Der Sparküche-Blog.

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Freitag der Dreizehnte. Oktober.

Der heutige Tag steht im Zeichen des Broccoli. Dem Gemüsebeet konnte ich ein Viertelkilo davon entreißen. Weil mich das Kind dabei beobachtete, hatte ich keine Chance auf die lange Bank. Das Kind liebt Broccoli.

Also habe ich heute mein Drei-Stufen-Kochen angewendet. Erst im Reinderl die Schalen und Blätter ausgekocht. Auch gleich die vom Erdapfel, und Blätter vom Sellerie und Petersil auch gleich. Und zwei kleine Stück Speckschwarterl. 

Währenddessen konnte ich das Gemüse putzen und zerkleinern. Der nächste Schritt waren die Roserl, die ich blanchierte, jetzt mit Salz im Wasser. Aber erst, nachdem ich das Grünzeug für die Hendln rausgefischt hatte. Die Schwarterl durften bleiben. Nach ein paar Minuten kamen die Roserln wieder raus (die Schwarterl noch immer nicht) und die gewürfelten Broccolistängel und der Erdapfel kamen rein.

Das köchelte jetzt alles so lange wie ich brauchte, um einen Marillenkuchen ins Rohr zu schieben. Jetzt kamen die Schwarterl raus und der Rest wurde püriert und mit Milch verlängert. Als Einlage verwendete ich die in Streifen geschnittenen Schwarterl (für das Kind) und ein paar Broccoliroserl (für beide).

Der restliche Broccoli kam zum Rest vom gestrigen Risotto. Ebenso wie eine großzügige Handvoll Speckstreiferl, ein Rest geriebener Käse, ein Esslöffel gehackter Petersil, etwas Salz und ein verquirltes Ei. Gut durchgerührt und die Masse in eine gebutterte flache Form gedrückt (das Kind liebt es knusprig). Die wartet jetzt, bis der Kuchen fertig ist und wird dann in bewährter Form gebacken: 180 Grad, eine Stunde bei Ober- und Unterhitze.

Weil noch Zeit war, hab ich mir ein Herz genommen und zwei Handvoll Kleinstparadeiser und ein Stück Gurke zu einem Salat verarbeitet.

Jetzt bleibt mir nur noch zu hoffen, dass das Kind vom Speck und Broccoli im pikanten Reisauflauf mit Salat derart enthusiasmiert ist, dass ihm die natürlich immer noch vorhandenen Kohlrabiwürfel nicht auffallen. Oder es sie zumindest gnädig hinnimmt.

Es ist grundsätzlich ein Segen, ein Feinschmeckerkind im Haus zu haben.

Aber manchmal schon ein Fluch auch.

13.10.17 10:58

bisher 1 Kommentar(e)     TrackBack-URL


Kelly / Website (14.10.17 07:14)
Liebe Sparköchin, der Satz zum Schluss...
Da hab ich mich mangels Kenntnis im Hollandurlaub mit einer Brotsorte vertan - ui...
Kürbisbrot unmöglich!
Sie schmecken sofort den Unterschied bei vorgefertigten Produkten und dem Hausgemachten, die Chips müssen eine bestimmte Würzung haben usw. ...
Die Kinder der Jetztzeit wachsen zu mindestens geschmacklich vielseitig auf .
Frage ich nach der Sättigungsbeilage Reis, Nudeln oder Kartoffeln wird nach dem jeweiligen Anbaugebiet erkundigt .
Die Zeit des NUR Sattwerden ist schon lange vorbei.
Vom Speck lese ich gern in deinen Rezepten, mein Zugeständnis beim Fleisch, wichtig für die Gesundheit ab und zu. Die immer alles fein säuberlich obduzieren sind aber auch gesund, erstaunlich.
Auf in das Wochenende nach dem 13. des Monats!
Herzliche Grüße!
Kelly

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