Der Sparküche-Blog.

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noch immer 1. April

Meine Kochpläne im Voraus zu bloggen kann ich mir gut wieder abgewöhnen. Heute hab ich nämlich schon wieder umdisponiert. Nämlich war es mir wichtiger, den Schlagobers weiterzubringen.

Also habe ich die Safransauce auf die einfache Art bereitet: mehr als einen halben Becher Obers im beschichteten Reinderl zum Kochen bringen, mit Salz und Safran versehen und zwanzig Minuten lang einkochen. Dazwischen etwas vom Kochwasser dazugießen. Hin und wieder umrühren.

Sonst ist alles gelaufen wie geplant. Außer vielleicht, dass mir ein Eissalat und eine Endivie zugekommen sind, deren Herzen ich zerkleinert und mit Wiener Marinade begossen habe. Also war es letztendlich Pasta in Spargel-Obers-Sauce mit Blattsalat.

Dem Kommentar des Kindes kann ich mich vollinhaltlich anschließen: "Das hat heute sehr gut geschmeckt. Können wir das öfter essen?"

Zum Glück zeigt sich im Gemüsebeet schon der Grünspargel.

2. April

Die schlechte Nachricht ist: gestern Abend hab ich auf jegliche Mahlzeit-Gestaltung gepfiffen und die restlichen Teigwaren vom Mittagessen (ohne Sauce, natürlich) ins Curry geschmissen und alles als eine Art Eintopf serviert.

Hat aber auch gut geschmeckt. Also, mir.

Der guten Nachrichten sind zwei. Erstens hab ich offensichtlich in den letzten Tagen den Spargel übersehen. Heute hab ich ungefähr 30 Deka Grünspargel geerntet, was uns vermutlich morgen noch einmal so eine Safran-Spargel-Sauce einbringen wird, diesmal vielleicht mit Reis. Und aus den Resten wird sich hoffentlich ein Supperl ausgehen.

Die zweite gute Nachricht ist, dass ich heute nicht kochen muss, weil wir auf Gemüsebouillon und gekochtes Rindfleisch mit Gemüse und Erdäpfelschmarrn eingeladen sind.

Oh wie ich mich schon drauf freu!

3. April

Ha! Der heutige Eintrag ist ein kurzer. Weil ich ein Geburtstagskind ins griechische Lokal "Irodion" entführt habe.

Wir haben Lammschmortopf und Moussaka gegessen, jeweils mit Salat, und haben alles sehr schmackhaft gefunden. Und die Reste sind uns auch ganz selbstverständlich eingepackt worden.

Köstlich, und zum Weiterempfehlen.

4. April

Gestern Abend musste ich unbedingt ein Spiegelei mit Drumherum essen. Das hat sich als Fehler erwiesen. Heute war es jedenfalls die zweite Hälfte des gestrigen Moussaka mit einem Salat bestehend aus Endivienherz, Vogerlsalat, Löwenzahn und Basilikum. - Was einer alles schmecken kann, mit der richtigen Portion Hunger.

Für das Spiegelei habe ich zwei Deka Speck ausgebraten, da hinein eine Spargelstange und wenig Zwiebelgrün geschnitten und weitergebraten, den Herd abgedreht und das hineingeschlagene Ei mit der Restwärme gebraten. Als Würze waren nur Salz und Chili notwendig.

Die Scheibe Brot hat die explosive Mischung aus Fett, noch mehr Fett und Eiweiß leider auch nimmer besser gemacht ...

5. und 6. April

Gestern war ich in der Steiermark unterwegs und hab mich solala verköstigt. Heute aber hab ich mich mit dem Spargel beschäftigt, der im Kühlschrank lagerte, und außerdem konnte ich noch einige Stangen ernten.

Zuerst hab ich in Salzwasser zwei Portionen Teigwaren (Hörnchen) gekocht. Die hab ich dann in eine Schüssel getan und im selben Wasser die essbaren Teile des Spargels, in mundgerechte Happen geschnitten und unten geschält, ein paar Minuten gekocht.

