Der Sparküche-Blog.

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3. November: Gemüse-Eintopf mit Lammstelze, Blätterteig-Schnecken

Es ist immer gut, wenn man alles aufhebt. Aus unterschiedlichsten Resten habe ich heute einen Gemüse-Eintopf mit Lammstelze und Weißbrot komponiert. Außerdem habe ich das vermeintliche Mittagessen für morgen vorbereitet. Weil sich aber herausgestellt hat, dass ich den Auswärts-Termin morgen doch nicht habe, werden die Blätterteig-Schnecken zum heutigen Abendessen umdefiniert.

Für den Eintopf hab ich zwei Schluck von dem Olivenöl, in dem ich den Schafkäse und die getrockneten Paradeiser eingelegt hatte, ins Reinderl gegeben und drin drei gewürfelte Erdäpfel und vier Mini-Karotten (insgesamt eine mittlere) in Scheiben angebraten. Nach einigen Minuten habe ich mit Salz und Paprikapulver gewürzt und mit einem Rest gekochter Paradeiser (vielleicht drei Esslöffel) abgelöscht.

Dazu kamen dann etwa zwei Handvoll Zucchiniwürfel und ein Esslöffel Kürbiswürfel sowie heißes Wasser, bis alles bedeckt war. Umgerührt, Deckel drauf, schmurgeln lassen. Nach einer Viertelstunde habe ich eine Handvoll geschnittener blanchierter Mangoldstiele sowie die kleine Lammstelze von vorgestern, ebenfalls klein gewürfelt, hineingegeben, um sie zu erwärmen.

Gebunden hab ich die Sauce mit einem Schuss Obers und einem Gmachtl aus einem gehäuften Teelöffel Speisestärke und einem Schluck Wasser. Das Weißbrot hat gut dazu geschmeckt. Dem Kind waren es anteilsmäßig zu viele Erdäpfel, aber den Geschmack hat es sehr gelobt. Das Gastkind hat sein Schüsserl schweigend geleert, aber Schweigen ist bei diesem Kind bei Tisch als Zustimmung zu werten.

Parallel dazu und zwischendurch habe ich aus einem Teil der geschenkten Äpfel einen Apfelkuchen aus Mürbteig gemacht. Dies deshalb, weil der erst in zwei Tagen genussreif sein wird und wir bis dahin sowieso noch den Allerheiligenstriezel vernichten müssen.

Und die erwähnten Blätterteig-Schnecken. Lieber Himmel, ich sollte beim Einkaufen besser achtgeben. Ich hab nämlich irrtümlich nicht die viereckige, sondern die runde Version erwischt, was die Schnecken ziemlich unterschiedlich hat werden lassen. Aber eigentlich waren es eh Nicht-Schnecken, was ich da produzierte.

Schon in der Früh hatte ich fünf kleine mehlige Erdäpfel gedämpft und auskühlen lassen. Die habe ich durch die Presse gedrückt und mit Salz und Muskatnuss gewürzt und mit einem kleinen Ei, geriebenem Käse und gewürfelten Speck-Resteln angereichert. Auf Gemüse hab ich diesmal verzichtet (wir werden Salat und Paradeiser dazu essen).

Als ich den Teig zu einer Maxi-Palatschinke aufrollen wollte, war er schon etwas aufgeweicht. Deshalb blieben die Streifen, die ich schnitt, auch nicht schnecken-rund, sondern quatschten zu einer Art schmaler Tascherl zusammen, die ich aber ohne Zögern ebenfalls aufs Blech (mit Backpapier) legte und bei 180 Grad Heißluft goldbraun buk.

Das Kind lauerte schon die ganze Zeit, ob es wohl heute schon eins schnorren konnte, aber jetzt ist ihm seine Portion als Abendessen ja gewiss.

3 Kommentare 3.11.19 13:17, kommentieren

Allerseelen: unvermuteter Apfelstrudel

Meine Mutter hat nicht alle Äpfel mir gebracht. Sie hat selber genug behalten, um heute einen formidablen Apfelstrudel zaubern zu können. So sind wir unvermutet - eigentlich hatte ich nur Gemüse ernten wollen - zu einem Mittagessen gekommen.

