Der Sparküche-Blog.

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Prosit Neujahr!

Der heutige Tag brachte uns in der Pause des Neujahrskonzerts ein köstliches Gulasch mit Semmel, zu dem ich genau nix beigetragen habe,  und, von mir beigesteuert, einen Hirseauflauf mit Äpfeln.

Die Hirse hab ich ja gestern schon gekocht und auskühlen lassen. Heute habe ich zwei Eier, die unsere Damen dankenswerterweise gelegt haben, getrennt und erst den Schnee geschlagen. Dann hab ich die Dotter mit ungefähr je 10 Deka Zucker und Butter sowie etwas Vanillepulver und Zitronenschale gut schaumig geschlagen. 

Diese Masse kam dann zur Hirse und wurde gut untergerührt, und am Schluss wurde noch der Schnee vorsichtig untergehoben.

Die Hälfte dieser Masse kam in eine gebutterte Auflaufform, dann kamen drei Äpfel, geschält, entkernt und in Spalten geschnitten, drauf und dann der Rest der Masse.

Gut glatt gestrichen und mit einem Teller bedeckt konnte ich das Ding gut transportieren. Am Zielort wurde es ohne Teller in den Ofen geschoben und buk dort.

Allerdings mit Hindernissen, weil der mütterliche Herd ganz offensichtlich anders funktioniert als meiner. Der Auflauf war über eine Stunde bei 200 Grad Ober- und Unterhitze im Rohr. Wenn ich das daheim mache, essen wir Holzkohle.

So aber war er gut durch und innen weich und außen knusprig.

2. Jänner

Heute habe ich, um den anderen Punkten auf meiner Liste zu entgehen, eine Zucchinicremesuppe, einen Karpfen-Auflauf mit grünem Salat und einen Schoko-Nougat-Pudding fabriziert.

Und das ging so: ich zog je ein Packerl Zucchinischeiben (roh) und Karpfenfilets (roh, zwei Stück) aus dem Tiefkühler. Weil nämlich nächste Woche eine Lieferung von Labonca kommt und ich den Platz brauche. Außerdem arbeite ich, aus nämlichem Grunde, an der Wiederherstellung einer normalen Belegung meines Kühlschranks.

Jedenfalls hat alles ein bisserl auftauen können. Währenddessen hab ich alle Reste, die sich gefunden haben (Polenta, Risotto, Hirse) in eine mit Öl grundierte Auflaufform gestrichen. Darauf kam ein Teil der Zucchinischeiben. Die hab ich gesalzen, bevor ich die beiden Fischfilets, ebenfalls gesalzen, drauf gelegt habe. Darauf kamen ein paar Esslöffel geriebener Parmesan und ein Löffel geriebene Nüsse (wie gesagt arbeite ich verbissen am Normalzustand des Kühlschranks).

Zum Schluss hab ich ein Ei mit einem halben Becher Obers verschlagen und drüber geträufelt. Rein ins Rohr und bei 190 Grad Ober- und Unterhitze eine gute Dreiviertelstunde backen. Weil Zucchini und Fisch noch ein bisserl gefroren waren.

Der Rest der Zucchini kam, gemeinsam mit einem großen mehligen Erdapfel, geschält und klein gewürfelt, drei Mini-Knoblauchzehen und Salz ins Reinderl und wurde mit Wasser bedeckt. Jetzt köchelt das Supperl vor sich hin und wird demnächst püriert, mit Curry gewürzt und mit Obers verfeinert werden.

Und dazwischen ist sich der Pudding auch noch ausgegangen. Die Hafermilch mundet dem Kind nämlich als Getränk leider überhaupt nicht - "Das ist nicht Kuhmilch, das trink ich nicht!" -, so dass ich tricksen muss.

Deshalb hab ich den Großteil der Milch (die ich übrigens auch nicht trinken würde und garantiert nie wieder kaufe) im beschichteten Reinderl erhitzt und in der Zwischenzeit erstens mit dem Rest der Milch drei Esslöffel Maizena glatt gerührt und zweitens einen Rest Nougat und einen Löffel von der Schokoglasur sowie einen Esslöffel Zucker in die Milch gerührt.

