Der Sparküche-Blog.

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15. bis 29. Juni

Seid ihr noch da? Ich wieder.

Noch nicht mit großer Kocherei, erstmal mit Fisolen und heurigen Erdäpfeln. Und nachher Erdbeeren. Vielleicht morgen mehr?

2.7.14 12:20, kommentieren

30. Juni

Wenn ich in der Außenstelle bin, sind die Mahlzeiten immer frugal. Couscous war es deshalb am Montag, Couscous mit irgendwas. Grad ist es mir entfallen, kann nicht so beeindruckend gewesen sein. Und ganz offensichtlich hat die Pause mein Hirn weichgebügelt.

(Hättet ihr mich zum Sonntag befragt, ich hätte anstandslos sagen können, dass wir uns beim Jazzfrühschoppen auf dem Wiener Rathausplatz ein Lammcurry und gemischte Spätzle reingezogen haben, ersteres famos, zweiteres grad noch in Ordnung. - Aber Montag? Keine Ahnung mehr.)

Aber jedenfalls habe ich mich, eh wie immer, beim Couscous verschätzt und diesen am nächsten Tag im Frühstücksgatsch ebenso gegessen wie wieder als mittägliche Beilage ....

Ich weiß es wieder! Zucchini habe ich geerntet, unter anderem. Also ich denke es sind Zucchini, gepflanzt habe ich sie als Kürbisse. Genau. Und die vier Stück habe ich mit Rapsöl und Knoblauch und Salz und Curry scharf gebraten und dann den Couscous untergemischt.

Couscous mit Zucchini, sagte ich das schon?

2.7.14 12:33, kommentieren

1. Juli

Am nächsten Tag, wie gesagt, wieder Couscous. Allerdings habe ich mich aufgerafft und beim örtlichen Fleischer einen halben Kilo Faschiertes erstanden und ebensoviel Suppengemüse. Daraus wurde nach stundenlangem Schmoren eine Ragout-Sauce, die ich nur aus Sentimentalität immer noch Sauce Bolognese bezeichne, die aber damit nix mehr zu tun hat. Couscous quasi Bolognese eben.

Zuerst habe ich in der beschichteten Pfanne in einigen Esslöffeln Rapsöl ein paar geschnittene Knoblauchzehen und ein kleines zerschnittenes Zwieberl angebraten. Dann kamen zizerlweise die übrigen Zutaten dazu. Nämlich zuerst die Gewürze: Lorbeerblatt, je ein Stängel Rosmarin, Thymian, Petersil.

Danach das Faschierte. Und immer schön umrühren zwischendurch. Und dann das Suppengemüse, klein geschnitten. Zum Schluss ordentlich Salz und weißen Pfeffer und nach einiger Zeit ein Glas gekochter Paradeiser. Den Rest der Flüssigkeit habe ich mit Wasser zustandegebracht.

Wie gesagt, stundenlang zugedeckt köcheln lassen. Zwischendurch umrühren. Eine Portion hab ich eingefroren, in den Rest hab ich den Couscous untergemischt und eine kleine Schüssel Salat dazugereicht, frisch aus dem Gemüsebeet.

Als Nachtisch gab es ein paar frisch gepflückte Maulbeeren.

2.7.14 12:42, kommentieren

2. Juli

Kochen entfällt aus Gründen der Melancholie, aber morgen bin ich wieder dabei!

2.7.14 12:42, kommentieren

3. Juli

Reste, Reste, Reste. Und aus diesen wurde ein Menü aus Bärlauchcremesuppe, Erdäpfel-Fisolen-Gröstl und Rhabarberkuchen.

Nämlich so: aus dem Kühlschrank habe ich ein Glas "Basis für Bärlauchcremesuppe" genommen, den Inhalt mit wenig Wasser verdünnt und mit einem Klatsch Obers (das schon längst wegmuss) verfeinert.