Währenddessen habe ich einen mehligen Erdapfel geschält und geviertelt. Der kam zusammen mit den Schalen und den Abschnitten des Spargels ins selbe Wasser. Das kochte alles etwa 20 Minuten lang aus. 

Weiter wie üblich: die nicht essbaren Teile rausgefischt, den Erdapfel zerdrückt, den Pürierstab reingehalten. Dann einen Deka Rohschinken klein geschnitten und zusammen mit zwei Esslöffeln geschnittenen Kräutern (Bärlauch, Lowenzahn, Beinwell, Zwiebelgrün) zur Suppe gegeben, mit ein bisserl Wasser aufgegossen, nachgesalzen und noch zwei Minuten geköchelt.

Eine halbe Mozzarellakugel in kleine Würfel geschnitten und ins Schüsserl gegeben, die Suppe drübergegossen. Hat sehr gut geschmeckt.

 

Abends hab ich in einer Pfanne mit Schmalz die Spargelstücke erhitzt, gesalzen und mit Obers aufgegossen, mit einem Löffel griffigem Mehl gestäubt und die Sauce damit gebunden und dann den Großteil der Teigwaren untergehoben und miterhitzt.

Nicht einmal Parmesan haben wir zu dieser Mahlzeit gebraucht. Köstlich. Wie nennen wir das jetzt? Teigwaren und Spargel in Oberssauce?

7. April

Von gestern sind immer noch vier Spargelstangen da, und keine kleinen, muss ich sagen. Die habe ich heute verwendet, um einen feschen Safranrisotto mit Spargel und grünem Salat zu zaubern.

Dafür hab ich im beschichteten Reinderl ein eher kleines Stück Butter zerlassen und den in Stücke geschnittenen Spargel anbraten lassen und dann zugedeckt ein paar Minuten schmurgeln.

Der Spargel kam aus dem Reinderl wieder raus, dafür der Rundkornreis rein, und zwar der ganze Rest aus dem Kuchlkastl. Salz dazu und ein bisserl Safran und ein paar Minuten rösten, und dann mit reichlich heißem Wasser aufgießen. Aufkochen lassen und die Hitze reduzieren, zudecken und eine halbe Stunde in Ruhe lassen.

Nach einer Viertelstunde kann man eigentlich schon abschalten. Aber das funktioniert so halt nur mit beschichteten Reinderln mit schwerem Boden.

In der Zwischenzeit habe ich den Salat gewaschen und zerzupft und die restlichen geschnittenen Kräuter von gestern untergemischt. Meine Portion ist mit Balsamessig mariniert, das Kind bekommt Wiener Marinade. Geriebener Parmesan kommt auch auf den Tisch, ebenso wie der Spargel, der das Topping darstellen wird.

Den Salat hab ich auf dem Markt günstig erstanden ("Drei Happerln nur aan Ööro!", sonst ist dieses Rezept natürlich nur für mich Sparküche, weil ich Grünspargel und Safran im eigenen Gemüsebeet habe.

Aber vielleicht mach ich euch ja Lust zum Balkongärtnern.

8. April

Der Rest vom gestrigen Risotto war kein Rest, sondern ein Haufen. Deswegen habe ich auch keine Laibchen gemacht, sondern gleich einen Risottokuchen mit Chutney und grünem Salat.

Außerdem hab ich für morgen eine Spargelcremesuppe vorbereitet und einen Marillenkuchen gebacken. Aber das nur nebenbei.

Für die Suppe hab ich zuerst den Spargel und zwei kleine mehlige Erdäpfel geschält (beim Spargel natürlich nur, was notwendig war) und geschnitten. Dann hab ich zuerst die Abschnitte und Schalen in Salzwasser ausgekocht, danach die Spitzen blanchiert und zum Schluss Erdäpfel und Spargelstücke weich gekocht und püriert. Morgen kommt noch Milch oder Obers dazu. Als Einlage die Spargelspitzen, geschnittenes luftǵetrocknetes Fleisch (ich hab einen Rest geschnitten, der mir, um ehrlich zu sein, im Kühlschrank im Weg war) und ein Löffel geschnittener Kräuter.

