Der Sparküche-Blog.

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25. März: Käsekrainer mit Erdäpfeln, Senf und Blattsalat

Manche Lebensmittel haben wirklich ekelhaft viele Kalorien. Ein Käsekrainer bilde ich mir fürs heutige Mittagessen ein. Eh ohne zusätzliches Fett auf den Plattengrill geschmissen, hat aber trotzdem mit seinen 8 Deka um die 280 Kalorien. Da kann ich mir die Scheibe Brot, die ich vorgesehen hatte, aufzeichnen und anmalen und stattdessen gedämpfte Erdäpfel essen. 15 Deka davon, also zwei kleine, schlagen mit weiteren 100 Kalorien zu Buche. Da bin ich richtig froh, dass ich den Blattsalat mit 40 Kalorien und den Esslöffel vom Altbayrischen Senf quasi vernachlässigen kann.

Trotzdem sind dann nach dem Käsekrainer mit Erdäpfeln und Blattsalat für den Rest des Tages nur noch 350 Kalorien übrig, das wird ohne Verzicht aufs Frühstück abends nur ein Supperl mit einer halben Scheibe Brot werden.

Hm.

Aber dass das Fasten einfach ist, hat eh niemand behauptet.

Für den Abend hab ich eine Erbsencremesuppe mit Käsekrainer vorgesehen. Ich stelle mir das so vor, dass ich mittags schon beide Würstel brate und das zweite abends in dünne Scheiben schneide und als Einlage in eine stinknormale Erbsencremesuppe (mit Erdäpfeln und wenig Obers) gebe. Fürs Kind; ich werde sie vermutlich ohne essen. Oder ich esse die Würstel-Einlage doch und nehme kein Brot dazu. Und nachher auch nix mehr.

Das muss ich später noch einmal durchrechnen.

24.3.19 18:22, kommentieren

24. März: Junk Food, ganztägig

Da ist nix zu beschönigen. Der Tag hat - kinobedingt - mit einem späten Frühstück begonnen, das aus der gestern verworfenen Presswurst mit Blatt- und Selleriesalat und Gebäck bestand, danach gabs noch selbstgebackene Keks für das Kind.

Obwohl, der Salat war sehr bunt und gesund, mit Kernöl und Sonnenblumenkernen dekoriert, und das vom Kind ungeliebte Graubrot hab ich in ein Leckerli verwandelt, indem ich es getoastet habe.

Mittags dann, ihr habt es sicher erraten, Popcorn für das Kind. Und anschließend waren wir, weil sich das Kind den Anspruch darauf hart erarbeitet hatte, Torte essen in der Konditorei Oberlaa.

Urps.

Da kann die abendliche Mangoldcremesuppe auch nix mehr retten.

23.3.19 15:30, kommentieren

23. März: Ofenkäse mit Baguette, dazu Blattsalat (was sonst?)

Bistudeppert, ist mein Bauch voll. Gerade hab ich meine gesamte Kalorien-Tagesration beim Mittagessen vertilgt.

Vor kurzem konnte ich nämlich einen Ofenkäse schnorren, den ich vorher nicht einmal noch gesehen hatte. Rougette heißt er, glaub ich, aber die Verpackung hab ich schon entsorgt. Jedenfalls habe ich den anleitungsgemäß in den Ofen geschoben und in der Zwischenzeit das Kind ein Stück Baguette schneiden lassen und selber zwei Portionen Blattsalat zusammengetragen, gewaschen und geputzt. Das Kind hat ihn dann auf zwei Schüsseln aufgeteilt und Balsamico (für beide) und Kürbiskernöl (nur fürs Kind) drübergegeben, und schon saßen wir bei Ofenkäse mit Baguette und Blattsalat.

Wir haben den weichen Käse samt und sonders ausgetunkt, das Kind hat noch von der knusprigen Rinde genascht, und den Rest haben wir postwendend den Hendln überantwortet, die damit kurzen Prozess gemacht haben.

Ich hab mir dann die Beschreibung nochmals durchgelesen. Spricht irgendwas dagegen, einen stinknormalen Camembert zu kaufen und den genauso im Reindl zu erhitzen? Ich hab nämlich sowieso auf die Holzschachtel verzichtet und eine Jena-Glas-Form genommen - die hat den Käse auch länger warm gehalten, davon bin ich überzeugt.

