Der Sparküche-Blog.

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13. und 14. Juli: Couscous-Salat

Den gestrigen Arzttermin um die Mittagszeit habe ich als Ausrede hergenommen, um mir beim favorisierten Asia-Standl eine Sushi-Box mitzunehmen.

Heute mittags gab es für das Kind und mich einen feschen Couscous-Salat, weil wir nämlich wieder einen Gast haben und ich fürs Abendessen den Couscous brauche.

Jedenfalls hab ich in zwei Suppenteller ein paar Salatblätter verteilt. Dann hab ich die Hälfte vom Couscous gesalzen, Kräuter zugegeben (Basilikum und Schnittlauch), drei Eierparadeiser gewürfelt und vielleicht fünf Deka Feta drübergebröselt.

Dann noch einen Schluck Olivenöl, vom guten aus Italien, drüber und alles gut durchgemischt. In die Teller verteilt und fertig. Das ideale Sommeressen!

1 Kommentar 14.7.18 11:17, kommentieren

12. Juli: Erdäpfel-Fisolen-Gröstl mit Blattsalat

Für eine Handvoll Fisolen tu ich mir die Arbeit des Einfrierens nicht an. Außerdem war kein Reis mehr über, der ist gestern einem nächtlichen Fressanfall zum Opfer gefallen. Was lag also näher, mich den heurigen Erdäpfeln zu widmen?

Leider habe ich in der Früh verabsäumt, die Erdäpfel vorzukochen, so dass ich ordentlich Hunger litt, bis das Essen fertig war. Wobei, Hunger darf ich ja nicht sagen. Richtigen Hunger hatte ich schon lange nicht mehr.

Jedenfalls habe ich ein paar kleine Erdäpfel ins Reinderl geschmissen, mit kochendem Wasser begossen und halbwegs gekocht. So lange, bis der Speck, ein neues Stück von Labonca, durchzogen und butterweich, geschnitten und ausgebraten  war, ein Zwiebelhapperl geschält, geschnitten und angebraten war und die bereits blanchierten Fisolenstücke ebenfalls in der Pfanne waren.

Und die Salatblätter hab ich auch gewaschen, zerzupft und in die Schüssel gestopft.

Dann kam Salz in die Pfanne und die Erdäpfel dazu, gleich ungeschält und nur grob mit der Gabel zerteilt, alles durfte nochmals kurz durchziehen, bevor ich das Erdäpfel-Fisolen-Gröstl mit Blattsalat verschlang.

1 Kommentar 12.7.18 15:45, kommentieren

10. und 11. Juli: Melanzani-Reis-Pfanne mit Blattsalat

Gestern war nix mit Kochen. Ich hatte zwar in der Früh schon drei Portionen Reis gedämpft, dann aber keine Energie zum Kochen, und der Reis ruhte bis heute. Und heute hab ich mir eine Melanzani-Reis-Pfanne mit Blattsalat gemacht.

Zuerst das einfache: verschiedene Blätter von schon etwas ausgewachsenen Salatpflanzen vermischt und Balsamico drübergeträufelt. So einfach kann das Leben sein.

Dann hab ich einen Rest Speck klein geschnitten und zusammen mit einem kleinen geschnittenen Zwieberl und einer ebensolchen Knoblauchzehe im beschichteten Reinderl ausgebraten, dann den Rest der Melanzani von neulich, wieder gewürfelt, dazugegeben, gesalzen und gebraten.

Und weils schon wurscht war, hab ich den einen kleinen Erdapfel, den meine Henne, Gott hab sie selig, im Hochbeet verschont hatte, in dünne Scheiben geschnitten und mitgebraten. 

Nach einigen Minuten hab ich mit wenig Wasser aufgegossen, einmal gut aufkochen lassen, eine Portion Reis untergemischt, mit Harissa bestreut und kurz ziehen lassen.

Außerdem sind bereits zwei Mini-Birnen vom Baum gefallen, was aber nach den frühreifen Zwetschken Ende Juni schon kein Schock mehr war. Die Dinger waren steinhart, aber ich hab sie gewaschen und gleich so, wie sie waren, weich gekocht und dann erst zerteilt.

Und, o Wunder, sie schmecken gar nicht so schlecht, meine frühreifen Birnen ...

