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30. Juni

Zum heutigen Abendessen muss ich leider sagen: ich habe schon besser gekocht. Der Fisch war, auch nach dem zweiten Versuch, ein Fehlkauf. Ich verstehe nicht, dass Menschen sowas öfter als einmal kaufen. "Filetblöcke vom Polardorsch", also echt. Hat mich von der Optik her an eine schichtverleimte Platte erinnert, war es vermutlich auch. Wo sich die unbedarfte Konsumentin vorstellt, dass entgrätete Fischfilets in Blöcke geschnitten werden, stellt sich heraus, dass kleine Fisch-Teile übereinander gelegt und dann zu Blöcken gepresst und die dann in kleine Vierecke geschnitten werden. Wu-haaa.

Aber ich musste die übrigen Dinger ja schließlich verwerten, also hab ich sie mit Salz und Pfeffer gewürzt, in Mehl gewendet und auf den Plattengrill geschmissen. Der Fehler war, dass ich den Grill geschlossen habe. Ein Viertel des Fischs ist auf den Platten kleben geblieben. (Der Verlust hat uns nicht wirklich geschmerzt.)

Aber die Erdäpfel waren schmackhaft. Ich hab österreichische Bio-Heurige gekauft und gedämpft, geschält, zerteilt und in zerlassener Butter mit Salz und reichlich gehacktem Petersil durchziehen lassen.

Dazu gabs eine Salatschüssel mit, no na, Blattsalaten, Gurkenscheiben, Kirschparadeisern und Portulak. Mariniert wurde mit Balsamico und Kernöl. Davor gabs eine deftige Kohlrabicremesuppe, die zwar mit Obers verfeinert war, auf die aber trotzdem noch Kernöl passte. Nachher verkosteten wir wieder einen neuen Kuchen.

Der Deal ist: ich nenne die Hauptspeise Dorsch vom Grill mit Petersilerdäpfeln und gemischtem Salat und wir breiten den Mantel des wohlwollenden Schweigens drüber.

1.7.17 08:49

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