Dann hätten wir das nächste Mal Ofenkäse in Bio-Qualität (und vielleicht auch nicht mit 60 Prozent F.i.T., so wie der heute war) ...

Als Abendessen wollte ich mir mit dem Kind eigentlich eine Scheibe Presswurst teilen, aber mehr als eine Rindsuppe mit einer feschen Einlage werden wir heute bestimmt nimmer brauchen ...

23.3.19 15:14, kommentieren

22. März: Fusilli mit Sardellen, getrockneten Paradeisern und Blattsalat

Schnelle einfache Küche heute hierorts. Teigwaren in kochendes Salzwasser schmeißen, schnell noch drei getrocknete Kirschparadeiser klein schneiden und dazu schmeißen, köcheln lassen.

Derweil erstens Blattsalat ernten, waschen und zerzupfen und zweitens einen Esslöffel voll Sardellenfilets mit der Gabel grob zerzupfen und in die Schüssel tun. Die weichen Teigwaren drübergeben, alles gut vermischen und mit Fleur de Sel bestreuen.

Als Fusilli mit Sardellen, getrockneten Paradeisern und Blattsalat zu Tisch bringen.

 

Aus dem Kochwasser mache ich für den Abend eine Broccolicremesuppe mit einer Knoblauchzehe und ein bis zwei mehligen Erdäpfeln. Durch die Paradeiser wird sie vielleicht einen geringfügig anderen Geschmack haben. Verfeinert wird sie heute mit Obers.

Obwohl, das Kind hat über die gestrige säuerliche Lauchcremesuppe mit dem Frischkäse gar nicht gemotschgert. Aber den Bärlauch hab ich auch weggelassen, man muss nicht übertreiben.

22.3.19 11:02, kommentieren

21. März: Gebratener Leberkäse mit gedünsteten Sprossen und Erdäpfeln

Heute kümmere ich mich weiter um das Gemüsesackerl, das ich gestern heimgebracht habe. Die letzten abgezupften Broccoliroserl und -blätter werden mit einem Erdapfel, einer ausgejäteten Knoblauch-Jungpflanze zu einer Broccolicremesuppe verkocht.

Fürs Mittagessen werde ich eine Packung Bio-Leberkäse öffnen und in kleine Happen schneiden. Die werde ich dann in wenig Öl rundum anbraten und aus dem beschichteten Reinderl wieder rausheben. Dann kommen die gewaschenen und auf Länge gebrachten Sprossen (Chinakohl und irgendeine wilde Senf-Art, die als Unkraut im Beet aufgegangen ist) ins Reinderl, werden ebenfalls rundum angebraten und dann mit sehr wenig Wasser und geschlossenem Deckel ein paar Minuten gedünstet. Gesalzen werden sie natürlich auch.

Währenddessen dämpfen auf der zweiten Herdplatte ein paar kleine mehlige Erdäpfel. Ob ich die geschälterweise einfach so auf den Teller bringe, mir einen Rest vom geschnittenen Bärlauch drüberstreue und dem Kind einen Rest von der Bärlauchbutter andiene oder ob ich die Erdäpfel mit etwas Obers und dem Rest Bärlauchbutter zu einem Püree für uns beide verarbeite, muss ich mir noch überlegen.

Wenn die Sprossen gar sind, kommt jedenfalls der Leberkäse zurück ins Reinderl und wird nochmals erhitzt. Und so essen wir gebratenen Leberkäse mit gedünsteten Sprossen und Erdäpfeln.

Als Nachspeise gibts vermutlich die beiden restlichen Portionen vom Schokopudding. (So gesehen wäre für mich kalorienmäßig die Variante ohne Obers und Butter die bessere. )

Knoblauch-Jungpflanzen gibts bei uns im Garten zu Hunderten. Die Brutzwieberl fallen von den reifen Pflanzen im Sommer runter und wachsen im kommenden Frühjahr alle an. Voriges Jahr ist so eine Brutzwiebel-Knolle unentdeckt in einen Topf auf der Terrasse geknickt, heuer hab ich einen Haufen Knoblauch-Triebe im Topf. Die werden im Laufe der kommenden Wochen alle ausgezupft und frisch zum Würzen verwendet.

