Der Sparküche-Blog.

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Archiv

1. August

Lieber Himmel, die Zeit vergeht. Schon die erste Hälfte vom Sommer vorbei. Naja, Zeit für den zweiten Teil vom großen Zucchino. Diesmal als Fusilli mit Zucchinigemüse.

Die Teigwaren auf den Herd gebracht und derweil im beschichteten Pfanderl ein geschnittenes Knoblauchzeherl ohne Fett angebraten. Dann einen zerstückelten Zucchino hinein (für mich waren es etwa 25 Deka) und weitergebraten, dann gesalzen, mit drei Kapern und je einer Messerspitze Tapenade (Die muss weg! Ist das augenfällig?) und Chilipaste (die muss eigentlich nicht weg, neigt sich aber trotzdem ihrem Ende zu und wird eine Fahrt ins benachbarte Ausland erzwingen) sowie fünf zerriebenen Rosmarinnadeln verfeinert und immer weitergebraten. So lange, bis das Gemüse durch ist. Praktischerweise sind dann auch die Teigwaren soweit.

Vor dem Servieren habe ich über das ganze noch einen knappen Esslöffel Olivenöl getröpfelt und nochmals durchgerührt.

Und wenn ihr einen guten Rat haben wollt: gewöhnt euch nicht an, eure Blogeinträge zu tippen, während das Essen am Herd schmurgelt. Das tut dem Essen nicht gut. Ähem.

1.8.12 12:08, kommentieren

5. August

Lest ihr auch so gern wie ich? Derzeit fresse ich Kinderliteratur in mich hinein. Meine Lieblingsautorin ist Christine Nöstlinger, die es angenehmerweise mit dem Kochen auch so hat wie ich. Die neue Serie vom Pudding-Pauli spickt sie mit Rezepten und Schmausereien. Sehr nett, das. Das folgende Rezept für eine schnelle Topfentorte habe ich einem ihrer Bücher entrissen und ausprobiert, gelingt super. (Entrissen auf dem Wege des Kopierers, um euch zu beruhigen.)

1 Kilo Magertopfen mit 20 Deka Feinkristallzucker, 15 Deka weicher Butter, 4 Eiern, einem Packerl Vanillezucker, einem Packerl Vanille-Puddingpulver (ich nehme 4 Deka Speisestärke und etwas Vanillepulver) und eine Prise Salz in einer Schüssel verrühren.

Die geriebene Schale einer Zitrone sowie deren Saft zugeben und nochmals verrühren. Zum Schluss eine Handvoll Grieß einrühren.

Die Masse in eine befettete und bemehlte Form geben und bei 170 Grad Ober- und Unterhitze auf der mittleren Schiene 60 bis 65 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen.

Wer will, gibt erst die Hälfte der Masse in die Form, dann zerkleinerte Früchte drauf und dann die restliche Masse - oder streut das Obst einfach vorm Backen auf die Masse.

1.8.12 12:15, kommentieren

2. August

Der hauseigene Hobbyfischer hat einen Fünf-Kilo-Hecht gefangen. Das ist die gute Nachricht zum Tag. Einen Teil davon hat es heute als gebratenen Hecht mit Petersilerdäpfeln und grünem Salat gegeben. Eine Delikatesse, wie ich finde. Aus den Abschnitten und dem Kopf habe ich eine Hechtsuppe gekocht (was mir, als ich den Topf betrachtete, ein Déjà-vu beschied, aber das ist eine andere Geschichte ...).

Die Hechtstücke wurden gesalzen und gepfeffert und dann erst in Mehl und dann in Semmelbröseln gewendet und in einem halben Zentimeter hoch Rapsöl beidseitig rausgebraten.

Für die Petersilerdäpfel wurden heurige Erdäpfel (Annabelle) gekocht, geschält und in Butter mit gehacktem Petersil und Salz geschwenkt. Und der grüne Salat wurde angemacht wie eh immer.

4.8.12 08:41, kommentieren

3. August

Als starker Kontrast waren heute Germknödel dran. Das Rezept dafür habe ich euch schon an anderer Stelle verraten, hier nur das Ergebnis: vier pappsatte, glückliche und zufriedene EsserInnen, die im Anschluss allesamt ein Nickerchen brauchten.

4.8.12 08:43, kommentieren

4. August

Regen. Putztag. Keine Lust zum Kochen. Irgendwas muss mir aber einfallen, also vernichte ich den letzten Teil des großen Zucchino zu einem Zucchini-Safran-Risotto.