Vorher gabs Broccolicremesuppe, die meine Mutter allerdings ganz anders macht als ich. Ich denke, sie fabriziert aus Fett und Mehl eine Einbrenn, röstet darin zerteilten Broccoli und Erdäpfel an, Zwiebel und Knoblauch natürlich auch, gießt dann mit Wasser auf, würzt und kocht alles, gibt Rahm dazu und püriert alles. Obenauf kommen gehackte Kräuter. Die Suppe ist weit flüssiger als unsere, hat aber, wenn es Apfelstrudel gibt, die beste aller Einlagen: Zupfnockerl.

Weil vom Teig immer wieder was übrig bleibt. Weil meine Mutter die dicken Ränder vom gezogenen Teig immer wegschneidet. Diesen Rest könnte man einfrieren und bei Gelegenheit einen Zweipersonenstrudel machen. Aber meine Mutter zupft von diesem Teigrest kleine Stücke ab und kocht sie in der Suppe ein.

Schmatz.

Gemüse geerntet hab ich natürlich. Ein paar Pastinaken waren es, die könnte man als Ernte bezeichnen. Und einige Selleriepflanzen, wo statt der Knolle unten nur eine unscheinbare Verdickung ist. Die muss ich demnächst einmal putzen und dem Tiefkühler zuführen.

2 Kommentare 2.11.19 15:06, kommentieren

Allerheiligen: Lammstelzen aus dem Ofen mit Trallala

Aber heute endlich. Die Lammstelzen waren gut aufgetaut. Ich hab Omas Uralt-Bräter ausgepackt und ein Achterl Wasser reingegossen. Da hinein kamen die Stelzen, drei mit einem Rosmarinzweig gespickt, alle mit Salz und Knoblauch eingerieben. Deckel drauf, bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr.

Den Rest vom Bittersalat in schmale Streifen geschnitten, gesalzen und mit Wiener Marinade übergossen, einen Glockenpaprika, fein geschnitten, drübergestreut. (Diesmal wars ein höllisches Exemplar. ) Die Gurke geschält und grob geraspelt, den Saft ausgedrückt, mit Salz und Knoblauch gewürzt, mit griechischem Joghurt verrührt und in den Kühlschrank getan. Die Temperatur auf 160 Grad reduziert.

Aus dem Rest vom Mangold wie gestern ein Gemüse gekocht. Ein Happerl grünen Salat gewaschen und zerzupft und mit Wiener Marinade übergossen. Ein halbes Kilo speckige Erdäpfel geschält, die großen zerteilt und alle in den Bräter geschupft.

Den Rest vom Reis mit einem Ei, geriebenem Parmesan, Gewürzmischung, Schnittlauch und Salz vermengt.  Von einigen Paradeisern eine Kappe abgeschnitten und ausgehöhlt, zwei Eierparadeiser längs halbiert. Die Reisfülle in die Paradeiser gestopft und auf ein Blech gelegt.

Das Blech in die unterste Schiene eingeschoben, den Deckel vom Bräter abgehoben, die Temperatur auf 150 Grad Heißluft korrigiert. Da waren die Stelzen schon eineinhalb Stunden im Rohr gewesen. Jetzt blieben sie noch eine halbe Stunde drin, dann wurde ausgeschaltet und noch ein paar Minuten ziehen lassen.

Eine kleine Stelze ist komplett übrig geblieben von unseren Lammstelzen aus dem Ofen mit Trallala, die habe ich für demnächst reserviert. Aus zwei Knochen, dem Bratensaft, etwas Wasser und Gemüse köchle ich gerade eine starke Suppe.

Jetzt geh ich wieder in die Küche und hänge die Etiketten (das Kind hat sie dankenswerterweise geschrieben) an die Gläser, die ich gestern eingekocht habe: 11 x Chutney und 4 x Feigenmarmelade. Weil jetzt nur mehr die Karotten und die Kraut-Triebe zu verarbeiten sind, wäre mir ja demnächst fad geworden. Deshalb hat mir meine Mutter vorsichtshalber einen Sack Äpfel mitgebracht. Damit ich wieder weiß, was ich tun könnte ...

