den Spießerln. Nach vier Minuten auf der ersten Seite hab ich sie gewendet, gesalzen und gepfeffert und nochmals drei Minuten braten lassen. Danach war alles leicht angebräunt und gut heiß. Wir haben unsere Leberkäse-Gemüse-Spießerl mit Trallala verspeist, also mit Ketchup, Senf und Chutney sowie einer Semmel.

Das Kind war entzückt. Mir hats auch gut geschmeckt.

Für den Abend habe ich nur, wenn ich schon im Tiefkühler war, einen halben Liter Hühnersuppe ohne Einlage rausgenommen; da werde ich den kleinen Rest der Suppen-Buchstaben einkochen. Danach gibts den letzten vorrätigen Ofenkäse. Gut, dass die Semmeln im Supermarkt auch verbilligt waren ...

1 Kommentar 4.5.19 12:00, kommentieren

3. Mai: Nudelpfanne, Variante zwei, mit Blattsalat

Heute habe ich die vorhandenen Reste zu einer weiteren Nudelpfanne mit Blattsalat verkocht.

Weil ich gestern im Tiefkühler ein Sackerl gefunden habe mit kleinwürfelig geschnittenen rohen gelben und orangen Karotten sowie Sellerie. Da muss ich irgendwann überschüssiges Suppengemüse eingefroren haben.

Na jedenfalls hab ich von dem Block eine Handvoll runtergeklopft und auftauen lassen. Mittags hab ich ins beschichtete Reinderl einen Löffel von dem Öl gegeben, wo die Sardellenfilets drin schwimmen, die ich gerade in Raten verzehre. Als das heiß war, kam das Gemüse rein und briet ordentlich, wurde dann gesalzen und zugedeckt und schmurgelte ein paar Minuten.

Dann kam die eine übrig gebliebene Handvoll Teigwaren von gestern dazu, Herd aus, Teigwaren erhitzt, alles auf den Teller geleert und die restlich vorhandenen Sardellenfilets oben drauf drapiert. Vom ungarischen Teufelszeugs hab ich heute definitiv zuviel erwischt.

Dazu gabs den restlichen Salatkopf, zerzupft und mit Balsamico mariniert. Da muss ich übrigens bei Gelegenheit auch wieder einen nachkaufen. Essig, nicht Salat. Das wird eine größere Investition, weil ich in dem Geschäft dann wieder einige Köstlichkeiten sehe, an denen ich nicht vorbeikomme ...

Als Nachspeise gabs griechisches Joghurt mit Erdbeermarmelade. Sehr fein. Fein übrigens auch die Brennnesselsuppe, die wir gestern und heute aßen. Ich hab in meine Portion ordentlich Curry reingestäubt, und weil die Suppe für meine Verhältnisse eher dünn geraten ist, haben wir uns Backerbsen reingetan.

3.5.19 18:54, kommentieren

2. Mai: Nudelpfanne mit Gemüse und Krainerwurst sowie Blattsalat

Gach musste es heute gehen. Nach dem Heimkommen ein bisserl Salat gepflückt und vom Happerl im Kühlschrank auch ein paar Blätter runtergezupft. Alles gewaschen. Dann das Kochwasser für die Teigwaren, Hörnchen heute, zugestellt. Auf der Nebenplatte das beschichtete Reinderl erhitzt.

Ein Stück von der Osterkrainer von Labonca gehäutet und scheibliert, einen Deka Lardo gestreiferlt und ins Reinderl gegeben und ausgebraten. Die Hörnchen ins Wasser geschmissen und weich geköchelt. Die heute früh schon aufgetauten Kohlsprossen und Karfiolröslein, zusammen ein kleines Salatschüsserl voll, vorbereitet. War eh beides bissfest und musste nur noch erhitzt werden.

Die Wurstscheiben ins beschichtete Reinderl zum Speck gegeben und braten lassen. Den Salat zerzupft, aufgeteilt und mit Balsamico mariniert.

Eigentlich hatte ich zu Wurst und Gemüse einen Schuss Obers geben wollen, aber nachdem ich gesehen hatte, wieviel Fett sich da aus Speck und Wurst ausgebraten hatte, hab ich das schön sein lassen. Ich hab das Gemüse hineingekippt, den Deckel draufgetan, die Herdplatte abgedreht und das ganze fünf Minuten in Ruhe gelassen. 

Die Teigwaren aus dem Wasser gehoben und zu den Nudeln geschaufelt. Alles gut vermischt, ein wenig gesalzen und serviert. - Und was mir jetzt gerade erst einfällt: den Parmesan hab ich vergessen auf den Tisch zu stellen. Aber die Nudelpfanne mit Gemüse und Krainerwurst sowie Blattsalat war auch so würzig genug.

