Der Sparküche-Blog.

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31. März

Ein Blick in den Kühlschrank, und schon war gekocht: Bröselnudeln. Eigentlich Bröselspaghetti. Ohne Kompott, ich war sogar fürs Glas-Aufmachen zu faul.

Aber die übrigen Spaghetti vom Vortag mit ein bisserl Wasser und Butterschmalz zu erhitzen und mit den übrigen Nussbröseln von letzter Woche zu mischen, über das ganze reichlich Zucker zu streuen und das alles dann auch gleich direkt aus dem Reinderl zu gabeln, dafür hats gereicht.

Und für einen Pudding hinterher.

Morgen wird wieder gekocht!

1.4.16 08:11, kommentieren

1. April

Heute ist mir der Bauernmarkt dazwischengekommen. Beim Durchspazieren ist mir eine Scheibe Presswurst in die Hände gefallen, und frisches Brot dazu und Häuptelsalat, und schon war das Mittagessen "gekocht".

Abends ist auch wieder einfache Küche angesagt. Aus dem Kühlschrank habe ich eine Suppen-Basis genommen d. h. der Rest einer Gemüsesuppe kombiniert mit dem Teigwaren-Kochwasser von gestern, und darin habe ich zuerst eine Portion geviertelte Spaghetti gekocht und nach ein paar Minuten eine klein gewürfelte Karotte und ein zerteiltes Broccoli-Roserl zugegeben.

Die festen Bestandteile werde ich gleich rausfischen und als Gemüsenudeln mit Frühlingssalat verspeisen.

Zum grünen Salat mische ich nämlich eine Handvoll Gartenkräuter wie Löwenzahn, Beinwell und so. Sehr gesund. Ob auch schmackhaft, wird sich herausstellen.

1.4.16 17:47, kommentieren

2. und 3. April

Gestern waren wir zum Rindfleischessen eingeladen. Köstlich wie immer. Heute mittags werde ich die restliche Suppe erwärmen, und nachher werden wir Ostereier verputzen.

Drei müssen aber übrig bleiben, denn das Kind möchte als abendliche Vorspeise gefüllte Eier fabrizieren, auf die einfache Art: Eier halbieren, die Dotter mit Mayonnaise, Salz und gehackten Kräutern vermengen und die Masse wieder in die Eier einfüllen. Auf Salatblättern und mit einer Scheibe Brot servieren.

Als Hauptspeise habe ich mir einen Schwammerlrisotto überlegt, weil mir die getrockneten Pilze wieder eingefallen sind, die ich vor einiger Zeit gekauft hatte. 

Den werde ich auch auf die einfache Art machen: Den Rundkornreis trocken anrösten, salzen und mit heißem Wasser aufgießen, die (einige Stunden vorher schon) eingeweichten Pilze zugeben und alles köcheln, bis der Reis weich ist. Eventuell ein Stück Butter einrühren. Mit Parmesan bestreuen.

Und als Nachspeise gibts Joghurt mit Feigenmarmelade (das Joghurt muss weg!).

 

Nur damit ihr vorbereitet seid: gestern hab ich nochmals Bärlauch gepflückt, mit dem wird mir morgen was einfallen. Vielleicht hole ich mir ja auch noch eine Portion Brennnesseln? Hm.

3.4.16 11:33, kommentieren

4. April

Der gestrige Risotto war, das muss ich zugeben, nicht die Meisterleistung an sich. Dafür hab ich mich heute zusammengerissen und ein Menü aus Bärlauchcremesuppe, Blätterteigtascherl mit Brennnessel-Käse-Füllung und Kräuterrahm und Weingartenpfirsichkompott zusammengestellt.

Noch dazu war in einer Dreiviertelstunde gekocht, darauf bin ich stolz.

Zuerst hab ich in Salzwasser eine Handvoll Hopfensprossen blanchiert, die ich heute zufällig gefunden habe. Die haben es allerdings nicht auf den Teller geschafft, denn die schmecken mir so gut, dass ich sie während des Kochens schon vernascht habe. 

Im selben Wasser habe ich dann eine Portion Brennnesseln blanchiert und danach geschnitten. Dann kam ein riesiger mehliger Erdapfel, geschält und gewürfelt, hinein und kochte vor sich hin, bis ich eine Handvoll Bärlauch gewaschen und geschnitten hatte. Der kam dazu und alles köchelte noch eine Viertelstunde, bis ich den Pürierstab reinhielt, nachsalzte und mit Milch und Obers vollendete.

