Der Sparküche-Blog.

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Prosit Neujahr!

Küchenmäßig kann ich nur berichten, dass wir traditionell vorm Fernseher beim Neujahrskonzert sitzen und danach ein mütterliches Rindsgulasch verputzen, mit Semmeln, höllisch scharf, aber köstlich. Als Nachtisch die Neujahrsfischerl oder Weihnachtskekse.

Blöd ist das nur fürs Kind, welches Gulasch nicht einmal dann leiden kann, wenn dieses nicht scharf ist.

Diesmal hat meine Mutter sich erbarmt und dem armen Gschroppen ein Stück vom ebenfalls traditionellen Saurüssel aufgehoben. Das Kind war sehr erleichtert und hat ordentlich reingehauen.

Wir auch.

2.1.18 20:04, kommentieren

2. Jänner

In den letzten Tagen hatten wir zuviel Fleisch auf dem Speiseplan. Grund genug, heute ein fast vegetarisches Essen zu Tisch zu bringen, nämlich Pasta in Gemüse-Sauce mit grünem Salat. Davor habe ich mir erlaubt, eine Topinamburcremesuppe zu servieren, da war das Kind nicht  begeistert.

Dabei finde ich die geschmacklich wirklich gut, nur sind halt kleine Stückerl drin. Geht gar nicht fürs Kind. Aber Abwechslung muss sein, sonst schmecken die Cremesuppen alle gleich ...

Neben den obligatorischen Zutaten Salzwasser, mehliger Erdapfel und Topinambur habe ich heute auch eine Messerspitze Hing (Stinkwurz) verwendet. Das Zeug stinkt eigentlich nicht wirklich, verbessert aber die Verdaulichkeit von blähenden Gemüsen und Hülsenfrüchten um einiges.

Übrigens musste heute der Schwan nicht sterben, weil der Chinakohl nämlich camoufliert daherkam: tüchtig angebraten und dann gedünstet. Für die Sauce nämlich. Erst habe ich den letzten Rest von Saft und Fett von den Lammstelzen erhitzt und eine mittlere Karotte hineingehobelt. Dann kam der Rest vom  Chinakohl hinzu - mehr Strunk als grüne Blätter und fein nudelig geschnitten.

Fest braten lassen, zwischendurch gesalzen und nach einigen Minuten mit einem ordentlichen Löffel von der weißen Paste zugegeben, die laut Konservendosenaufschrift eigentlich Kokosmilch hätte sein sollen. Ich fürchte für Kokosmilch bin ich zu deppert. Oder ist die bei euch auch immer fest, und ganz unten setzt sich eine fast durchsichtige Flüssigkeit ab?

Wie immer, der Kokosgeschmack war jedenfalls allerliebst. Bei Tisch kam aber trotz des asiatischen Seitenjiebs italienischer geriebener Parmesan drüber.

O-Ton des Kindes nach dem Essen: Das waren die besten Nudeln, die du je gemacht hast.

Den Chinakohl hat es einfach nicht erkannt.

4 Kommentare 2.1.18 20:17, kommentieren

3. und 4. Jänner

Gestern hat sich das Kind unerwartet schon vormittags verkrümelt, so dass ich erstens gezwungen war, die Topinambursuppe allein aufzuessen. Was mich nicht sonderlich störte, aber ich hatte die Rechtfertigung, mir danach einen Grießkoch mit reichlich Schokolade zu genehmigen.

Heute früh, das Kind wird auch heute nicht hierorts mittagesssen, sind mir die übrig gebliebenen Teigwaren von vorgestern wieder eingefallen. Da werde ich im Tiefkühler einkaufen gehen und eine kleine Portion Spargelstücke holen, die eh nur für eine reicht, und mir Spargelpasta in Kokosmilch zaubern.

Dank Kellys Tipp - danke! - kenn ich mich jetzt mit der Kokosmilch aus und werde den Rest aus der Dose im beschichteten Reinderl erhitzen, salzen, eventuell mit etwas Curry würzen und dann den Spargel, direkt aus dem Tiefkühler, hineinkippen und einige Minuten drin köcheln. Am Schluss kommen die Hörnchen dazu und werden erhitzt, und ich hoffe das wird mir munden.