1.11.19 14:50, kommentieren

Weltspartag: Berner Würstel mit Mangoldgemüse, Rote-Rüben-Salat und Reis

Das Sonderangebot des Supermarkts bestimmte den heutigen Speiseplan. Eine Dreierpackung Bio-Berner Würstel zum halben Preis wanderte ohne Federlesens ins Körberl. Weil vom Vorjahr im Tiefkühler noch Mangold (blanchiert und geschnitten) vorrätig ist, hab ich die größte Packung gleich einmal rausgenommen und aufgetaut. Außerdem hab ich zwei Portionen Reis gedämpft. Ich selbst hab einen Rest Rote-Rüben-Salat aus dem Kühlschrank verputzt.

Während die Würsterl grillten, hab ich aus dem ersten Drittel vom Mangold ein schnelles Gemüse gekocht: Mangold mit wenig Milch, Salz und Curry langsam zum Kochen bringen und einen Esslöffel Grieß gut einrühren und damit die Flüssigkeit binden.

Außerdem hab ich für morgen die 2 x 2 Lammstelzen aus dem Tiefkühler  genommen, die tauen gerade im Kühlschrank langsam auf - und verringern so angeblich die Stromkosten für den Kühlschrank um ein Alzerl.

Aus dem zweiten Drittel Mangold hab ich für heute Abend gleich ein Mangoldcremesupperl geköchelt, eh wie immer mit einem Erdapfel und Gewürzen und mit Milch verfeinert. Morgen gibts aus dem letzten Drittel wieder ein Mangoldgemüse zu den Lammstelzen, außerdem Salate, Erdäpfel und eben den Rest Reis.

Aber heute Mittag aßen wir Berner Würstel mit Mangoldgemüse und Reis.

1 Kommentar 31.10.19 16:35, kommentieren

27. bis 30. Oktober

Oh. Hier war ich auch schon länger nimmer. Tut mir Leid. Aber es gibt eh nur zu berichten, dass wir ständig auswärts essen.

Sonntag waren es überbackene Schinkenfleckerl mit Chinakohlsalat bei Muttern. Montag fielen wir nach etlichen Terminen in der Nordsee ein und vernichteten gebackenen Alaska-Seelachs mit Erdäpfelsalat. Dienstag suchten wir ein asiatisches Restaurant mit Buffet und Teppanyaki heim. Und heute haben wir uns im Einkaufszentrum beim Elch verköstigt. Einmal im Jahr dürfen es auch Köttbullar sein.

Im Kühlschrank vegetiert derweil das geerntete Gemüse vor sich hin. Wobei, zumindest koche ich jeden Tag fürs Abendessen eine Suppe. Da lassen sich allerhand Gemüsereste verwerten; heute waren es einige kleine Karfiol-Triebe mit weißen Knöllchen in Erdnuss-Größe. Aber geschmeckt hat die Suppe gut. Für morgen hätte ich noch vier Mini-Rote-Rüben. Und wir feuern den allerletzten Zucchino auf der Terrasse an, der sich bemüht, zu einem Standard-Exemplar heranzuwachsen. Aber bei dem Wetter wird er nicht weit kommen, fürchte ich.

Außerdem habe ich neulich jede Menge Lebensmittel gerettet. Aus einem Kilo Pflaumen - so runde schwere Dinger zwischen blau und lila - hab ich einen Kuchen gebacken und ein Schüsserl Kompott gekocht. Die Melone essen wir zum Frühstück, an den Weintrauben arbeitet das Gastkind mit Verve.  Und die Bananen kommen auch gut weg.

Ich kann euch nur auf Freitag vertrösten: zu Allerheiligen serviere ich für die ganze Familie gebratene Lammstelzen aus dem Rohr mit Trallala.

2 Kommentare 30.10.19 20:21, kommentieren

Nationalfeiertag: Ochsenschlepp mit Chutney und Baguette

Mittags ging sich nix anderes aus als ein fescher Rotschmierkäse vom Schaf als Ofenkäse, den wir mit einem halben Kornbaguette und einem bunten Salat  (Bittersalat, Vogerlsalat und Paradeiser) verzehrten. (Das Gastkind kriegte Reis mit Gemüse und war auch zufrieden. )

Immerhin hatte ich am Vormittag zwei Scheiben vom Ochsenschlepp als Suppe geköchelt. Den werde ich fürs Abendessen wärmen und mit selbstgemachtem Chutney und dem Rest von Brot servieren.

Vielleicht gibts nachher Rahmjoghurt mit Ahornsirup, und das sollte dann hinreichend nationalfeiertagswürdig sein.

