Der Sparküche-Blog.

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1. Juni

Nur der guten Ordnung halber: heute koche ich nicht. Wir essen, was an Resten da ist. (Eh reichlich.)

Morgen stelle ich mich wieder an den Herd.

1.6.17 15:22, kommentieren

2. Juni

Heute habe ich das beschichtete Reinderl gleich zweimal angeworfen. Mittags habe ich zuerst einen Oster-Pudding fabriziert und danach ein Grießkoch. Abends dann Penne mit Spargel in Safran-Obers-Sauce. Die Gästin kriegte vorher einen Salatteller mit Paradeisern und Mini-Mozzarella. Und nachher verzwickten alle Beteiligten einen Pudding.

Für den Hauptgang habe ich das Erbsenschotenkochwasser aus dem Kühlschrank genommen. Ich hatte nämlich vorgestern meine Erbsen von der Terrasse geerntet, blanchiert und eingefroren. Die leeren Schoten habe ich ausgekocht, als Basis für eine Gemüsesuppe, eigentlich, aber dann habe ich mich anders entschieden.

Und hab ein Lackerl von dem Wasser ins beschichtete Reinderl gegossen und mit fast einem halben Becher Obers und Salz und Safran zum Kochen gebracht. Den Rest habe ich mit Wasser verdünnt, gesalzen und drin die Penne weich gekocht. (Und danach die Spargelschalen, da haben sich heute die Hendln sehr drüber gefreut ...)

In der Zwischenzeit hab ich den Spargel, den ich gestern geerntet hatte, in Stücke geschnitten und die unteren Teile geschält und dann in die Sauce gegeben und dort etwa zehn Minuten geköchelt. Hernach einen Teil der Penne dazugegeben und alles gut vermischt.

Für den Pudding übrigens war der Deal: das Kind kriegt die Überraschung, ich das Ei. Zehn Deka Schokolade waren das. Die kam zu knapp einem halben Liter Milch und wurde zum Kochen gebracht. In der Zwischenzeit hab ich in einigen Esslöffeln kalter Milch zwei Löffel Maisstärke glatt gerührt und in die kochende Schoko-Milch einfließen lassen. Herd abdrehen und unter ständigem Rühren noch ein paar Minuten mit der Restwärme köcheln. Dann in kalt ausgespülte Formen verteilen. (Eine Portion ist jetzt noch da. Wer die wohl kriegen wird?)

3.6.17 15:15, kommentieren

3. Juni

Heute mittags hatten wir ein zusammengestoppeltes Menü aus einigen Resten. War aber sehr schmackhaft. Von meiner Mutter bekamen das Kind und ich jeweils einen Teller Hühnersuppe mit Nudeln. Die Hauptspeise kreierte ich selbst, als Nachtisch durften wir uns einen riesigen überzähligen Marillenknödeln in Nussbröseln teilen.

Für die Nudel-Gemüse-Pfanne mit Blattsalat schickte ich das Kind, um den Salat zu waschen und zu zerzupfen. Derweil briet ich in einer beschichteten Pfanne fünf Deka geschnittenen Speck rundum an und gab den Rest des gestrigen Abendessens dazu.

Das war aber nicht genug für uns beide, also gab ich noch ein paar gekochte Penne dazu und eine Handvoll blanchierter Mangoldstiele (die von den Mangold-Packerln von neulich übrig geblieben waren). Und ein zerzupftes kleines Stammerl Koriander. Mehr hätte es nicht sein dürfen, sonst hätten wir nix anderes mehr geschmeckt.

Das alles wurde ein paar Minuten durchgebraten. Während wir dann die Suppe aßen, legte ich die letzten drei vorhandenen Mini-Mozzarellas drauf, die beim Essen dann herrlich angeschmolzen waren.

 

Und am Abend bestellen wir alle Sushi.

3.6.17 15:22, kommentieren

4. und 5. Juni

Gestern, als wir übrigens zu Broccolicremesuppe, Schnitzeln mit Reis und grünem Salat sowie Rhabarberkuchen eingeladen waren, wurde mir mit Entsetzen bewusst, dass der Mangold schon zu ernten ist.

Also, grundsätzlich ist das natürlich schön, aber das Problem ist: wir haben nicht einmal noch den vom Vorjahr gegessen. Und viel zuwenig Platz im Tiefkühler.