Hierfür schneide ich eine große Knoblauchzehe klein und brate sie mit ein paar Safranfäden in wenig Fett im beschichteten Pfanderl. Dann kommt der Rundkornreis dazu und wird mitgeröstet, bevor ich ihn mit wenig heißem Wasser ablösche und salze. Dann gieße ich mit mehr heißem Wasser auf, pfeffere, gebe den Deckel drauf und lasse bei geringer Hitze köcheln.

In der Zwischenzeit schneide ich den Zucchino in kleine Würfel, und beim nächsten Aufgießen (ihr wisst ja: immer nur soviel Wasser, dass der Reis gut bedeckt ist) kommen die Würferl dazu. 

Das ganze köchelt dann noch vielleicht 20 Minuten. Zum Schluss kommt ein Stück Butter hinein und, wenn ich gut drauf bin, geriebener Parmesan drüber. Und als Deko gewürfelte Paradeiser und Schnittlauch.


4.8.12 08:48, kommentieren

6. + 7. August

Ihr habt nichts versäumt, gestern und heute haben wir nur gefüllte Weckerl gegessen. Gestern war zu heiß für alles außer Gurkensalat und heute war zu wenig Zeit.

Weil sich aber das Gemüse im Kühlschrank schon wieder sammelt, werde ich morgen wohl kochen müssen. 

Bitte also um ein wenig Geduld!

7.8.12 19:17, kommentieren

8. August

Heute hatte ich wieder einmal den Nachbarn zu Gast. (Der brachte übrigens eine beeindruckende Kürbishälfte mit, aber das ist eine andere Geschichte.) Ihm servierte ich Bratwürstel mit mediterranem Zucchinigemüse, Chutney und heurigen Erdäpfeln.

Alles andere erklärt sich von selbst, aber für das Zucchinigemüse briet ich in zwei Esslöffel Olivenöl zwei geschnittene Knoblauchzehen an, salzte und gab ein Lorbeerblatt und einen Teelöffel Rosmarin dazu und briet weiter.

Jetzt kamen die gewürfelten Zucchini dazu und wurden bei großer Hitze rundherum scharf angebraten, bevor ich zwei klein gewürfelte Paradeiser dazugab, kräftig durchrührte und bei mittlerer Hitze schmurgeln ließ. Ohne Deckel übrigens, auf dass der Saft reduziert würde - was mir aber eh nur halb gelang. Zum Glück saugten die Erdäpfel alles auf, später auf dem Teller.

12.8.12 12:10, kommentieren

9. + 10. August

Gestern nur Weckerl in mich reingestopft. Heute auch. Aber dafür, nach vielen Jahren wieder einmal, Kürbis englisch fabriziert. Damit der Nachbar sieht, was aus seinem Kürbis so alles werden kann.

In der Früh habe ich den Kürbis geschält, geputzt und in mundgerechte Würfel geschnitten. Die kamen in eine Keramikschüssel (kein Plastik, kein Metall), und darüber pro Kilo Kürbis (netto) zwei Stücke Zitronenschale, ein Teelöffel Ingwerpulver, und noch ein halber Kilo Zucker und der Saft einer halben Zitrone.

Das alles wurde verrührt, mit einem Teller beschwert und 12 Stunden stehen lassen. 

Am Abend holte ich die Würferl aus dem entstandenen Saft und brachte diesen zum Kochen. Die Zitronenschale verteilte ich, gemeinsam mit ein paar Pfefferkörnern, in kleinen Einmachgläsern. In den kochenden Saft kamen die Kürbisstücke rein und wurden bissfest gekocht (dauert nur wenige Minuten!), dann in die Gläser verteilt. Der Saft kochte derweil munter weiter. Am Schluss leerte ich ihn randvoll in die Gläser und verschloss sofort, wie üblich.

Nach ein paar Wochen werden wir kosten können ...

12.8.12 12:13, kommentieren

11. August

Saftfleisch mit Semmelknödeln bekamen wir heute serviert. Ich hasse das, weil ich die Knödel außerordentlich gern esse, sie aber selber nicht herstellen kann. "Ganz normal nach der Anleitung auf dem Semmelwürfel-Packerl" erklärt meine Mutter dann, was mir genau nicht hilft. - Naja, wenigstens das Saftfleisch hätte ich auch so hingebracht.

Nämlich wurde aus Butter, Knoblauch  und Mehl eine Einbrenn bereitet, die dann mit einem halben Liter Suppe aufgegossen und durchgerührt wurde. Hier hinein kamen dünne, mundgerechte Scheiben vom rinderlichen Wadschunken, der ruhig durchzogen sein darf. (Lässt er sich eh nicht verbieten.) Falls das Fleisch nicht mit Flüssigkeit bedeckt, Suppe nachgießen!

