Der Sparküche-Blog.

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1. und 2. Mai

Gestern gab es Palatschinken mit Marillenmarmelade. Und weil ich keine Zeit hatte, um den Teig quellen zu lassen, hab ich ihn gleich richtig dünnflüssig verarbeitet. Was zur Folge hatte, dass ich zwar höllisch aufpassen musste, um die Palatschinken in der Pfanne nicht zu zerreißen, dass sie aber unglaublich dünn und zart wurden. Das probier ich vielleicht bei Gelegenheit noch einmal.

Heute wieder Schadensbegrenzung, weil Zwiebel und Knoblauch langsam auswachsen und ein Glas gekochter Paradeiser was abgekriegt hatte und der Rest vom Speck auch nur sinnlos im Kühlschrank knotzt.

Also Basmati-Reis wie üblich zum Dünsten aufgestellt und im beschichteten Pfanderl den streifigen Speck angebraten, ein kleines Happerl Zwiebel und zwei Knoblauchzehen dazu, beides zerschnitten, und angeröstet. Außerdem noch zwei Esslöffel Selleriewürfel (ein Fundstück aus dem Tiefkühler) und eben das Glas Paradeiser. Mit Salz, Pfeffer, Zucker und Oregano gewürzt und das köchelt gerade vor sich hin, und gleich werde ich diesen Reis mit Sauce nach Art der Sparköchin auf den Teller bringen.

Als Nachspeise gibt es ein Glas Kirschenkompott, weil ich das im Steigerl grad nimmer untergebracht habe, beim Umräumen.

2.5.14 11:46, kommentieren

3. Mai

Für mich selber hatte ich heute den Rest von gestern vorgesehen, mit Kompott als Nachspeise. Für das Kind habe ich ein Glas passierter Paradeiser geschlachtet und ihm Paradeissauce mit Couscous serviert. Das wurde derart gut angenommen, dass ich richtig Appetit bekommen habe und auch eine Kostprobe verzwickt habe.

Der Stein, den ich da beim Kind im Brett hatte, ist allerdings unvermittelt und sehr geräuschvoll wieder rausgefallen, als ich ihm ein kleines Schüsserl Birnenkompott angedient habe ...

Das Essen wie immer bei dieser Mahlzeit in acht Minuten erledigt: Wasser zum Kochen bringen, Couscous mit Salz in eine Schüssel geben, mit dem Wasser übergießen, quellen lassen. 

Von den passierten Paradeisern die klare Flüssigkeit in ein Häferl gießen, den Rest im Reinderl zum Kochen bringen, mit Salz und Zucker würzen. Die klare Flüssigkeit mit einem Löfferl Speisestärke glatt rühren, zu den kochenden Paradeisern geben und gut einrühren. Vom Herd nehmen und ein paar Minuten ziehen lassen. Eventuell mit ein paar Tropfen eines guten Öls verfeinern.

3.5.14 13:48, kommentieren

4. Mai

Ich will  noch gar nicht wissen, was das Kind heute wieder am Essen rumzumotschgern haben wird. Aber zum Teil würde ich es verstehen. Die Kürbiscremesuppe hatte einen seltsamen Nachgeschmack, den ich notdürftig zu übertünchen versucht habe. Die Teigwaren sind Vollkorn, und noch dazu mit Gemüse. - Ich denke, das Hollerkoch mit Rahm als Nachspeise werde ich allein verputzen und dem Kind ein Stück Schokolade gönnen. Als Wiedergutmachung sozusagen.

Die Mangoldsauce habe ich mit blanchierten geschnittenen Mangoldstielen, Obers, einem Stück Speckschwarte, einer Scheibe Bärlauchbutter und ein bisserl Salz gemacht. Alles zum Kochen bringen, die Flüssigkeit verkochen und die inzwischen weichen Teigwaren unterheben. Ein Schüsserl geriebenen Parmesan dazu reichen.