Für die faule Gärtnerin gibt es einige Kulturen, die völlig problemlos für sich selbst sorgen. Unser Knoblauch ist so eine. Topinambur im großen Topf oder Mörteltrog ist eine zweite. Eine Salatpflanze blühen und aussamen zu lassen geht auch meist gut - man muss halt die Pflanzen dann im halben Garten suchen. Beim Vogerlsalat ist das noch unkomplizierter: die erntet man dann halt dort, wo sie gerade wachsen.

20.3.19 12:53, kommentieren

20. März: Safran-Karotten mit Erdäpfeln, nicht ohne Blattsalat

Es muss ja nicht jede Kocherei zum Erfolg werden. Die heutigen Safran-Karotten konnten zum Beispiel gar nix. Vermutlich waren sie zu wenig gesalzen.

Also. Vor einiger Zeit hab ich ein Safran-Salz geschenkt bekommen. Das wollte ich heute ausprobieren und habe zu der Handvoll geraspelter Karotten aus dem Tiefkühler etwas davon reingestreut, bevor ich die Karotten mit wenig Wasser gedünstet habe. Wenig Salz bedeutet natürlich wenig Safran. Daher war das Aroma eher auf die Nase beschränkt. 

Die fertigen Karotten hab ich noch mit einem Gmachtl aus Wasser und wenig Speisestärke gebunden. Dann habe ich, schon bei ausgeschalteter Herdplatte, 16 Deka gekochte geschälte Erdäpfel zerteilt und drauf gelegt, zum Erwärmen. Derweil hab ich mir aus dem Garten wieder ein Schüsserl mit Blattsalaten zusammengestellt. Ich musste nämlich heute Kalorien sparen, weil ich als Nachspeise unbedingt Schokopudding essen wollte. Und der hatte gleich 350 Kalorien.

Der Pudding hat mich dann aber für die eher geschmacklosen Safran-Karotten mit Erdäpfeln und Blattsalat (die ich bei Tisch noch mit Fleur de Sel und ungarischem Teufelszeugs aufgebessert habe) voll und ganz entschädigt. Der Pudding war noch leicht flüssig und hatte einen Hauch Orangengeschmack, weil ich ein bisserl von der geriebenen Orangenschale reingebröselt hatte. Das muss ich mir merken.

Außerdem war ich am Vormittag wieder "ernten". Ich hab mir nämlich eingebildet, dass heute die Erbsen gesät werden müssen, also musste ich Platz schaffen und hab wieder einen ausgewachsenen Chinakohl entsorgt (der letzte darf bleiben und hoffentlich aussamen) . Außerdem musste eine Broccolipflanze dran glauben (die eh fast nix mehr getragen hat), und drei Verreckerl von Lauchpflanzen, die mengenmäßig mit fünf Schnittlauchhalmen konkurrieren konnten.

Aus dem Lauch köchle ich mit einem mehligen Erdapfel gleich im Karottenreinderl gerade zwei Portionen Lauchcremesuppe, mit Salz und einem Hauch Hing gegen eventuelle Blähungen.

Wenn das Gemüse gar ist, wird es püriert. Als Milchprodukt rühre ich diesmal einen Rest vom Kräuterfrischkäse unter, der mir langsam im Kühlschrank auf die Nerven geht. Außerdem kommt ein Esslöffel voll geschnittenem Bärlauch dazu. Da bin ich ja einmal gespannt, wie das wieder schmecken wird ...

1 Kommentar 20.3.19 12:42, kommentieren

19. März: Fusilli mit gebratenen Zucchini - und Salat, no na

Weil ich eh vorhabe, am Donnerstag den vorrätigen Leberkäse zu einem Mittagessen umzugestalten, lege ich heute noch einmal einen vegetarischen Tag ein. Fusilli mit gebratenen Zucchini (aus dem Glas) und Salat sind es geworden.

