Der Sparküche-Blog.

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Prosit Neujahr!

Dass ich alt werde, merke ich daran, dass ich mir seit einigen Jahren das Neujahrskonzert anhöre und seit vorigem Jahr auch im Fernsehen ansehe.

Das wieder bedingt, dass ich mich bei meinen Eltern einlade, weil ich ja selbst keinen Fernseher habe.

Das wiederum hatte heute zur Folge, dass ich auf eine Suppe und hernach ein köstliches Rindsgulasch mit Semmel eingeladen wurde. Hätte ich NIE selber so hingekriegt.

Das Kind mag kein Gulasch, in keiner Variante - wovon die Kantine der Tagesbetreuung ein Lied singen kann, wenn das Kind schon gar keinen Teller nimmt, wenn Bohnengulasch oder Erdäpfelgulasch angesagt ist. Leider viel zu häufig, finde ich.

Jedenfalls bekam es heute ein Grießkoch mit Schokolade, das es freudig verschmatzte. 

Möge 2016 unser aller Glücksjahr werden!

1.1.16 22:13, kommentieren

2. Jänner

Nach einem Schüsserl grünem Salat mit Kernöl (Resteverwertung) haben wir heute Topfenknöderl mit Weingartenpfirsichsauce gegessen.

Weil ich gestern nämlich meiner Mutter das Rezept von ihren delikaten Waldviertler Stangerl (aka Kokosstangerl) abluchsen wollte. Und bei der Gelegenheit auch ein Rezept für Grießknödel fand - das sie mir aber beim besten Willen nicht empfehlen konnte und mir stattdessen ihr Rezept für Topfenknöderl ans Herz legte.

Na, hab ich gleich ausprobiert. Das Packerl Topfen, das ich dazu brauchte, hätte demnächst eh schon die Tapferkeitsmedaille in Bronze erhalten wegen langen Durchhaltens im Kühlschrank der Sparköchin. Dazu kamen noch je zwei Esslöffel Mehl, Grieß und Semmelbrösel, etwas Salz und ein Ei. - Nachträglich betrachtet würde ich die Esslöffel ein bisserl weniger gehäuft nehmen. Dann bleibt der Teig zwar weicher, aber vielleicht werden die Knöderl flaumiger.

Aber sonst ganz einfach: alle Zutaten gut vermengen, im Kühlschrank rasten lassen. Dann Knöderl formen und in Salzwasser kochen lassen, vielleicht 10 - 13 Minuten für die Pingpongbälle, die ich wuzelte. Die verdoppeln sich in der Größe, vielleicht macht ihr es wie ich und zerteilt ein Knöderl, um zu sehen, ob die Dinger schon durch sind.

Währenddessen habe ich jedenfalls so etwa 4 Deka Butter zerlassen und zwei Handvoll Semmelbrösel drin sanft gebräunt.

Außerdem holte ich ein Halbliterglas vom antiken Weingartenpfirsichkompott aus dem Keller, schöpfte ein paar Esslöffel vom Saft in ein Häferl und pürierte den Rest im Reinderl und erhitzte es. In den Saft rührte ich einen gehäuften Esslöffel Speisestärke und schüttete das Gmachtl in das kochende Püree. Einmal aufkochen lassen, vom Herd nehmen, noch ein bisserl umrühren.

Die Knödel in den Butterbröseln wälzen und auf den Teller damit. Schön anzuckern und mit der Sauce umrunden.

2.1.16 13:39, kommentieren

3. Jänner

Was ich euch noch gar nicht erzählt habe: ich habe das Jahr 2016 zu meinem persönlichen Kaufnixjahr erklärt. Und ich führe heuer nach Jahrzehnten wieder mal ein Ausgabenheft. (Weil mir das schon Ende Dezember einfiel und ich daraufhin vorübergehend in einen Panik-Kaufrausch verfallen bin, habe ich mit den Aufzeichnungen schon ein paar Tage vor dem Neuen Jahr begonnen, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen.)