Gewürzt wurde mit Salz, Pfeffer und Oregano und geköchelt, bis das Fleisch richtig weich war und die Flüssigkeit reduziert. Dafür kam dann noch ein Schluckerl Obers, verrührt mit etwas Speisestärke, hinein und band die Flüssigkeit zu einer super Sauce.

Das mit den Knödeln werd ich schon noch probieren, irgendwann einmal. Hmpf.

12.8.12 12:27, kommentieren

12. August

Ein aktuer Anfall von Faulheit reduzierte heute das Mittagessen auf Kürbis in Butterbröseln.

Hierfür schnitt ich eine große Spalte vom Nachbar-Kürbis in mundgerechte Würfel und kochte sie in Salzwasser bissfest. Parallel dazu röstete ich zwei ordentliche Handvoll Semmelbrösel in 4 Deka Butter und salzte etwas.

Und ich scheiblierte die Gurke aus dem Garten - allerdings musste ich die großteils schälen, weil das Freiland die Schale schon sehr fest werden lässt.

Dann den Kürbis abgeseiht (das Wasser wird morgen vermutlich eine Suppe), mit den Bröseln vermischt und zu Tisch gebracht, die Gurke haben wir einfach so dazugegessen.

Und nachher ließen wir uns ein Stück Schokolade schmecken, ausnahmsweise.

12.8.12 12:30, kommentieren

13. August

Gestern abends habe ich es endlich wieder einmal geschafft, eine Portion Kichererbsen einzuweichen. Heute früh habe ich sie im Einweichwasser weich gekocht, und jetzt schmurgelt gerade ein Kichererbsencurry im Reinderl.

Begonnen habe ich mit zwei Esslöffeln Olivenöl, in denen ich ein paar sehr kleine Knoblauchzehen, einen halben Teelöffel Curry, ein Lorbeerblatt und ein grob geschnittenes Zwiebelhapperl angebraten habe. Dann habe ich drei von meinen endlich roten Paradeisern hineingeschnitten und den letzten Rest vom nachbarlichen Kürbis. Aufgegossen habe ich mit dem Kochwasser von gestern, gesalzen habe ich auch.

Das schmurgelt, wie gesagt, jetzt ein Viertelstünderl vor sich hin. Dann werde ich die Kichern unterrühren. Nämlich genau: jetzt!

13.8.12 11:40, kommentieren

14. August

Bevor ich heute mein Erdäpfel-Fisolen-Gröstl werde kochen können, muss ich erst in den Garten gehen, um die Zwiebeln zu holen. Mach ich dann gleich.

Und dann gebe ich ein bisserl Fett ins Reinderl und brate den geschnittenen Zwiebel an und lasse ihn ein bisserl dünsten. Dann würze ich mit Salz und Osmanischer Gewürzmischung und gebe eine Portion blanchierter geschnittener Fisolen dazu und während das alles weiterbrät, schneide ich ein paar gekochte Erdäpfel dazu. Kurz weiterbraten, immer schön umrühren, fertig.

(Vielleicht pflücke ich im Vorbeigehen auch ein paar Kräuter, zum Drüberstreuen.)

14.8.12 10:14, kommentieren

15. August

Nicht nur der Nachbar hat Kürbisse. Von meinen ist auch schon einer soweit. Den habe ich geerntet, längs halbiert und als gefüllten Kürbis serviert. Vorher gabs, weil hierorts Feiertag, Hechtsuppe mit Einlage. Nachher Himbeerkuchen. Und danach ein Nickerchen.

Für die Fülle habe ich 15 Deka Couscous mit kochendem Wasser übergossen und quellen lassen. Derweil habe ich die Kürbishälften ausgehöhlt und gepfeffert. Dann habe ich 40 Deka Faschiertes mit 25 Deka Schafkäse abgerührt, zwei Zwerghendleier, Salz, Pfeffer und Rosmarin dazugegeben und alles gut vermischt. Zum Schluss habe ich den Couscous untergehoben.

Diese Fülle kam dann in die Kürbishälften. Es blieb ein Rest, der beim besten Willen nimmer auf den Kürbis passte und aus dem ich ein kleines Knöderl formte. In einen Bräter  mit ein bisserl Öl und Wasser kam dann alles hinein und wurde im Rohr bei 190 Grad Ober- und Unterhitze ein Stünderl gebraten.

17.8.12 22:53, kommentieren