11.7.18 11:45, kommentieren

8. und 9. Juli: gebratene Melanzani mit Teigwaren

Gestern hat uns der in der Früh der Zug ausgespuckt, und so haben wir uns auch gefühlt. Das höchste der Gefühle war, einen Becher Sauce Bolognese aus dem Tiefkühler zu nehmen, zu erhitzen und nebenbei den Rest der Teigwaren mit Wachteleiern zu kochen.

Vermischen, fertig. Für mich kam noch ein Schüsserl mit allerhand Blattzeugs dazu, Rucola und Bittersalate und Portulak. Hoffentlich wenigstens gesund.

Für heute habe ich das folgende geplant: Gebratene Melanzani mit Teigwaren. Nämlich den Überbleibseln von gestern.

Die Melanzani werde ich mittags von der Pflanze schneiden, würfeln und gemeinsam mit einem kleinen Zwiebelhapperl in ausgebratenem Speck braten. Vermutlich werde ich zwischendurch mit wenig Wasser aufgießen. Salzen und vielleicht mit wenig Knoblauch würzen, die Teigwaren untermischen und mit erhitzen, fertig.

So stelle ich mir das zumindest vor.

1 Kommentar 9.7.18 07:25, kommentieren

2. bis 7. Juli: Junkfood, großteils

Den Ferienbeginn haben wir mit fast einer ganzen Woche im Europa-Park gefeiert. Man möchte gar nicht glauben, dass eine trotz der vielen Achterbahnen, Wasserrutschen und Ringelspiele noch der Hunger packt.

Das Essen im Park ist entweder hochpreisiges Restaurantessen, das noch dazu viel zuviel Zeit weg nimmt, oder Junk-Food.

Wobei, wenn eine richtig gut Ausschau hält, kann sie auch einen feschen "Salat Sotchi" entdecken, an dem wirklich nicht viel zu meckern ist. Außer vielleicht, dass es kein Brot dazu gibt.

Eher mau ist es an den Bahnhöfen, bin ich draufgekommen. Aber auch das haben wir überlebt.

9.7.18 07:20, kommentieren

1. Juli: Restepfanne mit Salat und Nachtisch, Grießschmarrn mit Kompott

Der Resteverwertung zweiter Teil folgte heute, als ich mittags nämlich eine Restepfanne mit Salat servierte. Danach folgte Bananenmilch beziehungsweise Fruchtjoghurt. Abends gab es noch Grießschmarrn mit gemischtem Kompott, worauf alle Beteiligten mit vollem Bauch herumliefen.

Außerdem hab ich noch drei Kübel Marillen eingekocht.

Für die Restepfanne hab ich wieder Öl in die Pfanne getan und drin wieder Zwiebel angebraten und den zweiten gewürfelten Schinkenrest mitgebraten. Diesmal kam aber noch eine Handvoll Fisolenstücke dazu, die ich am Vormittag frisch abgezupft und blanchiert hatte. Zum Schluss wieder Salz und Pfeffer und die restlichen Teigwaren, aber auch die letzten beiden vorrätigen Erdäpfel, gekocht, geschält und in Scheiben geschnitten.

Dazu hatte ich mir gestern einen nicht bitteren Lollo Rosso geschnorrt, und darüber hab ich die letzten beiden Paradeiser, scheibliert, geschnitten. Omas Marinade drüber. Geht schon.

Das Obst wanderte teilweise mit Zucker in die Milch und größtenteils mit Zucker ins Joghurt.

Für den abendlichen Grießschmarrn habe ich beizeiten in einen Rest Milch, mit einem Rest Obers angereichert, einen Haufen Grieß einrieseln lassen und verrührt. Nach einer Stunde habe ich eine Prise Salz und ein frisches Ei hineingerührt und diesen Teig in die heiße Handgeschmiedete, die mit Butter versehen war, gegossen. 

Und dann das Übliche: wenden, schaufeln, schaufeln, wenden, ausdampfen lassen. Mit Zucker und gemischtem Kompott serviert, dass ich gottseidank schon am Vormittag gekocht hatte. 

Es gibt grad einfach zuviel Obst.

1 Kommentar 1.7.18 17:55, kommentieren

30. Juni: Schinkenfleckerl mit Salat

Heute mittags habe ich nur für mich allein gekocht und versucht, einige Reste aufzuarbeiten. Es sind Schinkenfleckerl mit Salat geworden, wobei ich zuviele Teigwaren gekocht habe und die für den nächsten Tag aufgehoben habe.

