Der Sparküche-Blog.

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28. Mai

Resteessen war es, aber durchaus wohlschmeckendes. Wie es geheißen haben könnte, weiß ich nicht, vielleicht Suppenfleisch mit Couscous und Radieschengemüse? Vorher noch einen grünen Salat. Nachher Erdbeeren mit Rahm.

Es war nämlich das Fleisch von den Fleischknochen von der Suppe von neulich noch da. Und Radieschen sowieso. Also hab ich letztere in Stücke geschnitten und in Fett angebraten, gesalzen und ein paar Minuten bissfest werden lassen.

Inzwischen hab ich den Couscous gesalzen und mit kochendem Wasser übergossen. Dann hab ich zum Gemüse das Fleisch gemischt und zum Schluss noch den Couscous eingerührt.

Über den Salat kam wieder der Paradeisessig.

1.6.14 19:00, kommentieren

29. - 31. Mai

Pizza. Und wieder Pizza. (Ihr ahnt es schon: es gab wieder Arbeit.) Aber am dritten Tag wollte ich nicht nochmal pizzen und habe eine Portion Sauce Bolognese aufgetaut. Die kam über frisch gebrühten Couscous. Und fertig.

Den Rest vom Couscous habe ich am nächsten Tag, mit Apfelmus, Rosinen, Honig und einem Schuss Obers, als Frühstücksmüsli gegessen.

Dann war immer noch ein Rest da. In den habe ich einen Löffel Marillenmarmelade gemischt und wieder einen Schuss Obers, das war ein netter Imbiss.

1.6.14 19:04, kommentieren

1. Juni

Delikat wars heute, aber nicht von mir gekocht. Hätte ich aber auch zusammengebracht: Gefüllter Kümmelbraten mit, eh klar, grünem Salat.

In das Bauchfleisch wird sozusagen quer eine Tasche geschnitten. Da hinein hat meine Mutter eine Semmelfülle gegeben, die sie hin und wieder auch ins Brathendl schmiert: alte Semmeln in Milch einweichen, ausdrücken, mit Ei und etwas weicher Butter mischen, mit Salz und Pfeffer würzen, gehackte Kräuter nach Geschmack untermischen.

Das gefüllte Bauchfleisch hat sie vermutlich mit Zahnstochern verschlossen. Dann wurde das Ding rundherum gesalzen und mit zerdrücktem Knoblauch eingerieben, oben kam Kümmel drauf.

Die Längsschnitte hat sie hoffentlich schon vor dem Füllen gemacht, sonst wäre die Fülle nämlich wieder rausgequatscht, Zahnstocher hin oder her.

Jedenfalls landete das Bauchfleisch im Bräter im Backrohr, eh wie ich das auch jedes Mal mache.

1.6.14 19:09, kommentieren

2. Juni

Gerade brutzelt es im Rohr. Und zwar Fleischbällchen auf Schmorparadeisern. Weil das Faschierte im Angebot war und ein Rest vom essfertigen Couscous auch noch im Kühlschrank lagerte.

Ich hab es mir einfach gemacht und 30 Deka Faschiertes mit der einen gegupften Tasse Couscous vermischt. Dazu kamen ein Ei, Salz, Osmanische Gewürzmischung und ein Teelöffel vom Paradeistatar vom Stekovics. (Den geriebenen Käse hab ich einfach vergessen, aber weil wir davon reden, streu ich ihn jetzt noch gach drüber.)

So,ja. Jedenfalls hab ich ein Glas gekochter Paradeiser in der Auflaufform verteilt, Salz und Zucker drübergestreut und die aus der Masse geformten Bällchen draufgesetzt. Und das brät insgesamt eine Stunde bei 190 Grad Ober- und Unterhitze auf der untersten Schiene.

Der Käse schmilzt jetzt grade noch bei der Resthitze.
Zwei Radieschen hab ich mir auch dazugeschnitten, übrigens.

Von der Menge werden wir am Abend auch noch zehren.

2.6.14 12:08, kommentieren

5. Juni

Hurra, Tag der Unabhängigkeit! Heute hab ich meinen ersten eigenen Salat geerntet. Nicht mehr Mutterns Beet plündern müssen. Weil ich so gut drauf war, hab ich gleich Kapuzinerkresse, Löwenzahn und Petersil auch dazugeschnitten. Dadurch war er ein bisserl herb, aber das ist ja bekanntlich gesund, ähem. Drauf kam der Paradeisessig, der auch schon endlich leer werden könnte ...

