Der Sparküche-Blog.

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2. August

Das gestrige Abendessen habe ich heute umdekoriert und nochmals serviert. Hat aber eh beiden geschmeckt. Es war Nudelsalat.

Dieser bestand aus gekochten Spiralen, in Streifen geschnittener Wurst und Käse sowie einer Marinade, deren Zutaten sich meiner Kenntnis entziehen. Erschmeckt habe ich Rahm, Mayonnaise, Salz und Pfeffer.

Jedenfalls wurde alles vermischt und in einer Schüssel mit Salatblättern, Paprikastreifen und Kirschparadeisern dekoriert.

Heute schnitt ich die letzten paar mit gutem Gewissen verwendbaren Salatblätter in Streifen, wusch ein paar Kirschparadeiser und kochte zwei Eier. Salat und Paradeiser auf den Teller, Nudelsalat daneben und je ein gevierteltes Ei drüber.

Und fertig.

2.8.15 13:06, kommentieren

1. August

Heute waren wir für den ganzen Tag eingeladen, was mir das Kochen ganztägig ersparte. Sehr fein, das.

Mittags gab es gebratenes Schwein mit Reis und Salat. Das Schwein waren Scheiben vom Schopfbraten einerseits und Bauchfleisch andererseits. (Das Kind war im kulinarischen Himmel.)

Das Fleisch wurde mit Salz, Pfeffer und Knoblauch gewürzt und in der Pfanne im heißen Fett beidseitig gut angebraten. Dann kam der Deckel auf die Pfanne und das Fleisch  dünstete ein wenig vor sich hin.

Den Reis macht meine Mutter so wie ich, mit dem einzigen Unterschied, dass sie ein geschältes Zwiebelhapperl, gespickt mit 2 Gewürznelken, dazugibt.

Als Salat war grüner Salat aus dem eigenen Gemüsebeet vorgesehen, aber weil ich aus meinem Gemüsebeet einen Haufen Kirschparadeiser brachte, gab es als Ergänzung auch die dazu.

2.8.15 13:06, kommentieren

3. bis 6. August

Öha. Ich fürchte, über der Hitze hab ich das Eintragen vergessen. Lassen wir die letzten Tage Revue passieren.

Am Montag waren wir eingeladen auf gebratenen Leberkäse mit Erdäpfelschmarrn und Zucchini-Zuspeis.

Den Erdäpfelschmarrn hätte ich wie folgt gemacht: speckige Erdäpfel dämpfen und schälen, in dünne Scheiberl schneiden. In reichlich Fett ein geschnittenes Happerl Zwiebel glasig dünsten, die Erdäpfel zugeben und bei eher starker Hitze rundum knusprig zu braten versuchen. Salzen.

Die Zucchini macht meine Mutter mit einer Einbrenn aus gleich viel Fett und Mehl. Dann hat sie die geraspelten Zucchini zugegeben, gesalzen, zwei gehackte Knoblauchzehen und Obers zugegeben. Wenn zuwenig Flüssigkeit da war, hat sie vermutlich mit ein bisserl Wasser oder Suppe angegossen. Die Zucchini ein paar Minuten dünsten lassen.

 

Am Dienstag habe ich unter Protest des Kindes Hirse-Mangold-Packerl auf Schmorparadeisern gemacht. (Ich weiß auch nicht, woher die plötzliche Ablehnung kommt.)

Den Rest der kleinkörnigen Hirse mit einem Rest Grieß in kochendem Salzwasser weich köcheln bzw. quellen lassen. Ausgekühlt mit einem Ei, eventuell gehackten Kräutern, Pfeffer und etwas geriebenem Parmesan vermengen.
In eine Auflaufform etwas Öl geben und verteilen. Eine Lage Paradeiser (größere zerteilt) darufgeben, mit Salz, Pfeffer und bei Bedarf mit Zucker würzen.
Mangoldblätter blanchieren und abkühlen lassen. Jeweils einen Löffel der Fülle auf das schmale Ende eines Blatts legen, Packerl formen. Auf die Paradeiser schlichten. Mit wenig Öl bestreichen.
Bei 190 Grad Ober- und Unterhitze für eine Dreiviertelstunde ins Rohr geben.

 

Am Mittwoch haben wir im Gasthof Neunläuf in Wilfersdorf/Hobersdorf ganz hervorragend gespeist. Nur falls ihr mal in die Gegend kommt: dort kann man wirklich sehr gut essen. Und Kinder werden auch gut versorgt.

 

Und heute war es Kaltverpflegung aufgrund eines Ganztagsausflugs.

