Der Sparküche-Blog.

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30. Mai

Der Bioladen, in dem ich neuerdings einkaufe, hat vor der Tür eine Kiste mit Sachen, die die Inhaberin verschenkt. Nach reichlich Abwägen der Umstände habe ich eine Banane (wo ist die eigentlich?) und eine Fenchelknolle mitgenommen. Aus letzterer habe ich für K, das Kind und mich einen Fenchelrisotto zubereitet. Der war, entgegen meiner Erwartungen, ausgesprochen köstlich.

Ich habe einen Löffel Schmalz erhitzt und ein paar Deka Speckwürfel und eine geschnittene Zwiebel drin angeröstet, 30 Deka Rundkornreis dazugegeben und weitergeröstet. Nach ein paar Minuten habe ich mit heißem Wasser abgelöscht, gesalzen und wie üblich bei geringer Hitze weitergeköchelt - also nicht ich habe, sondern der Risotto hat -, bis der Reis schon einigermaßen weich war.

Jetzt war der weiße Pfeffer dran (weiß, damit er nicht so auffällt, denn das Kind isst gerade keinen Pfeffer) und danach die in dünne Streifen geschnittene Fenchelknolle. Nach weiteren zehn Minuten hab ich den Risotto für fertig erklärt und zu Tisch gebracht.

Nachträglich frage ich mich, ob ich den Fenchel auch auf dem Gurkenhobel hätte schneiden können und mir somit die Fitzlerei erspart hätte.

2.6.13 19:32, kommentieren

31. Mai

Heute waren wir drei Erwachsene, und was anderes als Fleckerl quasi carbonara mit Karottensalat ist mir nicht eingefallen.

Während die Fleckerl kochten, habe ich Speck und Zwiebel klein gewürfelt und drei Zwerg-Eier vorbereitet. Nachdem ich die Teigwaren (in einen anderen Topf) abgeseiht hatte, kam ein Löffel Schmalz und Speck und Zwiebel ins Reinderl, wurden dort gut durchgeröstet, gesalzen und gepfeffert.

Der Großteil der Fleckerl kam ins Reinderl dazu, alles wurde nochmals gut erhitzt. Jetzt kamen die Eier drauf, und ich rührte und rührte und rührte, bis die Eier gestockt waren. Dazu gabs Karottensalat aus dem Glas, also: aus meinem Glas.

Ist nix übrig geblieben. (Aber vielleicht wars auch einfach nur zu wenig.)

2.6.13 19:38, kommentieren

1. und 2. Juni

Heute waren wir essen. Typisch zuviel und ungesund, aber köstlich.

Gestern hab ich aber nochmal gekocht, und zwar gekochten Hendlhaxn mit Teigwaren und Kräuterrahm.

Nämlich war ich beim Fleischer und habe zwei Hendlhaxn erstanden. Eine hab ich eingefroren, die andere habe ich im Kochwasser von gestern und einem großen Suppengrün sowie etwas Salz gekocht. Das hat länger gedauert als ich dachte, muss ich sagen. Fast eine Stunde brauchte das Teil, um nicht mehr zu bluten, wenn ich reinstach.

In den letzten Minuten hab ich in die Suppe vorsichtshalber eine Handvoll Suppeneinlage eingekocht. Wir aßen vorher die Suppe mit dem Gemüse und der Einlage. Dann teilten wir uns den Hendlhaxen und die Teigwaren von gestern, mit einem Löffel Butter erhitzt.

Dazu hab ich einen Kräuterrahm gerührt und mit Schnittlauchblüten garniert. Und den Rest vom Karottensalat haben wir auch gleich verzwickt bei der Gelegenheit.

2.6.13 19:43, kommentieren

3. bis 5. Juni

Totaler Systemausfall bei der Sparköchin, daher auch kein Kochen und Essen notwendig.

Heute habe ich mir zumindest schon wieder eine Schüssel Blattsalate aus dem Beet gezupft, ihn leise grummelnd bis laut fluchend, je nach Größe, von Schnecken befreit, gewaschen, zerzupft und mit Balsamico, Salz und Kernöl abgeschmeckt. Obendrauf kamen eine Handvoll Semmelwürfel und zwei kernweiche Eier.