2 Kommentare 26.10.19 17:12, kommentieren

25. Oktober: Kohlrabi-Gemüse mit Reis und gefüllte Melanzani mit Paradeisern

Gestern war ich wieder im Gemüsebeet ernten, und unter anderem habe ich mir wieder einen Riesen-Kohlrabi mit meiner Mutter geteilt. Von meiner Hälfte hab ich heute das größere Stück grob geraspelt, eher schon gestiftelt (mit der Maschine geht das nicht anders) und in ein Reinderl getan, wo schon ein ordentlicher Schluck Obers drin war. Gewürzt habe ich mit Salz, wenig Hing und Kümmel und Paprikapulver.

Das dünstete vor sich hin, der letzte Rest vom aktuellen Rundkornreis ebenso, bis ich das Gemüse mit Milch und Speisestärke gebunden habe. Phantasielos beschrieben ist es Kohlrabi-Gemüse mit Reis.

Abends werde ich die letzte kleine Melanzani in diesem Jahr längs halbieren, aushöhlen und anbraten, das Innere auch, Aus letzterem werde ich mit dem Reis, einem Ei, geriebenem Käse und Gewürzen eine Füllung basteln und in die Melanzanihälften verteilen. Weil ich noch zwei Scheiben Gouda habe, die längst wegmüssen, lege ich die oben drüber.

In die Auflaufform kommt ein Glas gekochter Paradeiser, die mit Salz, Pfeffer und Zucker gewürzt werden, und da drauf die Melanzani und das ganze für eine gute halbe Stunde ins Rohr. Ich hoffe, dass uns diese gefüllte Melanzani mit Paradeisern munden wird.

 

Kleiner Nachtrag: es hat uns wunderbar gemundet, wir haben die Auflaufform ausgeputzt. Ich habe allerdings mehr Fülle gemacht und nicht nur die mickrigen Melanzanihälften gefüllt, sondern noch vier Knöderl auf die Paradeiser gelegt. Das merke ich mir fürs nächste Mal.

25.10.19 11:24, kommentieren

24. Oktober: Zucchini-Karotten-Gemüse mit Erdäpfeln

Weil ich das Mittagessen transportieren musste, habe ich mich für etwas Einfaches entschieden: zuerst habe ich eine große Portion Erdäpfel gedämpft und geschält. Während die etwas überkühlten, habe ich einen halben Zucchino und zwei übrige Karotten geraspelt, die Karotten fein und den Zucchino grob, damit ich beides zugleich ins Reinderl geben konnte.

Zuerst kam Obers ins Reinderl, dann das Gemüse mit Salz und einem letzten Rest osmanischer Gewürzmischung - gut, dass wir bei den Afrika-Tagen im Sommer für Gewürz-Nachschub gesorgt haben! - und das dünstete weich, bevor ich es mit einer Mischung aus Milch und Speisestärke gebunden habe.

Und schon aßen wir Zucchini-Karotten-Gemüse mit Erdäpfeln. Angereichert wurde das ganze dankenswerterweise noch um einige Teigwaren und etwas Rindsbraten-Sauce. Es schmeckte wunderbar, alles zusammen.

25.10.19 11:17, kommentieren

22. und 23. Oktober: Zwetschken-Schmarren als Notlösung

Gestern haben wir alles vernichtet, was an Rindfleisch und Mangoldgemüse noch da war. Vom Reis ist ein Patzerl übrig geblieben, den haben wir heute zur Leber nach Art der Sparköchin gegessen; die hatte ich nämlich neulich eingefroren und heute früh aus dem Tiefkühler genommen.

Es wäre uns beiden eh zuwenig gewesen.

Weil wir eigentlich zur Nachbarin E auf ein Frühstück gehen wollten, habe ich in der Früh gach noch einen Schlagoberskuchen mit Zwetschkenbelag ins Rohr geschoben. Dann hatte ich anderes zu tun, und als ich nach einer knappen halben Stunde wieder ins Rohr schaute, traf mich fast der Schlag.

Es gibt für alles ein erstes Mal. Heute ist der Rost aus seiner rechten Verankerung gerutscht und auf dieser Seite auf den Boden des Backrohrs gefallen, und die Kuchenform mit ihm gerutscht. Das Gastkind hat mir höchst interessiert über die Schulter geschaut, als ich bei mittlerweile ausgeschaltetem, aber immer noch heißem Rohr vor demselben kniete und alles rausbeförderte, was Gefahr lief, das Backrohr wieder zu versauen. So lange ist die letzte Putzaktion nämlich noch nicht her.