Dafür hab ich in der Früh schon die restlichen Chinakohlblätter und Radieschen fein geschnitten und in Wiener Marinade ertränkt. Mittags hab ich nur noch fünf Deka Teigwaren kochen müssen und einen gehäuften Esslöffel von den gebratenen Zucchini druntermischen. Die hab ich natürlich letztes Jahr selber mit Koblauch und Salz in Olivenöl gebraten und dann abgefüllt. Oder vorletztes Jahr.

Wenn ich mir beim Kalorienzählen nicht in die Tasche (eher in die Fettpolster) gelogen habe, waren das nicht mehr als 350 Kalorien. Was bedeutet, dass ich fürs Abendessen noch 350 Kalorien offen habe. Das sind doch schöne Aussichten.

19.3.19 12:38, kommentieren

18. März: Schafkäse-Burek mit Mangold und Salat

Kaum habe ich über meine Vorräte und Reste halbwegs die Oberhand, schon - zack! - kommt meine Nachbarin und bringt uns aus dem Konzept mit vier Portionen Burek, mit Schafkäse gefüllt. Und einem Haufen frittierter süßer Bällchen mit Zucker und Nutella. Köstlich, alles miteinander. Also: nacheinander. Und wir sind schon wieder zwei Tage versorgt.

Gestern Abend haben wir die Hälfte des Burek verdrückt. Für  heute mittags hab ich mir das dritte Viertel hergerichtet, allerdings nicht aufgewärmt. Dazu habe ich die Mini-Portion frischen Mangolds, den ich dem mütterlichen Gemüsebeet gestern entrissen habe, auf die gleiche Tour wie letztens die Chinakohl-Sprösslinge zubereitet und dazu gegessen. Außerdem gabs - natürlich - ein Schüsserl Blattsalat mit zwei scheiblierten Radieschen.

Die Komposition lautet also auf Schafkäse-Burek mit gedünstetem Mangold und Blattsalat.

Einen Schokopudding (mit Speisestärke und Trinkkakaopulver) hab ich heute auch fabriziert. Vier Portionen. Ich habe aber - noch? - keinen gegessen, außer dass ich das zuständige Reinderl ausgekratzt habe.

Außerdem merke ich gerade, dass ich schon fünf Tage kein Fleisch gegessen habe. Da werde ich mir morgen was Kleines leisten. Ich freu mich schon.

 

18.3.19 12:18, kommentieren

17. März: Blattsalatteller mit Käse und Gebäck

Angesichts der heute zu erwartenden Popcorn-Mengen habe ich das Spätfrühstück eher schlank gehalten. Leider habe ich das Popcorn überschätzt und den folgenden Spaziergang unterschätzt, und jetzt musste ich das Kind zum Spielen schicken, damit es seinen Hunger bis zum Abendessen überbrückt. (Hoffentlich ohne draußen von wohlmeinenden NachbarInnen etwas zu schnorren.)

Aus dem hauseigenen Angebot habe ich Bittersalat, Vogerlsalat, Rote-Rüben-Blätter, Löwenzahn und Pimpinelle geschöpft, vom Chinakohl waren noch ein paar Blätter da, und zwei Radieschen habe ich gestern auch geschnorrt. Oben drauf kam Balsamico, ein Rest Gouda, in kleinen Stücken, und ein Eck vom Bärlauchbrie. Dazu gabs Joseph Brot und Weckerl, und ich erklärte das ganze zu Blattsalatteller mit Käse und Gebäck.

Fürs Abendessen mache ich jedenfalls eine kräftige Topinamburcremesuppe. Die Knoblauchzehe war zu groß, das Aroma wird also interessant werden. Verfeinern werde ich die pürierte Suppe mit einem Rest vom sauer gewordenen Obers, das einer Creme fraiche sehr ähnelt.

Ich freu mich auch schon. Ich hatte nämlich überhaupt keine Popcorn.

