Der Sparküche-Blog.

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1. März

Wenn ihr euch fragt, was die Sparköchin so treibt: kochen tut sie jedenfalls nicht.

Das hat heute leider der örtliche Asiate tun müssen, weil ich beim Arzt gröber aufgehalten wurde. Aber zum Glück schmeckt mir asiatisch ja. 

Ich hoffe ich werde es morgen schaffen, den heute vorausschauend bereits aufgetauten Fenchel zu verarbeiten ...

1.3.16 21:32, kommentieren

2. März

Heute habe ich in aller Früh schon einen Arbeitsanfall gehabt, dafür brauch ich jetzt eine Pause.

Gleich nach dem Aufstehen hab ich mit dem gestern vorschnell aufgetauten geschnittenen Fenchel eine Fenchelsuppe nach Art der Sparköchin angesetzt. Da kamen ins Salzwasser auch noch ein Lorbeerblatt und ein Rosmarinstammerl, ein kleines Speckschwarterl und zwei ganze ungeschälte Erdäpfel. Das alles hat dann etwa eine Stunde geköchelt. Dann hab ich den Fenchel abgeschöpft und als Hendlfutter deklariert (weil er damals schon, als ich ihn eingefroren hab, einigermaßen strohig war), die Erdäpfel geschält und wieder reingegeben, Schwarterl und Kräuter rausgenommen und die Suppe püriert.

Das Schwarterl kam wieder in die Suppe (da hole ich mir einen Pluspunkt beim Kind) und ein Rest Obers auch. Schmeckt erstaunlich gut.

Dann hab ich einen Schlagoberskuchen mit versunkenen Marillen ins Rohr geschoben und war eigentlich schon beim Geschirrabwaschen, wie mir eingefallen ist, dass ich energiesparenderweise gleich nach dem Kuchen in den noch heißen Ofen gleich ein Blech voll Suppeneinlage schieben könnte.

Gedacht, getan. Ich hab ein Ei versprudelt. Die Hälfte davon habe ich mit geriebenem Käse (zum Glück reibe ich den immer auf Vorrat!), Salz und gehackter Dille aus dem Tiefkühler verrührt. Den Rest Brot hab ich in dünne Scheiberl geschnitten und die Masse drauf verteilt.

In die andere Hälfte des Eis habe ich zwei ordentliche Löffel Hirse, Salz, geriebenen Käse und eine Messerspitze von der hellen türkischen Gewürzmischung gerührt.

Die Käsekrusteln hab ich auf eine Hälfte des Blechs gelegt. Die Hirsemasse hab ich auf der anderen Hälfte löffelweise in kleinen Hauferl hingesetzt und flach zu Hirsebratlingen gedrückt.

Nachdem der Kuchen endlich fertig war, hab ich das Blech eingeschoben und alles bei 180 Grad Ober- und Unterhitze gebacken.

Und jetzt hab ich eine Menge Suppe und gleich die fertige Einlage auch dazu.

(Den Kuchen werden wir nicht lange haben, ähem.)

2.3.16 09:40, kommentieren

3. März

Sorry wegen des neuen Layouts, aber offensichtlich ist das alte abgeschossen worden. Ich bleibe dran (ich mag keine Veränderungen!).

Dass bei einem Teig alle Zutaten die gleiche Temperatur haben sollen, zeigt sich am deutlichsten dann, wenn eine sich ausnahmsweise mal nicht dran hält. Deshalb bin ich schon sehr gespannt, wie mein heutiger Hirse-Pfirsich-Auflauf uns munden wird. Vorsichtshalber gibts vorher die Fenchelsuppe mit den Hirsebratlingen.

Nämlich lagerte die gekochte Hirse schon zu lange im Kühlschrank. Also fiel mir ein Auflauf ein. Weil wir beim Kompott-essen im Rückstand sind (es gibt immer noch Gläser aus 2011), habe ich aufs Äpfel schälen und schneiden verzichtet und als Fülle Kompottpfirsiche - eigene Produktion, natürlich! - verwendet.

Den Abtrieb habe ich aus 6 Deka Butter, einem großen Ei und etwa 100 ml Ahornsirup gemacht. Mehr oder weniger. Ich habe gehofft, dass ein misslungener Abtrieb nicht so viel ausmacht, weil alles mit der Hirse gemischt wird und sich hoffentlich gleichmäßig verteilt.