Danach gibts Resteverwertung: ein Packerl Topfen hat sein Ablaufdatum um vier Wochen überschritten, ist aber noch tadellos in Ordnung. An der Vernichtung der Semmelbrösel wollte ich auch weiterarbeiten, und außerdem will ich heute frische Erdbeeren kaufen, da müssen vorher die vorhandenen weg. Ganz klar: es gibt Topfenknödel mit Erdbeerpüree.

Diesmal habe ich den Teig überhaps gemacht, also ohne Waage. Und außerdem ohne Butter. Wollte ich mal ausprobieren, ob das geht. Ja. Es geht. Aber kann es sein, dass sie mit Butter flaumiger und weniger gummig schmecken?

Jedenfalls waren im Teig eine Prise Salz, ein Packerl Topfen, geschätzte 10 Deka Dinkelweißmehl, ein bisserl Grieß und ein Ei. Der Teig rastete eine Stunde, wurde dann zu Kugerl gewuzelt und in Salzwasser 15 - 20 Minuten gesiedet.

Derweil hab ich in einem Stück Butter zwei Handvoll Semmelbrösel geröstet und die restlichen Erdbeeren mit Zucker püriert und damit die Küche rosarot getupft. Einen Löffel Honig hab ich vorsichtshalber auch auf den Teller gegeben. 

Dann die Knödel in den Bröseln wälzen, auf den Teller damit und das  Püree dazugegossen.

Schmeckt schön!

5.6.14 12:05, kommentieren

3. und 4. Juni

Es muss schnell gehen diese Woche wegen ordentlich Arbeit (aber dann auch ordentlich schöner Garten!). Also gab es gestern Mangold-Gemüse mit Basmati-Reis und heute Wurstbrot und hinterher eine veritable Portion Grießkoch. In letzteren hab ich einen Rest Schlagobers hineingekippt, na bumm, der ist ziemlich eingefahren.

Das gestrige Mangold-Gemüse habe ich einfachst gemacht: die Blätter blanchiert und grob geschnitten, mit einem großen Schluck Obers und einem gehäuften Teelöffel Curry oriental (hui!) ins Reinderl, dort einige Minuten köcheln lassen. 

Der Reis hat eh wie immer gedünstet.

5.6.14 12:05, kommentieren

10. Juni

Natürlich sind immer noch Radieschen da. Nachdem aber auch noch Spargelreste da sind und - hurra! lang ersehnt! - eine Handvoll Zuckerschoten, gibt es heute eleganten Frühlingsgemüsereis, und die Radieschen und der Rest vom Bratenfett warten auf eine gröbere Mahlzeit morgen.

Der Reis war von gestern übriggeblieben (also doch nicht alles auf Butz und Stingel ...).

Jedenfalls erhitzte ich zur Feier des Tages im beschichteten Pfanderl drei Deka Butter und briet den geputzten Spargel und die ebensolchen Zuckerschoten. Salz kam auch dazu. Nach einigen Minuten nahm ich das Pfanderl vom Herd und mischte den fertigen Reis unter.

Bei Tisch kam geriebener Parmesan drüber.

10.6.14 11:58, kommentieren

9. Juni

Gestern hab ich euch das Rezept für die Grießnockerl unterschlagen. Weil es diesmal auch keines gibt. Ich habe versucht, die Dinger nach Gefühl zuzubereiten, und, o Wunder, es ist gelungen. Als Hauptspeise habe ich Reis mit Fleischsauce serviert, wurde auf Putz und Stingel aufgegessen.

Für die Grießnockerl habe ich ein kleines Ei und etwa 5 Deka weiche Butter gesalzen und mit einer Handvoll Grieß gut vermengt. Der Teig sollte eher weich bleiben. Der hat im Kühlschrank eine Stunde gerastet, dann habe ich mit zwei Teelöffeln Nockerl geformt und die im Salzwasser ca. 15 - 20 Minuten ziehen lassen.

Für die Hauptspeise habe ich erstmal den Reis zugestellt, für vier Personen ca. 30 Deka (kann aber auch etwas mehr gewesen sein). Den hab ich wie üblich gedünstet, ihr kennt das schon.