Für den Abend werde ich ein Linsen-Gemüse-Curry mit Reis vorbereiten, das kennt ihr schon. An Gemüse wird der letzte Schnitz vom gelben Kürbis drin sein, ein bis zwei Karotten und ein Stück Sellerieknolle, dieses allerdings sehr kleinwürfelig geschnitten, damit es dem Kind nicht auffällt. Und ein Glas gekochte Paradeiser natürlich.

Außerdem hab ich gerade aus zwei Eiern und 20 Deka Mehl einen Nudelteig geknetet, der jetzt rastet und später zu Suppennudeln verarbeitet wird. Und ich weiche jetzt eine Portion Kichern (eigene Ernte - ich bin sehr stolz! ) ein, die ich morgen dann kochen und zu einer Art Hummus verarbeiten werde.

Ihr merkt es schon: heute hat die Sparköchin einen guten Tag.

4.1.18 09:57, kommentieren

noch immer 4. Jänner

Nachdem ich mir meine Pläne nochmals durchgelesen hatte, bin ich draufgekommen, dass da der Hund drin ist. Deshalb hab ich getauscht und den Spargel heute in Obers geköchelt und mit Safran gewürzt, und die Kokosmilch hebe ich mir fürs exotische Curry auf.

Jetzt passts.

4.1.18 11:21, kommentieren

5. Jänner

Heute haben wir Reste gegessen. Weil das Kind das köstliche Curry nicht noch einmal essen wollte, hab ich ihm eine dreiviertel Portion Mangoldstiele, geschnitten und blanchiert, in Kokosmilch erhitzt, gesalzen und dann die restlichen Hörnchen von neulich dazugekippt. Nudeln in Mangold-Kokos-Sauce sozusagen.

Immerhin ist jetzt fast alles weg. Mit einem Rest Milch und der restlichen Kokosmilch habe ich zwei Portionen Kokospudding gemacht: von der Milch ein paar Esslöffel in ein Häferl getan und den Rest mit der Kokosmilch und Zucker zum Kochen gebracht, ins Häferl zwei Löffel Maisstärke gegeben und mit der Milch glatt gerührt und das zur kochenden Milch gegeben, die Hitze reduziert und das ganze einmal aufkochen und dann eine Minute köcheln lassen.

Unter ständigem Rühren natürlich. Der Pudding wird uns am morgigen Feiertag schmecken. Hoffe ich.

6.1.18 12:08, kommentieren

6. Jänner

Das Kind kocht. - Also jetzt zumindest. Es paniert zwei Karpfenfilets und zwei Stapel Scheiben vom Butternusskürbis. Weil es heute gebackenen Karpfen und Kürbis mit Kräuterrahm und Blattsalat gibt. Davor eine Gemüsesuppe mit, sagen wir, mit Teigwaren und danach den Kokospudding.

Die Suppe ist diesmal eine klare aus allerhand Zeugs, Reste aus dem Kühlschrank, auch dem restlichen Mangold und einer Handvoll schon gekochter Kichern, und Ergänzungen aus dem Tiefkühler, in die ich zum Schluss Teigwarenschnipsel eingekocht habe.

Gestern habe ich nämlich nach längerer Zeit wieder einmal einen Nudelteig fabriziert (2 Eier, knapp 20 Deka Mehl). Von dem Teig, den ich zu lange rasten ließ und der ordentlich klebte und sich daher nicht dünn auswalken ließ, habe ich eine Portion Suppennudeln geschnitten, dann darauf gepfiffen und den Rest des Teigs zu Bandnudeln geschnitten.

Und alles, was seitlich runtergefallen oder heimtückisch in der Maschine stecken geblieben ist, habe ich gesammelt und auch getrocknet und heute gleich verwendet. Schaut zum Fürchten aus, schmeckt aber trotzdem nach Nudeln.

Für den Kräuterrahm habe ich im Beet Petersil, Pimpinelle und Bohnenkraut gefunden. Gehackt mit Salz in einen halben Becher Rahm gerührt und fertig. Der Salat besteht aus einem geschnorrten halben Happerl Kopfsalat und ein paar "Vogerln" sowie für mich ein paar Blätter vom asiatischen scharfen Pflücksalat.