Kaufnix ist natürlich relativ zu sehen. Vielleicht sollte ich eher sagen: Kauf-nix-ohne-das-du-nicht-überleben-kannst-Jahr. Was auch wieder relativ ist, denn gestern hab ich mir zwei Fleecewesten bestellt. Aber nur deshalb, weil ich meine zwei, die ich schon so lange hab, dass sie mir demnächst in den Händen zerfallen werden, austauschen muss. Leider.

Sonst aber: nur das notwendigste käuflich erwerben. Der Tauschkreis zählt nicht dazu, solange ich dort auch Einnahmen habe. (Was ich hoffe, denn es gibt einiges, das andere sicher besser brauchen können als ich.) Ich bin gespannt, wie gut mir dieses Vorhaben gelingen wird. (Und was am Ende des Jahres rauskommt, wenn ich alles zusammenrechne ...)

Jetzt zum Essen. In den letzten Wochen habe ich Zielpunkt-Pleite- und sonderangebotsbedingt meine Vorräte ziemlich aufgefüllt. - Na klar, ich hab mir insgesamt sicher dreißig Euro erspart ... aber jetzt rechnet mal, wieviel Zeugs da in meinem Vorratsregal lagert. Reicht für Monate. Mindestens. Also: nur noch die Frischwaren kaufen! 

Und endlich den Tiefkühler leeren. Damit habe ich heute schon begonnen und einen halben Liter Karpfensuppe ohne Einlage und ein Packerl blanchierte Fisolen rausgefischt.

Die Suppe brauch ich nur erhitzen und dann einen Teil der Sonderangebots-Sternchen einkochen. Vielleicht trau ich mich und streu ein bisserl gehackte Dille hinein (aus dem Tiefkühler, woher sonst.).

Danach gibts ein Erdäpfel-Fisolen-Gröstl. Als Nachspeise werden wir uns bei den Keksen bedienen und den Rest der Pfirsichsauce von gestern wegschlecken.

Für das Gröstl habe ich eine Portion Erdäpfel gedämpft, geschält und in Scheiben geschnitten. Kurz vorm Essen mach ich ein Packerl Speck auf und schneide ein paar Deka davon in Streifen. Die lasse ich langsam ausbraten, bevor ich etwas von der osmanischen Gewürzmischung dazugebe, ein geschnittenes Zwiebelhapperl und die Erdäpfel, und dann wird alles gebraten. Zum Schluss wird gesalzen und die Fisolen kommen dazu und werden erhitzt.

3.1.16 11:50, kommentieren

4. Jänner

Aufgrund akuten häuslichen Unfriedens hat mich heute das Kochen nicht gefreut. Also habe ich ein paar Speckstreifen ausgebraten, ein kleines Zwiebelhapperl hineingeschnitten, scharf gebraten, die restlichen blanchierten Fisolen dazugekippt und zwei der vier gestern übrig gebliebenen gekochten Erdäpfel dazugeschnitten.

Salz, Pfeffer, ein Achterl gekochte Paradeiser, Pürierstab. Einen Rest-Schluck Obers dazu, mit Kochwasser der Teigwaren, die nebenbei kochten - es ist ja gut, dass ich meinen Blog führe, so weiß ich immer, was wir an Beilagen schon lange nimmer hatten - verlängert und ungeachtet von Farbe, Konsistenz und Geschmack zum Gemüsesugo mit Teigwaren erklärt.

Die restlichen zwei Erdäpfel werde ich mit einem der Mini-Kürbisse und Knoblauch im Teigwaren-Kochwasser zu einer Suppe verarbeiten.

So.

4.1.16 12:28, kommentieren

5. bis 7. Jänner

Hoppla. Nicht ans Eintragen gedacht. Aber jetzt.

Am 5. Jänner habe ich mir zum letzten Mal was Warmes zu essen bereitet. Es "gekocht" zu nennen wäre ein unzulässiger Euphemismus. Ich habe die restlichen Teigwaren von gestern mit einem Esslöffel voll Basilikumpesto und einem Löffel Wasser erhitzt und bei Tisch geriebenen Parmesan drübergestreut und das ganze Spirelli genovese genannt. Vorher verputzte ich den Rest der Kürbiscremesuppe.