Die Suppe habe ich mit etwas Kochwasser der Teigwaren, einem Achterl Milch, Salz und einer Messerspitze vom Paradeistatar zubereitet. 

Und jetzt hoffe ich das beste für meine Pasta mit Mangold-Obers-Sauce.

4.5.14 12:17, kommentieren

5. Mai

Gestern hat das Kind erstaunlich unverzagt gegessen, aber die heutigen Teigwaren mit Speck und Zwiebeln hat es abgewählt. Dabei fand ich die ziemlich schmackhaft, obwohl auf die einfache Art fabriziert.

Von gestern ist eine Portion gekochter Teigwaren übrig geblieben. Und da habe ich im beschichteten Pfanderl ein paar Streifen vom neuen Speck ausgebraten, ein aber schon wirklich sehr kleines Zwieberl - etwa von der Größe eines überdüngten Silberzwieberls - hineingeschnitten und alles ein paar Minuten gebraten, dann mit zwei Esslöffeln Obers aufgegossen, gesalzen und die Teigwaren untergemischt. Auf weiteren Firlefanz wie gehackte Kräuter oder Gemüsewürferl hab ich großzügig verzichtet. Nur geriebener Parmesan kam noch oben drauf.

5.5.14 18:34, kommentieren

6. Mai

Wenn ich euch erzähle, dass ich heute gefüllte Schnitzelpalatschinken und danach eine Topfenpalatschinke mit Erdbeersauce gegessen habe, ist euch eh sofort klar, dass ich das nicht selbst gekocht habe. Also wirklich.

Die Topfenpala hätte ich ja gerade noch hingekriegt, aber: ein Schnitzel klopfen, mit Farce bestreichen und Schinken belegen, gekochte Eier drauflegen, alles einrollen und danach auch noch panieren und herausbacken, das geht über meine kulinarische Ausdauer weit hinaus. (Aber es schmeckt ganz hervorragend, für die Leidensfähigen unter euch kann ich das nur empfehlen.)

Dazu gabs Reis oder Petersilerdäpfel und gedünsteten Karfiol. Das Kind und ich brauchten nachher nicht einmal ein Eis, und das will was heißen!

6.5.14 18:22, kommentieren

7. Mai

GärtnerIn, wenn du ein Gemüsebeet hast, so besuche es regelmäßig, sonst wächst dir der Spargel über den Kopf. - Weil meine Kocherei aber gottseidank keiner halbweichen EU-Norm unterliegt, hab ich die Stangen trotzdem mitgenommen, auch wenn sich einige davon schon verzweigt hatten und einigermaßen nach Blumengeschäft aussahen.

Was ich mir gleich daraus gezaubert habe, lässt sich am ehesten als Spargel nach Art der Sparköchin beschreiben. Für morgen ist noch eine Portion blanchierter Spargel da, und von dem Spargelfond aus den Schalen und Resten, der gerade vor sich hin köchelt, werdet ihr auch noch hören.

Zuerst hab ich sechs kleine Erdäpfel zum Dämpfen hingestellt. Dann hab ich mich eine halbe Stunde dem Spargel gewidmet und anschließend die zarten Spitzen und Zweigerl in Salzwasser gekocht. 

Dazu hab ich mir ein unerwartet schmackhaftes Saucerl gerührt aus zwei gehäuften Esslöffeln Rahm, zwei logischerweise nicht gehäuften Esslöffeln Obers, einem gehäuften Esslöffel gehacktem Petersil, Salz und je einem halben Teelöffel Paradeistatar vom Stekovics und kalabrischer Streichsalami, meiner neuesten Errungenschaft von der Casa Caria im siebenten Bezirk. Die putzt einer die Nase durch, wenn sie zuviel erwischt, gibt aber herrlichen Geschmack. Und ist nur ein verschwindend kleiner Fleischanteil im Essen.

Weil noch ein kleines Happerl Salat da war, hab ich das gewaschen und zerzupft und mit Paradeisessig vom Stekovics beträufelt als Beilage gegessen. Einen Erdapfel hab ich für morgen aufgehoben.

