Der Sparküche-Blog.

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2. Feber

Ha! Schon wieder Fisch!

Diesmal aber von meiner Mutter gebackener Karpfen mit Erdäpfelsalat. Ihr kennt das schon.

Hat sehr gut geschmeckt und am schönsten ist, dass ich mich nur zum Tisch setzen muss und nichts arbeiten vorher.

Aber morgen geht es wieder weiter. Vielleicht schaffe ich ja endlich die Speckfisolen mit Couscous?

2.2.14 15:18, kommentieren

3. Feber

Das Glatteis erzeugt in mir den weltweit geschätzten typischen Wiener Grant. Bistudeppert!

Daraufhin nur schnelle Küche, dann nochmals raus - wo hab ich denn die Spikes vergraben, seinerzeit, als ich dachte, nie würde mich derartige Unbill kratzen? - und dann daheim vergraben, mit was Nettem.

Aber vorher noch Mittagessen, und zwar Speckfisolen mit Couscous und Rote-Rüben-Salat. Jawohl, ich habs geschafft: Couscous in die Schüssel, salzen, kochendes Waser in passender Menge draufleeren, Speck in Scheiberl schneiden, im beschichteten Reinderl scharf anbraten, salzen, Hitze zurücknehmen, eine Portion blanchierte geschnittene Fisolen draufschmeißen, ein paar Rosmarinnadeln draufbröseln, Deckel drauf, ein paar Minuten warten.

Rote-Rüben-Salat herrichten, Fisolen mit Osmanischer Gewürzmischung bestreuen, umrühren, alles auf den Teller, und aus.

 

Als Nachspeise serviere ich mir übrigens die letzte Portion Hollerkoch mit Kokosmilch. Damit ich meine Quote erfülle. Habe ich euch von meinem internen Vorrats-Begrenzungs-Programm (VBP) erzählt? Ich habe mir vorgenommen, jeden Tag ein Vorratsglas zu leeren. In Notfällen rechne ich auch die Flaschen mit dem selbstgemachten Saft dazu.

Seit über einem Monat bin ich gut im Rennen, aber leider kommen zu den jetzt noch vorhandenen ungefähr 250 Gläsern immer wieder neue dazu. Zum Beispiel hab ich letzte Woche vier Bergamotten erstanden. Da wird in den nächsten Tagen Marmelade draus. (Eh nicht viel, gottseidank.) - Und der Gelbe Zentner, 14 Kilo schwer, wartet auch noch auf seine Schlachtung.

Ich werde euch auf dem laufenden halten.

3.2.14 12:12, kommentieren

4. Feber

Experimentatives Kochen heute bei der Sparköchin.  - Oder brachiale Resteverwertung, je nachdem, wie ihr das sehen wollt. Eine Handvoll geriebene Kürbiskerne. Ein Ei, das uns schon Adventlieder singen gehört hat. Zwei Esslöffel Parmesan. Der Rest vom Couscous gestern. Und aus dem was machen.

Überbackene Mangoldstiele nämlich, kurzentschlossen. Und zackzack, weil noch eine Menge Arbeit wartet. Also Öl ins Jenaer gegossen, die Hälfte vom Couscous drauf, eine Portion blanchierte Mangoldstiele (in 12 Zentimeter langen Stücken) drauf, salzen, pfeffern, Rest vom Couscous drauf. Dann gings los: die Kürbiskerne mit dem Käse vermischt, gesalzen, ein Ei eingerührt, war zu wenig flüssig, daher einen Schluck Obers hinein, ah jetzt gehts, die Paste auf den Couscous gestrichen und hopp ins Rohr. 

Das bäckt jetzt bei 195 Grad so lange, bis ich das Geschirr abgewaschen habe, und dann wirds verputzt. Mit einem Rest vom Rote-Rüben-Salat.

4.2.14 10:15, kommentieren

5. Feber

Streicheleinheiten für Magen und Seele hab ich mir heute zugeführt, in Form von Grießschmarrn mit Marillenkompott. Vorher das Fenchelcremesupperl war auch nicht verkehrt.

Für den Grießschmarrn hab ich um elf in einen Viertelliter Milch eine Prise Salz und ordentlich Grieß geleert und gut umgerührt. Um zwölf hab ich noch ein Ei gut eingerührt und alles in die heiße handgeschmiedeten Pfanne mit gut Schmalz drin geleert, worauf es ordentlich gezischt und geblubbert hat, weil der Teig offensichtlich zu flüssig war.