Gestern waren wir bei Muttern auf Germknödel mit alles und vorher einer Gemüsesuppe eingeladen. Wie immer köstlich, wie immer für mich nicht nachvollziehbar.

Heute haben wir einen Halbtagsausflug ins Spital gemacht, wo das Kind ein Mittagessen bekam, das wir letztendlich beide nicht schafften. Eine Handvoll Reis habe ich für die Hendln eingepackt. Kräuternockerlsuppe, Schweinsschnitzel mit zweierlei Salat und Reis (dabei haben wir noch auf die Kostprobe von Petersilerdäpfeln verzichtet!) und danach einen Erdbeerschaumkuchen. Wenn das nicht üppig war?

Fürs morgige Selberkochen stehen die Sterne günstiger. Wäre auch schon wieder Zeit, finde ich.

7.1.16 18:25, kommentieren

8. Jänner

Wenn ich mit einem Mordshunger nach Hause komme, ist es eine Leistung, nicht auf Couscous mit Paradeissauce auszuweichen. Oder auf Teigwaren mit Pesto.

Immerhin hatte ich die Kreativität, mir Krautfleckerl schmecken zu lassen. Aber das Prinzip ist das gleiche: Die Teigwaren kochen und währenddessen einen Becher aus dem Tiefkühler nehmen. Drauf steht "Krautfleckerl-Kraut". Mit zwei Schluck Wasser erhitzen, nachwürzen und mit den Teigwaren vermischen.

(Und im Hinterkopf behalten, dass das die letzte Portion dieser Köstlichkeit war ...)

8.1.16 13:10, kommentieren

9. und 10. Jänner

Gestern haben die Kinder und ich uns durch unser persönliches Menü Goldegg gemampft: Alt-Wiener Suppentopf und danach Torte nach Wahl. Ich persönlich bleibe ja der dortigen Sachertorte treu, es gibt keine bessere, auch - oder besser gesagt: weil! - sie weit entfernt vom Originalrezept liegt: saftiger Teig und halbzentimeterdicke Schoko oben drauf. Und ich spreche von Schoko, nicht von einer depperten harten brösligen Glasur.

Die Kinder haben was Neues ausprobiert: Kardinalschnitte. Mit Erdbeersauce nebenan. Na, sollen die nur.

Heute gab es aufgrund der nachmittäglichen Feierlichkeiten (mit anschließendem Kuchen-Showdown) mittags nur einfache, aber sehr sättigende und damit ganz insgesamt beruhigende Küche.

Ordentlich Speckerl ausgebraten (der aktuelle Block vom Mangalitza-Lardo kann was, muss ich sagen), die von gestern übrigen eineinhalb gekochten Erdäpfel scheibliert und mitgebraten. Die ebenfalls übrigen Fleckerl dazugegeben und gut erhitzt. Gesalzen. Ein Ei drübergeschlagen und das ganze damit eingecremt.

Bei Tisch Gewürzmischung und geriebenen Parmesan drüber. Köstlich. Ich hab es Bauern-Grenadiermarsch getauft, aber ihr könnt euch genauso gut einen anderen Namen ausdenken.

10.1.16 21:03, kommentieren

11. Jänner

Nach der gestrigen Schlemmerei habe ich heute ein vegetarisches Mittagessen eingeschoben. Und eines mit allerhand blähenden Sachen drin, weil ich mir das jetzt wieder leisten kann, ähem. Es wurde Linsengemüse mit Hirse.

Zuerst bin ich ins Gemüsebeet gegangen um ein kleines Roserl Broccoli. Dann in den Keller um je eine Handvoll gewürfelter Kohlrabi und Zucchini. (Bei der Gelegenheit hab ich ein Sackerl Hendlknochen und eine Portion Suppengrün für eine Hühnersuppe auch mitgehen lassen, aber das ist eine andere Geschichte.)