Worauf ich spontan beschlossen habe: wir essen heute aus dem Tiefkühler. Das Kind entschied sich für die Hühnerleber nach Art des Hauses mit Couscous und Blattsalat, mir blieb das Osterlamm mit Saft und Gemüse, zu dem ich die restlichen Teigwaren vom Freitag aß.

Heute abend wirds für mich ein Taboule aus dem Couscous und den letzten Kirschparadeisern werden (und dem ersten Petersil des Jahres), das Kind wird was Kaltes essen.

Ist doch gut, wenn ich unsere Reste immer wieder mal einfriere. So waren wir beide entspannt und begehen den Nachmittag mit rundlichen Bäuchlein. Und ich hatte keine Arbeit am Feiertag.

Morgen essen wir wieder mit Gästin, da lass ich mir was Süßes einfallen.

5.6.17 14:19, kommentieren

6. Juni

Aber heute koche ich wieder. Aus aktuellem Anlass nämlich eine Fischsuppe und danach Obstknödel mit Butterbröseln.

Es gab nämlich einen frisch gefangenen Karpfen, und da kriegte ich den Kopf (für die Hendln) und die Abschnitte vom Filetieren. Erst kochte ich den Kopf in einer Mischung aus dem Kochwasser einer Portion Erbsen und Wasser, dann gab ich in eben diese Suppengrundlage Salz, Kräuter (Rosmarin, Oregano, Liebstöckl und Lorbeerblatt), Zwiebel, Karotten und Selleriestücke sowie Petersilstängel.

Da hinein legte ich die Fischteile, und das alles zieht jetzt für vielleicht 45 Minuten. Wäre das Gemüse klein geschnitten und ein Erdapfel dabei, könnte ich den Fisch auslösen und alles zu einer Cremesuppe pürieren und mit Rahm oder Obers verfeinern. So aber gebe ich nur einige - grätenlose - Fischstückerl in die Suppe, die Karotten auch, und bestreue mit gehacktem Petersil.

Außerdem habe ich meinen Topfen-Teig vorbereitet (den gabs erst unlängst, bitte nachlesen!) und im Kühlschrank deponiert. Und ich habe ein ordentliches Stück Butter und ordentlich viele Semmelbrösel in eine Pfanne getan, die werde ich gleich anschließend hellbraun rösten.

Danach werde ich die Früchte (Marillen oder Zwetschken) aus dem Tiefkühler holen und mit dem Teig umhüllen, Knödel formen und diese in Mehl wälzen und dann in kochendes Salzwasser einlegen und so lange kochen, bis sie aufsteigen. Und dann noch fünf Minuten länger, weil es Tiefkühlfrüchte sind.

Die gekochten Knödel werden dann in den Bröseln gewälzt und angezuckert.

 

Und die restlichen Brösel hebe ich natürlich auf. Die kann ich in den nächsten Tagen sehr gut weiterverwenden. 

6.6.17 18:11, kommentieren

7. Juni

Ich kanns nicht lassen. Schon wieder schreibe ich in der Früh, was ich am Abend zu kochen vorhabe. Diesmal habe ich aber wenigstens schon die Zutaten aus dem Tiefkühler genommen, da ergibt sich doch eine gewisse Wahrscheinlichkeit. Blattsalat, danach Schweinsmedaillons mit Speckfisolen und Polenta und als Abschluss Rhabarberkuchen soll es heute werden.

Das stelle ich mir so vor: abgesehen davon, dass ich zwischendurch rausgehen und Salat pflücken werde, ihn waschen und zerzupfen und auf Teller drapieren, mit gehobeltem Pecorino dekorieren und mit Balsamico marinieren und dazu Kernöl anbieten werde, muss ich mich auch um den Rest kümmern.

Nämlich stelle ich zunächst die Polenta zum Ausdünsten auf den Herd, vermutlich wird im Kochwasser ein Schuss Milch, Salz und etwas Gewürzmischung drin sein. 

Danach schneide ich eine hinreichende Menge an Speck in Streiferl und brate ihn in der großen Pfanne langsam aus. In diesem Fett brate ich dann die Scheiberl vom Lungenbraten beidseitig an, würze mit Salz und Pfeffer, schiebe das Fleisch an den Rand, gebe vielleicht noch einmal Speckstreiferl dazu und die Fisolen, salze die und rühre sie mit dem Speck gut durch.