In der Zwischenzeit hab ich ein geschältes Osterei längs und quer durch den Eierschneider getremmelt, mit ein paar Deka Manouri-Käse und den Brennnesseln und Salz und einem Schluck Obers zu einer Masse verrührt. Dann hab ich den Blätterteig ausgerollt und hab drei Quadrate geschnitten und aus dem Rest drei schmale Rechtecke.

Auf jedes Quadrat habe ich ein Drittel der Masse gegeben, die Ecken zusammengefasst und zugedreht, so dass kleine Packerl entstanden. Auf die Rechtecke habe ich je einen Löffel Feigen-Apfel-Marmelade (reine Angeberei, es passt jede andere Marmelade genauso gut) geklatscht und Tascherl geklappt.

Dann hab ich alle Dinger mit Eiklar bestrichen und auf Backpapier bei 200 Grad Ober- und Unterhitze 20 Minuten gebacken.

Wiederum in der Zwischenzeit hab ich eine Handvoll Vogerlsalat geputzt und als Deko auf die Teller gegeben. Und aus einem halben Becher Rahm, Salz, osmanischer Gewürzmischung und einem Stamperl Schnittlauchröllchen (hatte ich von gestern noch) habe ich einen Kräuterrahm gerührt.

Das Kompott allerdings war fertig im Glas, das musste ich nur noch öffnen.

4.4.16 19:10, kommentieren

5. April

Leider habe ich heute nicht mitgedacht und daher ein Karotten-Menü produziert. Nämlich Karotten-Orangen-Suppe mit Rahm und Curry (die ich gleich wieder aus dem Repertoire streiche, aber das nur nebenbei) und Erdäpfel-Karotten-Gratin. Die Nachspeise war denkbar einfach: Joghurt mit Feigenmarmelade.

Für das Gratin habe ich in die Auflaufform Olivenöl gegeben und einen sehr großen mehligen Erdapfel geschält und in dünnen Scheiben dachziegelartig in die Form gelegt. Darüber habe ich mit dem Sparschäler eine große Karotte gehobelt und verteilt, gesalzen, eine Handvoll Manouri-Käse drüber gebröselt und mit einem Guss aus einem Ei, einem Rest Obers und ein bisschen Milch übergossen.

Bei 180 Grad Heißluft war das Ding eine knappe halbe Stunde im Rohr (wodurch die Erdäpfel noch etwas knackig waren).

Vielleicht fällt euch auf, dass ich nur grün koche - der aktuelle Gast ist Vegetarier. Das bedeutet: Fleisch gibts nur, wenn er nicht mitisst. Ist mal was anderes.

5.4.16 18:56, kommentieren

6. April

Heute gibts internationale Küche: erst eine Mungbohnensuppe und hernach ein Erdäpfelgulasch. Als Schluss vielleicht einen Osterhasenpudding (Immerhin: wir sind bereits bei den diesjährigen Osterhasen! Allerdings gibts von denen aber wirklich reichlich.), wenn ich es wage, ihn zu servieren. Er ist wieder etwas klumpig geworden.

Die Suppe mache ich auf die einfache Art: ein kleines Zwiebelhapperl mit einer Knoblauchzehe (alles zerkleinert), vielleicht ein Lorbeerblatt und auf jeden Fall etwas Curry Oriental im Rest vom Butterschmalz anbraten, eine gute Handvoll eingeweichter Mungbohnen zugeben, noch etwas weiterbraten und dann mit einem halben Liter kochendem Wasser aufgießen. Ungefähr eine halbe Stunde kochen lassen. Salzen. Kurz den Pürierstab reinhalten. Abschmecken.

Das Erdäpfelgulasch-Rezept habe ich mir aus dem Internet suchen müssen, bei ichkoche.at bin ich für mich fündig geworden. Ich werde in etwas Sonnenblumenöl ein gehacktes Zwiebelhapperl anbraten, statt des Paprikapulvers meine rote osmanische Gewürzmischung dazugeben, durchrühren und mit etwas Essig ablöschen. Sodann werde ich eine Portion geschälter und mundgerecht gewürfelter mehliger Erdäpfel zugeben. Dann werde ich salzen und mit Oregano und Kümmel würzen und mit heißem Wasser aufgießen, bis die Erdäpfel bedeckt sind. Deckel drauf und bei geringer Hitze die Erdäpfel weich kochen. Falls mir die Sauce zuwenig sämig ist, rühre ich noch ein bisserl Rahm ein. Oder Obers. Dazu reiche ich für alle Fälle eine Scheibe Brot.