Als die kochte, kam die Maizena-Mischung hinein, köchelte noch kurz und wurde dann in eine kalt gespülte Form gegossen. Ich hoffe der Pudding mundet dem Kind, sonst wäre ich gezwungen, ihn ganz allein aufzuessen, den Pudding.

3. und 4. Jänner

Gestern haben wir, fast wie die sieben Zwerge, von den kleinen Tellerchen gegessen, namentlich beim Running Sushi.

Heute wird es auch nur schnelles Essen geben, nämlich erstens den Rest der Zucchinicremesuppe von neulich, zweitens Penne mit Paradeissauce und drittens den Schoko-Nougat-Pudding ebenfalls von neulich.

Ich bin ziemlich froh, dass ich schon vorgekocht habe, muss ich sagen!

5. Jänner

Nach Durchsicht des Kühlschranks habe ich heute etwas gemacht, was ich schon lange nimmer gemacht habe, nämlich einen Speiseplan für die nächsten vier Tage. Begonnen hat es heute mit Gemüsesuppe und Penne quasi carbonara mit grünem Salat. Für morgen hat sich das Kind Weißwürste mit Weißbrot gewünscht (da werde ich uns vorher auch einen grünen Salat verpassen, oder vielleicht sogar als Beilage mit einer Suppe vorher).

Am Samstag werde ich die von I gelernten Nockerl mit Käsesauce und Speck fabrizieren, und sonntags gibt es für den Besuch und uns gebratene Lammstelzen mit Trallala. Da weiß ich aber noch keine Details.

Das heute Essen war einigermaßen "spar". Für die Suppe habe ich das Reinderl mit dem Rest Paradeissauce hergenommen, den Rest vom Nudelkochwasser von gestern dazugegeben, mit Wasser verlängert und mit Salz, Lorbeerblatt und Knoblauchzehe gewürzt.

Da hinein kamen, aus dem Tiefkühler, allerhand Gemüsestücke, die ich nur fürs Auskochen aufgehoben hatte: Pastinake, Fenchel, Kohlrabi und Sellerie. Das hat dann alles eineinhalb Stunden geköchelt, danach haben wir die relativ klare Suppe mit den Pastinak- und Selleriestückerln gegessen. Nicht zur Freude des Kindes, muss ich sagen.

Für die Hauptspeise habe ich acht Deka Jausenspeck scheibliert und gemeinsam mit einer Handvoll Weizenkeimlingen, selbst gezogen, in einem Löffel Schmalz im beschichteten Reinderl angebraten. Nach einigen Minuten kamen die restlichen Teigwaren von gestern dazu und wurden ordentlich mitgebraten. Zum Schluss habe ich gesalzen und das letzte vorrätige Ei aus eigener Hühnerhaltung drüber geschlagen und gut untergerührt.

Das hat dann alles noch ein paar Minuten gezogen.

Zwischendurch hab ich die zweite Hälfte vom Eissalat von letztens in Streifen geschnitten und das Kind hat zwei kleine Salatherzen zerpflückt. Von dem haben wir mit Balsamico und Kernöl gegessen.

ich dachte wir hätten zuwenig, aber durch Speck und Ei waren die Penne doch ausgiebig. Und Weihnachtskekse gibt es ja schließlich auch noch ...

Dreikönigstag

Jedem Bayern würde es den Hals zuschnüren, aber wir haben heute, nach einer Topinamburcremesuppe, die Weißwürste mit Senf, Weißbrot und grünem Salat gegessen.

Es war in jedem Fall ein interessantes Essen, denn gestern Abend habe ich noch zwei Sellerieknollen verarbeitet, die mir geschenkt worden waren. Ich habe alles julienne geschnitten (also in die Form von überfressenen Zahnstochern) und ein großes Glas Selleriesalat auf klassische Art gemacht. Außerdem habe ich drei kleine Gläser versuchsweise in Balsamico eingelegt.

Für die klassische Art habe ich das Gemüse gleich in der Marinade bissfest gekocht. Die überschüssige Marinade habe ich für den heutigen Salat verwendet (der aus dem Rest von gestern bestand und einigen wenigen verhungerten Vogerln). Den restlichen Zeller hab ich erst in Salzwasser blanchiert und dann mit Balsamico-Sud übergossen. Und das Kochwasser hab ich heute zur Suppe gegeben.