Ich glaube, mittlerweile kann ich mich in die Küche begeben und mit dem Herausbacken anfangen ...

1 Kommentar 6.1.18 12:17, kommentieren

8. Jänner

Ach herrje. Der Zahnarztbesuch ist fürs Kind unerwartet heftig ausgefallen, so dass es des Abends nur weiches Weißbrot mit Extrawurst verzehrte. Gekochtes Abendessen fiel aus.

Und mittags hab ich nur die Reste vom Wochenende vernichtet.

2 Kommentare 9.1.18 15:36, kommentieren

9. Jänner

Nix ist mühsamer als wenn die käuflich erworbenen Lebensmittel nicht in die ihnen zugewiesenen Vorratsdosen passen. So geschehen bei den Semmelbröseln, die das Kind ja letztens beim Panieren benötigte. Neues Packerl aufgerissen, zwei Handvoll verbraucht, die Dose vollgefüllt und, zack, zwei Handvoll übrig geblieben.

Da fiel mir die Entscheidung bei meinem heutigen morgendlichen Arbeitsanfall leicht: ich schmiss in den Teig für den Marillenkuchen noch ein halbes Ei. 

Der Zusammenhang wird gleich klar. Die Backform habe ich nämlich auch mit Semmelbröseln ausgestreut statt mit Mehl, und dann waren immer noch Brösel da. Dann hab ich an die Nockerl von neulich gedacht und eben noch ein Ei verquirlt - gottseidank legen die Damen grad ziemlich gut - und die Hälfte zum Kuchen gegeben und den Rest für einen Nockerlteig verwendet.

Zum halben Ei kam etwas Salz, die Brösel, etwas Mehl und dann notgedrungen ein paar Schluck Milch. Das alles kam in kleinen Klumpen in kochendes Salzwasser. Die fertigen Nockerl habe ich abgeschöpft und das Wasser gleich für die Kürbiscremesuppe weiterverwendet. 

Zuerst habe ich einen großen mehligen Erdapfel geschält und die Schalen in dem Wasser ausgekocht. In der Zwischenzeit habe ich erstens den Erdapfel gewürfelt und mich zweitens einer schon ziemlich ramponierten kleinen Butternuss angenommen: geputzt, geschält, gewürfelt. Das Innere vom Kürbis sowie die Erdapfelschalen kamen zum Hendlfutter, das Gemüse ins Wasser.

Noch ein bisserl nachsalzen, ein kleines Lorbeerblatt und eine zerteilte Knoblauchzehe hinein, köcheln lassen. Kurz vorm Weggehen noch das Lorbeerblatt entfernt und den Pürierstab reingehalten. Abends wird mit Obers vollendet.

Mittags habe ich mir klarerweise Eiernockerl mit Blattsalat reingezogen: ein ordentliches Stück Butter in der Pfanne zerlassen, die Nockerl hineinkippen, gscheit umrühren, salzen. Wenn die Nockerl wirklich heiß sind, ein Ei drübercremen und, ohne weitere Hitze, stocken lassen.

Dann geschwind in den Garten laufen und einen kleinen Friseesalat ernten sowie einige Blätter vom asiatischen Blattsalat mit Wasabigeschmack, waschen, zerzupfen und mit Balsamico marinieren.

2 Kommentare 9.1.18 15:48, kommentieren

10. Jänner

Einbrennte Hund' mit Gockelwürstel gibts heute zu Mittag im Hause der Sparköchin. Gockelwürstel sind Frankfurter aus Fleisch von den Hähnen, die seit neuestem nimmer nach dem Schlupf als Abfall betrachtet und geschreddert werden, sondern gemästet. Soweit das halt geht. Aber bisher bin ich recht zufrieden mit den angebotenen Ergebnissen. Über die Brat-Gockel hab ich eh schon geschrieben: die sind für uns eineinhalb gerade richtig. Und neulich das Hendl-Faschierte ist als Fleischknöderln auch sehr gut angekommen. Das schönste ist: alles in Bio-Qualität!