Jetzt noch ein kurzer Exkurs zum Thema Pudding: man soll sich auf die Hersteller-Angaben nicht verlassen. Auf der Packung Maisstärke steht, man braucht für einen Liter Pudding 8 bis 9 Deka Stärke. Also hab ich für über ein Vierterl Milch zwei Deka Stärke mit etwas Milch glatt gerührt und in die kochende Milch gegossen. Das letzte Mal nämlich. Das Ergebnis war ein hoffnungslos klumpiger Pudding.

Also hab ich diesmal erstmal nur die Hälfte der Mischung zugegeben, was immer noch zu Klumpen (aber nimmer so vielen) geführt hat. Um den Rest des Gmachtls nicht wegschütten zu müssen, hab ich kurzerhand ein Vierterl Pfirsichsaft ein bisserl gezuckert und zum Kochen gebracht. Da hinein hab ich die abgerührte Stärke gegossen, und siehe da, nur noch wenige Klumpen.

Ich werde weiter experimentieren. Das gibts ja nicht, dass ich keinen gscheiten Pudding zusammenbringe!

6.4.16 09:19, kommentieren

8. April

Gestern hab ich wild kombiniert und Salat, Kohlrabicremesuppe und Erdäpfelgulasch mit Brot auf den Tisch gestellt. Wir haben so reingehaut, dass wir gar keine Nachspeise mehr brauchten.

Dafür gabs heute eine Extra-Portion Süßes, nämlich einen Kaiserschmarrn mit Zwetschkenkompott - nach einem Salat mit Ei und Mini-Mozzarella. Ohne Basilikum, fällt mir gerade ein, das hab ich vergessen.

Für den Kaiserschmarrn jedenfalls hab ich mich zusammengerissen und zuerst das Eiklar von zwei Eiern zu einem festen Schnee geschagen, bevor ich die zwei Dotter mit einer Prise Salz und knapp einem halben Liter Milch verschlagen habe und dann ungefähr 20 Deka Mehl eingerührt hab, bis der Teig einem Palatschinkenteig ähnlich war. Dann den Schnee untergehoben und in der Handgeschmiedeten mit ein paar Deka Butter zuerst auf einer Seite gebacken, dann zerteilt und umgedreht und weitergebacken und zerzupft und fertig gebacken.

Das Zwetschkenkompott kam aus dem (eigenen) Glas, das war bequem. Ja, und natürlich viel Zucker drauf.

Sehr fein. Grad dass noch eine kleine Portion für das Kind morgen übrig geblieben ist ...

8.4.16 22:00, kommentieren

7. April

Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern! Auf dem Markt habe ich eine Menge Salat eingekauft und daher spontan beschlossen, das Menü umzudisponieren. Man muss flexibel sein, und wer mich kennt, lacht jetzt laut.

Es gab also als Vorspeise einen Salatteiler mit Radieschen und indischem Brot, als Hauptspeise Mung Dhal (wie die Suppe, nur etwas eingedickt, mit Kräutern und Zwiebel gekocht) und als Nachspeise Osterhasen-Pudding.

Das Erdäpfelgulasch habe ich auf heute verschoben. Die Vorspeise wird eine Suppe sein und die Nachspeise möglicherweise ein Eis. 

8.4.16 22:01, kommentieren

9. April

Es war höchste Zeit, den Kühlschrank aufzuräumen. Aus dem, was ich aussortiert habe, haben wir ein kleines Mittagessen bekommen - Salat mit Spargel, Ei und Käse mit Fladenbrot - und ich hab mich fürs Abendessen inspirieren lassen. Und das wird eine Gemüsesuppe und nachher Bärlauchpolenta mit Paradeissauce. Als Nachtisch gibts endlich den Pfirsichpudding.

Nämlich hab ich einen Rest Bärlauchbutter im Kühlschrank gefunden. Zuerst wollte ich dem Kind mittags Paradeissauce mit Couscous vor die Nase setzen. Aber dann bot sich der Salat an, und ich hab die Sauce auf abends verschoben. Für die hab ich ein großes Glas passierte Paradeiser geöffnet, das werde ich zum Kochen bringen und ein Gmachtl aus Speisestärke und Gemüsefond einrühren. Salzen, zuckern, fertig.

Die Polenta werde ich im beschichteten Reinderl anrösten, salzen, mit heißem Wasser aufgießen, kurz köcheln und dann lang quellen lassen. Vor dem Servieren werde ich die Bärlauchbutter einrühren. Wer will, darf geriebenen Parmesan drüber streuen.