Der Teig hatte sich also der schiefen Ebene angepasst. Die flacheren Teile auf der linken Seite waren bereits fertig gebacken, allerdings waren die Zwetschken nach rechts davongeschwommen. Dort war die Form natürlich übergegangen, und ein Teil des Teigs war im Rohr gelandet. Diese Teile waren übrigens auch fertig gebacken.

Blieb der Gatsch in der rechten Ecke der Form. Den hab ich einige Sekunden betrachtet und mich dann entschieden, ihn nicht zu entsorgen. Ich hab die Handgeschmiedete vom Haken genommen, ein kleines Stück Butter drin erhitzt - der Teig ist durch den Obers eh fett genug! - und den flüssigen Teil des Teigs in die Pfanne geleert.

Dann hab ich auf Kaiserschmarren-Manier weitergemacht: ständig geschaufelt und gerührt. Weil ja im Teig auch Zucker war, und der brennt sehr gern an. Das ist quasi sein Lieblings-Hobby. Sobald ich den Eindruck hatte, das Ding ist halbwegs durch, hab ich die Pfanne von der heißen Platte gezogen und wir sind ohne Kuchen abmarschiert, aber nicht in Richtung Frühstück, weil der Nachbarin eh was dazwischengekommen war.

Als Mittagessen hat sich der Zwetschken-Schmarren dann vorzüglich geeignet.

1 Kommentar 23.10.19 14:06, kommentieren

21. Oktober: alles anders als geplant

Weil der Vormittagstermin sich verzögerte und das Gastkind unterwegs schon dringend was zum Mittagessen brauchte, kochte ich für mich selbst auch erst gar nicht.

Geplant wäre gewesen: ein Teil vom Beinfleisch in Suppe wärmen, den in der Früh schon gedämpften Reis dazu essen und gach ein Mangoldgemüse dazu köcheln. Der Mangold liegt schon blanchiert im Kühlschrank - vielleicht koche ich ausnahmsweise heute Abend. Oder ich hebe alles für morgen auf. Hm.

Was ich gegessen habe? Zwei Scheiben vom Beinfleisch, allerdings kalt, mit kaltem Reis und einem Schüsserl Rote-Rüben-Salat, den ich im Kühlschrank gefunden habe.

Apropos Kühlschrank: den habe ich heute, eher unabsichtlich, auch wieder überfüllt. Diese Supermärkte erwischen mich immer wieder. Da kümmere ich mich am Abend drum, dass da wieder ein System reinkommt.

Habt einen angenehmen Tag!

21.10.19 13:43, kommentieren

19. und 20. Oktober: Rindsuppe mit Käsekrusteln, Rindfleisch-Couscous-Salat

Gestern, nach der Gartenarbeit, waren das Gastkind und ich froh, dass wir bei meiner Mutter in ein Reindl voll Reisfleisch fallen durften. Das Gastkind kriegte zusätzlich einen ordentlichen Haufen Kirschparadeiser ins Schüsserl.

Heute hatte ich Lust, das vorrätige Beinfleisch zu kochen und holte es, samit der letzten Portion Suppengrün, aus dem Tiefkühler. Aufgepeppt mit den üblichen Kräutern und Gewürzen köchelte das Fleisch etwa drei Stunden in der Suppe.

Danach war es derart weich, dass ich mich traute, zwei Scheiben davon klein zu würfeln und mit zwei Handvoll zerteilten Paradeisern, einer Portion essfertigem Couscous, einer Handvoll gekochter scheiblierter Mangoldstiele und einem (ziemlich reichlichen) Rest Mayonnaise sowie Salz und Pfeffer zu vermischen und das Ergebnis Rindfleisch-Couscous-Salat zu nennen.

Er wurde restlos aufgegessen.

Auf die Käsekrusteln bin ich deshalb gestoßen, weil mir ausnahmsweise ein Scherzerl vom Kürbiskernbrot zu hart geworden war. Ich hab es in dünne Scheiben und diese in Stücke geschnitten und mit einer Mischung aus geriebenem Parmesan, einem kleinen Ei, etwas Salz und einem Teeflöffel gehackten Kräutern (Schnittlauch und Oregano) bestrichen. 

