Der Sparküche-Blog.

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19. September: Lammkoteletts mit Polenta und Salat

Das heutige Tiefkühler-Packerl habe ich schon gestern rausgenommen und auftauen lassen: Halssteaks vom Lamm, eine Portion. Am frühen Vormittag habe ich eine von unseren Mini-Gurken geschält, entkernt und in Scheiben geschnitten und zwei San-Marzano-Paradeiser scheibliert. Darüber kam Salz und Wiener Marinade.

Der nächste Schritt war, einen ziemlich großen Rest Maisgrieß im beschichteten Reinderl trocken zu rösten und derweil Wasser aufzukochen. Das kam dann über den mittlerweile gesalzenen Grieß, und fast ein halber Becher Obers, weil schon am Ablaufdatum, kam noch dazu. Hitze reduziert, Deckel drauf, ein paar Minuten schmurgeln lassen, dann die Herdplatte abgedreht und die Polenta mit der Restwärme quellen lassen.

Mittags dann Öl in die kleine Pfanne, die abgetropften Steaks ins heiße Öl gegeben und unter mehrmaligem Wenden gar gebraten. Auf dem Teller gepfeffert.

Als Nachspeise esse ich gerade einen Haselnuss-Mignon-Riegel. Das heutige Glas ist ein Pfirsichkompott aus 2016 und wird mir des Abends mit Joghurt (eher nicht) oder Obers (eher schon) schmecken.

1 Kommentar 19.9.19 12:13, kommentieren

18. September: Rindsbeuschel mit Couscous

Heute verfolge ich meine Strategie weiter: jeden Tag ein Packerl aus dem Tiefkühler und ein Glas aus dem Regal. Hab ich gleich das größte von den fertigen Sachen genommen: Bio-Rindsbeuschel vom Installateur meiner Wahl.

Klingt seltsam, stimmt aber. Die Tochter des Installateurs Marvan am Reumannplatz ist Bio-Bäuerin und bietet ein paar Mal im Jahr Produkte vom Bio-Rind an und vor Weihnachten Bio-Kekse. Vor einiger Zeit hab ich ein bisserl was eingelagert, und das Beuschel ist das letzte Packerl. Also.

Musste nur noch aufgewärmt werden. Semmelknödel gabs im Tiefkühler leider nimmer, also hab ich mir gach eine Portion Couscous zubereitet.

Sollte vom Beuschel (400 g) was für den Abend übrig bleiben, koche ich zwei Portionen Teigwaren, und das Kind kriegt eine Paradeissauce drüber. Beuschel mag es nicht. Vorher, also abends, gibt es den Rest Kürbiscremesuppe. Für morgen habe ich bei der heutigen Garten-Aufräum-Aktion eine Handvoll Brennnesseln gepflückt - wenn ich schon die Handschuhe anhatte! - und daraus mit einem Erdapfel und etwas Kräutersalz ein Supperl kochen.

Als Nachtisch öffne ich ein kleines Glas Kompott und hau mir einen Löffel von dem Joghurt drüber, das dringend weg muss. (Vielleicht wird es auch Apfelmus oder so. )

1 Kommentar 18.9.19 11:33, kommentieren

16. und 17. September: Reste geschnorrt

Die letzten beiden Tage habe ich zum Mittagessen meine Mutter vom Rest ihrer Lasagne befreit. Gestern mit Paradeisern, heute gabs sogar Gurkensalat dazu. Sehr fein.

Abends hatten wir gestern einen Rest Zucchinicremesuppe, heute habe ich aus einem geretteten Hokkaidokürbis eine entsprechende Suppe geköchelt.

Sonst war nichts zu tun, es ist von allem noch reichlich da.

Naja. Weil es gerade so viele unansehnliche, aber süße Trauben gibt, habe ich den Entsafter aus dem Keller geholt, zu den gerebelten Beeren zwei Handvoll Aroniabeeren vom Strauch in meinem Gärtlein geschnitten und alles zusammen ohne Zucker entsaftet.