Dann hab ich zwei Portionen Hirse, man weiß ja nie, angesetzt und mich dem Gemüse gewidmet. Zwei Esslöffel Sonnenblumenöl in die Pfanne, ein kleines Zwiebelhapperl klein geschnitten und drin angebraten. Der Reihe nach den Kohlrabi, die Zucchini und das zerteilte Broccoliroserl zugegeben und immer ein bisserl mitgebraten.

Gesalzen, weitergebraten. Eine Handvoll roter Linsen eingestreut, mit heißem Wasser aufgegossen, bis alles bedeckt war, und das köchelt jetzt ca. 10 - 15 Minuten vor sich hin, dann kommt ein längst fälliger Rest Obers dazu und ich hoffe, es wird mir schmecken. (Wenn nicht: das ungarische Teufelszeugs verbessert die Lage sicherlich!)

11.1.16 11:58, kommentieren

13. Jänner

Wie erwartet, war das Gulasch gestern köstlich. Lediglich mit dem Essig muss ich vorsichtiger umgehen. Aber sonst: wunderbar.

Heute habe ich mir die Portion Hühnerfleisch zur Verarbeitung vorgenommen, die ich von den Knochen der letzten Suppe geschabt hatte. Auf Mangold hatte ich richtig Lust, und nach einigem Herumzicken über die Beilage wurde es dann Basmati-Reis.

Also: den Reis wie immer zum Dünsten aufgestellt. Eine Portion blanchierten, geschnittenen Mangold aus dem Tiefkühler gezogen. In die Pfanne einen kleinen Schöpfer Hühnersuppe getan, den Mangold darin erhitzt, mit einem Esslöffel Mehl gestaubt, mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss gewürzt. Einen Esslöffel Obers eingerührt, das Hendlfleisch eingerührt, alles ziehen lassen.

Derweil die Hühnersuppe mit viel Suppengemüse als Vorspeise erhitzt und als Nachspeise ein Stück vom gefüllten Erdäpfelstriezel hergerichtet.

Wie es heißt, weiß ich nicht, aber vielleicht Basmatireis mit Hühnerfleisch in Mangoldsauce? Ist ja auch egal. Ich freu mich schon!

13.1.16 11:53, kommentieren

14. Jänner

Heute habe ich zwei Rezepte vermischt, aber das ist mir egal, es wird gebratene Knackwurst mit Rahmerdäpfeln. Nachher ein großes Stück Mohnkuchen, man gönnt sich ja sonst nix.

Die Portion Erdäpfel hab ich diesmal roh geschält und in Scheiben geschnitten und mit Wasser und ein bisserl von der Hühnersuppe mit Salz, Lorbeerblatt und einem frischen Thymianstengerl weich gekocht. Zum Schluss wird ein Esslöffel Rahm eingerührt.

Das zieht dann ein paar Minuten, während ich meine längs halbierte und auf der runden Seite quer ein paar Mal eingeschnittene Knackwurst in wenig Öl brate. (In dieser Pfanne werde ich am Abend unsere Eierspeis braten, das seh ich kommen.)

Eigentlich sollten die Rahmerdäpfel nicht mit Suppe gekocht werden und mit Dille gewürzt sein. Suppe und Gewürze deuten eher auf "Einbrennte Hund´" hin. Aber wie gesagt: wurscht.

14.1.16 11:58, kommentieren

15. und 16. Jänner

Gestern haben wir uns den Bauch mit Junkfood vollgeschlagen, heute koche ich für mich alleine und daher ist es ein Kichererbsencurry mit Basmatireis, auf das ich mich schon einige Tage lang freue. Als Nachspeise werde ich einen Rest Marillenmus löffeln.

Schon heute früh habe ich die gestern eingeweichten Kichern, eh nur eine Handvoll, weich gekocht. Vorhin habe ich ein Scheiberl Speck, ca. 2 Deka, gewürfelt und gemeinsam mit einem Teelöffel Curry Oriental, einem halben Lorbeerblatt, einer Messerspitze gehacktem Ingwer und einer gehackten Knoblauchzehe und ein paar Rosmarinnadeln anbraten lassen. 