Somit hatten wir bei Suppe und Salat auch Selleriegeschmack dabei, was sich durchaus positiv ausgewirkt hat.

In den Rest der gestrigen Suppe, verlängert mit etwas Wasser, habe ich einen großen mehligen Erdapfel und ein paar Topinambur-Knollen, beides klein gewürfelt, weich gekocht und das ganze dann püriert und mit einem Achterl Milch vollendet.

Das Kochwasser von den heutigen Weißwürsten ist teilweise auch zum Suppenrest dazugekommen, für morgen dann.

7. Jänner

So wie es ausschaut, werden die slowakischen Käsenockerl mit Speck nicht die neue Leibspeise des haushaltszugehörigen Kindes werden. Dabei haben wir eh grünen Salat dazugegessen und, ich, Stöckelkraut.

Das Essen war in einer halben Stunde fertig, aber da braucht es schon Konzentration dazu. Zum Glück war wenigstens die Topinamburcremesuppe schon fertig und musste nur noch gewärmt werden.

Zuerst rührte ich ca. 10 Deka vom original slowakischen Brimsen aus dem Holzküberl (von der Käsehütte des örtlichen Markts) mit einem knappen halben Becher Obers glatt. Nebenbei hatte ich einen Mini-Krautkopf geviertelt und im Reinderl in Sonnenblumenöl rundherum angebraten, gesalzen und gepfeffert, mit ganz wenig Wasser angegossen, zugedeckt und bei kleiner Flamme dünsten lassen.

Vom gestrigen abendlichen spontanen Palatschinkenessen war noch die Schmalzpfanne da, da kamen 15 Deka Speckstreiferl hinein und wurden langsam angebraten. Daneben brachte ich Salzwasser zum Kochen und rührte währenddessen ungefähr 20 Deka Mehl mit einer Prise Salz und vielleicht einem Vierterl kaltem Wasser einen Nockerlteig.

Der Versuch, den Teig durch die kleine Gemüsereibe zu streichen, misslang ziemlich. Aber der Teig, der rundherum von der Reibe ins Wasser tropfte, ergab irgendwie auch Nockerl. Unkontrollierte halt.

Sobald die aufstiegen, hab ich sie abgeschöpft und zum Speck in die Pfanne gegeben. Und zwischendurch hat das Kind die restlichen beiden Salatherzen zerzupft, und ich hab einen Teil des Balsamico-Sudes von vorgestern drübergegeben.

Bei Tisch haben wir uns die Käsesauce über die Nockerl gegeben.

8. Jänner

Ja, eh. Es ist mir selbst auch schon aufgefallen, dass da grad viel Fleisch unterwegs ist bei der Sparköchin. Ab morgen wirds wieder mehr Gemüsiges geben, oder eine Mehlspeise. Weil die Damen trotz der winterlichen Lage zumindest zaghaft mit dem Eierlegen beginnen. Da geht sich wieder ab und zu etwas aus.

Heute aber, zum Ferienabschluss, gibt es für den Besuch und uns gebratene Lammstelzen mit Trallala. Wobei, sehr viel an Beilage gibt es gar nicht. Zu den Stelzen in die Bratfolie habe ich ein paar geschälte mehlige Erdäpfel gegeben, mal sehen, was da rauskommen wird.

Außerdem werde ich einen Topf voll Basmatireis dünsten. Und einen Krautsalat mit Speck habe ich gemacht, der war ein bisserl komplizierter als ich dachte. Das Kind bekommt den letzten Rest des Happerlsalats. Und Chutney. Oh ja, und Speckfisolen auf die schnelle Art wird es auch geben.

Aber der Reihe nach.

Gestern früh schon habe ich ein Krauthapperl fein geschnitten und mit Salz und Kümmel ordentlich durchgeknetet und zugedeckt stehen lassen. Normalerweise hätte das Kraut viel Saft lassen sollen und mürber werden. Hat es aber nicht, ist es aber nicht. Also hab ich alles in ein Reinderl umgepackt und mit Salz, Essig, Zucker und Wasser (bis zur halben Höhe des Krauts im Reinderl) weich gekocht.