Das Ergebnis ist wunderschön rosa, aber unerwartet sauer geworden. Macht auch nix.

17.9.19 20:20, kommentieren

15. September: Shakshuka nach Art der Sparköchin mit Wachteleiern

Es tut mir Leid, aber ich kann euch nichts anderes berichten als dass das Kind sich mit den vorhandenen Gemüsen - es sind eh immer dieselben - eine Shakshuka mit Wachteleiern gewünscht hat. Zwei Bärlauchstangerl und ein Mohnweckerl sind von gestern auch noch übrig gewesen, also hab ich eingewilligt. Kamen wenigstens wieder ein paar Wachteleier weg.

Diesmal war kein Speck mehr da, aber Öl hats auch getan. Zuerst das zweite halbe Zwiebelhapperl und eine der beiden vorrätigen kleinen Melanzani, klein gewürfelt, angebraten, dann die Hälfte vom Zucchini-Rest in gleicher Weise dazu. Und dann fast ein halbes Kilo Paradeiser, zerteilt.

Gewürzt habe ich mit einem kleinen Zweig Rosmarin sowie je einer Prise Salz, Zucker und Oregano. Das alles hat dann weitere zwanzig Minuten geschmurgelt, bis das Gemüse wirklich weich war. Inzwischen hab ich sechs Wachteleier geöffnet (was eine ziemliche Prozedur ist) und den Inhalt in ein Schüsserl gegeben. Alle zusammen.

Von dort aus hab ich sie einzeln in der Pfanne verteilt, in die Zwischenräume habe ich eine halbe Mozzarella-Kugel, in kleine Stücke gezupft, verteilt. Deckel drauf, noch ein paar Minuten ziehen lassen, zu Tisch bringen.

Ist nix übrig geblieben! Als Nachspeise haben wir uns an den Waldviertler Mohnzelten gütlich getan.

Aus dem Rest vom Zucchini hab ich mit einem Erdapfel, Salz, drei Stück von der Parmesanrinde und einer Knoblauchzehe das vermutlich letzte Zucchinicremesupperl der Saison geköchelt, das wird uns morgen Abend schmecken.

1 Kommentar 15.9.19 14:30, kommentieren

12. bis 14. September

Vorgestern hab ich eine große Portion vom essfertigen Kichererbsen-Curry aufgetaut und einen Rest Weißbrot dazugegessen. Für den Abend hab ich eine Zucchinicremesuppe gezaubert, die dem Kind vermutlich wegen der Speckschwarte besonders gut schmeckte, die ich mitgekocht hatte.

Gestern hab ich auf dem Rathausplatz, wo die Waldviertler waren, einen Blunzenkrapfen mit Krautsalat gegessen, der also schon ordentlich üppig war. Was mich nicht daran gehindert hat, anschließend noch einen Mohnzelten einzuwerfen. Danach war ich satt.

Heute hatten wir Hoffest - sehr gelungen! - und von mir kamen zwei Kuchen (Mürbe Schnitten und Rhabarberkuchen) sowie Bärlauchstangerl und Wasser mit Mandarinenminze.

Die Stangerl hab ich neu ausprobiert, die sind einfach zu machen und lassen sich gut essen. Ich habe zwei Packungen Blätterteig gekauft, davon die erste ausgerollt und mit einem selbstgemachten Bärlauchpesto dünn bestrichen (natürlich geht es mit jedem anderen auch, oder mit sonstigen Cremen), gesalzen und mit geriebenem Parmesan bestreut, die zweite Platte Blätterteig draufgelegt und fest angedrückt, mit dem Teigrad Streifen geradelt (1 - 2 cm breit), jeden Streifen in die Hände genommen und ein paar Mal verdreht und auf ein mit Backpapier belegtes Blech gelegt. Die Stangerl haben, drei Bleche auf einmal, vielleicht eine Viertelstunde gebacken.