Und dann sollte alles gleichzeitig auf den Tisch kommen können ..

7.6.17 07:41, kommentieren

8. Juni

Ich hoffe die Gästin ist einverstanden, dass wir den heutigen Mangold morgen nochmals essen, denn da hab ich mich gehörig in der Menge verschätzt. Es sollte Mangoldgemüse mit Braterdäpfeln und Eierspeis werden. Also: ist es eh geworden, aber halt viel zuviel Mangold. Als Vorspeise hatten wir nochmals die Fischsuppe, und die Nachspeise wäre Joghurt mit Marmelade gewesen, aber das hab ich auch allein essen können. Ähem.

Der Mangold war einfache Küche. Packerl blanchierten Mangold aus dem Tiefkühler nehmen. In ein Reinderl Milch gießen. Salzen und mit Muskatnuss würzen. Den Mangold dazu geben und bei geringer Hitze und häufigem Umrühren zum Kochen bringen. Kurz köcheln und etwas Mehl einstreuen und einrühren, um die Flüssigkeit zu binden.

Die Erdäpfel hatte ich schon in der Früh gekocht und geschält. Abends dann nur noch Öl im beschichteten Reinderl erhitzen, die zerteilten Erdäpfel einlegen, salzen und rundum gut anbraten.

Für die Eierspeis im Häferl zwei Eier versprudeln, im kleinen Pfanderl Öl erhitzen, die Eier reingießen, salzen und pfeffern und bei geringer Hitze stocken lassen.

 

Außerdem ist für die kommenden zwei Tage das Mittagessen bereits organisiert, denn ich war heute mittags griechisch essen und hab mir die Reste einpacken lassen. Dass die Portionen aber auch immer so groß sind ...

Angenehm überrascht war ich vom Lokal in der Griechengasse. Ich dachte immer, das sei so eine Touristenbude. War aber nicht so, und das Essen war richtig gut.

9.6.17 07:05, kommentieren

10. Juni

Na, heute habe ich in der Küche wieder gefuhrwerkt. Nämlich hab ich mich bereiterklärt, für das heutige Festl zwei Kuchen sowie Knabbergebäck beizusteuern. Da wurde das Mittagessen dann eine Reste-Angelegenheit.

Alles, was noch da war, kam auf eine Platte, dazwischen dekorativ Salatblätter. Das einzige Warme waren Polenta-Taler, die allerdings danebengelungen waren. Was uns nicht gehindert hat, sie trotzdem mit Genuss zu verspeisen.

Erst hab ich mit einem Überraschungs-Ei (ohne Inhalt) einen Nussring gebacken. Danach mit dem Rezept des Schlagoberskuchen einen Obstkuchen, auf den ich Marillenhälften (aus dem Tiefkühler), Rhabarber (frisch geerntet) sowie Erdbeeren (gekauft) und Maulbeeren (frisch geerntet) angeordnet habe.

Natürlich hab ich auch Knabbergebäck gekauft. Aber ich habe auch Blätterteig-Gebäck fabriziert (Blätterteig mit dem Teigrad in Eckerl teilen, aber so, dass sie zusammenbleiben, dann alles mit versprudeltem Ei bestreichen, salzen und mit einer Gewürzmischung nach Belieben bestreuen, hernach bei 200 Grad Heißluft ein paar Minuten bräunen und auseinanderbrechen) und Knusperscheiberl gemacht: Vor Tagen hatte ich ein altbackenes Parmesanstangerl aus der Bäckerei in dünne Scheiberl geschnitten und trocknen lassen.

Die habe ich jetzt in eine Mischung aus dem Rest des versprudelten Eis und einem Schluck Milch getaucht, auf ein Backblech gelegt und bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ein paar Minuten goldgelb gebacken.

Den kleinen Rest von der Eiermilch hab ich zur Polenta von neulich gegeben, gesalzen und gewürzt und aus der Masse kleine Taler geformt. Einen Teil hab ich in Öl backen wollen, aber das hat nicht geklappt, sie sind zerfallen (siehe oben: Mittagessen). Die restlichen hab ich im Rohr bei 180 Grad Ober- und Unterhitze eine gute Viertelstunde gebacken. Mal sehen, was uns zu denen einfallen wird.