Zum Risotto-Reis kam noch etwas Salz, ein Rest geriebener Parmesan, eine halbe Mozzarella-Kugel klein gewürfelt, eine Handvoll geschnittene Kräuter und zwei Löffel geschnittenes luftgetrocknetes Fleisch. Zum Schluss hab ich zwei Eier drübergeschlagen und alles zu einer Masse verrührt.

Jetzt sind die Reste alle weg und der Risotto-Kuchen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech  fingerdick aufgestrichen,  bei 180 Grad Ober- und Unterhitze im Rohr. Wie lange er dort bleiben wird, kann ich noch nicht sagen, es ist mein erster diesbezüglicher Versuch. Ich schätze, 30 bis 40 Minuten.

Da blieb genug Zeit, um Salat zu zerzupfen, mit Kräutern abzumischen und diesen Eintrag hier zu schreiben.

9. und 10. April

Gestern habe ich den Rest vom Risotto-Kuchen kalt gegessen, mit jeder Menge Senf. War mir selber peinlich, aber manchmal darf auch seltsames Essen sein.

Heute habe ich ziemlich österreichisch gekocht mit einer Grießnockerlsuppe, einem Blunzngröstl mit grünem Salat und Apfelkompott.

Und ich habe etwas gemacht, was ich schon über dreißig Jahre nimmer gemacht habe: ich habe meine Mutter angerufen und mir von ihr Koch-Ezzes geholt. Weil ich das Blunzngröstl zwar gern esse, aber noch nie gemacht habe. Sie hat mir dann das folgende gesagt:

Zuerst schneide die Blunze geschälterweise in Scheiben, wälze die in Mehl und brate sie in Öl beidseitig knusprig. Nimm sie aus der Pfanne und gib jetzt Zwiebelringe und gekochte, in Scheiben geschnittene Erdäpfel hinein und röste beides ordentlich an. Salze alles und gib die Blunzenradln wieder zum Gröstl. Und oben drüber gehört geriebener Kren.

Damit die Sache nämlich kein Gatsch wird, werden die Blunzenscheiben extra gebraten. Alles hat super funktioniert und allen Beteiligten auch sehr gut geschmeckt. So gut, dass tatsächlich zu wenig in der Pfanne war.

Die Suppe habe ich aus zwei Fleischknochen vom Rind mit viel Gemüse fabriziert, die Nockerl hatte ich zum Glück eingefroren. Den Kren übrigens auch, geschälterweise im ganzen. Das Reiben des gefrorenen Trumms hat ganz gut funktioniert, muss ich sagen.

11. April

Für heute Abend plane ich das folgende Menü: Mozzarella-Salat mit Paradeisern und getoastetem Brot, Gemüse-Linsen-Curry mit Reis und, hm, eine Nachspeise. Vermutlich griechisches Joghurt mit Nüssen und Honig. Vielleicht aber auch einfach ein Stück Schokolade.

Für den Salat zerzupfe ich ein bisserl Happerlsalat und drapiere ihn auf den Tellern. Dann kommen Mozzarella-Würferl drauf und Kirschparadeiser dazu. Wer will, darf Essig und Kernöl drüber träufeln.

Das Curry hab ich schon heute vormittags gekocht, nur den Reis dünste ich frisch aus. Aber das Curry wird normalerweise eh schmackhafter, wenn es aufgewärmt wird. Oder rede ich mir hier etwas schön?

Jedenfalls habe ich einen Löffel vom Curry Oriental mit zwei Lorbeerblättern, einem Stängel Rosmarin, einem Blatt Liebstöckl und drei geschnittenen Knoblauchzehen trocken angeröstet und nach vielleicht zwei Minuten Sonnenblumenöl draufgegeben. Dann kamen Karotten- und Pastinakenwürfel aus dem Tiefkühler dazu und nach einigen weiteren Minuten Kürbiswürfel und eine Handvoll Ringerl vom Zwiebelgrün, und dann wurde es höchste Zeit, mit etwas Wasser und Sojasauce abzulöschen.