14.9.19 22:11, kommentieren

11. September: magenfreundliche Shakshuka nach Art der Sparköchin

War nur einmal nachdenken notwendig, dann war mir klar: aus Paradeisern, Melanzani, Zucchini (ich habe die Keule endlich angeschnitten) und einem angekackten Ei, das ich lieber bald verwerte, kann nur eine Shakshuka mit Weißbrot werden. Den vorgeschriebenen Paprika lasse ich weg, weil ich den nicht vertrage.

Das Mannolino-Brot vom Mann mit Meersalz und Kräutern, das wir angebotsbedingt gerade zu Hause hatten, war eine sehr gute Ergänzung.

Ich habe also den letzten Rest vom Speck klein gewürfelt und langsam ausgebraten, dann eine kleine Melanzani, klein gewürfelt, und ein halbes Zwiebelhapperl, in Halbringen, zugegeben und alles knapp zehn Minuten gebraten, dann gesalzen und gepfeffert und mit den beiden Resten von den gekochten Paradeisern aufgegossen. Einige Mini-Paradeiser aus der Schüssel, die nicht mehr ganz frisch aussahen, hab ich auch gleich dazugeworfen.

Dann ist mir der Rosmarin eingefallen, der in der Küche im Glas steht, und ich hab einige Nadeln zum Gemüse gegeben. Das ganze habe ich vielleicht zwanzig Minuten schmurgeln lassen, zwischendurch hab ich umgerührt.

Als ich das Gefühl hatte, dass die Melanzani halbwegs durch sind und die Sauce ein bisserl eingekocht, hab ich das Gemüse an den Rand geschoben und das Ei in die Mitte hineingeschlagen. Deckel drauf, zehn Minuten ziehen lassen, und fertig.

Als Nachspeise esse ich den Rest vom Wildobstkompott. Und am Abend werde ich dem Kind den vorrätigen Camembert, der sein MHD auch schon hinter sich lassen hat, als Ofenkäse servieren und damit hoffentlich eine kleine Freude machen. Aber neues Weißbrot muss ich noch kaufen ...

11.9.19 13:09, kommentieren

10. September: Mayonnaise-Salat mit Huhn

Heute war schnell gekocht. Die Reste vom Hendl mit dem gestern gekochten Gemüse (Karotte und Kohlrabi) mischen, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Hing würzen. Reste von der Mayonnaise unterrühren und mit einem Stück Gebäck verspeisen.

Das war doch eine eher kleinere Portion, deshalb fiel ich vorher beim Asiaten ein und nahm ein paar Avocado-Makis mit und für den Abend ein paar Sushi zum Naschen. Kam beim Kind seeehr gut an.

Als Nachspeise leerten wir die Pralinenschachtel. Es waren aber eh nur noch fünf Stück drin.

Und für morgen hab ich überhaupt noch keine Idee, außer dass ein Rest Paradeissauce, sehr flüssig, weg muss. Vielleicht eine Kombination mit den Melanzani, die auch weg müssen? Ich hoffe die Muse wird mich rechtzeitig küssen.

10.9.19 22:18, kommentieren

9. September: Pasta nero mit Karpfen und Paradeiser

Es war noch ein Ochsenherz übrig, ein Paradeiser, der hat sich zum Glück gut häuten lassen. Und schwupp, schon war er im heutigen Mittagessen: Pasta nero mit Karpfen und Paradeiser.

Nämlich hab ich mir beim letzten Kaufrausch bei Oil & Vinegar nicht nur ein Basilikumöl gekauft, sondern auch zwei Packerl schwarze Linguine und ein Packerl Trofie. Von den schwarzen habe ich eine kleine Portion gekocht, das Wasser bis auf einen Schluck abgegossen, einen Esslöffel Öl drübergeträufelt und die gekochten Karpfenreste und den zerstückelten Paradeiser zugegeben und alles zusammen ein paar Minuten ziehen lassen. Gesalzen und gepfeffert habe ich natürlich auch.