Es wird von der Polenta hoffentlich ein Rest bleiben. Den werde ich in ein flaches Schüsserl streichen, mit der wird mir für morgen was einfallen, da bin ich sicher.

Nachdem ich die Spargelstückerl, erste heurige Ernte, in Salzwasser gegart hatte, habe ich im selben Wasser die Abschnitte und Schalen auch gegart. Auch ein bisserl Paradeissaft kam dazu, das ist die Basis für die Suppe für heute Abend. Dann hab ich ein halbes Suppengrün und einen gewürfelten Erdapfel drin gegart, mit Lorbeerblatt und noch etwas Salz, und kurz vorm Gar-Ende ein paar Spaghetti in kurze Stücke gebrochen und zugegeben.

In jeden Teller kam ein Klecks Pesto Genovese, darauf die Suppe - fast eine perfekte Minestrone ...

Leider ist die Polenta nicht ansatzweise so gut gelungen wie die Suppe, ich hatte nämlich zuviel Flüssigkeit erwischt, und wir aßen quasi zweierlei Sauce mit Parmesan.

(Aber ich hoffe jetzt, dass das Ding wenigstens bis morgen fest wird, weil naturgemäß viel übrig geblieben ist.)

(Aber der Pfirsichpudding ist jetzt wenigstens Geschichte. Und im Kühlschrank herrscht wieder Ordnung. Halbwegs.)

9.4.16 12:29, kommentieren

10. April

Gestern habe ich Glückliche ein Sackerl voll Broccoli ernten können. Schön, das. Gut, dass ich heute die Muße hatte, mich einige Zeit in die Küche zu stellen, um ihn zu verarbeiten. Und bei der Gelegenheit auch das Essen für heute vorzukochen. Es gibt Fisolencremesuppe, Ravioli mit Broccoli-Pilz-Fülle in Paradeissauce oder Salbeibutter und danach irgendein Dessert. Da hab ich noch keine Ahnung. Eis vielleicht.

Jedenfalls habe ich eine Portion Fisolen in Salzwasser mit Pfeffer und einem Hauch Hing weich gekocht, überkühlen lassen, püriert und mit Obers finalisiert. Die brauch ich nur noch aufzuwärmen.

Den Broccoli hab ich in drei Teile geteilt: die Roserl hab ich kurz gekocht und beiseite gegeben, teilweise eingefroren. Die warten auf übermorgen bzw. irgendwann. Dann hab ich im selben Wasser die Schalen und Abschnitte vom Broccoli und die Schalen eines großen mehligen Erdapfels gut ausgekocht.

Die hab ich als Hendlfutter deklariert und gleich verfüttert, sehr zur Freude der Damen. Zum Schluss hab ich, immer noch im selben Wasser natürlich, die Stengel, Blätter und Kleinteile des Broccoli mit dem gewürfelten Erdapfel weich gekocht. Davon werde ich etwas Flüssigkeit wegnehmen und den Rest mit dem Inhalt pürieren und für morgen aufheben. Da mach ich eine Broccolicremesuppe draus. Die Flüssigkeit wird eine Suppe mit der Einlage, die heute nebenbei entstanden ist: Käsekrusteln.

Weil ich ein Endstück von einem Baguette vom Vorvortag hatte. Dieses habe ich in 8 dünne Scheiben geschnitten (und das Scherzerl selbst verknurpst) und mit einer Masse aus fast einem Ei, Salz, geriebenem Parmesan und zwei gehackten Bärlauchblättern bestrichen und im Rohr bei 220 Grad ein paar Minuten gegrillt.

Am Vormittag schon hatte ich aus einem Ei, 15 Deka Mehl und etwas Wasser einen Nudelteig geknetet und rasten lassen. Vorhin hab ich ihn ausgerollt, in Vierecke geteilt und mit folgender Masse befüllt: ein gehäufter Esslöffel getrocknete Pilze, in heißem Wasser eingeweicht und klein gehackt. Zwei gehäufte Esslöffel gehackte Broccoliteile. Drei Beinwell-Blätter, gehackt. Salz, der Rest vom obigen Ei, etwas abgeschöpftes Fett vom Obers, ein Esslöffel Grieß. - Nicht dass ihr glaubt, ich folge irgendwelchen sophisticated Haubenrezepten. Die Masser ergab sich aus Notwendigkeit. Das Gemüse musste ich etwas binden und gab einen Löffel verschlagenes Ei dazu. War immer noch zuwenig, also noch ein bisserl was vom Obers. Dann wars zuviel Flüssigkeit und ich hab mir mit Grieß geholfen. - Wird interessant schmecken, aber das darf es ja.

