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9. Jänner

Nix ist mühsamer als wenn die käuflich erworbenen Lebensmittel nicht in die ihnen zugewiesenen Vorratsdosen passen. So geschehen bei den Semmelbröseln, die das Kind ja letztens beim Panieren benötigte. Neues Packerl aufgerissen, zwei Handvoll verbraucht, die Dose vollgefüllt und, zack, zwei Handvoll übrig geblieben.

Da fiel mir die Entscheidung bei meinem heutigen morgendlichen Arbeitsanfall leicht: ich schmiss in den Teig für den Marillenkuchen noch ein halbes Ei. 

Der Zusammenhang wird gleich klar. Die Backform habe ich nämlich auch mit Semmelbröseln ausgestreut statt mit Mehl, und dann waren immer noch Brösel da. Dann hab ich an die Nockerl von neulich gedacht und eben noch ein Ei verquirlt - gottseidank legen die Damen grad ziemlich gut - und die Hälfte zum Kuchen gegeben und den Rest für einen Nockerlteig verwendet.

Zum halben Ei kam etwas Salz, die Brösel, etwas Mehl und dann notgedrungen ein paar Schluck Milch. Das alles kam in kleinen Klumpen in kochendes Salzwasser. Die fertigen Nockerl habe ich abgeschöpft und das Wasser gleich für die Kürbiscremesuppe weiterverwendet. 

Zuerst habe ich einen großen mehligen Erdapfel geschält und die Schalen in dem Wasser ausgekocht. In der Zwischenzeit habe ich erstens den Erdapfel gewürfelt und mich zweitens einer schon ziemlich ramponierten kleinen Butternuss angenommen: geputzt, geschält, gewürfelt. Das Innere vom Kürbis sowie die Erdapfelschalen kamen zum Hendlfutter, das Gemüse ins Wasser.

Noch ein bisserl nachsalzen, ein kleines Lorbeerblatt und eine zerteilte Knoblauchzehe hinein, köcheln lassen. Kurz vorm Weggehen noch das Lorbeerblatt entfernt und den Pürierstab reingehalten. Abends wird mit Obers vollendet.

Mittags habe ich mir klarerweise Eiernockerl mit Blattsalat reingezogen: ein ordentliches Stück Butter in der Pfanne zerlassen, die Nockerl hineinkippen, gscheit umrühren, salzen. Wenn die Nockerl wirklich heiß sind, ein Ei drübercremen und, ohne weitere Hitze, stocken lassen.

Dann geschwind in den Garten laufen und einen kleinen Friseesalat ernten sowie einige Blätter vom asiatischen Blattsalat mit Wasabigeschmack, waschen, zerzupfen und mit Balsamico marinieren.

9.1.18 15:48

bisher 2 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kelly / Website (10.1.18 06:30)
Moin Christa,
ich brauche nicht nach Behältern zu suchen, alle unterwegs...
Inzwischen bewahre ich einiges in Gläsern auf, zum Einkochen werden sie nicht mehr benötigt.
Salat ist einfach nicht meins, nur aus Überzeugung zwinge ich ihn hinein.
LG Kelly


sparköchin / Website (10.1.18 11:23)
So große Einkochgläser gibts gar nicht, dass alle Semmelbrösel reinpassen Ist natürlich Quatsch, unter meinen erheblichen Vorräten (sieben Übersiedlungskartons gerammelt voll) hätte sich sicher ein extragroßes Glas gefunden. Aber das passt mir dann alles nimmer ins Kuchlkastl, leider.

Das Kind und ich lieben Salat. Zum Glück (fürs Kind).

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