Heute also ein Würsterl verkostet, zum Erhitzen ins Reinderl mit den eingebrannten Erdäpfeln gelegt. Die ich wie folgt zubereitet habe, fast original diesmal:

Aus einem Löffel Schmalz und ebensoviel Mehl hab ich eine lichte Einbrenn gemacht, diese mit Saft von meinen Balsamico-Gewürzgurken abgelöscht und mit wenig Wasser aufgegossen. Gewürzt habe ich mit Salz und Majoran. Und noch mehr vom Gurkerl-Sud. Da hinein habe ich vier mittlere geschälte Erdäpfel dünn scheibliert und einmal durchgerührt.

Dann hab ich mit dem Wasser, indem in der Zwischenzeit die Erdäpfelschalen für die Hendln kochten, aufgegossen, bis die Erdäpfel bedeckt waren. Zudecken, ruhen lassen.

Fünf Minuten später hab ich ein einzelnes Würsterl, also einen Einspänner, auf die Erdäpfel gelegt und noch eine Viertelstunde köcheln lassen.

Ich freu mich schon!

 

Und für den Abend fällt mir für die restlichen Würsterl aus der Packung sicher auch  noch eine Beilage ein ...

10.1.18 11:34, kommentieren

11. Jänner

Das wär doch gelacht! Heute habe ich zum ersten Mal in meinem Leben Specklinsen mit Semmelknödeln gekocht. Nach Art der Sparköchin natürlich. Eine halbe Stunde, und fertig. Naja. Vierzig Minuten, aber davon eine Viertelstunde Pause, weil Kochzeit. Und nur drei Gschirrln benutzt.

Erst habe ich in ein sauberes Metallgefäß (ein Litermaß, um genau zu sein), 70 ml Milch und 2 Deka Butter gegeben und in ein Reindl mit heißem Wasser gestellt. Dann hab ich 4 Deka durchzogenen Speck und ein letztes mickriges Zwiebelhapperl klein geschnitten.

Den Speck und den Zwiebel ins beschichtete Reinderl und bei großer Hitze braten lassen. Derweil zu der Butter-Milch Salz, gehackten Petersil, Muskatnuss, 7 Deka Semmelwürfel und ein Ei gerührt, zusammengedrückt und ziehen lassen. Weiter mit den Linsen.

Den Speck-Zwiebel mit Salz, Thymian, osmanischer Gewürzmischung und einer Messerspitze Hing gewürzt, den Rest der italienischen Berglinsen zugegeben und alles kurz geröstet. Solange, bis das Wasser im Wasserkocher kochte.

Aufgegossen, umgerührt, Deckel drauf, Hitze reduziert, köcheln lassen. Zwischendurch noch einmal mit wenig heißem Wasser aufgegossen.

Ẃeiter mit den Knödeln: einen knappen Esslöffel Mehl zugegeben, nochmals vermengt und mit nassen Händen 6 golfballgroße Knöderl geformt. Inzwischen das Wasser vom Wasserbad vorhin gesalzen, mit noch etwas heißem Wasser aufgegossen und zum Kochen gebracht. Die Knöderl eingelegt, die Hitze reduziert, so dass die Dinger eher gesiedet als gekocht haben. Und das eine Viertelstunde lang, mit einmal anstupsen, damit sie sich umdrehen.

Inzwischen ins Knödelteig-Häferl ein bisserl kaltes Wasser gegeben und mit dem Löffel ein bisserl ausgeputzt, einen Löffel Maisstärke dazugegeben und glatt gerührt und mit diesem Gmachtl die Linsen gebunden.

Und wer mir jetzt unterstellt, dass ich mit den restlichen Linsen und dem Knödelkochwasser eine Suppe kreiere, der oder die liegt nicht falsch.

1 Kommentar 11.1.18 12:29, kommentieren

immer noch 11. Jänner

Genau. Ich hab den Pürierstab in die Linsen gehalten, nachgesalzen, ein Lorbeerblatt dazugetan und 50 ml Obers, hab vom Kochwasser noch ein paar Schluck angegossen, gut durchgerührt und die restlichen drei Knöderl hineingelegt.