6.6.13 13:13, kommentieren

6. und 7. Juni

Gestern bin ich mir unglaublich deplaziert vorgekommen. In einer türkischen Bäckerei. Normalerweise hab ich weder Berührungsängste noch Vorurteile, aber der Verkäufer hat mir derart deutlich gezeigt, wie sehr er auf mich scheißt, dass es schon fast zum Lachen war.

Ich hab mir trotzdem ein Mittagsweckerl gekauft. Wie es heißt, weiß ich nicht. Es war eine Teigtasche mit Fleisch gefüllt, und es hat durchschnittlich geschmeckt.

Und ich habe gestern und heute mittags jeweils eine Hälfte davon verspeist.

(Morgen ist Wochenende, da könnten wir Glück haben und ich koche was.)

7.6.13 17:26, kommentieren

8. Juni

Die Sonne scheint! Sofort musste ich ein frühsommerliches Menü zusammenstellen. Und, o Wunder, das Kind hat alles mitgegessen. Nach (dem letzten Rest der) Hechtsuppe mit Dill und lustigen Tieren kam Kürbisgemüse mit Heurigen Erdäpfeln und Rostbratwürsterln auf den Tisch, und zum Schluss durften es noch frische Erdbeeren sein.

Ich war ganz euphorisch, weil am Bauernmarkt endlich der lang vermisste ungarische Gartenkürbis zu finden war, den schon meine Oma immer anbaute, von dem ich aber nie Samen zu kaufen fand. Die Hälfte von dem hab ich ausgehöhlt und geschält, grob geraspelt und mit wenig Wasser, Salz und Kümmel gekocht. Danach kam ein Teelöffel Speisestärke, verrührt mit drei Esslöffeln Rahm, hinein, einmal aufkochen lassen und fertig.

Derweil waren unter Dampf die Erdäpfel auch schon fertig, und mit den Würsteln gibt es sowieso nie Schwierigkeiten, oder?

8.6.13 12:52, kommentieren

9. Juni

Beruhigend zu sehen, dass auch anderen etwas misslingt. Das, was eine Wildschweinstelze mit Semmelknödeln und Blattsalaten hätte werden sollen, war - naja, Knödel mit Blattsalaten und ein eher undefinierbares, hartes, zähes, kleines, verschrumpeltes Etwas an einem ziemlich großen Knochen.

Und wie die Semmelknödel funktionieren, hab ich auch noch immer nicht ausprobiert ... also, wir konnten essen, aber ich freu mich doch schon auf morgen!

9.6.13 18:21, kommentieren

10. Juni

Oh, gestern hab ich wieder einen Karpfen geschenkt bekommen. Der wurde sogar schon geschuppt und ausgenommen. Und tiefgefroren, für kommende Ereignisse. Heute lasse ich mir, weil es zum Glück ein Herr Karpfen war, gebratenen Milchner mit Polenta und Blattsalaten schmecken.

Den Milchner hab ich nur abgeschwemmt, gesalzen und im kleinen Pfanderl mit einem Teelöffel Schmalz beidseitig gebraten. Für die Polenta habe ich ein Vierterl Salzwasser zum Kochen gebracht, ein paar Deka Polentagrieß einrieseln lassen (langsam kriege ich das ins Gefühl), kurz geköchelt (unter Rühren, sonst ist die ganze Küche gelb getupft) und dann zugedeckt ausquellen lassen.

Der Salat ist von gestern übrig geblieben. Nur ein bisserl Salz und Balsamico drüber, und geht schon.

10.6.13 12:06, kommentieren

11. Juni

Eines der Dinge, zu denen mich ein freier Vormittag beflügelt, ist die Durchsicht des Kühlschranks. Heute habe ich vier übrig gebliebene Rostbratwürsterl, einen Rest Polenta, einen Rest vom Pusztasalat und einen Bund Radieschen herausgezupft. Daraus versuche ich heute ein Bratwurst-Polenta-Gröstl mit Salat zu kochen. (Der Rest vom Gartenkürbis ist morgen dran; wär ewig schad, wenn der abwinkt.)