Ein paar Marillenhälften sind auch übrig geblieben, die habe ich mit Zucker und Wasser zu einem Kompott verkocht, zuviel Wasser erwischt und den überflüssigen Saft als morgigen Frühstückssaft deklariert.

Und jetzt schauts im Kühlschrank schon wieder etwas lockerer aus.

10.6.17 13:35, kommentieren

9. Juni

Wir  konnten den Mangold zum Glück heute nochmals verwenden. Also gab es, nach einem Salat mit gefüllten Weinblättern, abends Dorsch in Rohschinken mit Mangoldgemüse, danach Erdbeeren mit Schlag.

Für die Vorspeise habe ich vom eigenen Weinstock ein paar Blätter gepflückt, gewaschen und blanchiert. Und ich habe einen Rest Reis mit Salz, Pfeffer, Dille und Olivenöl gut vermischt (auf die originale Minze hab ich dankend verzichtet). Dann hab ich jedes Blatt, mit der Unterseite nach oben, aufgelegt, auf jedes einen Löffel voll Fülle gegeben und kleine Röllchen gerollt. Die habe ich im Dämpfeinsatz im Reinderl eine Viertelstunde gegart. Es hätten ein paar Minuten mehr sein können. Oder ich hätte die Blätter vorher länger kochen sollen.

Jedenfalls habe ich den Mangold ja nur wärmen müssen, weshalb ich mich mit dem Fisch auseinandersetzen konnte. Also. Fisch. Naja.

Ich hab, was ich sonst nie mache, tiefgekühlten Polardorsch in Blöcken gekauft. Weil ich nicht wusste, was ich mir darunter vorstellen sollte. Ich kaufs nimmer. (Aber ich hab ja noch welche.)

Heute hab ich drei von den sechs Stücken aufgetaut, diese jeweils halbiert, gesalzen und gepfeffert und jeweils mit einer Scheibe Rohschinken umwickelt. Was in Summe zuviel Salzanteil war. Die Fischpackerl hab ich in der Pfanne in Öl langsam gebraten, beidseitig, eh klar.

Und schon war das Essen fertig.

10.6.17 13:43, kommentieren

11. Juni

Heute wars ein Heimspiel. Mein Curry mit Basmatireis schmeckt so gut wie allen. Diesmal war es ein Mungbohnencurry, und ich habe es aufwändiger gestaltet als sonst. Erstens war mir danach und zweitens - ja genau. Es musste einiges weg. Die Vorspeise war mit einem Salat mit Mini-Mozzarellas vergleichsweise leicht, aber die Nachspeise bestand aus einem Stück Schoko-Nuss-Gugelhupf, und der war üppig durch das erwähnte Überraschungs-Ei.

Für das Curry habe ich die letzten Mungbohnen, etwa eine Handvoll, gestern Abend in Wasser eingeweicht und heute früh weich gekocht.

Der nächste Schritt war es, den Reis zum Dünsten hinzustellen.

Dann habe ich hinreichend Sonnenblumenöl im Reinderl erhitzt und darin die folgenden Gewürze angeröstet: ein Lorbeerblatt, ein paar zerteilte Knoblauchzehen, einen Esslöffel Curry oriental, ein großes geschnittenes Zwiebelhapperl. Den Rosmarin hab ich vergessen, fällt mir gerade auf. Außerdem hab ich ein bisserl gesalzen.

Dann kam das restliche Gemüse dazu: ein Stück gewürfelter Kürbis, eine Handvoll Topinamburwürfel und ebensoviel Karotten julienne. Und weiterrösten.

Nach einigen Minuten habe ich drei Brieferl Sojasauce dazugegeben (ihr wisst schon, die vom Fast Food) und alles gut durchgerührt und mit einem kleinen Glas gekochte Paradeiser aufgegossen.

Und ich war derart in Schwung, dass ich auch noch einen Esslöffel Rosinen, eine Handvoll Mangowürfel, drei zerteilte Stück kandierten Ingwer und einige Cashewnüsse reingeworfen habe.

Das alles hat eine Viertelstunde geköchelt. Am Schluss kamen die Mungbohnen dazu, zwei Esslöffel gehackter Petersil und ein Schuss Obers.

In der Zwischenzeit war der Reis auch fertig. Köstlich, kann ich euch sagen.