Ich hoffe immer noch. Jedenfalls kam wie immer in die ausgebutterte Form die Hälfte der Hirsemasse, dann eine Lage Pfirsiche, dann der Rest Masse, und jetzt ist alles bei 180 Grad Heißluft für eine halbe bis dreiviertel Stunde im Rohr. Vielleicht schalte ich nach einiger Zeit auf Ober- und Unterhitze um, damit die Sache nicht zu sehr austrocknet.

Obwohl das Kind gerade die knusprige Phase hat und die Kruste am liebsten isst.

3.3.16 10:38, kommentieren

4. März

Sollte ich gedacht haben, dass vom gestrigen Hirseauflauf etwas übrig sein wird, wenn das Kind damit fertig ist, hätte ich mich getäuscht. Zum Glück ist als heutige Nachspeise noch Marillenkuchen da.

Vorher gibts meinen berüchtigten Gemüserisotto mit Speck. Nur werde ich den Ablauf diesmal anders probieren. Nämlich werde ich den scheiblierten Speck zuerst in der Beschichteten anbraten, dann ein geschnittenes Zwiebelhapperl drin anbrutzeln, zwei Handvoll blättrig geschnittener Zucchini und eine Handvoll Erbsen dazugeben, salzen und würzen und alles ordentlich scharf anbraten.

Danach werde ich das alles aus der Pfanne geben und erst dann den Reis wie immer anrösten, salzen und heiß aufgießen. Das lasse ich dann eine Viertelstunde köcheln, dann erst kommt das Speck-Gemüse wieder dazu, dann dreh ich den Herd ab und lasse den Risotto ausquellen.

Parmesan hab ich schon gerieben, und was Scharfes muss für mich auch unbedingt hinein.

Außerdem hab ich gerade meine übliche Hendlknochensuppe aufgesetzt, von der werdet ihr in den nächsten Tagen noch öfter hören. (Oder ich friere einen Teil ein, für kochfaule Tage).

4.3.16 10:14, kommentieren

5. und 6. März

Das sind gerade wieder fischige Zeiten. Gestern haben wir beim örtlichen Fastood-Anbieter zugeschlagen und uns mit gebackenem Fisch, Garnelen, Wedges und aber immerhin gedünstetem Gemüse dazu den Bauch vollgeschlagen.

Heute habe ich Freunde zu Gast, denen ich meinen allseits bekannten gebratenen Karpfen auf dem Erdäpfelbett serviere. Dazu gibts Kräuterrahm und Vogerlsalat. Vorher eine Grießnockerlsuppe und nachher Eismarillenknödel. Weil aber I Milch und Zucker nicht verträgt, hab ich für sie gach Dinkel-Shortbread fabriziert.

Geht ganz einfach: 4 Deka Honig mit 8 Deka weicher Butter schaumig rühren und mit 12 Deka Dinkel-Vollmehl verkneten. Den Teig auf Backpapier möglichst flach drücken und flott ausrollen. Mit dem Teigrad Vierecke radeln. Bei 130 bis 140 Grad Heißluft hellbraun backen, auskühlen lassen und auseinanderbrechen.

Für die Grießnockerl habe ich diesmal auch mit Dinkel-Vollgrieß gearbeitet. Nämlich habe ich 5 Deka Butter mit einem kleinen Ei und einem halben Teelöffel Salz verrührt und 6 Deka Grieß dazugegeben. Die Masse ruht jetzt im Kühlschrank, später werde ich aus ihr mit zwei Teelöffeln Nockerl formen und diese ungefähr 20 Minuten in Salzwasser sieden lassen.

Den Fisch? Ach, den mache ich wie üblich: zuerst speckige Erdäpfel schälen und in Spalten schneiden. Auf dem Blech verteilen. Mit Olivenöl, Salz und frischen Rosmarin vermengen.

Den (aufgetauten) Fisch gut abspülen, abtropfen lassen. Bauchraum salzen und mit Zitronenpfeffer würzen (das ist die heutige Variation zum üblichen Knoblauch). Beidseits außen Querschnitte schneiden und auch in diese Salz und Zitronenpfeffer schmieren. Den Fisch auf die Erdäpfel legen, einige Tropfen Olivenöl drauf verteilen und im Rohr bei etwa 190 Grad (vielleicht auch etwas weniger) je nach Gewicht des Fisches eine bis eineinhalb Stunden braten.