7.5.14 13:08, kommentieren

8. Mai

Ich finde es immer sehr entspannend, in der Früh schon zu wissen, was ich kochen werde. Und wenn dann auch noch alle Zutaten im Haus sind und ein paar Reste wegkommen, ist mein kleines Glück perfekt. So geschehen heute, denn gerade schmurgelt überbackener Spargel im Backrohr. Als Nachtisch gibt es einen Rest Rhabarberkompott, übrig geblieben von der heutigen Einkoch-Aktion, mit einem Schuss Obers.

Weil der Spargel und der Erdapfel von gestern schon fertig waren, war das relativ aufwendigste der Guss. Dazu hab ich den Rest von der Sauce von gestern hergenommen und die mit allerhand Sachen ergänzt, von denen ich mir dachte, dass sie zum Spargel dazupassen könnten.

So nämlich ein Esslöffel geriebener Parmesan, zwei Löffel Semmelbrösel, ein Stammerl Petersil (zerzupft), Salz und ein Ei. Das alles hab ich gut vermengt und dann mit Milch auf einen Viertelliter ergänzt und nochmals gut vermischt. Sehr flüssig war das, muss ich sagen.

Jedenfalls habe ich die Auflaufform mit Schmalz ausgeschmiert, den in dünne Scheiben zerlegten Erdapfel drauf verteilt und gesalzen, den Spargel draufgegeben und gut festgedrückt. Darüber kam der Guss, und das alles kam bei 190 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr, wo es wie gesagt gerade bäckt.

Bin schon gespannt, ob der Guss in irgendeiner Form fest werden wird oder ob ich das ganze aus dem Suppenteller löffeln werde. Am Geschmack ändert sich aber dabei nix!

 

8.5.14 11:44, kommentieren

9. Mai

Heute, weil im Gemüsebeet zugange, nur von Wurstsemmerln gelebt, aber ich habe für morgen ein Stück Bauchfleisch erstanden, da wird hoffentlich ein ordentlicher Kümmelbraten draus werden.

Knochen für eine gute Suppe habe ich auch mitgenommen.

9.5.14 18:10, kommentieren

10. Mai

Oh, war das heute ein feines Essen (und es ist auch was übrig geblieben)! Ich habe, eh wie immer, nach Vorratslage gekocht (und für das Kind etwas, das es immer und überall isst), und es war richtig gut. K, die auf Besuch war, hat es auch für gut befunden ... Nach einer richtigen Grießnockerlsuppe gab es Kümmelbraten mit Reis, Mangoldgemüse und grünem Salat.

Angefangen habe ich mit dem Bauchfleisch, das ich gewaschen und mit einer Mischung aus Salz und gehacktem Knoblauch eingerieben habe - eingeschnitten war es schon. in einen Jenaer-Deckel habe ich einen halben Zentimeter Wasser eingefüllt, das Fleisch eingepasst, mit wenig Kümmel bestreut und bei 190 Grad Ober- und Unterhitze für 90 Minuten ins Rohr geschoben.

Anschließend hab ich mich mit der Suppe beschäftigt und die auf den Herd gebracht. Danach gings an die Grießnockerl: 6 Deka Butter und ein ebenso schweres Ei mit Salz gut verrühren und etwa eine Handvoll Grieß dazu. Eine cremige Masse rühren und die für eine halbe Stunde im Kühlschrank versenken. (Derweil den Mangold waschen, putzen, blanchieren und grob schneiden. Außerdem den Reis zum Dünsten hinstellen. Den Salat hab ich schnell gewaschen, zerzupft hat ihn das Kind, ich hab ihn dann nur mehr mit Paradeiseressig beträufelt.)