Jedenfalls ruhen die Teigtascherl jetzt und werden zum Essen in Salzwasser geköchelt. Währenddessen werde ich etwas Butter zerlassen und einige Salbeiblätter drin braten. Außerdem werde ich den Rest der Paradeissauce von gestern aufwärmen.

Und jetzt hab ich was anderes vor.

 

10.4.16 15:32, kommentieren

11. April

Die gestrige Koch-Session hat mir heute das Leben erleichtert. Die Broccolicremesuppe musste ich nur noch abschmecken und mit Milch und Obers verdünnen.

Die über Nacht fest gewordene Polenta hab ich in Scheiben geschnitten, mit Salz und osmanischer Gewürzmischung bestreut und mit geriebenem Parmesan auch und hab sie im Backrohr knusprig überbacken.

Dazu hab ich ein Zucchinirahmgemüse gemacht. Ich hab zwei Portionen geraspelte Zucchini aufgetaut und mit wenig Wasser, Salz und Pfeffer zum Kochen gebracht und so lange geköchelt, bis die Flüssigkeit fast weg war. Dann hab ich einen Rest Rahm glatt gerührt, einen Esslöffel voll Zucchinimasse eingerührt und das ganze dann in die Zucchini eingerührt. Damit der Rahm nicht klumpt.

Und das waren dann überbackene Polentaschnitten mit Zucchinirahmgemüse.

Als Nachspeise Joghurt mit Honig und Nüssen. Auch sehr fein.

11.4.16 22:12, kommentieren

12. April

Ha, heute hats uns allen geschmeckt, was umso erstaunlicher war, als ich heute auf der Wiese war und eine gute Handvoll Kräuter gepflückt habe, von denen mir nicht wirklich klar war, ob die zusammenpassen werden: Löwenzahn, Giersch und Spitzwegerich. Daraus hab ich eine Wildkräutersuppe mit Käsekrusteln gemacht, danach gabs Gemüsereis und als Nachtisch eine Topfen-Obers-Creme mit Weintraubengelee.

Begonnen hab ich mit der Suppe, ganz unkompliziert. Einen Esslöffel Öl erhitzen, einen Esslöffel Mehl drin zu einer Einbrenn schwitzen. Die geschnittenen Kräuter zugeben, anschwitzen, mit wenig Suppe (vom Sonntag) aufgießen, aufkochen, köcheln lassen, den Rest der Suppe zugießen und nachsalzen. In das Suppenreinderl zurückleeren und dort zugedeckt vielleicht zehn Minuten köcheln lassen.

Den Reis hatte ich gestern schon gedünstet. Heute hab ich in reichlich Öl ein geschnittenes Zwiebelhapperl glasig gebraten, zwei mit dem Sparschäler gehobelte Karotten zugegeben und ein paar Minuten gebraten, den Reis eingearbeitet und nachgesalzen. Die gegarten Broccoli vom Sonntag kamen erst ganz zum Schluss dazu.

Bei Tisch haben wir mit einer Chilisauce (vom örtlichen Asia-Fast-Food-Anbieter) nachgeschärft, die das ungarische Teufelszeugs bei weitem übertrifft. Hui!

Für die Nachspeise habe ich einen Becher Topfen mit ca. 60 ml Obers gut vermixt und 80 ml Weintraubengelee - aus eigener Erzeugung, aber zu flüssig geraten, um als Brotaufstrich zu wirken - untergerührt. Sah mit Melisse dekoriert fast schon professionell aus. Schmeckte auch so.

12.4.16 18:49, kommentieren

13. April

Mehr als "heute habe ich die Reste von gestern gegessen" kann ich euch leider nicht berichten.

Außer dass ich mit dem Rezept von meinem Blitz-Apfelkuchen einen Blitz-Rhabarberkuchen gemacht habe, indem ich aus dem Garten zwei Stengel geerntet habe, sie geschält, gewürfelt und in Zuckerwasser kurz gekocht habe und auf einen Teig aus je 10 Deka Butter, Zucker, Mehl und zwei Eiern getan habe.

In einer befetteten bemehlten Form natürlich.

Und bei 160 Grad Ober- und Unterhitze eine halbe Stunde gebacken. Wobei, das kommt natürlich drauf an, wie groß die Form ist, denn je flacher der Teig, desto kürzer die Backzeit. Eh klar.

13.4.16 21:47, kommentieren