Dann hab ich einen Esslöffel Rapsöl in die tiefe Pfanne gegossen und den Rest vom Speck hineingeschnitten. Dazu kamen ein paar kleine Knoblauchzehen und ein kleines Zwieberl, in kleine Stücke geschnitten. Und wieder zwei Handvoll Radieschen, geschält und zerschnitten. Das wurde gesalzen und durfte einige Minuten braten, bevor ich das Fleisch von den gestrigen Suppenknochen, in mundgerechte Happen zerteilt, dazugab und mitbriet.

Ein mittleres Glas gekochter Paradeiser und etwas Zucker machten die Sache perfekt. Alles wurde gut eingekocht und schmeckte mit dem Reis ganz hervorragend.

10.6.14 11:59, kommentieren

6. bis 8. Juni

Nach zwei Tagen nicht kochen (einmal Resteessen, einmal gelieferte Pizza) war ich heute wieder dran: ich hab uns eine ausgiebige Grießnockerlsuppe gemacht, danach gabs einen Gemüserisotto. Und als Nachspeise Erdbeerjoghurt.

Die Suppe hab ich aus Fleischknochen, einem Packerl Suppengemüse, ein paar Knoblauchzehen, einem Lorbeerblatt, einem Stammerl frisch gepflückten Rosmarins und Salz gemacht.

Für den Risotto hab ich streifig geschnittenen Hausspeck in der beschichteten Pfanne ausgelassen und zehn Deka Rundkornreis drin geröstet, gesalzen und mit kochendem Wasser aufgegossen. Deckel drauf, garen lassen und derweil das Gemüse geputzt, welches die knackigen Teile vom Spargel waren und eine Handvoll eigener Radieschen, die aber geschält werden mussten. - Eh besser, vermutlich hätte das Kind rosa Essen schlicht verweigert.

Nach zwanzig Minuten kam das Gemüse zum Reis in die Pfanne und schmorte dort einige Minuten mit.

Die frischen Erdbeeren mit Zucker und Joghurt angerührt und zu Tisch gerufen.

10.6.14 11:59, kommentieren

11. bis 14. Juni

Mittlerweile weiß ich schon gar nimmer, was ich in den letzten Tagen gegessen habe. Ist eh besser. Entweder Junkfood oder Resteverwertung.

Irgendwann waren es die letzten Radieschen, mit ein paar Erbsen im Rest vom Bratenfett gedünstet und mit einem Rest Reis vermischt - ja genau, den Reis hatte ich noch von der Pfingstkocherei. Und, eh klar, ein grüner Salat dazu.

Heute habe ich wieder Reste verwertet, allerdings in eine komplett andere Richtung: Grießschmarrn mit Pfirsichkompott wurde es, sehr zur allgemeinen Freude. 

Hinein kam das letzte Ei, der Rest Milch, ein Rest Obers und ein bisserl Salz. Da hinein wurde der Grieß gerührt, das ganze ruhte dann eine halbe Stunde. Mit dem Mixer gut verschlagen und in die Pfanne mit der erhitzten Butter gießen und einige Minuten braten lassen.

Nicht zu lange, sonst müsst ihr so wie ich ordentlich kratzen nachher. Jedenfalls habe ich dann eine Handvoll Rosinen auf dem Teig verteilt und ihn anschließend tüchtig gewendet und zerteilt und dann, vom Herd genommen, noch einige Minuten ziehen lassen.

Derweil hab ich die Kompottpfirsiche und einen Klecks Marmelade auf den Tellern verteilt. Den Schmarrn haben wir fujijamamäßig angezuckert und dann ruckzuck verdrückt.

Marmelade war deshalb dabei, weil ich gestern Stachelbeeren vor nachbarlichem Mundraub durch vorzeitige Ernte geschützt habe. (Nein, nicht der Nachbar zupft meine Stachelbeeren, sondern irgendwelche Gschroppen halt, nehme ich an.) Die waren noch ziemlich hantig im Geschmack, so dass das beste war, sie mit wenig Wasser gut zu kochen, zu passieren, mit Zucker zu vermengen und sodann zu einer Marmelade zu verkochen.

Und wenn eine zu faul ist, um in den Keller zu rennen und leere Gläser zu holen, muss sie mit denen auskommen, die grad da sind und da blieb dann ein Klecks übrig und wurde auch sofort verkostet. Und belobigt. (Da freut sich die Hausfrau.)

In den nächsten Tagen gebe ich mich einer Blogpause hin - bleibt mir gewogen!

14.6.14 20:20, kommentieren