Das kühlt jetzt in einer Schüssel langsam aus. Vor dem Essen werde ich eine Menge (knapp 20 Deka) Jausenspeck-Streiferl ausbraten und die Hälfte davon mit dem Fett über das Kraut gießen. - Zum restlichen Speck in der Pfanne kommen zwei Handvoll fein geschnittene Fisolen (aufgetaut) und Salz, das wird dann nochmals gut durchgebraten und vielleicht gepfeffert.

Das wars schon.

Ach so. Die Lammstelzen vom türkischen Halal-Fleischer meines Vertrauens habe ich gewaschen und auf der Oberseite ein paar Mal eingeschnitten. Außerdem habe ich in jede Stelze mit dem Messer einen Schnitt gemacht.

Die Schlitze und die Vorderseite der Stelzen hab ich mit einer Mischung aus Salz und gehacktem Knoblauch eingerieben. In drei der Stelzen hab ich in den Schlitz ein Stammerl Rosmarin gestopft. Die vierte bleibt leer - jeder, wie er mag.

Dann kamen die Dinger, gemeinsam mit den Erdäpfeln, in eine Bratfolie und bei 200 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr. Dort verbleiben sie insgesamt ungefähr zweieinhalb Stunden, aber vielleicht schalte ich später die Hitze etwas zurück.

Also wenn ich so schnuppere (und es ist noch eineinhalb Stunden bis zum Mittagessen), dann schalte ich jetzt schon die Hitze zurück, sonst essen wir heute Briketts mit Trallala ...

9. Jänner

Aber die Restln müssen wir trotzdem noch zusammenessen. Also, von müssen kann ja keine Rede sein. Die Stelzen waren insgesamt zweieinhalb Stunden im Rohr und damit butterweich und die Haut trotz der Folie schön knusprig. Ein Genuss, tatsächlich.

Heute mittags habe ich mir zu den restlichen Speckfisolen eine Portion Reis gemischt und mit etwas von dem Schmalz + Saft von den Lammstelzen aufgewärmt. Dazu habe ich einen Rest von Zucchini in Balsamico gegessen.

Abends wünscht sich das Kind die Reste von den Lammstelzen, aufgewärmt mit viel Schmalz + Saft, und den Reis geb ich am Ende dann auch dazu. Es ist auch noch ein Schüsserl vom Krautsalat da, das wärmt gerade auf dem Heizkörper an. Das Kind wird vermutlich Chutney bevorzugen.

10. und 11. Jänner

Gestern war ich um die Mittagszeit damit beschäftigt, einen Schoko-Nuss-Kuchen zu basteln, deshalb musste ein gefülltes Weckerl reichen. Eigentlich zwei, um ehrlich zu sein.

Heute habe ich, aus einem Striezel, der mir geschenkt wurde, einen Scheiterhaufen mit Äpfeln, ebenfalls geschenkt, gemacht. Als Ausgleich haben wir vorher eine Restlsuppe gegessen, in der zumindest auch ein Becher Gemüsepüree war.

Ansonsten hab ich einen Teil des Bratensatzes von den Lammstelzen mit dem Kochwasser von irgendwas aufgegossen, eben das Püree zugegeben und alles erhitzt. Verkostet, nachgesalzen, mit einem Schuss Milch abgerundet. Haben wir morgen auch noch davon.

Für den Scheiterhaufen habe ich fast den ganzen Striezel in dünne Scheiben geschnitten, antrocknen lassen und eine große flache Auflaufform eingebuttert. Außerdem hab ich zwei große Äpfel geschält und in dünne Spalten geschnitten.

Dann hab ich ein großes Ei (jetzt ist aber grad Ebbe bei der Saukälte) mit drei Achtel Milch verschlagen, die Striezelscheiben einzeln eingetunkt und die Form damit ausgelegt. Drauf kamen die Äpfel und drauf wieder Striezel. Den Rest der Eiermilch hab ich drübergeträufelt.

Das buk bei 185 Grad Ober- und Unterhitze ca. 40 Minuten. Danach waren einige Scheiben schon ziemlich dunkelschwarzbraun, aber die haben wir weggegeben. Der Rest war oben knusprig und unten weich, sehr fein. Bei Tisch haben wir uns Ahornsirup drübergegeben.