Ich habe dann gesalzen und ein Glas gekochte Paradeiser drübergekippt (vielleicht 0,35 Liter) und die Säure mit etwas Zucker ausgeglichen. Es war aber immer noch nicht genug Flüssigkeit da, also kam noch Wasser dazu. Und der Rest der Chateaulinsen, etwa eine gute Handvoll. Und zwei oder drei Schluck Obers.

Das hat alles eine gute halbe Stunde geköchelt, dann kamen zwei Handvoll blanchierte Fisolen aus dem Tiefkühler dazu und nach weiteren fünf Minuten köcheln hab ich den Herd abgedreht und den Topf mit der Restwärme noch weiterziehen lassen.

Also nicht den Topf, sondern das drin befindliche Curry. Eh klar.

12. April

Entgegen aller Erwartungen waren wir gestern beim Abendessen zu viert. Zum Glück sind mir Curry und Reis großzügig geraten, und Salat war auch genug da, und Eismarillenknödel sowieso. Heute aber koche ich nur für zweieinhalb, und zwar nach einer Rindsuppe mit Käsekrustln Blätterteigtascherl mit Kräuterrahm. Über die Nachspeise muss ich noch nachdenken.

Die Fülle habe ich schon vorbereitet: aus einem Löffel Butter und dem Rest Mehl von neulich habe ich eine helle Einbrenn fabriziert, mit Milch aufgegossen, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt und ein kleines Packerl blanchierten Mangold in dieser Roux aufgetaut und eingerührt.

Die Fülle kühlt jetzt aus. Abends werde ich vom Blätterteig fünf Quadrate abschneiden, jeweils einen Teil Fülle draufgeben und Tascherl oder Packerl formen. Die werde ich mit Eiklar bestrichen aufs Blech setzen und bei 220 Grad Ober- und Unterhitze hellbraun backen.

Auch aufs Blech, aber für weit kürzere Zeit, kommen kleine getrocknete Brotscheiberl, kurz in Wasser getaucht und mit einer Masse aus geriebenem Käse, dem Rest vom Ei, etwas Salz und vielleicht gehackten Kräutern bestrichen. Die werden uns heute als Suppeneinlage dienen.

Während alles bäckt, rühre ich einen halben Becher Rahm mit wenig vom griechischen Joghurt glatt, salze und gebe gehackte Kräuter zu. Auf meine Portion (dann auf dem Teller) werden Chiliflocken kommen, das seh ich kommen.

 

Was die Nachspeise betrifft, habe ich leider immer noch keine Idee ...

Gründonnerstag

Nicht, dass ich euch vorenthalten möchte, was ich so immer koche. Ich derpacks nur grad nicht so gut mit dem Schreiben ...

Also. Heute war es eine Fisolencremesuppe mit Räucherforelle, Brennnesselspinat mit Reispuffern und Spiegelei und danach Schokopudding. Sehr fein, alles, und ich verstehe überhaupt nicht, wieso die Gästin das Spiegelei verschmäht hat.

Egal. Für die Suppe habe ich ein kleines Packerl blanchierte und fein geschnittene Fisolen in wenig Wasser geköchelt, gesalzen und gepfeffert, püriert und gehackten Dill eingestreut. Danach habe ich noch mit Milch aufgegossen. Die Suppe kam zuerst in den Teller und dann ein Stück geräuchertes Forellenfilet drauf.

Weil wir gestern fleißig waren - und der Regen eine Stunde Pause machte -, konnten wir Brennnesseln pflücken gehen. Die hab ich dann zu Hause gewaschen und blanchiert, anschließend von den Stängeln befreit und eher fein gehackt. Die sind dann zum Rest der Mangoldfülle von gestern ins Reinderl gekommen. 

Nachsalzen, ein bisserl Obers dazu, und eine Weile köcheln. Immer wieder rühren empfiehlt sich dringend. Weil mir das Ergebnis noch zu grasig schmeckte, hab ich einen Esslöffel von der osmanischen Gewürzmischung untergerührt. Dann wars fein.