Für den Kräuterrahm nehme ich zwei Becher Rahm und eine Handvoll gehackter gemischter Kräuter, Salz sowie vielleicht noch ein bisserl von der osmanischen Gewürzmischung. Verrühren, fertig.

Zum Vogerlsalat stelle ich Balsamico dazu, das muss reichen.

 

Und ich denke, da wird zumindest für mich für morgen auch noch ein Portiönchen übrig bleiben.

6.3.16 10:17, kommentieren

7. März

Na, gestern haben wir ordentlich gevöllert. Die gute Nachricht ist: die Gäste haben den Rest vom Fisch mitgenommen. Ich war sehr erleichtert. Bis auf den Kopf. Der sollte heute umstandslos den Hendln verfüttert werden, hat aber in letzter Minute noch den Umweg über den Suppentopf genommen.

In einem relativ kleinen Reinderl habe ich ihn, mitsamt dem gestrigen Karpfen-Bratensaft, in Salzwasser mit einem Lorbeerblatt, einem Rosmarinstengel, drei getrockneten Knoblauchzehen und ein paar Pfefferkörnern eine Stunde leise köcheln lassen. Jetzt kühlt alles langsam aus. Später werde ich mich dem Ding widmen, eventuell ein bisserl Fleisch retten, den Rest tatsächlich den Hendln überantworten und die Suppe abschmecken. Wird uns vermutlich nur für einmal reichen, aber das ist es wert.

Heute muss erstens schmalhans gegessen werden und zweitens müssen einige Reste weg. Deshalb wird es heute den Rest von der Hühnersuppe mit Gemüse geben (die beiden verbliebenen Grießnockerl hebe ich dem Kind fürs Abendessen auf) und danach einen gemischten Salat mit Kräuterrahm von gestern als Dressing.

In die Salatschüssel kommen der Rest vom gestrigen Vogerlsalat, ein kleines Glas Rote-Rüben-Salat  und zwei oder drei gedämpfte, in Scheiben geschnittene Erdäpfel. Da werde ich gleich mehrere dämpfen und schälen und für morgen aufheben, damit das mit dem Fisolen-Erdäpfel-Gröstl endlich was wird ...

7.3.16 07:37, kommentieren

Frauentag

Jetzt aber! Gleich in der Früh hab ich ein bisserl Speck geschnitten und in der Pfanne angewärmt. Weil ich nämlich von vorgestern noch eine Suppenbasis hatte, die habe ich heute mit einem halben Suppengrün, einem Stück Lorbeerblatt und drei Knoblauchzehen fertiggekocht. Zusammen mit den beiden letzten Grießnockerln wird uns die heute Abend schmecken. Ja. Und mit der Restwärme zieht jetzt der Speck aus. Fürs heutige Fisolen-Erdäpfel-Gröstl.

Heute habe ich in der Lade vom Tiefkühler so lange gegraben, bis ich - neben einigen anderen vergessenen Schätzen, aber das nur nebenbei! - ein Packerl mit grob geschnittenen blanchierten Fisolen gefunden habe. Die tauen jetzt auf, dann gehts mittags schneller mit dem Kochen.

Dann werde ich nämlich den Speck rösten, drin ein geschnittenes Zwiebelhapperl anbraten und glasig werden lassen, die gestrigen Erdäpfel in Scheiben hineinschneiden, alles salzen und scharf braten. Vermutlich kommt noch das eine oder andere Gewürz dazu. Wonach mir halt grad ist.

Zum Schluss kommen die Fisolen hinein, werden miterhitzt und dann ists fertig. Ob ich den Rest vom Rote-Rüben-Salat dazu essen werde oder den endgültig letzten Rest vom Kräuterrahm vom Sonntag weiß ich noch nicht. Aber vermutlich letzteren, denn der hält nimmer so lang.

Vielleicht verwöhne ich mich nachher sogar noch mit einem Rest Apfelmus.

8.3.16 07:19, kommentieren

9. März

Zwischen den Arbeiten habe ich heute für H und mich zack, zack einen Gemüseauflauf mit Hühnerfleisch in den Ofen geschoben. Dazu gab es einen schnellen Kräuterrahm. Hat uns sehr gut geschmeckt, und den Rest hat abends das Kind verputzt.