 

7.8.15 19:39, kommentieren

7. August

Zum Glück war ich heute wieder eingeladen. Sonst hätte ich meine Arbeit überhaupt nicht geschafft. Es gab Geselchtes mit Paradeiskraut und Semmelknödeln.

Leider habe ich zu fragen vergessen, wie das Paradeiskraut gemacht wird. Auf ichkoche.at habe ich zwei Rezepte gefunden, aber die klingen beide nicht vertrauenserweckend.

Ich werde mich nochmals erkundigen; ich hoffe ich kann das Rezept nachreichen.

Ha. Und die Semmelknödel kann ich ja schon überhaupt nicht!

7.8.15 19:39, kommentieren

8. August

Wieder einmal ein Gemüseverarbeitungstag. Als Mittagessen hat sich ein Fisolen-Erdäpfel-Gröstl mit Paradeisern angeboten, davor eine (nicht so ganz gelungene) Fenchelcremesuppe. (Fragt das Kind.)

Das Gröstl eh wie immer eine Kombination aus gekochten Fisolen, geschnittenem Zwiebel und gekochten geschälten scheiblierten Erdäpfeln. Gebraten in Schmalz und gewürzt nur mit Salz und einem Hauch von der Osmanischen Gewürzmischung. Die Paradeiser frisch aus dem Gemüsebeet.

Abends hab ich über den Rest vom Gröstl zwei frische Eier als Spiegeleier drübergeschlagen (mit einem Nachschlag an Schmalz) und mit Paradeisern und Gebäck serviert. Ist gut angekommen.

Außerdem hab ich, wers wissen will, aus den ersten Falläpfeln mit Zucker einen halben LIter Apfelmus gemacht, mehr als einen halben Liter gekochte Paradeiser eingeglast, drei mittlere Zucchini geraspelt und eingefroren und fünf Fenchelknollen geschnitten und ebenfalls dem Tiefkühler überantwortet.

Übrig sind noch eine Melanzani, die Ribiseln und die Bügelwäsche. Aber das krieg ich im Laufe des Wochenendes auch noch hin.

8.8.15 19:25, kommentieren

9. August

"Mama, heute essen wir vegetarisch!" schmatzte das Kind, während es sein Mäulchen in den Risotto mit gebratenen Melanzani grub. Da hatte es Recht, das Kind, weil ich nämlich heute das Schmalz durch Olivenöl ersetzt hatte.

Die erste Melanzane aus Eigenbau habe ich gewaschen und ungeschält eher klein gewürfelt und mit ein paar Mini-Knoblauchzehen im beschichteten Reinderl in ordentlich Olivenöl scharf gebraten. Nach einigen Minuten kam Salz dazu und eine Portion Risottoreis. 

Das briet dann nochmals einige Minuten, dann habe ich mit hinreichend Wasser aufgegossen, umgerührt, einmal aufkochen lassen, einige Minuten bei kleiner Hitze köcheln lassen, dann vom Herd genommen und eine Viertelstunde quellen lassen.

Als Nachspeise frisch vom Strauch gepflückte Feigen. Köstlich, alles.

9.8.15 18:43, kommentieren

10. August

Weil vom gestrigen Risotto ein Rest geblieben ist, habe ich den in bewährter Weise zu einem neuen Essen umgearbeitet und mit Vergnügen verzehrt: Reis-Melanzani-Laibchen mit Krautsalat.

Zum Risotto-Reis ein kleines Ei dazu und einen Esslöffel geriebenen Parmesan, ein bisserl Pfeffer, gut vermengen und in reichlich heißem Öl beidseitig braten, je nach gewünschter Knusprigkeit.

Kleiner Nachtrag: vielleicht hätte ich erwähnen sollen, dass ich jeweils einen gehäuften Esslöffel von der Masse ins heiße Fett gebe, flachdrücke und auf diese Weise brate ...

Den Krautsalat habe ich letzten Winter ins Glas getan, heute war ein guter Zeitpunkt das erste Glaserl zu essen.

11.8.15 11:23, kommentieren

11. August

Noch immer kein Ende der Sommerhitze in Sicht. Da wird die Küche wieder einfach: Die Gemüsesuppe hab ich am Wochenende schon aus diversen Gemüserestln fabriziert. Nach dieser werden wir Teigwaren mit Ei essen. Oder Teigwaren mit Pesto, je nachdem. Als Nachtisch wieder Feigen.

Die Teigwaren werden gekocht und dann in eine Pfanne mit Butter gegeben. Darüber wird ein Ei geschlagen, das dann - theoretisch - auf der heißen Pasta cremig stockt. Mit Salz und Pfeffer würzen und je nach Vorliebe Salat oder Kompott dazu essen.