Für das Gröstl habe ich zwei heurige Erdäpfel gedämpft. Nebenbei habe ich in einer Pfanne Mini-Reste von Zwiebel und Knoblauch in Olivenöl angebraten, die zwei zerkleinerten Erdäpfel rundum angebraten, gesalzen und mit ordentlich Osmanischer Gewürzmischung (die aus dem Vorjahr) gewürzt und am Schluss eine Portion blanchierter Fisolen (ebenfalls schon länger in meinen Vorräten) dazugegeben und erhitzt.

Und weil ich den Rest vom geriebenen Parmesan im Schüsserl echt nimmer sehen konnte, habe ich den übers Gröstl gestreut. Weg ist weg.

Der Rhabarberkuchen ist der letzte aus frischem Rhabarber für heuer, ab jetzt dürfen die Pflanzen ungestört wachsen. (Die Gläser mit dem Kompott warten auf den Winter, damit wir auch zu Weihnachten Rhabarberkuchen essen können. Da bin ich eigen.)

3.7.14 10:59, kommentieren

4. Juli

Einen Mangoldrisotto der anderen Art hab ich mir heute gekocht. Und nachher das endgültig letzte Stück Rhabarberkuchen verspeist.

Diesmal hab ich den Rundkornreis trocken geröstet, gesalzen und mit heißem Wasser aufgegossen, wie üblich. Dann allerdings hab ich eine Handvoll blanchierten geschnittenen Mangold dazugegeben und einen Teelöffel Paradeisertatar und einen halben von der kalabrischen Streichsalami (scharf).

Das alles hat vierzig Minuten geköchelt, dann kam noch gehackter Petersil dazu und der letzte Esslöffel voll Pinienkernen. Drüber hab ich den letzten Rest vom aktuellen geriebenen Parmesan gestreut.

Hat mir richtig gut geschmeckt.

4.7.14 22:32, kommentieren

5. Juli

Eingeladen waren wir heute auf einen frisch gefangenen gebackenen Karpfen mit Salaten und danach Marillenjoghurt. Also, der Karpfen wurde nicht gebacken gefangen, das hat meine Mutter wie immer hervorragend erledigt. Nett finde ich auch, dass sie sich die Mühe macht, den Fisch zu filetieren, damit die Grätensucherei eine Begrenzung findet.

Für den Erdäpfelsalat hat sie heurige Erdäpfel gekocht und geschält und noch warm in Scheiben geschnitten. Darüber kamen einige Jungzwiebeln, in Ringe geschnitten, und die typische Wiener Marinade aus Wasser, Essig, Zucker und Salz. - Selbige kam übrigens auch über den hauseigenen Blattsalat, da sind wir nicht so.

Die Fischfilets hat sie gesalzen und anschließend klassisch in Mehl, verschlagenem Ei und Semmelbröseln gewendet und dann in relativ wenig Öl knusprig herausgebacken.

Nein, der Karpfen grundelt nicht. Weil er unter guten Bedingungen im ziemlich großen Teich herumschwimmt und gar keine Chance hat, Schlammgeruch anzunehmen. Wollte ich nur mal gesagt haben, weil immer wieder Menschen entsetzt sind, dass ich Karpfen esse ...

9.7.14 18:32, kommentieren

6. Juli

Der heutige Sonntag hat uns ein buntes Sommeromelett mit Couscous beschert. Weil wir es gern essen - und weil nicht viel anderes im Haus war. (Ich dachte es wäre noch Milch da für Palatschinken, aber es gilt das elfte Gebot: Du sollst dich nicht täuschen.)

Am Vormittag hab ich im Gemüsebeet eine Handvoll Fisolen und ein paar Erbsen gefunden sowie einen halbverreckten kleinen Zucchini. Die ersten werden manchmal gleich wieder an der Spitze braun.