Ich hab mich aber davon nicht beeindrucken lassen und das ganze einmal ein paar Minuten braten lassen, bevor ich die Backschaufel gezückt habe und begonnen habe, wild herumzurühren (eh wie immer). Weil es nicht viel Teig war, war der Schmarrn nach fünf Minuten im wesentlichen fertig und wurde vom Herd genommen. Die Restwärme der Pfanne hat ausgereicht, den Schmarrn ausdampfen zu lassen, während ich das Supperl geschlürft habe.

Dass auf den Grießschmarrn jede Menge Zucker gekommen ist, brauch ich euch eh nicht extra zu erklären, oder?

5.2.14 15:57, kommentieren

6. Feber

Hektische Betriebsamkeit im Hause der Sparköchin, zwischendurch der dringende Wunsch, wieder ein paar Restln loszuwerden. Zum Beispiel die Senf-Dill-Sauce. Die letzten vier Kipfler. Ein Resterl Speck. Marillenkompott und Fenchelcremesuppe, die Reste von gestern, werden die Hauptspeise umranden.

Für die hab ich auch noch eine Portion blanchierte Prinzessbohnen gezogen. Und, auch wenn euch die vielleicht inzwischen auf die Nerven geht, meine Osmanische Gewürzmischung, vom Bazar in Manavgat, extra für mich zusammengestellt von der Standlerin. (Ein Erlebnis.)

Zuerst werde ich den Speck scheiblieren und in der beschichteten Pfanne langsam ausbraten. Dazu kommen die in Scheiben geschnittenen gekochten Erdäpfel, die werden gesalzen und gewürzt und rundherum gut angebraten. Zum Schluss gebe ich die Prinzessbohnen dazu und erhitze sie. (Auf Zwiebel und Knoblauch verzichte ich nur, weil ich beim Termin am Nachmittag einen halbwegs manierlichen Eindruck machen will, ausnahmsweise.)

Zu diesem Was-ich-so-finde-Gröstl (Variante 36) serviere ich mir die Senfsauce. Bin schon gespannt auf die Kombination!

6.2.14 10:42, kommentieren

7. bis 10. Feber

Es tut mir Leid, ich habe vergessen euch zu sagen, dass ich gach ein paar Tage weggefahren bin. Ohne euch neidisch machen zu wollen: wir waren in Rom. Von dort hab ich auch ein bisserl was zu essen mitgebracht - jede hat so ihren eigenen Begriff von Souvenirs -, davon werdet ihr sicher noch lesen.

Von der Orange erzähle ich jetzt gleich, weil die so unglaublich aromatisch war (eine hab ich noch, gottseidank!). Die schmeckt nämlich nicht nur sauer und süß, in Abstufungen, so wie die hierorts käuflich zu erwerbenden, sondern auch wirklich konkret nach Orange. So wie früher die "Orangeade" geschmeckt hat - die ich, würde ich sie heute trinken, für komplett künstlich halten würde. (Also, die Orangeade IST künstlich aromatisiert, aber offensichtlich wenigstens in die richtige Richtung künstlich aromatisiert. Weil wie manche Himbeerjoghurts schmecken, schmeckt im Leben keine Himbeere!)

Dann hab ich gedanklich ein bisserl philsosophiert über den Geschmack von Obst und Gemüse und die armen Menschen bedauert, die das Zeug vom Händler, welcher Art auch immer, erwerben müssen. Ich finde ja, wer keinen Marillenbaum hat, sollte auch im Geschäft keine kaufen, weil das geschmacklich eh nix miteinander zu tun hat ... bei den Zwetschken ist es nachgerade genauso, und über Äpfel fange ich erst gar nicht zu reden an ... Ich kann euch nur raten: haltet euch an Privatobst, wo immer es geht.

Die glücklichen RömerInnen. Die haben wenigstens ordentliche Orangen.

11.2.14 13:09, kommentieren

11. Feber

Nach vier Tagen römischer Verwöhn-Fresserei hatte ich heute noch keine richtige Lust zum Kochen. Also an den Fisolen-Packerln vorbei (weil das Kind heute mitzuversorgen war) im Tiefkühler gekramt  und tatsächlich noch blanchierten geraspelten Kürbis aus 2011 gefunden. Jessas.