11.8.15 11:24, kommentieren

12. August

Auch eine Art Resteessen war das heutige Geselchte mit Erdäpfelpüree. Und jeder Menge glasig gedünsteter Zwiebeln. O wie herrlich.

Meine Mutter hat einen anderen Weg zum Erdäpfelpüree als ich - für mich die reine Zeit- und Energieverschwendung, aber vielleicht ist es auch euer Weg. Sie schält und würfelt die rohen Erdäpfel, kocht sie in Salzwasser (und schüttet das dann weg, ewig schade!) und püriert sie dann mit Milch, einem Stück Butter und Salz.

Die in Ringe geschnittenen Zwiebeln werden bei geringer Hitze im Fett langsam gedünstet. Wir mögen sie nicht knusprig, sondern letschert, die Zwiebeln. - Übrigens auch beim Zwiebelrostbraten, weshalb es für mich völlig sinnlos ist, mir den in einem Restaurant zu bestellen ...

Das Geselchte wurde aufgewärmt, ganz einfach.

Das Kind kriegte als Goody ein Stück Schokolade. Ich den Rest vom Püree und den Zwiebeln.

12.8.15 19:38, kommentieren

13. August

Es ist sogar zu heiß, um das frische Taboule zu essen. Naja, macht nix, am Abend sind wir zum Grillen eingeladen, da wird der Appetit schon wieder kommen.

Fürs Taboule habe ich eine Portion Couscous mit Salz mit kochendem Wasser übergossen und ziehen lassen. 

In der Zwischenzeit habe ich ein Stück geschälte Gurke, eine Handvoll rote und gelbe Paradeiser und zwei Stammerl Petersil zerkleinert. Nach zehn Minuten habe ich den Couscous nachgesalzen, mit wenig Olivenöl beträufelt und alles gut vermengt. (Paprika passt auch rein, den mögen wir aber beide nicht.)

Für den Abend habe ich aus fast drei geschälten Gurken, Salz, wenig Knoblauch und einem Becher Rahm einen Gurkensalat vorbereitet.

13.8.15 13:14, kommentieren

14. August

Mehr als einen Grießkoch mit Zimt und Kardamom kann ich euch heute nicht anbieten. Und auch das nur, damit wir einmal am Tag was Warmes essen ...

So wie immer die Milch mit Zucker, Zimt und Kardamom (zwei angedrückte Kapseln) zum Kochen bringen, Grieß einrieseln lassen, kurz köcheln, vom Herd nehmen und ein bisserl ausquellen lassen.

Kompott dazu ist auch kein Fehler, bin ich draufgekommen.

14.8.15 18:27, kommentieren

15. August

Und heute wird wieder gegrillt. Und wir sind wieder eingeladen. - Was mir nicht klar war, ist, dass in Wien auf den öffentlichen Grillplätzen seit Wochen das Grillen verboten ist, wegen der Brandgefahr durch die Trockenheit.

Bewusst wurde mir das, als unser umsichtiger Gastgeber letztens in einem Privatgarten ein Feuer entfachte, um die Glut fürs Grillen herzustellen. Vorher spritzte er mit dem Gartenschlauch die gesamte Umgebung ab. Durch den Wind kriegten die Flammen weit mehr Dynamik als ich mir vorgestellt hätte.

Ein Hoch dem Grillverbot. es ist grad wirklich gefährlich, ohne Begleitmaßnahmen, und dann noch vielleicht mit viel Bier.

15.8.15 11:06, kommentieren

16. August

Heute habe ich mir vom Kind zwei von drei möglichen Punkten geholt, indem ich einen Milchreis auf den Tisch gestellt habe. Punkteabzug gab es für die Tatsache, dass der Reis noch bissfest war und daher gekaut werden musste. Eine Frechheit, eigentlich.

Ins beschichtete Reinderl habe ich einen halben Liter Milch gegossen, ungefähr zehn, vielleicht zwölf Deka Rundkornreis dazu und nach Gutdünken Zucker, Zimt und drei Kardamomkapseln. Dieses Gutdünken führte dazu, dass der Milchreis gut süß, aber auch einigermaßen würzig daherkam.

Hat uns aber nicht gestört. Wohlwollend nahm das Kind vor allem zur Kenntnis, dass ich alle drei Kardamömer in meiner Portion hatte und es somit von der Sucherei und Ausklauberei verschonte - was das Tempo des Schaufelns vielleicht beeinträchtigt hätte ...

Ich hatte überlegt, ein Kompott dazu zu reichen, aber der Reis war so komplett, dass uns nix fehlte.

16.8.15 19:08, kommentieren