Der Sparküche-Blog.

Werbung

Gratis bloggen bei
myblog.de

12. und 13. Juli

Gestern sind wir beim Wienerwald eingefallen und haben ein halbes Grillhendl mit Pommes Frites erbeutet. Ich hatte vorausschauend eine Gurke geschält, in Stücke geschnitten und in einem Schüsserl mitgenommen. - Und es ist niemandem wirklich aufgefallen, dass ich unser Mittagessen um ein paar Vitamine ergänzt habe. Scheißdanix, wie ich immer sage.

Auch heute war es schnelle Küche, aber diesmal wenigstens meine eigene. Ich habe ein Gemüseomelette mit Gebäck und Salat fabriziert. Hinterher gab es zwar keinen Marillenkuchen, aber wenigstens Blätterteig-Knabbergebäck. Auch fein.

Nämlich habe ich vom Gemüsebeet einerseits zwei Portionen Mangoldstiele mitgebracht (die Blätter hat der Hagel zerstört und wurden daher Hendlfutter) und andererseits drei Fisolen und ein paar Kichererbsen, die der umsichtige Verwalter heuer angebaut hat.

Eine Portion Mangoldstiele habe ich in Stücken blanchiert und für morgen - oder demnächst - beiseite gestellt. Die anderen habe ich fein geschnitten und mit den Fisolen und Kichern ebenfalls blanchiert, dann in dem Bratrest von den Zucchini neulich angebraten, gesalzen, mit drei verschlagenen Eiern übergossen, nochmals gesalzen und mit wenig Gewürzmischung bestreut.

Das hat einige Minuten gestockt, derweil ich Blattsalate, eine geschälte Gurke und etwas Portulak in zwei Schüsserl verteilte und mit Wiener Marinade beträufelte. Dazu ein Korn-Baguette, und fertig wars.

 

Hab ich euch von den Zucchini überhaupt erzählt? Eh nicht. Weil es die gerade in unessbarer Menge gibt - also nicht allzuviele, aber jedenfalls mehr als wir schaffen, weil die auch nicht verschenkbar sind, weil sie eh jedeR im eigenen Garten hat - und ich sie eigentlich eher nicht einfrieren mag (aufgetaut sind sie nimmer das kulinarische Highlight an sich), habe ich sie als gebratene Zucchini eingeglast.

Geht einigermaßen unkompliziert: in reichlich Olivenöl, zum Braten geeignetem, gehackten Knoblauch anbraten, in dünne Scheiben geschnittene Zucchini zugeben und bei eher großer Hitze durchbraten, gegen Ende salzen und noch kochend heiß in Gläser füllen (oben sollte eine Schicht Öl sein) und sofort verschrauben.

Natürlich spricht nix dagegen, verschiedene Kräuter und Gewürze dazuzugeben, aber mir ist es lieber, wenn sie relativ neutral im Geschmack sind. Dann kann ich mir überlegen, ob ich sie über Pasta gebe oder mit Weißbrot esse (und das Öl auftunke - sehr köstlich!).

13.7.17 12:54

bisher 0 Kommentar(e)     TrackBack-URL

Name:
Email:
Website:
E-Mail bei weiteren Kommentaren
Informationen speichern (Cookie)


 Smileys einfügen