Da hab ich doch gleich eine Portion Basmatireis zugestellt und den Kürbis im Nachbarreindl aufgetaut und dann zum Kochen gebracht, gesalzen und ein Gmachtl aus einem gehäuften Teelöffel Speisestärke und einem Schluck Obers eingerührt. Ich habe mir diese Sauce noch ordentlich gepfeffert, sogar das Kind hat - ohne Pfeffer - zwei Esslöffel davon gegessen.

Naja. Reis mit Kürbissauce, einfache Art eben.

11.2.14 13:09, kommentieren

12. Feber

Die letzten, schon etwas verschrumpelten, mehligen Erdäpfel (andere hab ich keine mehr) verkoche ich heute in ein Fisolen-Erdäpfel-Gröstl, vielleicht mit Rote-Rüben-Salat.

Und weil ich diesmal statt Schmalz oder Speck "nur" Olivenöl verwende, kann ich dieses Gericht sogar als vegetarisches ausloben. (Genau genommen sogar als veganes, aber nachdem ich Veganismus ablehne, tu ich das nicht!) Derzeit dämpfen die Erdäpfel vor sich hin. Wenn die fertig sind, schäle ich sie und lasse sie auskühlen. Außerdem habe ich schon eine Portion blanchierte Fisolen aus dem Tiefkühler gebeutelt.

Mittags werde ich im Öl ein geschnittenes Zwiebelhapperl anrösten und dann die in Scheiben geschnittenen Erdäpfel dazugeben. Während das alles hoffentlich knusprig brät, würze ich mit Salz und irgendwas Scharfem. Curry oder Osmanischer Gewürzmischung oder Zitronenpfeffer.

Zum Schluss kommen die inzwischen aufgetauten Fisolen dazu und werden noch kurz erhitzt. Voilà!

 

Warum ich Veganismus ablehne? Das wollt ihr nicht wissen. - Aber ich sags euch trotzdem. Weil ich erstens der Meinung bin, dass zu einer gesunden Mischkost auch tierische Produkte gehören. (VeganerInnen im Publikum, ich höre euren Aufschrei, aber ich bleibe dabei.) Weil ich zweitens keine mit Chemikalien und industriellen Prozessen hergestellten Ersatzprodukte wie Margarine, Tofu, Seitan, Fleischersatz und so Zeugs essen mag, wenn es sich vermeiden lässt. Weil ich drittens davon überzeugt bin (jetzt kommt gleich wieder ein Aufschrei), dass wir in der Landwirtschaft auch tierischen Dünger brauchen werden.

Und weil ich viertens der anderen Fraktion angehöre: wenige Tiere, dafür artgerecht gehalten, ordentlich gefüttert und nicht gequält. Verantwortungsvoller Umgang mit Lebewesen und Lebensmitteln (auch mit den Resten!). Und den Menschen, die sie für uns produzieren.

Und zum Schluss: Teller vor Trog vor Tank!

12.2.14 10:03, kommentieren

13. Feber

Wenn ich heute schon unterwegs bin und mich fremdverköstige, schreibe ich euch wenigstens von der Fisolensuppe, die ich gestern noch gach gezaubert habe.

 

Ich habe nämlich zu viele Fisolen aufgetaut. Die hab ich in dem leeren Reinderl vom Gröstl kurz angeröstet (war ja noch Öl auch drin) und dann mit Wasser aufgegossen und gesalzen. Das hab ich dann geköchelt. Nach ein paar Minuten ist mir eingefallen, dass ich einen rohen Erdapfel raspeln und dazugeben könnte, und das hab ich auch gemacht und alles noch zwanzig Minuten weitergeköchelt. 

 

Danach waren zwar die Fisolen tot, aber die Suppe gut. Ich hab sie mit Osmanischer Gewürzmischung bestreut und als Abendessen deklariert.

 

 

Nachtrag zum gestrigen Pamphlet: sicher gibt es unter den VeganerInnen Menschen, die sich zumindest großteils von natürlichen Produkten ernähren, also zum Beispiel Rezepte wie das gestrige kochen.

 

Die überwiegende Mehrheit aber isst normale Produkte wie eben Margarine, Packerlsuppe oder Brotaufstriche. Manche erklären sogar alles, was sie beim Dumpstern (oder Mülltauchen – also die Suche nach Lebensmitteln in den Abfalltonnen der Supermärkte) gefunden haben, als vegan, oder Second-Hand-Mode.