Das Kochwasser werde ich heute für die Abendsuppe weiterverwenden. Ich plane eine Brennnesselsuppe, aber sicher bin ich mir noch nicht.

3 Kommentare 2.5.19 13:15, kommentieren

30. April und Tag der Arbeit

Gestern habe ich ein Frühstück in der Konditorei Oberlaa als Mittagessen verzehrt. Den restlichen Käse hab ich mir einpacken lassen und bei der Bahnhofsbäckerei ein Weckerl erstanden. Das war dann, am mittleren Nachmittag, mein zweites Mittagessen. Das Abendessen bestand aus einem Eis vom Tichy.

Es war kein typischer Dienstag.

Ich war nämlich unterwegs, um sieben neue Mitbewohnerinnen abzuholen. Wir haben seit gestern Wachteln. Durch die Umstellung wird es einige Zeit dauern, bis die Damen wieder Eier legen, aber eine hatte noch eines geladen, so dass jetzt das erste und einzige Wachtelei bei uns in der Küche liegt.

Heute waren wir auf gebackenen Karpfen mit ÖsterReis, Blattsalat und Erdäpfelsalat eingeladen. Vorher gabs eine Gemüsecremesuppe mit Nockerln (vermutlich aus den Resten vom Panieren, mit Wasser oder Milch verlängert - aber das entzieht sich meiner Kenntnis, denn ich war derweil draußen und habe Paradeiser gepflanzt), danach Eiscreme. Alles war sehr köstlich.

Und jetzt sollte ich mir was fürs morgige Mittagessen überlegen, aber grad küsst mich die Muse nicht.

1 Kommentar 1.5.19 16:35, kommentieren

noch immer der 29. April

Ich kann jetzt "irgendeine Beilage" präzisieren: ein Maisauflauf ist es geworden. Damit ist das Resterl vom Maismehl endlich weg - und ich habe mir versprochen, in Zukunft auf Maismehl zu verzichten (ein Sackerl weniger im Kuchlkastl) und das nächste Mal den Auflauf einfach mit Weizenmehl zu probieren. Funktioniert sicher auch. Kukuruz ist generell nicht unser Fall. Das einzige Rezept, das das Kind aus Mais gut akzeptiert, sind Popcorn.

Weil ich den gesamten Rest verwerten wollte, ist der Auflauf zu fest geraten, aber zum gebratenen Bittersalat hat er trotzdem gut gepasst. Ich habe einfach ein Ei getrennt und den Schnee geschlagen und danach zum Dotter einen Rest Obers und etwas Wasser gegeben (das Originalrezept spricht von Milch und Rahm), mit Soletti-Salz - ärgert euch das auch immer, wenn so viel davon im Sackerl bleibt? - und Kurkuma gewürzt und cremig geschlagen. Dann das Mehl (6 Deka laut Rezept) und den Schnee dazu, kurz vermischen und in eine gefettete Form ziemlich voll einfüllen und zugedeckt im Wasserbad garen.

Das ist mir natürlich zuviel Aufwand, deshalb tu ich das Schüsserl in einen Dämpfeinsatz in ein Reinderl und dämpfe das ganze, das klappt auch bestens.

Den Rest vom Auflauf hab ich abends in kleine Würfel geschnitten, in der Pfanne vom Mittagessen nochmals einen Deka Speckstreifen ausgebraten und die Würferl drin allseitig knusprig gebraten.

Mit dieser Suppeneinlage hat das Kind sogar die - für diese Saison letzte! - Topinamburcremesuppe widerspruchslos gelöffelt, die drum rum war.

30.4.19 07:00, kommentieren

29. April: Aufräumungsarbeiten

Essen wird für mich heute von untergeordneter Bedeutung sein, hoffentlich. Ich muss den gestrigen Tag verarbeiten.

Damit mir nicht fad wird, habe ich mit dem Aufräumen angefangen. In der Küche natürlich.

Vorgestern hatte ich nämlich zwei Sirupe angesetzt: einen Bund Zitronenmelisse und Waldmeisterblüten, jeweils mit einer halben Orange in Stücken und ein bisserl Zitronensäure.

Heute hab ich sie verkostet und mit entsprechend Zucker versetzt und abgefüllt. Den Waldmeister kriegen nur Erwachsene. Leider fürchte ich, dass auch der Melissensirup für das Kind zu herb geraten ist. Die Orangenschalen geben schon ein intensives Aroma ab.