Vorher hab ich mir einen Teller Hühnersuppe mit Gemüse gegeben - heute Abend werden wir sie mit Backerbsen anreichern - und nachher ein kleines Schüsserl von meinem Wildobst-Kompott.

Für das morgige Mittagessen habe ich eine Handvoll Karottenwürfel und einen Rest geraspelten Kohlrabi bissfest gekocht, da verwerte ich die Reste vom Hendl zu einem Mayonnaisesalat.

9.9.19 17:39, kommentieren

8. September: Brathendl mit Trallala

Weil ich dringend Platz im Gefrierschrank brauche, habe ich meine Eltern auf ein Brathendl mit Trallala eingeladen, diesmal mit Erdäpfeln, Paradeis- und Karottensalat, wenig Mangoldgemüse und Mangoldsoufflés. Das Hendl hatte ich seinerzeit am Verbrauchsdatum um den halben Preis gekauft und stantepede eingefroren.

Das Hendl war gut aufgetaut, das hab ich innen und außen gesalzen, außen mit osmanischer Gewürzmischung eingerieben Vorher schon hatte ich ein paar kleine Rosmarinzweigerl unter der Haut verteilt. Das Hendl kam in einen Bräter, wurde zugedeckt und kam bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für eine halbe Stunde ins Rohr, danach schaltete ich auf 160 Grad zurück.

Der Karottensalat wartete fertig im Glas, da musste ich nur noch ein bisserl Schnittlauch und Zwiebelgrün fein schneiden und drüberstreuen. Der Rest vom Schnittlauch kam, gemeinsam mit Salz, über eine Schüssel klein geschnittener Paradeiser, die in Wiener Marinade ertränkt wurden.

Jetzt war es Zeit, die kleinsten Erdäpfel rauszusuchen und zu dämpfen. Wenn ich die roh geschält hätte, wäre das erstens das geworden, was die Wienerin a blöde Hackn nennt und zweitens wäre nix übrig geblieben. So hab ich die gedämpften geschälten Erdäpfel eine halbe Stunde vor dem Essen in den Bräter gegeben, zur gleichen Zeit wie ich die Mangoldsoufflés ins Rohr gegeben habe.

Da musste ich davor aber die Soufflés noch vorbereiten: eine Portion blanchierten geschnittenen Mangold (aufgetaut) habe ich in eine Schüssel gegeben und gewürzt. Dann habe ich mich aufgeschwungen und eine Roux aus je einem Esslöffel Butter und Mehl sowie 200 ml Milch bereitet. Unentwegt rühren, das ist das Geheimrezept. Auch während des Auskühlens noch ab und zu rühren!

Die abgekühlte Roux kam zum Mangold ebenso wie zwei Dotter (geriebener Käse in kleiner Menge hätte auch nicht geschadet). Im wesentlichen folgte ich also dem Rezept für Brennnessel-Soufflés aus dem Juni 2019.

Am Schluss habe ich jedenfalls den Schnee von zwei Eiklar untergehoben und die Masse auf vier ofenfeste Förmchen verteilt, die ich mit Kokosfett ausgestrichen und mit Semmelbröseln ausgestreut hatte.

Und eben eine gute halbe Stunde vor dem Essen, als ich das Hendl zum Bräunen abdeckte und die Erdäpfel zugab, stellte ich die Förmchen ins Rohr dazu und schaltete die Hitze wieder auf 180 Grad rauf.

Weil ich nicht den ganzen aufgetauten Mangold gebraucht hatte, habe ich den Rest in das Roux-Reinderl gegeben, mit wenig Milch aufgegossen und mit Salz und Curry gewürzt und das ganze einmal aufkochen lassen.

Am Nachmittag habe ich alle Knochen hergenommen, die nicht abgekiefelt worden waren und habe sie gemeinsam mit dem Hals und den Innereien (war separat abgepackt), einer Portion Suppengrün und verschiedenen Gewürzen zu einer Suppe ausgekocht. Die Fleisch-Fuzerln kamen wie das Gemüse zurück in die Suppe, die werden wir in den nächsten Tagen abends mit Backerbsen essen.