 

Nix gegen Dumpstern, hab ich auch schon gemacht, find ich gut! Auch übertragene Kleidung nütze ich – bei Kindern wäre alles andere nur Dummheit. Aber ich mag die Doppelbödigkeit nicht. „Wir wollen alles essen, was andere auch essen, aber es dürfen keine Tiere drin sein!“ Ein Wiener Schnitzel gibt’s auch in veganer Ausführung. Fleischersatz, Eiersatz. Sieht aus wie Fleisch, schmeckt wie Fleisch, beißt sich wie Fleisch. Bei Würsteln detto. Sogar „wie Schmalz“ gibt es schon.

 

Wozu? Wenn Menschen keine Tiere essen wollen, warum haben sie dann Lust auf Tierprodukte und essen Glumpert, das dem tierischen Produkt möglichst ähnlich ist? – Warum sie Lust drauf haben, glaube ich zu wissen: weil der Körper nach den Inhaltsstoffen verlangt. Deshalb wird er übrigens auch nie zufrieden sein, wenn er ein veganes Schnitzel kriegt. Er wollte Fleisch. Und kriegt Soja oder Reis oder sonst was.

 

Viele VeganerInnen schlucken Nahrungsergänzungsmittel (chemisch-synthetisch hergestellt), um ihren Vitamin- und Nährstoffhaushalt aufrecht zu erhalten. Nicht wenige von ihnen leiden unter Blähungen, weil sie den Anteil an Hülsenfrüchten in ihrer Ernährung hoch halten (müssen).

 

Bei aller Wertschätzung für diesen Lebensentwurf, aber das kann doch nicht der Weisheit letzter Schluss sein!

 

Besonders schlimm finde ich, wenn VeganerInnen ihre Kinder von Geburt an vegan ernähren. Das grenzt für mich an vorsätzliche Körperverletzung.

 

Nur damit ich das einmal gesagt habe.

13.2.14 16:52, kommentieren

14. Feber

Heute war ich eingeladen auf gebratene Forelle mit Braterdäpfeln, Sauce Tartare und Vogerlsalat. Ausgesprochen köstlich.

Die ausgenommene Forelle waschen, innen und außen salzen, in Mehl wenden, in der beschichteten Pfanne mit wenig Öl beidseitig einige Minuten braten. Die bereits gedämpften speckigen Erdäpfel schälen, längs vierteln und ebenfalls braten, salzen. Den Vogerlsalat putzen, waschen und mit einigen Tropfen Balsamico beträufeln.

Was die Sauce betrifft, kann ich allerdings nur mutmaßen. Die Basis war Mayonnaise, das war klar. Ein Ei, ein Essiggurkerl und zwei oder drei Kapern müssen auch drin gewesen sein. Gewürzt war mit Salz und Pfeffer. Aber mögliche zusätzliche Zutaten werden das Geheimnis der Köchin bleiben ...

14.2.14 22:04, kommentieren

15. Feber

Nach zweitägiger Küchenabstinenz habe ich mich heute zusammengerissen und gleich nach dem Frühstück eine Suppe zugestellt. Außerdem hab ich Reis gedämpft und eine Portion Kohlgemüse aufgetaut. Wir hatten nach einer geschmackvollen Rindsuppe (die wird uns noch länger beschäftigen, soviel ist das) das Tellerfleisch mit Reis und Kohlgemüse.

In die Suppe kam neben jeder Menge Gemüse das Stück Beinfleisch vom Naschmarkt, das ich eingefroren hatte, außerdem ein paar Pfefferkörner, ein Lorbeerblatt, Salz und vier Mini-Knoblauchzehen. Das köchelte knapp drei Stunden halblaut vor sich hin, bevor ich drei Schöpfer Suppe rausnahm und ordentlich Nudeln einkochte. Eine von den Karotten aßen wir auch gleich mit.

Das Fleisch hab ich in dünne Schnitten geteilt, gesalzen und den Reis und das Kohlgemüse dazu serviert.

15.2.14 12:32, kommentieren

16. Feber

Weil sich das ärmste aller Kinder gestern über das Kohlgemüse also schon ziemlich alterieren musste, gibt es heute - um den sonntäglichen Frieden aufrechtzuerhalten - ein geteiltes Menü: den Rest vom Tellerfleisch mit Kohlgemüse oder Paradeissauce und Butterreis. Vorher werden wir uns wieder der Suppe widmen, wieder mit Nudeln, und nachher gibts Kompott. Naja, eher Apfelmus.