In meine Pfanne hab ich ein bisserl Öl hineingegeben und ein kleines Zwiebelhapperl angebraten. Dann kam der erste von zwei Schinkenresten, die ich am Vortag im Supermarkt kostensparend erworben hatte, dran, den hab ich klein gewürfelt und mitgebraten.

Salzen, pfeffern, die frisch gekochten Teigwaren unterrühren und fertig. Für den Salat bin ich im Garten pflücken gegangen, aber leider hab ich grad in der Erde einen Haufen Schädlinge, die mir die guten Sorten alle vernichten. Also musste ich auf einen relativ ausgewachsenen Till zurückgreifen, auf Rucola und Portulak. Sehr herb, das alles.

Aber gesund!

1.7.18 17:47, kommentieren

28. und 29. Juni

Am Donnerstag, an dem ich meine Pläne aufgrund des Wetters begraben musste, brauchte ich ein Grießkoch als Trostessen, war aber vernünftig genug, vorher einen Rest Suppe zu essen. Oder war es ein Salat?

Heute jedenfalls haben wir anlassbedingt von kleinen Tellerchen allerhand Asiatisches gegessen. Und uns am Nachmittag bei unverschwendet.at einige Sirupe zur Verkostung reichen lassen, haben diese fachmännisch bewertet ("Neun Punkte!" ) und für unsere Expertise ein Glaserl Kriecherlaufstrich mit Amaretto erhalten. 

Glück muss man haben.

1.7.18 17:43, kommentieren

27. Juni: Reis mit Speck, Erbsen und Spargel und mit Bärlauch und Räucherfisch

Heute früh war ich geistesgegenwärtig genug, um wenigstens einen Haufen Reis zu dämpfen. Mittags dann, Hunger wie ein Wolf, hab ich mir nur noch eine Scheibe Speck in Streiferl geschnitten und ausgebraten, eine Handvoll tiefgefrorener blanchierter Erbsen (spritzt!) und eine Handvoll ebensolcher Spargelstücke (spritzt noch mehr!) reingetan, ziemlich flott einen Deckel draufgetan und durchgerüttelt.

Nach einigen Minuten hab ich eine Portion Reis untergemischt, gesalzen und gepfeffert und das Mittagessen für fertig erklärt: Reis mit Speck, Erbsen und Spargel.

Abends dann hab ich gleich in derselben Pfanne drei oder vier Scheiberl Bärlauchbutter geschmolzen, eine Handvoll tiefgefrorener Fisolenstücke drin angebraten, Reis dazugegeben und durchgerührt und ein (aufgetautes) Stück geräucherten Wels  geteilt und dazu auf den Teller gegeben. War auch ziemlich gut.

1 Kommentar 27.6.18 18:21, kommentieren

25. und 26. Juni: Heurige mit Speck und Mangoldstielen

Gestern habe ich zum Essen nur die Semmeln beigetragen. Meine Mutter hat ihr berühmtes Rindsgulasch offeriert, und es war wie immer herrlich. Die Zubereitung bleibt mir ein Mysterium, aber essen tu ich es richtig gern, hin und wieder.

Heute habe ich weit gesünder zu Mittag gegessen. Die Erntezeit für Mangold hat ja bereits begonnen, und ich habe einen großen Bund voll heimgeschleppt. Ich habe ihn geputzt und blanchiert und den Großteil fürs Einfrieren vorbereitet, aber einen Teil der Stängel habe ich fürs Mittagessen aufgehoben. 

Nebenbei habe ich drei mittlere heurige Erdäpfel gekocht und eine Scheibe Speck in feine Streifen geschnitten. Diesen habe ich nach der Arbeit in einer Pfanne ausbraten lassen, die in Scheiben geschnittenen Erdäpfel zugegeben und mitgebraten und zum Schluss die Mangoldstiele in der Pfanne auch noch einmal erwärmt.

Als Nachspeise nach den Speck-Erdäpfeln mit Mangoldstielen habe ich mir einige Granatapfelkerne (weil zufällig vorhanden) und drei Marillen mit Joghurt und einem kleinen Rest Obers verrührt, gezuckert und vernascht.