Den Boden der ofenfesten Form hab ich mit Öl bedeckt, darauf kamen sechs rohe Erdäpfel, geschält und in dünne Scheiben geschnitten, dachziegelartig. Darauf wieder zwei Karotten, scheibliert, und die restlichen Fisolen von gestern. 

Diesmal hab ich dran gedacht und gesalzen und gewürzt, dann hab ich eine kleine Portion Hühnerfleisch aus der Suppe darauf verteilt. Das ganze habe ich mit einem Guss aus einem kleinen Becher Obers und zwei Eiern übergossen, gut festgedrückt und die Sache mit geriebenem Parmesan bestreut.

Dann ins Rohr damit, bei 175 Grad Heißluft für etwa 40 Minuten.

Fast einen Becher Rahm hab ich glatt gerührt, gesalzen und mit insgesamt zwei gehäuften Esslöffeln gehackter Kräuter (Petersil, Fenchel, Dille) aus dem Tiefkühler verrührt.

9.3.16 18:19, kommentieren

11. März

Heute versuche ich es, für das Kind und mich, mit vegetarischem Essen. Bin schon gespannt auf die Reaktion. Zu positiv wird sie nicht ausfallen, da bin ich mir sicher, denn es gibt zwar Teigwaren, aber mit Mangoldsauce. Vorher serviere ich eine Erdäpfelcremesuppe, das gibt auch keine Bravo-Rufe, fürchte ich. Bleibt nur zu hoffen, dass der Hunger groß genug ist.

Für die Sauce nehme ich gleich die Pfanne, in der ich die Scheiben vom Maisauflauf gebraten habe. Da hinein kommt ein Packerl blanchierter geschnittener Mangold und etwas Obers sowie Salz und vermutlich Muskatnuss. 

Das köchelt dann vielleicht 10 oder 15 Minuten. Wenn mir die Flüssigkeit zuviel zu sein scheint, binde ich mit etwas Grieß.

Für die Erdäpfelcremesuppe schäle ich die letzten drei vorhandenen Erdäpfel und gebe sie geviertelt in ein Reinderl. Dazu kommen Salz, ein Lorbeerblatt, ein Stammerl Thymian und eventuell ein Stammerl Bohnenkraut. Und, besonders wichtig; die Rinde vom Parmesan, den ich heute zu Ende gerieben habe.

Das alles kocht dann vielleicht eine gute halbe Stunde vor sich hin. Dann nehme ich die Gewürze und die Käserinde aus der Suppe (und auch die Erdäpfelschalen, falls ich mutig genug war, die mitgekocht zu haben) und püriere die Suppe. Verfeinern werde ich sie ebenfalls mit etwas Obers. Wenn schon, denn schon.

11.3.16 08:15, kommentieren

10. März

Ein Kichererbsencurry mit mexikanischem Maisauflauf habe ich heute für K und mich gekocht. Vorher gabs Gemüsesuppe auf Fischbasis und nachher Pfirsichkompott mit Rahm.

Der Maisauflauf, das nur als Präambel, erweist sich als ziemlich unkompliziert. Im Kochbuch steht eher huch und hach, aber ich hab unbefangen gearbeitet und er hat trotzdem funktioniert.

Aber angefangen habe ich mit den Kichern, bereits am Vorabend eingeweicht und des Morgens weich gekocht. Mittags dann hab ich den letzten Rest vom aktuellen Speck klein geschnitten und ausgebraten. Dazu kamen ein gehäufter Teelöffel Curry Oriental, ein Lorbeerblatt, ein paar Rosmarinnadeln, zerkleinert, und ein ebensolches Zwiebelhapperl.

Nach einigen Minuten braten kam nacheinander das Gemüse dazu: eine sehr große Karotte und ein kleines Stück Sellerie, beides klein gewürfelt, und zwei Handvoll Kürbiswürfel aus dem Tiefkühler.

Nachdem alles drin war in der Pfanne und ordentlich angebraten, habe ich gesalzen und mit einem kleinen Glas gekochter Paradeiser abgelöscht. Die Kichern mit sehr wenig vom Einweichwasser kamen auch in die Pfanne. Gut umrühren, Deckel drauf, zwanzig Minuten schmurgeln lassen.