17.3.19 17:15, kommentieren

16. März: gedünstete Chinakohl-Sprösslinge mit Obers-Erdäpfeln

Gestern gabs tatsächlich Obers-Erdäpfel zum Rotkraut. Sehr simpel: Erdäpfel schälen und in dünne Scheiben schneiden, in ein Reinderl tun und salzen. Mit Wasser knapp bedecken. Aufkochen, köcheln lassen. Wenn sie knapp davor sind, bissfest zu werden, Deckel abnehmen, mit Obers begießen, gut verrühren und offen ein paar Minuten weiterköcheln lassen. Bei Bedarf würzen.

Natürlich hab ich viel zuviel gekocht. Also hab ich nachher getrickst: eine kleine Portion samt Sauce hab ich für den nächsten Tag in ein Reinderl getan und gekühlt. Den Rest hab ich abends auf den Herd gestellt und zum Kochen gebracht, eine Handvoll geschnittenen Bärlauch dazugetan, Wasser und Salz zugegeben und das ganze zwei Minuten köcheln lassen.

Dann wie üblich mit dem Pürierstab traktiert, und schon hatten wir eine fesche Bärlauchcremesuppe.

Die Erdäpfel hab ich heute mit ganz wenig zusätzlichem Wasser aufgekocht und ziehen lassen. Derweil hab ich die Triebe vom ausgewachsenen Chinakohl von der Pflanze geschnitten, auf Länge gebracht und gewaschen. Derweil wurde auf der Herdplatte das beschichtete Reinderl heiß. Einen Esslöffel Olivenöl rein, die Sprösslinge dazu, salzen, gut durchmischen und rundum anbraten lassen. Nach vielleicht fünf Minuten zwei Schluck Wasser dazu, Deckel drauf, Herd abdrehen und die Dinger ein paar Minuten ziehen lassen.

Alles auf den Teller tun und gedünstete Chinakohl-Sprösslinge mit Obers-Erdäpfeln genießen.

Ist natürlich schwierig nachzukochen ohne das Grünzeugs. Wer aber wie wir auf dem spätwinterlichen Gemüsebeet Chinakohl-Pflanzen stehen hat, die langsam ins Blühen anfangen, der oder die sollte sich überlegen, nicht alles auszureißen und zu entsorgen, sondern wirklich die jungen Triebe zu verkochen. Erhitzt schmecken sie nicht nach Senf und scharf, sondern mild und süßlich.

Ich muss das bei Gelegenheit auch mit normalen Kopfsalat-Pflanzen ausprobieren. Aber die wachsen noch nicht aus, im Gegenteil, die werden jetzt alle zizerlweise erntefähig.

16.3.19 12:09, kommentieren

14. und 15. März: Rotkraut mit Erdäpfeln

Die Suppe schmeckt sooo gut, jammerte das Kind, sich der Tatsache bewusst seiend, dass es gerade die unwiderruflich letzte Portion davon in sich hineinlöffelte. Es konnte ja nicht wissen, dass es sich um das vortägige Experiment mit den Fleischbällchen handelte. Welches ich offensichtlich gerne wiederholen darf.

Vorerst aber hatten wir gestern tatsächlich Fleischlaberl und Reislaibchen in einem See aus Paradeissauce. Alles verschwand restlos. 

Heute herrscht eine Diskrepanz zwischen dem, worauf ich Gusto habe und dem, was weg muss. Seit Tagen schau ich mir das Glas mit Grossauers Saiblingspesto an und würde einen großzügigen Löffel davon gern auf eine halbe Portion Teigwaren tun. 

Leider muss das Rotkraut aus dem Tiefkühler, und so hab ich mich seufzend für Rotkraut mit Erdäpfeln entschieden. Ersteres hab ich essfertig eingefroren, das muss mittags nur erhitzt werden. Wie genau sich die Erdäpfel gestalten werden, kann ich noch nicht sagen. In einer Obers-Sauce? Als Erdäpfelschmarrn, mit Zwiebel? 

Da werde ich mich erst beim Kochen entscheiden.

Abends gibts jedenfalls Bärlauchcremesuppe, da hab ich das Kind schon vorbereitet. Aber wenn von heute mittags Erdäpfel übrig bleiben, könnte ich auch eine Suppe panschen aus eben jenen und einer Portion aus dem Glas "Gebratene Zucchini in Olivenöl mit Knoblauch".

Das überleg ich mir noch.