Vom Fleisch ist auch was übrig geblieben, das werde ich mir ebenfalls demnächst gönnen.

1 Kommentar 8.9.19 11:29, kommentieren

7. September: Patisson-Risotto mit gebratenen Melanzani und Salat

Unser UFO ist schon weg. Aus dem Stück, das ich noch hatte, habe ich einerseits eine Suppe geköchelt, davon später mehr. Den Rest hab ich (samt Schale) grob geraspelt und in einem Risotto verkocht.

Zuerst habe ich eine Melanzani, die schon weg musste, längs in dünne Scheiben geschnitten und diese im restlichen Schmalz von den gestrigen Wachteleiern beidseitig gebraten. Gesalzen hab ich sie nur auf einer Seite.

Dann hab ich ungefähr drei Deka Speck gewürfelt - der muss auch schon dringend weg! - und im beschichteten Reinderl ausgebraten, zwei Portionen Rundkornreis dazugeschüttet, mit Safransalz gesalzen, alles anbraten lassen und dann die zwei Handvoll geraspelten Kürbis und eine halbe, klein gewürfelte, gelbe Karotte (meine Missernte) zugegeben.

Nach zwei Minuten hab ich mit heißem Wasser aufgegossen, gut durchgerührt und die Hitze reduziert. Das ganze hat zugedeckt eine knappe Dreiviertelstunde vor sich hin gedünstet.

Inzwischen hab ich die letzte vorrätige Gurke aus eigener Ernte geschält, längs halbiert und die Kerne entfernt - weil es nämlich eine Feldgurke war - und die Gurke in dünne Scheiben geschnitten. Dann hab ich eine gute Handvoll kleiner Paradeiser zerteilt und dazugegeben, alles gesalzen und mit Wiener Marinade begossen.

Auf geriebenen Parmesan haben wir heute ausnahmsweise verzichtet, es hat aber auch ohne sehr gut geschmeckt.

Außerdem habe ich heute schon einen Kakaokuchen gebacken und eben die Kürbiscremesuppe geköchelt. Auf die bin ich schon wieder gespannt. Gestern hab ich nämlich wieder einen Karpfen filetiert und die "Abfälle" gekocht. Den Teil mit den vielen Gräten kriegen die Hendln, aber die Filet-Innenseiten und einen Teil vom Kopffleisch habe ich aufgehoben. Besonders die Wangerl sind bei den Fischen ja sehr delikat.

Den Kochsud jedenfalls habe ich heute für die Suppe verwendet. Hinein kam ein großer Erdapfel und ein Stück Patisson-Kürbis (samt Schale) sowie Salz und Gewürzmischung. Das habe ich zusammen weich gekocht und püriert und mit nur einem Schuss Milch gestreckt.

Am Nachmittag werde ich, weil heute ein Sauwetter herrscht und eh nix anderes zu tun ist, ein paar Paradeiser in den Dörrapparat legen und aus zusammengeklaubten Mini-Äpfeln und -Birnen eine Art Kompott kochen. (Leider habe ich verabsäumt, auch Hollerbeeren mitzunehmen. )

1 Kommentar 7.9.19 14:07, kommentieren

5. und 6. September: Suppen. Und Mangoldstiele mit Erdäpfeln

Der Paradeis-Karotten-Pansch hat uns beiden nicht geschmeckt. (Aber ich hab das nicht so laut hören lassen wie das Kind. )

Die Kürbiscremesuppe allerdings, die ich gestern aus einem Teil des UFOs gemacht habe, das ich von der Terrasse gepflückt habe - einen Patisson-Kürbis habe ich zum ersten Mal in meinem Leben geerntet, und das auch unabsichtlich, weil mir ein Nachbar die Pflanzen als Hokkaidos geschenkt hatte - war wieder sehr nach unserem Geschmack. Da brauch ich keine Gewürze außer Salz und Knoblauch. Und Pfeffer vielleicht.