1 Kommentar 25.6.18 13:54, kommentieren

24. Juni: gefüllte Weinblätter und Marmeladepalatschinken

Heute hat die Sparköchin wieder zugeschlagen. Den Rest vom Risotto habe ich mit einem Rest vom geriebenen Parmesan vermischt und diese Masse löffelweise in blanchierte Weinblätter - weil ich wieder mal zwei Triebe einkürzen musste von meinem Weinstock - getan, die Blätter zu Röllchen gerollt und in den Dämpfeinsatz gestapelt und eine gute Viertelstunde gedämpft. Die gefüllten Weinblätter nach Art der Sparköchin waren der Auftakt des Mittagessens.

Für danach habe ich aus zwei Eiern, einem Vierterl Milch, einer Prise Salz und hinreichend Dinkelweißmehl einen zähflüssigen Teig gemacht, diesen einige Zeit ziehen lassen und danach mit Butter, ausnahmsweise, Palatschinken ausgebacken.

Von denen haben wir ein Stück beim besten Willen nimmer geschafft, die hab ich zu Frittaten geschnitten, und die warten auf die nächste klare Suppe.

25.6.18 13:49, kommentieren

23. Juni: Gemüsecremesuppe

Kleiner Nachtrag zu gestern: erstens habe ich in den Risotto, weil sie mir aus dem Kühlschrank in die Hand fiel, eine Karotte hineingewürfelt.

Zweitens habe ich die anderen beiden brauchbaren Karotten ebenfalls gewürfelt und dann allerdings in eine Gemüsecremesuppe der anderen Art geschmissen. Nämlich habe ich für den Risotto einen Zweig Basilikum gepflückt und die Blätter in Streifen geschnitten zum Drüberstreuen. Den Stängel habe ich zu den Karotten gegeben. Außerdem habe ich die letzten beiden vorrätigen Erdäpfel geschält und geschnitten - die sind jetzt schon von wirklich schlechter Qualität, die Schale war für die Hendln nicht zu gebrauchen.

Und bei der Gelegenheit hab ich die allerletzte San-Daniele-Schwarte auch gleich verwertet.

Im Tiefkühler fand sich dann noch, auch Ernte 2017, ein Packerl mit holzigen Kohlrabistücken zum Auskochen. Von denen landeten auch einige im Reinderl. So, noch Salz dazu und Wasser, und kochen. Den Kohlrabi, die Schwarte und den Stängel nachher wieder rausnehmen (und den Hendln füttern), den Rest pürieren, würzen und mit Obers verfeinern.

Wie uns die schmecken wird, die Suppe?

1 Kommentar 25.6.18 13:55, kommentieren

22. Juni: Schwammerlrisotto

Heute ist die heiße Sommersonne bereits Geschichte, nur auf den höchst brauchbaren Regen warten wir derzeit noch vergebens. So habe ich für heute einen wärmenden Schwammerlrisotto eingeplant.

Weil ich in der Boqueria, der größten Markthalle Barcelonas, unter anderem auch getrocknete Schwammerl eingekauft habe. Moixernons, wenn ich die Handschrift auf dem Packerl richtig deute. Ist aber auch egal, ich habe auf jeden Fall eine Handvoll davon in kochendem Wasser eingeweicht. In etwa einer Stunde werde ich mit dem Kochen beginnen.

Da werde ich das beschichtete Reinderl erhitzen und einen halben Liter Wasser zum Kochen bringen. Ins heiße Reinderl werde ich ein geschnittenes Zwiebelhapperl  sowie ein Stück Speckschwarte geben - ihr habt völlig Recht: ich habe gestern meinen Kühlschrank wieder auf Vordermann gebracht und allerlei Schätze entdeckt -, nach einigen Minuten einen Rest vom Rundkornreis dazuschmeißen und etwas Salz. Das alles werde ich einige Minuten trocken rösten und hernach mit den Schwammerln samt Wasser ablöschen.

Dann werde ich  mit hinreichend vom heißen Wasser aufgießen, pfeffern, umrühren, die Hitze reduzieren und den Deckel drauftun und das ganze eine halbe Stunde sich selbst überlassen.

Bei Tisch werden wir Parmesan drüberstreuen, am Zerbeißen der Speckschwarte scheitern (die Hendln werden sich freuen) und als Nachtisch einen Schokopudding verzehren.

Und jetzt geh ich einen heißen Tee trinken bei diesen herbstlichen Temperaturen ...

1 Kommentar 22.6.18 12:07, kommentieren