Deckel drauf und erhitzt. die letzten beiden Gockelwürsterl, wieder in dünne Scheiberl geschnitten, hineingetan, die Hitze abgedreht und die Würsterl heiß werden lassen. Im beschichteten Reinderl geht das unfallfrei, und das Ergebnis nenne ich cremigen Linseneintopf mit Würsterln und Semmelknöderl.

Ich bin schon gespannt, was das Kind dazu meint. Hunger hätte es ja, also stehen meine Überlebenschancen nicht schlecht.

11.1.18 17:33, kommentieren

12. Jänner

Heute waren die selbst gemachten Bandnudeln dran. Die hab ich zu Tagliatelle in Lauch-Karotten-Oberssauce mit Blattsalat verarbeitet. Sehr köstlich. Das Kind hat die Pfanne ausgekratzt. Vorher gab es eine Art Gemüsesuppe mit Nudeln - ein kulinarisches Missgeschick, das dem Kind allerdings genau nix ausmachte ...

Für die Suppe habe ich das Knödelkochwasser mit einem Teil des Nudelkochwassers verlängert, ein Lorbeerblatt zugegeben, zwei geschnippelte Karotten und ein Stück ebensolchen Sellerie drin weich gekocht und anschließend die (ebenfalls selbstgemachten) Suppennudeln drin eingekocht. Nachsalzen, fertig.

Derweil hab ich mich um die Sauce gekümmert, für die ich ein paar Deka Speck in Streiferl geschnitten habe und langsam in der Pfanne ausgebraten. Dazu kamen eine Handvoll Karottenschnipsel. Ich habe meine selbst geernteten Vorräte durchgesehen und die allerkleinsten Exemplare grob gebürstet und halbiert oder geviertelt. Wenn ich die Dinger auch noch geschält hätte, wär überhaupt nix mehr übrig geblieben.

Die haben dann ein paar Minuten gebraten, während ich im Tiefkühler nach dem Lauch gegraben habe. Eine Handvoll von den Lauchringerln hab ich dazugeschmissen, gesalzen und mit etwas Kochwasser aufgegossen. Das köchelte ein paar Minuten vor sich hin, und dann hab ich mit einem Rest Obers aufgegossen und noch einige Minuten einkochen lassen. 

Da hinein kamen die Bandnudeln, und alles wurde gut vermengt. 

Der Blattsalat war kinderverträglich, weil ich extra einen normalen Happerlsalat erworben habe, als ich am Markt auf Hendlfuttersuche war. Nur für mich kamen ein paar Blätter vom hauseigenen Friseesalat dazu - leider ist das Wetter grad zu nass, um in der Erde nach Vogerlsalat zu suchen -, und vom asiatischen Salat. Mariniert habe ich mit Omas Marinade, und das Kind war glücklich.

13.1.18 09:54, kommentieren

13. und 14. Jänner

Gestern war ich auf der Messe und habe mich nur von Weckerlzeugs und Süßkram ernährt. Und von einem frisch gepressten Saft von so einer Saftbar. Dann hab ich mich dort vermutlich zum Affen gemacht, aber ich hab ein Sackerl voll mit den Pressrückständen eingepackt und den Hendln verfüttert. Die haben mich geliebt dafür, kann ich euch sagen.

Und die Leute auf der Messe sehe ich eh nimmer.

Gestern war ich auf Koteletts mit Blattsalaten eingeladen. Ich hab meine eigenen restlichen Bandnudeln als Beilage beigesteuert. Wir hatten vier verschiedene Sorten, davon drei aus eigener Ernte: Zuckerhut, Endivie und ganz wenig vom Radicchio. (Und einen normalen Kopfsalat, den hatte ich gekauft.) Dabei haben wir an den Vogerlsalat und an meinen scharfen Asia-Salat gar nicht gedacht ...

 

Wenigstens eine Kürbiscremesuppe hab ich gemacht, aus einem Stück Butternuss, einem Erdapfel, einem Stück Sellerie und einer Knoblauchzehe, gekocht im restlichen Teigwarenkochwasser, mit einem Rest Milch verlängert.

15.1.18 19:49, kommentieren