Abends haben wir die Reste kalt gegessen. Unglaublich, was das Kind von dem Zeug in sich hineinstopfen kann.

12. Jänner

Heute habe ich nicht viel Zeit zu kochen gehabt, und das war eine gute Gelegenheit, um den Rest der Suppe weiterzubringen.

Da hinein hab ich einfach zwei Handvoll blanchierte Fisolen aus dem Tiefkühler gegeben und ein paar Minuten weich geköchelt. Nebenbei habe ich drei mehlige Erdäpfel weich gedämpft, geschält und in der Suppe zerdrückt. Nachgesalzen habe ich auch.

Das ganze habe ich dann ausgelöffelt und Erdäpfel-Fisolen-Eintopf getauft.

Übrigens ist gestern die Labonca-Lieferung angekommen. Es gibt jetzt wieder jede Menge Speck und auch einige schöne Fleischstücke. Die Versorgung ist für die kommenden Wochen also wieder gesichert. Ich freu mich schon.

13. Jänner

Zwar hatte das Kind gestern aushäusig Nudeln mit Sauce, aber ich bilde mir ein, heute Mangold verfüttern zu müssen. Und unbeliebte Gemüse verabreicht eine am besten mit einer beliebten Beilage, nämlich Teigwaren. Ich muss ja nicht unbedingt mit Hirse eine zweite Angriffsfläche bieten. Jedenfalls werde ich das heutige Mittagessen Mangoldfleckerl nennen und hoffen, dass zumindest der Großteil davon gegessen wird. Obwohl, den Rest könnte ich notfalls auch morgen vernichten.

Ich habe also ein Packerl blanchierten und geschnittenen Mangold aus dem Tiefkühler genommen. In ein Reinderl habe ich ein paar großzügige Löffel vom Bratenfett der Lammstelzen genommen - - - also nein. Es ist mehr gelierter Bratensaft und nur oben drauf eine dünne Schicht Schmalz.

Davon jedenfalls reichlich ins Reinderl, und den Mangold dazu, und bei geringer Hitze erst auftauen und dann zum Köcheln bringen. Und bei Bedarf nachwürzen, aber ich denke das wird nicht notwendig sein.

Wenn zuviel Flüssigkeit da ist, mit etwas griffigem Mehl binden. Ansonsten die in der Zwischenzeit gekochten Fleckerl unterheben und alles gut vermischen. Vielleicht kommt auch noch ein Schluck Obers dazu, aber das wars dann.

Als Friedensangebot werde ich geriebenen Parmesan dazu reichen.

14. Jänner

Heute war ich bei K eingeladen und habe doch tatsächlich drei Teller vom köstlichen Gemüseeintopf mit Gebäck verzwickt. Danach brauchten wir beide allerdings nur noch einen Lebkuchenkeks, so voll waren wir.

Wie der Eintopf genau zu machen wäre, ist mir verborgen geblieben, aber ungefähr so muss es gehen:

Gehackten Zwiebel und Knoblauch und nach Geschmack auch Ingwer in Fett anrösten, Karottenstücke zugeben und mitrösten. Nach einigen Minuten mit Wasser aufgießen, salzen und mit Majoran, Chilipulver und Kümmel würzen,  zum Kochen bringen, gewürfelte Erdäpfel und in Stücke geschnittene Fisolen zugeben. Deckel drauf, Hitze reduzieren und so lange schmurgeln lassen, bis das Gemüse bissfest oder weich ist. Je nachdem was ihr lieber esst.

In der Zwischenzeit ein Selchwürstel in dünne Scheben schneiden und zum Eintopf geben und den Rest der Zeit mitköcheln lassen.

15. und 16. Jänner

Kurze Kochpause. Am Sonntag auf Frittatensuppe, gebackenen Karpfen mit Salaten und Nougatmousse eingeladen gewesen. Köstlich.

Heute eine Packung Lachs-Sushi schnabuliert (und von den letzten Weihnachtskeksen genascht).

Ob ich morgen zum Kochen kommen werde, weiß ich auch noch nicht. Aber ich habs ernsthaft vor!