Nämlich werde ich einen Esslöffel Schmalz im Pfanderl erhitzen, ein in Ringe geschnittenes Zwiebelhapperl drin anbraten (oder auch nicht, das entscheide ich spontan), die in Stücke geschnittenen Würsterl sowie die Polentawürfel dazugeben und alles fest durchrösten und ein Haucherl salzen. 

Am Schluss schmeiße ich vielleicht die in Spalten geschnittenen Radieschen auch noch dazu und erhitze sie kurz. Oder ich drapiere sie einfach fesch auf dem Teller.

11.6.13 10:19, kommentieren

12. und 13. Juni

(Jetzt hab ich scharf nachdenken müssen, was ich gestern gekocht habe ...) Ich weiß es schon wieder: Kürbisrahmgemüse mit gekochten Erdäpfeln, exakt wie am Samstag.

Und heute hab ich beim Schweden beim Midsommarbuffett zugeschlagen und mich mit Fischzeugs vollgestopft. - Nein, es ist am Nachmittag nicht gesünder weitergegangen. Ich musste das Kind belohnen und ins Eisgeschäft führen.

Und für morgen seh ich auch schwarz, was die Ernährung betrifft. (Das fängt schon wieder so an!)

13.6.13 19:31, kommentieren

14. Juni

Heute war es ein simpler Radieschenreis, den ich mittags verzehrt habe. Angereichert mit Fundstücken aus dem Kühlschrank, nämlich ein paar Scheiben Käse und Rohschinken. Und nachher ein paar Erdbeeren.

Ich hab einfach zwei Portionen Basmatireis gedünstet wie immer. Dann hab ich den Reis aus dem Reinderl evakuiert, einen Löffel Schmalz darin erhitzt und eine Handvoll geputzter, in Spalten geschnittener Radieschen drin leicht angebraten. Das hab ich dann über eine Portion vom Reis drübergeleert und zum Mittagessen erklärt.

Das mit den erhitzten Radieschen ist wirklich eine Bereicherung.

14.6.13 16:16, kommentieren

15. und 16. Juni

Heute haben wir uns beim Naturgartenfest in Laxenburg die Bäuche vollgeschlagen. Ich mag das sehr gern, auf Märkten Spezialitäten kaufen, womöglich direkt vom Erzeuger.

Gestern habe ich Basmatireis mit Gemüsesugo gekocht, aus allerhand Restln.

Nämlich hab ich in einem Löffel Schmalz ein geschnittenes Zwiebelhapperl, zwei Knoblauchzehen und ein Lorbeerblatt angebraten. Dazu kamen eine Karotte und ein Stück Sellerie, klein gewürfelt, sowie zwei große geschnittene Paradeiser.

Dann habe ich gesalzen und mit wenig Wasser aufgegossen. Und, weil die ausnahmsweise vorhandenen frischen Paradeiser ziemlich sauer waren, ein bisserl Zucker. Zum Schluss hab ich aus dem Tiefkühler noch eine Handvoll Erbsen gehackt und hab die miterhitzt.

In der Zwischenzeit war dann der Reis, die zweite Portion vom Freitag, mit einem Löffel Butter erhitzt, auch fertig.

Und bei Tisch habe ich tüchtig Parmesan gestreut.

16.6.13 18:30, kommentieren

17. Juni

Heute werde ich mein Mittagessen zwischen zwei Terminen auf einer Parkbank verzehren, und deshalb gibt es der Einfachheit halber eine sommerliche Salatschüssel.

Ich werde nachher das Gemüsebeet heimsuchen und ein Happerl Salat abschneiden, und vielleicht noch ein paar andere Blatterl zupfen, alles waschen und zerzupfen. Zwei Radieschen lungern auch im Kühlschrank herum, die werde ich fein schneiden und dazugeben. Salz und gehackte Dille, ganz frisch, kommen auch dazu. (Auf den Zwiebel verzichte ich, mit Rücksicht auf den Nachmittagstermin ...)

Und wahrscheinlich werde ich zwei Eier kochen und in Scheiben schneiden und untermischen. Mit ein paar Tropfen Balsamico müsste das eigentlich eine Supersache werden.

Gebäck kaufe ich mir unterwegs beim Lieblingsbäcker.

16.6.13 18:36, kommentieren