In der Zwischenzeit zwei Eier mit 60 ml Obers, Salz und etwas Kurkkuma mindestens fünf Minuten lang (laut Kochbuch) verschlagen und dann ca. 12 Deka Maismehl einrühren. Ich hab zuerst mit nur einem Ei begonnen. Aber nachdem ich das Mehl dazugekippt hatte, fiel mir auf, dass die Sache zuwenig flüssig war. Also hab ich zum quasi fertigen Teig nochmals ein Ei eingerührt. (Ich hätte lieber gleich ins Kochbuch schauen sollen.)

Dann hats jedenfalls geklappt. Ich hab eine kleine Schüssel (laut Kochbuch soll die Form ziemlich voll mit Teig werden) mit Öl ausgeschmiert, die Masse hineingegeben und die Schüssel auf den Dämpfeinsatz ins Reinderl gestellt. Dortselbst verblieb sie für knapp eine Viertelstunde.

Vor dem Servieren den Auflaufrand von der Schüssel lösen.

Den übrig gebliebenen Rest werde ich morgen in dünne Scheiben schneiden und diese in der Pfanne mit wenig Fett beidseitig gut braten, damit wir wieder eine Suppeneinlage haben.

11.3.16 08:15, kommentieren

12. März

Heute habe ich ein dreigängiges köstliches Menü gegessen - indem ich alle Reste, die ich hatte, verzehrt habe. Geworden ist draus eine Erdäpfelsuppe mit gebratenem Maisauflauf, Pasta alla Genovese mit grünem Salat und Kirschenkompott. Nachher gibts noch ein Stück Mohnstrudel. Wobei, vom Kompott ist noch was da.

Die Teigwaren hab ich mit wenig Wasser erwärmt und erst bei Tisch das Pesto untergerührt. Das Zerzupfen des Salats war auch nicht der Über-Aufwand.

Manchmal darf Kochen auch einfach sein.

12.3.16 12:02, kommentieren

13. März

Heute haben wir uns mit einem Brunch bewegungsunfähig gegessen. Für den unwahrscheinlichen Fall, dass wir abends doch Appetit bekommen, hab ich eine Erdäpfelcremesuppe geköchelt.

Einen großen mehligen Erdapfel hab ich geschält und zerkleinert und samt den Schalen in ein Reinderl mit Wasser gegeben. Dazu kam Salz, jeweils ein Stengel Rosmarin, Thymian und Bohnenkraut, ein Lorbeerblatt und vier Mini-Knoblauchzehen (nämlich die Brutzwieberl vom Weingartenknoblauch, für die ExpertInnen unter euch). 

Das köchelt jetzt so eine Dreiviertelstunde. Dann werde ich die Gewürze und die Schalen rausfischen und zum Hendlfutter geben, die Erdäpfel mit dem Knoblauch werde ich mit dem Pürierstab traktieren und bei Bedarf mit Obers verfeinern.

Ich glaube aber eher, dass das meine morgige Vorspeise werden wird, das Supperl. (Noch dazu, wo ich vergessen habe, das Speckschwarterl mitzukochen.)

13.3.16 17:26, kommentieren

14. März

Experimentativ zu kochen kann ich mir dann am besten leisten, wenn ich so wie heute einen Riesenhunger habe und eh alles esse, egal wie es schmeckt. So geschehen bei der heutigen Mungbohnen-Gemüse-Pfanne. Vorher die Erdäpfelsuppe von gestern, sehr schmackhaft, und nachher zwei Stück Mohnstrudel und eine kleine Tafel Schokolade.

Ein Stück vom Speckschwarterl hab ich gemeinsam mit einem Teelöffel Schmalz ausbraten lassen. Da hinein hab ich ein Happerl Zwiebel geschnitten und mitgebraten. Nach einigen Minuten kamen zwei Handvoll rohe Kürbiswürfel (aus dem Tiefkühler) und eine Handvoll Prinzessbohnen (von ebendort) dazu. Noch ein bisserl braten, mit Hing (Stinkwurz), Salz und osmanischer Gewürzmischung gewürzt und zwei Handvoll gekochter Mungbohnen dazugerührt.

Alles gut erhitzen und essen. Die Mungbohnen habe ich gestern abends schon eingeweicht und heute früh (leider zu) weich gekocht.

Wie gesagt, es war alles ganz köstlich. Aber dem Kind hätte ich es nicht servieren dürfen, fürchte ich.

14.3.16 12:28, kommentieren