Dazu kam ein halbes Zwiebelhapperl, geschnitten, und der Rest von den eingefrorenen Zucchinwürfeln. Das hab ich munter weitergebraten, später gesalzen und mit vier Esslöffeln gekochter Paradeiser aufgegossen. Dann musste ich natürlich mit einem Stück Würfelzucker würzen.

Dahinein kamen jetzt die Kichern und ein Schluck Obers. Ein großer Schluck. Umrühren, aufkochen lassen, vom Herd nehmen und ziehen lassen, und inzwischen den Rest vom Reis letztens mit etwas Fett und Wasser aufwärmen.

Mahlzeit!

 

Kleiner Nachtrag. Erstens: es hat köstlich geschmeckt. Zweitens: mir war die Sauce zu flüssig, deshalb habe ich mit einem Teelöffel voll grifigem Mehl gestaubt. - Irgendwie klappt das Stauben mit griffigem Mehl für mich besser, das glatte klumpt manchmal so. Man lernt nie aus.

16.1.16 11:33, kommentieren

17. und 18. Jänner

Für gestern durfte ich mir von meiner Mutter einen tschechischen Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfeln wünschen. Der ist daran zu erkennen, dass die Zwiebeln letschert im Saft schwimmen und nicht kross gebraten über dem Fleisch herumbröseln. - Ich hab eine Riesenportion verdrückt, so dass ich sogar bei der Nachspeise passen musste, das passiert auch selten.

Heute wars eine Symphonie in gelb, die ich mir gekocht habe: Rahmkürbis mit gekochten Erdäpfeln. Damit ist wieder ein kleiner Kürbis weg (fünf hab ich noch), und die letzten eigenen Erdäpfel hab ich auch verbraucht.

Überhaupt werde ich beim Kochen jetzt planvoll vorgehen: jeweils einmal pro Woche gibts Fisolen, Mangold, Kürbis und gekochte Paradeiser. Der Rest darf nach Belieben aus dem Tiefkühler gezogen werden. Vielleicht schaffe ich es so, die Vorräte gleichmäßig zu verbrauchen ...

Jedenfalls hab ich zwei Portionen Erdäpfel zum Dämpfen hingestellt. Den Kürbis wollte ich schälen und raspeln. Letzteres gelang leider nicht, also wurden es kleine Würferl, die ich mit wenig Wasser, Salz, Pfeffer und Kümmel bissfest kochte. In der Zwischenzeit verrührte ich einen Batzen Rahm mit etwas kaltem Wasser und einem Esslöffel griffigem Mehl und rührte dieses Gmachtl in den kochenden Kürbis. Einmal aufkochen lassen bei gutem Rühren, dann vom Herd nehmen und einige Minuten ziehen lassen.

Die Erdäpfel habe ich nur geschält und gesalzen. Drei davon sind übrig geblieben, die warten auf morgen. Oder, wenn nicht auf morgen, dann auf die Hendln. Aber dafür sind sie eigentlich zu schade.

18.1.16 14:49, kommentieren

19. Jänner

Die Erdäpfel von gestern habe ich heute gewinnbringend in einen Grenadiermarsch mit Rote-Rüben-Salat verarbeitet. Nachher gibts eine rosa Grapefruit.

Von den Roten Rüben gibts nämlich noch einen kleinen Vorrat, also immer beherzt zugegriffen und ein Glas geleert.

Dann hab ich die Spiralen zum Kochen gestellt und zwischendurch erstens die Grapefruit filetiert, man gönnt sich ja sonst nix (und eine von den Hennen ist Liebhaberin der Innenschalen und -häute), und zweitens Öl in der Pfanne heiß werden lassen, ein kleines Zwiebelhapperl hineingeschnitten (ja, es spritzt!), scharf angebraten, die Erdäpfel dazu scheibliert, weiter gebraten, gesalzen und gepfeffert (eigentlich gehört Paprikapulver auch noch rein, aber der kommt in meinem Haushalt nicht vor) und letzten Endes auch einen Schöpfer von den Teigwaren dazu.

Alles gut durchziehen lassen.

19.1.16 12:01, kommentieren