Die Erbsen und geschnittenen Fisolen habe ich kurz blanchiert, den Zucchini in kleine Stücke geschnitten. Dann habe ich in der beschichteten Pfanne wenig Öl erhitzt und ein Mini-Zwieberl drin glasig gebraten. Dann kam das restliche Gemüse dazu und briet ebenfalls.

Jetzt habe ich über einen Rest Couscous die doppelte Menge kochendes Wasser gegossen und den ausdünsten lassen.

Das Gemüse in der Pfanne habe ich gesalzen und leicht gepfeffert und dann fünf Deka Dürre klein gewürfelt und dazugegeben. - Das ist eine Wurstsorte, für die NichtösterreicherInnen.

Darüber habe ich vier Eier geschlagen und mit dem Rest verrührt und stocken lassen. Der Couscous hat wider Erwarten gut dazugepasst.

9.7.14 18:40, kommentieren

7. Juli

Heute war ich viel unterwegs und habe dementsprechend nicht gekocht. Als Ausgleich gabs am Abend einen Grießkoch mit ordentlich Instantkakao.

9.7.14 18:41, kommentieren

8. Juli

Vielleicht merkt ihr es: mit meiner Kocherei ist es derzeit nicht weit her. Als Ausrede habe ich das drückende Wetter hergenommen und mir einen Blattsalat mit gekochten Eiern und Gebäck serviert. Als Nachtisch, das Nahrhafteste der Mahlzeit, ordentlich Marillenkuchen.

Alles, was an Grünem da war, wurde gewaschen und zerzupft und in die Schüssel gegeben, dann der herrliche Balsamico - ein neuer von der Casa Caria! - drübergeträufelt. Da drauf kamen die Eier, salzen und zu Tisch damit!

9.7.14 18:45, kommentieren

9. Juli

Gestern hat mein Vater einen uns allen völlig unbekannten Fisch aus dem Teich gezogen. Heute haben wir ihn verkostet, sozusagen als Fisch inkognito mit Braterdäpfeln und grünem Salat.

Der Salat war der nämliche mit der Marinade von eh immer. Die Braterdäpfel waren auch nicht die neue Erfindung an sich.

Die Frau Fisch hat meine Mutter wie üblich filettiert und einige Stunden in einer Marinade aus Kräutern, Knoblauch, Zitronensaft und Öl ziehen lassen und sodann mit wenig Öl langsam gebraten. Gesalzen wurde das Ding erst bei Tisch, das hat ihm schmeckbar gut getan.

9.7.14 18:48, kommentieren

10. Juli

Zwischen ziemlich viel Orange - die Marillen sind reif! -  koche ich heute einen Gemüserisotto.

Vom Gemüsebeet habe ich eine Handvoll Gemüse, eine Mischung aus Fisolen, Erbsen und Zucchini, genommen. Die Hülsenfrüchte habe ich blanchiert, den Zucchini klein geschnitten. 

Den Rundkornreis habe ich trocken angeröstet, gesalzen und mit heißem Wasser aufgegossen. Dazu kamen je ein Esslöffel Paradeisertatar und Kalabrische Streichsalami (sehr scharf!) und das köchelte ein Zeiterl vor sich hin. Vor einigen Minuten hab ich das Gemüse dazugegeben und den Herd abgedreht, jetzt darf alles noch ziehen.

Bei Tisch kommt noch geriebener Parmesan dazu.

10.7.14 10:45, kommentieren

11. Juli

Fisolennudeln mit Kümmelbraten waren es heute.

Der Kümmelbraten war sehr einfach: fertigen Kümmelbraten, bereits in Scheiben geschnitten, aus dem Tiefkühler nehmen und in der beschichteten Pfanne erhitzen.

Daneben habe ich im Reinderl etwas Schlagobers erhitzt, gesalzen und gepfeffert und einen Rest blachierter und geraspelter Fisolen zugegeben und einmal aufkochen lassen. In der Zwischenzeit eine Portion Nudeln kochen und diese dann unter die Fisolen mischen.

14.7.14 13:19, kommentieren