Zum Glück ist für heute Abend auch noch ein Rest da gewesen. Danach haben wir jeder vier Spiegeleier gegessen. Aus Wachteleiern, mit Speck und Weißbrot.

Heute mittags hab ich zuerst die Fuzi-Wuzi-Erdapferln gekocht, die ich aus meinem Hochbeet gepopelt habe - war gerade eine Portion. Die habe ich geschält, während die im Kühlschrank gefundenen vier Mangoldstiele, in kleine Stücke geschnitten, bissfest kochten.

Vom Kochwasser hab ich das meiste weggeschüttet und mit Milch ergänzt, gesalzen, aufgekocht und mit einem Gmachtl aus Milch und Speisestärke gebunden. Dann kamen die Erdapferln wieder dazu und alles wurde nochmals erhitzt, nachgesalzen und mit reichlich Pfeffer bestreut.

Als Nachspeise gabs Joghurt mit Zucker, ich darf heute keine färbenden Lebensmittel essen.

2 Kommentare 6.9.19 19:06, kommentieren

4. September: Mangoldcremesuppe

Natürlich hat das Kind gestern so gut wie kein Mittagessen gegessen. Also gab es abends ein Remake. Dafür hab ich einfach beim Aufwärmen zwei Schluck Obers zugegeben und nachgewürzt. Nun schmeckte es dem Kind entschieden besser.

Vorher hatten wir eine Mangoldcremesuppe, die auch beiden geschmeckt hat. Dafür habe ich den Rest vom Kochwasser der Teigwaren in den Bratrückstand der Zucchini gegossen, leicht nachgesalzen, eine Handvoll blanchierten Mangold und zwei kleine geschälte gewürfelte Erdäpfel zugegeben und alles eine Viertelstunde geköchelt.

Dann weiter wie üblich: den Pürierstab reinhalten und danach mit Obers verfeinern. Ein bisserl vom Curry Oriental hab ich auch reingestreut.

Heute haben wir uns beide auswärts verpflegt, für das Abendessen werde ich eine Suppe kreieren, mit der der Saft von den heute gekochten Paradeisern wegkommt und hoffentlich auch eine Handvoll Karotten aus dem Tiefkühler. (Es muss nämlich langsam das heurige Gemüse rein. )

Ich werde vom Ergebnis berichten.

1 Kommentar 4.9.19 17:03, kommentieren

3. September: die ungeliebten "Fischnudeln" mit Gurkensalat

Wenn das Kind sich ziemlich unmittelbar vor dem Mittagessen ein Schoko-Croissant einwirft, ist es kein Wunder, dass die Teigwaren mit Karpfenfleisch und Zucchini samt Gurkensalat in der Schüssel bleiben. Dabei finde ich die tatsächlich wohlschmeckend!

Naja.

Jedenfalls habe ich schon in der Früh die Hörnchen gekocht und den Rest des aktuellen Zucchini in dünne Scheiben geschnitten und gesalzenerweise in Öl beidseitig gebraten.

Die beiden vorhandenen kleinen Feldgurken habe ich geschält, halbiert, die Kerne rausgekratzt und die Gurken in dünne Scheiben geschnitten, gesalzen und mit Wiener Marinade übergossen. Die haben ein paar Stunden durchgezogen.

Mittags hab ich im beschichteten Reinderl Öl erhitzt, das Karpfenfleisch - die gekochten Reste meiner Filetier-Aktion - drin gebraten, die Zucchini und die Teigwaren untergehoben und mit Gewürzmischung gewürzt und gesalzen.

Bei Tisch habe ich mich beim ungarischen Teufelszeugs bedient.

Als Nachtisch gabs Zwetschken und Trauben. Für mich, das Kind hatte ja die Nachspeise schon vorweg.

3.9.19 13:08, kommentieren