Das Fleisch werde ich in Schnitten teilen und in der heutigen Portion Suppe wärmen, bevor ich die Nudeln darin einkoche. Das Kohlgemüse wärme ich, den Reis mit ein bisserl Wasser und einem Stück Butter auch.

Für die Paradeissauce öffne ich eine kleine Flasche passierter Paradeiser, gieße den klaren Teil von oben in ein Häferl und den dickflüssigen Teil ins Reinderl, wo ich ihn mit Salz und Zucker zum Kochen bringe. Inzwischen rühre ich die klare Flüssigkeit mit einem Teelöffel Speisestärke glatt und gieße das Ergebnis zu den kochenden Paradeisern. Zwei Minuten unter Rühren köcheln lassen, fertig.

Ja, ich könnte das auch mit gekochten, nicht passierten Paradeisern machen, aber auf diese Art geht die Sauce dem Kind nicht so gut den den Schlund hinunter ...

 

Außerdem werde ich heute Brot backen, weil ich zu faul bin, um zum nächsten sonntagsoffenen Bäcker zu wackeln. Da kann ich den überfälligen Topfen auch gleich gewinnbringend verwerten. Vermutlich werde ich Dinkel mahlen und mit ein bisserl Weizenmehl mischen. Sonst kommen nur die Germ, warmes Wasser und Salz dazu. (Außer ich finde im Kühlschrank neben dem Topfen noch eine Reliquie, dann verwerte ich die auch.)

Ich mache vorher immer ein Dampfl aus der mit Zucker abgerührten Germ und je drei Löffeln Wasser und Mehl. Wenn sich das verdoppelt hat, kommt es zu den übrigen Zutaten, wird verknetet und rastet zugedeckt, bis sich der Teig wieder verdoppelt hat. Jetzt wirds nochmal gut geknetet und geformt und rastet schon auf dem Blech, bis es sich vereineinhalbfacht hat und kommt dann bei 160 Grad ins Rohr (ich nehme Ober- und Unterhitze, damit es nicht so stark austrocknet), bis es goldbraun ist.

Da fällt mir ein, dass ich im Kuchlkastl kramen sollte, ob sich da nicht noch ein Rest von Kürbiskernen findet, die wären im Brot der Über-Hit!

16.2.14 10:14, kommentieren

17. Feber

Kleinscheiß-Tag heute im Hause der Sparköchin. Haushalt, kleine Erledigungen und so. Leider auch Küchengwirks. Die Sache mit den Lebensmittelmotten wird wieder virulent. Gestern, auf der Suche nach Zutaten fürs Brot, musste ich den ungemahlenen Dinkel zu Hendlfutter umwidmen. (Ich habs dann aus zwei Mehlresten und normalem Weizenmehl gebacken; die Idee mit dem Topfen war ziemlich gut, das Brot ist saftig und weich geworden.)

Jedenfalls hab ich heute gleich mein getrocknetes Obst inspiziert und bin auch fündig geworden. Jetzt ist alles Befallene entfernt und die verbliebenen Reste sind in Kunststoffdosen verstaut. - Das ist der Nachteil an Bio-Produkten: die werden von den Tieren eben lieber angenommen. Allerdings, wenn ich mir überlege, was ich mir dadurch an Chemikalien erspare, bleibe ich liebend gern weiterhin beim Bio-Zeugs.

Aber die Mottensache führt mir auch deutlich vor Augen, dass es keinen Sinn hat, über Gebühr Vorräte anzuhäufen. Es schafft nur zusätzliche Arbeit, wenn ich mehr aufhebe, als ich in angemessener Zeit verbrauchen kann. Da hab ich noch an mir zu arbeiten ...

Außerdem hab ich einen Becher von der Rindsuppe eingefroren, braucht eine immer wieder mal. Und von der übrig gebliebenen Paradeissauce (es war so viel da, dass das Kind beim besten Willen keine Komplettvernichtung geschafft hat) hab ich ein Achterl für morgen aufgehoben (ein Packerl von den Teigwaren schaut nämlich auch eher verdächtig aus, das werde ich morgen kontrollieren und hoffentlich verkochen).

Im Rest von dieser Paradeissauce wärme ich mir heute das eine Schollenröllchen auf, das von letztens im Tiefkühler gelandet war und esse den Rest vom Reis dazu. Vorher einen Teller Rindsuppe mit (den letzten, ist das auch erledigt) Nudeln, nachher vermutlich ein Kompott.

Also: Schollenröllchen in Paradeissauce mit Reis heute.

17.2.14 10:55, kommentieren