Das kam auf ein Backpapier und dieses auf ein Backblech und dieses wiederum bei 190 Grad Bräunungsgaren ins Rohr, bis der Belag schön goldbraun war. Und zwar direkt nach dem Blitz-Zwetschkenkuchen, den ich vorher gebacken hatte.

1 Kommentar 20.10.19 21:31, kommentieren

17. und 18. Oktober: Linsencremesuppe und Ofenkürbis mit Käse

Gestern habe ich ein krankes Kind nach Hause bekommen, das andere macht sich zwar gut, aber ich war trotzdem froh, dass ich nicht auch noch für die Gästin kochen musste. So vernichteten wir einige Reste und aßen kalt.

Heute mittags, das Kind fühlt sich wieder gut und das Gastkind isst sowieso alles, habe ich zwei Packerl verbilligt gekaufte Garnelenspieße aufgetaut und zwei Portionen Erdäpfel gekocht. Außerdem hab ich je eine Handvoll bissfester Kohlsprossen und Karfiolrosen aus dem Tiefkühler genommen.

Das kam alles ziemlich zugleich in die Pfanne: zuerst die Sauce von den Spießen, dann die Erdäpfel und das Gemüse, das wurde gesalzen, und dann hab ich alles an den Rand der Pfanne geschaufelt und in der Mitte die Spieße heiß werden lassen. Wir haben alles restlos aufgegessen. Den Bratrückstand hab ich zum Wasser gegeben, in dem ich gestern die Würstel wärmte und heute die Erdäpfel kochte.

Für den Abend habe ich ohne Speck aus zwei kleinen Erdäpfeln, einer Handvoll gefrorener Karottenwürfeln, einer Knoblauchzehe und einer Handvoll roter Linsen mit Salz, Kreuzkümmel, Hing und einem Lorbeerblatt ein Linsencremesupperl geköchelt. Das werde ich nachher, ohne Lorbeerblatt, pürieren und mit Milch verlängern und nochmals wärmen.

Außerdem geh ich jetzt gleich, alle sind schon hungrig, und gebe Öl in eine Auflaufform, lege einen in Spalten geschnittenen Hokkaidokürbis drauf, salze und pfeffere und brösle ein Packerl Feta drüber. Ab ins Rohr damit, bei 180 Grad Ober- und Unterhitze eine halbe Stunde drin lassen. In der Zwischenzeit als Deko für den Ofenkürbis mit Käse ein bisserl Vorgerlsalat pflücken.

18.10.19 17:17, kommentieren

15. und 16. Oktober: immerhin Hörnchen mit Lachspesto und Paradeisern, hoffentlich.

Wir haben Full House! Seit Montag lebt wieder ein Gastkind bei uns, und heute kommt eine schon ziemlich erwachsene Gästin für ein paar Tage.

Mit dem Gastkind den ganzen Tag unterwegs, habe ich es mir gestern gut gehen lassen und das Mittagessen in einer Kombination aus Pizzeria und Eissalon genossen. (Das Gastkind auch. )

Für heute mittags werde ich die restlichen Hörnchen, die immer noch da sind, vorsichtig im beschichteten Reinderl mit reichlich Lachspesto erwärmen und zerteilte Paradeiser dazu servieren, ob untergemischt oder extra, muss ich mir noch überlegen.

Das Abendessen wird hoffentlich nach dem Geschmack aller Beteiligten sein: erst eine Zucchinicremesuppe und danach Obstknödel. Dann kommen wieder zwei Resterl aus dem Tiefkühler, Marillen und Zwetschken. Wie immer ist der Teig ein Topfenteig, und es gibt Butterbrösel und reichlich Zucker dazu.

Bevor der Schnittlauch über den Winter einzieht, kommt heute welcher in die Suppe. Ich hab ja mal gelesen, dass man Schnittlauch geschnitten, dicht in Eiswürfelbehälter gefüllt und mit Wasser aufgegossen, einfrieren kann. Vielleicht probiere ich das mal aus, denn hin und wieder hätte ich schon auch im Winter gern Schnittlauch in der Suppe ...

1 Kommentar 16.10.19 08:24, kommentieren