Danach hab ich mich dem Spargel gewidmet, der noch im Kühlschrank lagerte. Es waren ja nur noch die Unterteile da. Ich bin gach noch in den Garten gehirscht und hab zwei Stangen abgeschnitten, die schon wieder gewachsen sind. Aus den Unterteilen hab ich eine Basis für ein Supperl gefertigt und in ein Glas abgefüllt und gut verschlossen, für irgendwann nächste Woche.

Was vom Spargel noch frisch war, hab ich blanchiert und auf mein Salatschüsserl gegeben, wo schon die restlichen Rote-Rüben-Blätter, die restlichen Radieschen und ein Bittersalat-Blatt lagerten. Den esse ich heute mittags, mit Soletti-Salz und Balsamico gewürzt. Danach gibt es gebratene Bittersalate mit irgendeiner Beilage.

Weil ich schon dabei war, habe ich die letzten Topinambur aus dem Gemüsefach genommen - hurra, das Gemüsefach ist leer! - und köchle gerade eine Suppe daraus, mit Erdapfel, Salz und einer Prise Hing zur Vermeidung von Blähungen.

 

Außerdem mache ich hier eine Anmerkung, weil ich mir die Kohlsprossen-Spieße mit Speck und Erdäpfeln merken möchte, von denen ich neulich gelesen habe. Das wäre eine gschmackige Beilage, finde ich.

29.4.19 08:35, kommentieren

28. April: Essen vom Feinsten.

Mit schlechtem Gewissen. Weil wir beim Verzehren der aufgetischten Köstlichkeiten (im Hotel beim Brunch) keine Fragen stellten, woher die Produkte kamen, unter welchen Umständen sie produziert, geerntet und transportiert wurden. Wie es den Menschen geht, die beteiligt sind.

Aber es hat alles traumhaft geschmeckt, wie immer. Man hätte uns beinahe nach Hause rollen können. Und über den Brennwert machen wir uns erst einmal überhaupt keine Gedanken.

Morgen geht das Leben wieder normal weiter.

28.4.19 22:19, kommentieren

27. April: Ofenkürbis mit Feta, Hirseauflauf

Heute haben wir einem weiteren Stammgast in unserem Kühlschrank gekündigt. Dem Feta nämlich. Den haben wir heute vernichtet.

Mittags habe ich als Vorspeise ein Schüsserl Salat gegessen, das Kind musste das nicht. Danach gabs Ofenkürbis mit Feta, und als Abschluss haben wir den Rest vom Hirseauflauf verputzt. Abends haben wir dann den Rest vom Käse mit Gebäck verzehrt. (Leider hatte ich verabsäumt, Oliven zu kaufen. )

Fürs Mittagessen hab ich wenig Olivenöl in die Auflaufform gegeben und verteilt, dann den Rest vom Butternuss-Kürbis in sehr dünne Scheiben geschnitten und drin ausgebreitet, alles gesalzen und eine Hälfte mit Gewürzmischung bestreut und zum Schluss ein halbes Packerl Feta, also etwa acht Deka, drübergebröselt.

Bei 190 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr, nach einer Viertelstunde auf 150 Grad zurückgeschaltet und noch eine knappe halbe Stunde im Rohr lassen. Und mit der Restwärme hab ich dann auch noch den Hirseauflauf temperiert.

Das Kind war offensichtlich nicht begeistert, hat sich aber verbal zurückgehalten, was auch einmal ganz angenehm war.

1 Kommentar 27.4.19 18:45, kommentieren

26. April: gebratener Radicchio mit Erdäpfelpüree

Nicht nur wegen des Hirseauflaufs war der gestrige Tag einigermaßen üppig. Nachmittags kam eine Geburtstagstorte dazu und abends mussten einige Betthupferl sein. Der heutige Tag, zumindest die erste Hälfte, muss schlanker sein. Das ist eine gute Gelegenheit, um die Häupter der Bittersalate, die ich der Einfachheit halber alle zum Radicchio erkläre, weiterzubringen.

Ich werde also ein paar mehlige Erdäpfel dämpfen und derweil die Salate längs halbieren und beidseitig in der Handgeschmiedeten mit wenig ausgebratenem Speck (sagte ich was von einem schlankeren Essen, eigentlich?) braten und salzen.

Die Erdäpfel schäle ich, salze sie, vielleicht kommt etwas Muskatnuss dazu - schlecht wärs nicht, wenn die wegkommt, die stammt, glaube ich, noch von meiner Karibik-Kreuzfahrt im Jahr 2000 -  und jedenfalls Milch, und alles wird zu einer möglichst homogenen Masse zerquetscht.

