Der Sparküche-Blog.

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11. September

Anklagend lehnt das Packerl Sauce Hollandaise, Bio-Qualität, Ablaufdatum März 2014, in der Küche. Ich habe es, trotz bester Vorsätze, heute wieder ignoriert. Weil ich im Kühlschrank zwei Melanzani wiederentdeckt habe, die aber schon wirklich dringend weg mussten. Da traf es sich gut, dass von der Hirse immer noch ein Rest da war. Schon war das Essen umgeplant: gefüllte Melanzani mit Salat. Vorher ein Supperl und nachher Pfirsichkompott.

Erst hab ich die Melanzani halbiert und die verbliebenen drei Stücke ausgehöhlt und in Öl beidseitig angebraten.  Das Innere, klein geschnitten, auch. In meine Auflaufform kam dann auch Öl, und die Melanzani, und die durften auskühlen. Das Melanzanifleisch hab ich mit der restlichen Hirse, einem Ei, etwas geriebenem Parmesan, Salz und gehacktem Petersil gut verrührt. Damit hab ich die Melanzani gefüllt. Wobei, "gefüllt" ist etwas untertrieben. Um die Masse zur Gänze weiterzubringen, musste ich schon jeweils einen ordentlichen Gupf drauf machen. Hoffentlich bleibt das Zeug oben während des Backens.

Zusätzlich hab ich noch einen kleinen Erdapfel in dünne Spalten geschnitten und in die Auflaufform dazugelegt. Sicher ist sicher.

Apropos Backen: wenn der Pfirsichkuchen fertig ist, der gerade das Backrohr  belegt, kommen die Melanzani bei 185 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr und bleiben dort eine Dreiviertelstunde.

Dazu hab ich ein kleines Schüsserl Salatblätter geschnitten, Eissalat und Radicchio. Der wird nur mit Balsamico mariniert.

Den Rest der Schmorparadeiser hab ich heute zu einer Minestrone nach Art der Sparköchin ausgebaut. Dazu hab ich den Bratrückstand der Melanzani mit heißem Wasser aufgegossen, nochmals aufgekocht und zu den Paradeisern ins Reinderl geschüttet. Salz und eine gehackte Knoblauchzehe dazu, ein Lorbeerblatt und ein paar vorrätige Petersilstängel.

Während das geköchelt hat, habe ich meine (mickrige) Gemüseernte von gestern durchgeschaut und ein paar Patzerln gefunden, die ich klein gewürfelt und zur Suppe gegeben habe: zwei kleine Karotten, ein kleines Stück Pastinake und einen verwordagelten Erdapfel.

Das hat alles zwanzig Minuten leise geköchelt. Dann kam ein halber kleiner Zucchino dazu und eine Handvoll von der Suppeneinlage, die beim heutigen Ordnungseinsatz wieder zutage kam. Noch ein Viertelstündchen köcheln lassen, und fertig.

Nachsatz: vorm Essen fische ich den Petersil und das Lorbeerblatt natürlich raus.

 

11.9.17 10:49

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