Der Sparküche-Blog.

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5. bis 8. Juli

Wie ich es vorhergesehen hatte. Nein, eigentlich hatte ich den Donnerstag und Freitag so nicht vorhergesehen. Mittwoch hab ich noch auswärts gegessen. Am Donnerstag in der Früh dann habe ich mich aufgemacht in Richtung Obstgarten, um zu schauen, wann denn die Marillen reif sein werden.

Ha! Sie waren bereits reif. Zum Glück hat die liebe E ihren Urlaub verkürzt, und wir haben stantepede Marillen geklaubt, von den Bäumen geschüttelt und wieder geklaubt und zuletzt ein paar gepflückt. Letzten Endes bin ich mit fünf Kübeln Marillen heimgekommen und habe den Rest des Donnerstags und den Freitag in der Küche zugebracht. Meine Welt hatte einen orangefarbenen Filter.

Donnerstag abends hatte sich B angesagt, also hab ich in der Früh schon, vor dem Marillen-Chaos, einen Mini-Gockel aus dem Tiefkühler genommen. Natürlich hab ich den im Eifer des Gefechts nicht gebraten, sondern wir sind essen gegangen.

Den Gockel hab ich mir dann gestern in der Bratfolie zubereitet und mit einer Scheibe Brot und Weißwurstsenf gegessen. (Was einer alles schmeckt, wenn sie nur richtig hungrig ist.)

Vom Hendl ist mehr als die Hälfte übrig geblieben, worauf ich beschlossen habe, als heutiges Mittagessen Safranrisotto mit Brathuhn und grünem Salat zu servieren. Als Nachspeise gönnten wir uns ein Stück Marillenkuchen.

Im beschichteten Reinderl habe ich eine Portion Rundkornreis angeröstet, gesalzen, ein paar Safranfäden hineingebröselt und mit heißem Wasser aufgegossen. Bei geringer Hitze hat das dann eine Viertelstunde geköchelt, während ich grünen Salat und Portulak zerzupft und ein Stück Gurke geschält und scheibliert habe und mit einer Wiener Marinade übergossen habe.

Dann hab ich noch einmal mit kochendem Wasser aufgegossen und die Stücke vom Brathendl auf den Reis gelegt und alles noch eine knappe Viertelstunde zugedeckt ziehen lassen.

Und jetzt ist immer noch was da von dem Halbkilo-Vogel. Lieber Himmel.

8.7.17 13:06

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