Jetzt Salzwasser zum Sieden bringen und mit Hilfe von zwei Teelöffeln Nockerl formen, die im Salzwasser weich ziehen lassen - ungefähr 10 bis 15 Minuten, zwischendurch ein Probenockerl verkosten und abschätzen, wie lange es noch dauern wird. (Das Wasser werde ich vermutlich zu einer Suppe verarbeiten.)

Der geschnittene Mangold kam dann gemeinsam mit einem Schuss Obers, Salz, gehacktem Petersil und einem Teelöffel vom Stekovics-Paradeistatar ins Reinderl und köchelte dort noch ein paar Minuten.

Das Suppenfleisch hab ich von den Knochen gelöst und beiseite gestellt, das Gemüse blieb drin und die fertigen Grießnockerl wurden in die Suppe gelegt. Darauf noch gehackter Petersil - fertig!

10.5.14 17:35, kommentieren

Muttertag

Super, aufs Essen eingeladen zu werden. Wir haben nur unsere selbst fabrizierten Grießnockerl mitgebracht. Die Geflügelsuppe, den gebackenen Karpfen mit Reis und grünem Salat und die Erdbeer-Joghurt-Terrine haben wir uns fertigerweise auf den Teller geladen.

Die Hauptspeise ist eh kein Mirakel, im Prinzip. Wer Schnitzel panieren kann, kann auch Fisch panieren.

Ach ja, und die drei mitgebrachten Spargelstangen wurden auch gleich mitpaniert, die sind schön knusprig geworden.

14.5.14 18:21, kommentieren

12. Mai

Aus Termingründen nur Zeugs gegessen. Aber am Abend habe ich den Rest vom gedünsteten Reis meinem Kind vorgesetzt, und zwar als Speckreis mit Zwiebel, dazu wurde Chutney gereicht. Frugal, aber offensichtlich wohlschmeckend. Es war zuwenig davon da!

Ich hab einfach ein paar Streifen Speck auslassen, ein kleines Zwiebelhapperl grob zerschnitten und mitgebraten, bis er glasig war, etwas gesalzen und nach einigen Minuten den Reis untergemischt.

14.5.14 18:29, kommentieren

13. Mai

Resteessen war heute angesagt. Den allerletzten Reis habe ich zu einer Reis-Pfanne mit grünem Salat verarbeitet. Sehr wohlschmeckend, das.

Als Grundlage hat ein Esslöffel Öl gedient, den ich im beschichteten Pfanderl erhitzt habe. Darin habe ich ein kleines zerschnittenes Zwieberl angebraten und zwei Spargelstangen, in kurze Stücke geteilt. Zum Schluss kam noch das Fleisch dazu, das ich am Samstag von den Fleischknochen aus der Suppe gelöst hatte.  - Ha, und ich hab ganz vergessen, nochmals zu salzen, aber das machte nichts, weil eh alles schon pikant war.

Den grünen Salat hab ich nur mit Paradeisessig beträufelt.

14.5.14 18:34, kommentieren

Servatius

Heute habe ich mit großem Getöse von den eingefrorenen geraspelten und blanchierten Fisolen ein Stück runtergehackt und mir ein Fisolengemüse mit Speckschwarte, Falafeln und grünem Salat serviert.

Nämlich war im Rest Suppe, den ich als Vorspeise gegessen habe, eine Speckschwarte drin. Die war so herrlich weich gekocht, dass ich sie in Stücke geschnitten und zu den Fisolen gegeben habe.

Diese habe ich nur mit Obers und Salz im beschichteten Pfanderl aufgetaut und zum Kochen gebracht und die überschüssige Flüssigkeit mit Grieß gebunden. (Auf das ungarische Teufelszeugs habe ich nur deshalb verzichtet, weil ich gestern eine homöopathische Arznei genommen habe und deren Wirkung nicht in den Wind schießen wollte.)

Jedenfalls hab ich am Schluss zwei Falafeln aufs Gemüse gelegt und ein paar Minuten erhitzt. Den grünen Salat habe ich diesmal mit Kernöl und Paradeisessig verfeinert.

14.5.14 18:39, kommentieren