11.6.17 19:34, kommentieren

12. Juni

Grad wird mir nicht fad. Dass ich es trotzdem geschafft habe, heute eine Topinamburcremesuppe und überbackene Topfenpalatschinken auf den Tisch zu bringen, erforderte Disziplin und die Hilfe meiner Mutter.

Gleich in der Früh habe ich das Supperl zum Kochen hingestellt und zwölf Palatschinken gebacken, mit dem üblichen Teig. Die habe ich eingepackt.

Die Suppe übrigens bestand aus Topinambur, einem Erdapfel (beides klein gewürfelt), dem gelösten Bratensaft von vorgestern, Salz, ein paar kleinen Knoblauchzehen und Petersilstängeln. Vor dem Pürieren hab ich den Petersil rausgenommen, danach nochmals gesalzen, mit Milch verlängert und als Einlage gehackten Petersil und ein paar Scheiberl vom Knabbergebäck vorbereitet.

Mittags habe ich aus einem Packerl Topfen, zwei Handvoll Erdbeeren (in Stücken) und reichlich Zucker eine Creme gerührt, diese in zehn Palatschinken geschmiert, diese aufgerollt und in eine bebutterte Form geschlichtet. (Die restlichen zwei hab ich zu Fritatten geschnitten.)

Dann hab ich zwei Eier verquirlt, mit Milch verlängert und die Mischung über die Palatschinken gegossen, mit wenig Zucker bestreut und ins Rohr gestellt.

Zum richtigen Zeitpunkt hat meine Mutter dann die Suppe aufgewärmt und das Backrohr auf 180 Grad Ober- und Unterhitze geschaltet und die Palatschinken für eine Dreiviertelstunde dort belassen.

 

Nach dem Essen haben wir noch, aus einem mitgebrachten Strudelteig von meiner Mutter, einen Kirschenstrudel gezaubert. Und den werde ich jetzt vom Blech kratzen.

12.6.17 22:02, kommentieren

13. Juni

Fast schon Junk Food war es heute. Mini-Berner-Würstel waren nämlich im Angebot. Folgerichtig waren es nach einem Salat mit Mozzarella Berner Würstel mit Radieschen-Reis, Weißbrot und Chutney. Danach verknurpsten wir einen Teil des Kirschenstrudels.

Es gibt nämlich Radieschen im Gemüsebeet. Von denen hab ich einige klein geschnitten, in einem Stück Butter angebraten und dann den Reis von vorgestern untergehoben und miterhitzt.

Die Würsterl kamen portionsweise auf den Mini-Griller.

Chutney und ungarisches Teufelszeugs kamen ebenso auf den Tisch wie das Weißbrot.

13.6.17 21:21, kommentieren

14. Juni

Der heutige Ofenkürbis mit Schafkäse ist etwas roh geraten, aber der Gemüserisotto mit Pecorino war sehr in Ordnung. Und für alle Anwesenden war auch das Dessert, erneut der Kirschenstrudel, sehr in Ordnung.

Für die Vorspeise hab ich Öl in die Auflaufform getan, ein Stück Butternuss (noch aus der eigenen Lagerung vom Vorjahr - ich liebe diese Sorte!) in dünne Spalten geschnitten und darauf verteilt, mit Gewürzmischung bestäubt und fünf Deka Feta drüber gebröselt. Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze war grundsätzlich gut, nur hätte er länger drin bleiben sollen, der Kürbis.

Derweil hat am Herd der Risotto geschmurgelt. Erst hab ich ein Stück Butter zerlassen und ein gehacktes Zwiebelhapperl drin glasig gedünstet. Dann kam der Reis dazu und Salz, und nach einigen Minuten heißes Wasser. Dann hab ich die Hitze reduziert und alles zugedeckt köcheln lassen.

Nach vielleicht einer Viertelstunde hab ich je eine Handvoll blanchierte Erbsen und Karottenstifte zugegeben, eingerührt, wieder zugedeckt und noch zehn Minuten weiterdünsten lassen. Ohne Umrühren geht das aber wirklich nur in einem beschichteten Reinderl.

Bei Tisch kam der geriebene Pecorino drüber. Sehr fein.

Es ist nix übrig geblieben, weil den Rest hab ich gerade vernascht. 

14.6.17 21:46, kommentieren