Weil ich heute auch den letzten bzw. ersten Mangold des Jahres (der ist noch vom Vorjahr und wieder ausgetrieben, aber bald wird er blühen, und dann hau ich ihn raus) verarbeiten werde, kommen vielleicht auch ein paar Mangoldstängel zum Essen dazu. Trotzdem nenne ich das ganze gebratenen Radicchio mit Erdäpfelpüree und freu mich schon drauf.

An Nachspeisen haben wir gerade derart viel im Programm, dass ich gar nicht weiß, wofür ich mich entscheiden soll. Schon wieder so viel, was weg muss! Wahrscheinlich wird es ein Mango Lassi werden.

2 Kommentare 26.4.19 06:57, kommentieren

25. April: Hirse, letzte Folge

Der Rest von der Hirse, eh schon Stammgast im Kühlschrank, musste heute dran glauben. Ich hab ihn zu einem Hirseauflauf mit Äpfeln verarbeitet. Vorher gabs einen Rest Spargelcremesuppe (mit Schnittlauch) und noch vorher ein Schüsserl Salat. Aber ich muss sagen, der Bittersalat ist jetzt nur noch was für Erwachsene. Ich verstehe das Geraunze des Kindes und hoffe, dass die andere Sorte bald erntereif ist.

Heute aber hab ich drei Äpfel geschält und gespaltelt, zwei Eiklar zu Schnee geschlagen, die Dotter mit weicher Butter und Zucker sowie einer Prise Salz und Zimt cremig geschlagen, die gekochte Hirse untergemischt und den Schnee untergehoben.

Die Hälfte der Masse in eine mit Kokosfett ausgeschmierte Form gegeben, die Äpfel drauf verteilt, den Rest der Masse draufgestrichen, bei 190 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr geschoben und dortselbst eine Stunde lang belassen.

Inzwischen den Schnittlauch und den Salat gepflückt, zerkleinert und aufgeteilt. Und fertig.

25.4.19 18:49, kommentieren

24. April: Karpfen-Hirsepfanne mit Kohlsprossen, dazu Salat

Erst wollte ich schreiben: in Bärlauchbutter gebratener Karpfen mit Hirse und Kohlsprossen, aber das wäre ein Euphemismus gewesen. In Wirklichkeit habe ich gekochte Karpfenreste und eine Handvoll blanchierter Kohlsprossen aus dem Tiefkühler gezogen und auftauen lassen. Hirse ist ja noch genug da.

Dann hab ich im Tiefkühler jede Menge Bärlauchbutter gefunden und zwei kleine Scheiben von der ältesten Charge im beschichteten Reinderl erhitzt und die Kohlsprossen drin angebraten. Kurz danach hab ich drei Esslöffel Hirse und die Karpfenreste zugegeben, gesalzen und alles gut verrührt und heiß werden lassen.

Bei Tisch hab ich mir zur Karpfen-Hirsepfanne einen Löffel vom ungarischen Teufelszeugs gegönnt. Dazu gabs einen Salat aus Bittersalatblättern, gekochten Spargelstücken und Radieschen. Die werden langsam wurmig, die Dinger, jetzt wirds Zeit für eine organisierte Vernichtung.

Die heute Abendsuppe habe ich wild kombiniert, aber sie hat gut geschmeckt. Zuerst habe ich nämlich eine Portion Spargelschalen ausgekocht, dann die Schalen eines mehligen Erdapfels und dann den Erdapfel selbst sowie einen Rest blanchierten und gehackten Mangold sowie eine Handvoll ebensolcher Brennnesseln.

Die Farbe der Suppe war phänomenal grün, aber hallo. Der Geschmack hat gewonnen, als ich ordentlich nachgesalzen habe, Obers in die pürierte Suppe tat und kräftig mit Curry würzte. Das Kind hat Kräutersalz verwendet und war genauso zufrieden.

2 Kommentare 24.4.19 20:55, kommentieren

23. April: Reste gegessen.

Heute haben wir die letzten drei Mangoldpackerl samt Beilagen verspeist. Danach hab ich mir den Kühlschrank näher angeschaut und die Milch entdeckt, die dringend weg muss. Hab ich noch gach zwei Portionen Schokopudding gemacht.

In der Früh hab ich aus den letzten Broccoli-Resten eine Suppe gekocht, da werde ich später meinen neuen Pürierstab ausprobieren können.

Und vielleicht kann ich mich später überwinden, mich einem Teil der Orangen zu widmen. Gelierzucker hätte ich schon reichlich daheim.

Das Wetter ist ja sehr einladend, sich in der Küche an den Herd zu stellen ...

23.4.19 13:33, kommentieren