1 Kommentar 15.3.19 07:56, kommentieren

13. März: Reislaibchen mit Fleischlaibchen und Blattsalat

Manchmal bin ich zu optimistisch. Als ich heute früh ein Packerl mit gemischtem Faschierten aus dem Tiefkühler nahm, war ich fest davon überzeugt, dass das Fleisch bis mittags aufgetaut sein würde. Und mittags stampfte ich selbiges, noch halbgefroren, dann mit dem Kochlöffel, damit ich für meine Fleischbällchen in Paradeissauce eine ordentliche Masse zusammenkriegte.

Es wurde aber ganz ein anderes Essen, nämlich Fleischlaibchen mit Reislaibchen und Blattsalat. Fleischbällchen hab ich im Anschluss auch noch fabriziert, weil viel zuviel von der Masse da war. Aber die werde ich gekochterweise einfrieren, für meinen nächsten akuten Fleisch-Hunger.

Begonnen hab ich damit, den Blattsalat zu pflücken (weil es ziemlich nach Regen aussah). Am Vormittag hab ich die Fleischmasse gefertigt, indem ich zum Faschierten ein Ei und ein paar Gewürze gegeben habe: Salz, Pfeffer, Rosmarin und Heckenzwiebelschlotten. Dann hab ich den Plattengrill aufgeheizt und insgesamt neun Mini-Laberln dort gebraten, in zwei Portionen. Bei der ersten Charge hab ich auch ein Reislaibchen von gestern mit auf den Grill gelegt.

In der Zwischenzeit hat auf dem Herd ein kleines Reinderl mit Wasser und einer kleinen Portion Suppengrün sowie Rosmarin, Salz und einer Knoblauchzehe insgesamt eine Stunde lang gekocht. Dann hab ich das Grünzeugs rausgenommen und die restliche Fleischmasse in kleine Knöderl gewuzelt und in dieser Suppe gekocht, herausgenommen und auskühlen lassen. 

Die Karotten sind wieder in die Suppe gekommen (den Rest kriegen die Hendln) und auch die Bratrückstände vom Grill hab ich zur Suppe getan, so gut das eben möglich war.

Die restlichen sechs Mini-Laibchen hab ich zu den restlichen drei Reislaibchen in den Kühlschrank getan. Da werde ich uns morgen eine ordentliche Portion Paradeissauce dazu machen und die Dinger drin aufwärmen, und schon ist wieder gekocht.

13.3.19 12:39, kommentieren

12. März: kleine Planänderung

Gestern war zu wenig Zeit zum Kochen. Daher hab ich gach die Chinakohl-Sprösslinge klein geschnitten und in wenig Butter angebraten, gesalzen und eine kleine Portion Reis gleich dazu in die Pfanne gegeben, zwei Schluck Wasser dazu und gewartet, bis der Reis heiß ist, und das ganze hab ich dann als gebratene Chinakohl-Sprösslinge mit Reis gegessen. Und gut wars.

Die Laibchen hab ich heute gebacken, nur mit Erbsen und Karotten als Gemüsebeitrag. Dafür ist die Schüssel mit dem Blattsalat heute etwas größer. Der Vogerlsalat wächst und wächst, und demnächst wird er blühen, und da muss ich ihn vorher ernten. Vielleicht, wenn ich wirklich gut drauf bin, mache ich aus dem Überschuss ein Pesto, vielleicht mit einem Rest Pistazien oder Pinienkernen. Und Olivenöl. Und geriebenem Parmesan, der müsste eh auch schön langsam weg ...

Aber ich träume vor mich hin. In Wirklichkeit waren es heute nur die Laibchen. Die Masse war so "flüssig", dass ich sie in kleinen Häufchen auf dem Blech verteilt habe und mit dem Löffel halbwegs gleichmäßig geformt habe. Nach einer Viertelstunde bei 180 Grad Ober- und Unterhitze hab ich sie gewendet, den Ofen ausgeschaltet und noch zehn Minuten im Rohr belassen. Die Hoffnung war, dass sie so weniger austrocknen.

Also gibt es heute Reis-Gemüse-Laibchen mit Blattsalat.

12.3.19 07:45, kommentieren