Den Haufen Reis-Rest vom Curry hab ich mit zwei Eiern, dem Rest vom Kräuterrahm, Salz und Gewürzen und gehackten Kräutern sowie einem Rest geriebenem Parmesan vermengt und kurz ziehen lassen. Dann hab ich, eh wie immer, kleine Häufchen in eine Pfanne mit heißem Öl gesetzt, flach gedrückt und beidseitig knusprig gebraten. Und daneben die Spiegeleier gebraten.

Das Essen ist grundsätzlich gut angekommen, nur waren es viel zuviel. Den Spinat hab ich eingefroren, die Puffer werden uns morgen als Abendessen dienen, mit Paradeissauce.

Karfreitag

Mit dem heutigen Mittagessen hab ich die Menge an Resten wieder ordentlich erhöht. Mal sehen, wann wir das alles essen werden ... Jedenfalls war es ein Taboule als Vorspeise, danach Karpfen mit Kruste auf Ofengemüse und zum Schluss etwas, das Rhabarber-Crumble hätte werden sollen. Wurde es nicht, schmeckte aber trotzdem gut. (Zumindest wurde es wohlwollend gegessen.)

Die Kocherei nahm mehr Zeit in Anspruch als ich dachte. Über zwei Stunden war ich beschäftigt. Begonnen hab ich mit der Hauptspeise. Die zwei aufgetauten Karpfenfilets habe ich gewaschen und abtropfen lassen. Derweil hab ich erstens zwei größere speckige Erdäpfel, ein Stück Kürbis und ein paar Topinamburknollen, alles küchenfertig vorbereitet natürlich, in dünne Scheiben geschnitten und dachziegelartig in eine beölte Auflaufform geschlichtet. Zweitens hab ich aus dem endgültig letzten Rest des Kräuterrahms, ein paar Semmelbröseln, Schnittlauch, Salz und Obers eine Masse gerührt.

Das Gemüse hab ich gesalzen und mit Öl beträufelt, dann die Karpfenstücke mit der Hautseite nach unten draufgelegt, oben gesalzen und die Masse drauf verteilt. Ab ins Rohr und bei 180 Grad Ober- und Unterhitze fast eine Stunde im Rohr lassen.

Der nächste Schritt war, den Couscous quellen zu lassen und ein Stück Gurke und ein paar Kirschparadeiser zu zerkleinern und wenig Petersil und Koriander zu hacken. Das Gemüse kam mit Salz und den Kräutern zum Couscous, dann kam großzügig Olivenöl dazu und alles wurde gut vermengt. Dann hab ich Salatschüsseln mit Salatblättern ausgelegt und das Taboule eingefüllt.

Aus dem Garten hab ich eine Stange Rhabarber geerntet, klein gewürfelt und mit Zucker und Maisstärke vermischt. Außerdem hab ich aus je 6 Deka Mehl, Zucker und Butter Streusel gebröselt und drei kleine Förmchen mit Butter gefettet und Mehl gestäubt.

Ab dann wars einfach: Rhabarber hinein, Streusel drüber und den Karpfen aus dem Rohr genommen, damit der Nachtisch drin Platz hatte. Ich hätte Heißluft nehmen sollen, vielleicht hätts dann geklappt. Aber wie gesagt, schmackhaft wars ja.

Und jetzt haben wir immer noch die Puffer, und die Hälfte vom Fisch. Und Taboule und eine Portion Crumble und zwei Schokopuddings. Mann.

noch immer 14. April

Grad komm ich drauf, dass ich euch die Nachspeise von vorgestern verschwiegen habe. Das hab ich auf die einfache Art gelöst, wobei auch ein Überraschungseffekt dabei war.

Also: ich war überrascht. Nämlich hab ich übersehen, dass der Bio-Blätterteig kleiner ist als der normale, und ich nur vier Mangoldtascherl rausgebracht habe. Aus dem schmalen Rest hab ich drei Teile geschnitten und eine Fülle aus Apfelmus, Zucker und Marzipan hineingetan.

Ich hab dann alle Tascherl mit Ei bestrichen und gemeinsam gebacken, und die süßen sind als Nachspeise gut angekommen.

Na bitte.