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28. Juni

Die Gästin hat sich "etwas mit Kartoffeln" gewünscht. Erst wollte ich ein Gröstl machen, aber dann hab ich mich für einen - phänomenal gelungenen - Erdäpfeleintopf mit Würsterl entschieden. Vorher gabs die ungefähr dreiundzwanzigste Variante eines Salats und nachher vom Schoko-Rhabarberkuchen.

Kleiner Exkurs: die Installation der drei Salatbäume auf der Terrasse hat sich wirklich gelohnt. Obwohl es ja zukünftig Erdbeerbäume werden sollen. Aber angesichts des Erfolgs - ich ernte immer noch täglich Blattsalate - habe ich mir überlegt, die Krone und den unteren Topfrand weiterhin mit Salatpflanzen zu bestücken. Ihr erinnert euch vielleicht: in einen runden Mörteltrog ein Kanalrohr mit großem Durchmesser aufrecht stellen, in das in regelmäßigen Abständen Löcher mit vielleicht 5 bis 8 Zentimeter Durchmesser gebohrt worden sind.

Unten eine Drainageschicht aus Kies, und dann mit Erde auffüllen. Und in die Löcher die Pflanzen setzen. Und regelmäßig gießen. Funktioniert super.

 

Für den Eintopf jedenfalls habe ich in ein paar Esslöffeln Sonnenblumenöl ein halbes fein geschnittenes Zwiebelhapperl glasig gedünstet und nach einigen Minuten eine große Karotte in relativ dünnen Scheiben gegeben (mit dem Buntmesser geschnitten und daher geriffelte Scheiben - hat das Kind fasziniert. Leider hat ihm der Eintopf deswegen auch nicht besser geschmeckt ... ) und kurz mitgeröstet, und ebenso die fünf heurigen Erdäpfel, die klein gewürfelt dazu kamen.

Nach ein paar weiteren Minuten hab ich mit Wasser aufgegossen, bis das Gemüse fast bedeckt war. Jetzt war der Zeitpunkt zum Würzen gekommen, das sich eher einfach gestaltet hat: Salz und die rote osmanische Gewürzmischung. Aber von dieser reichlich. Ein Drittel von einem Becher Schlagobers hab ich auch reingegossen, und dann hat alles eine Viertelstunde vor sich hin geköchelt.

Weil immer noch viel zuviel Flüssigkeit da war, habe ich zur altbewährten Methode gegriffen und in einem Schluck Milch einen Löffel Maisstärke glatt gerührt und zum Eintopf gegossen. Noch ein paar Minuten köcheln und zwei Handvoll blanchierte Fisolen dazu.

Dann ist mir eingefallen, dass von gestern noch zwei Frankfurter übrig sind. Die habe ich gach in dünne Scheiberl geschnitten und in den Topf geworfen.

Dem hauseigenen Kind hats trotz der Würsterl nicht wirklich gemundet, aber wir anderen waren begeistert. Zum Glück hab ich für morgen mittags noch ein kleines Portiönchen gerettet.

28.6.17 19:53

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