Der Sparküche-Blog.

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29. - 31. Jänner

Sonntags große Fresserei. Zugekauft, jede Menge. Deshalb hab ich auch bis Dienstag noch die Reste gegessen.

Zum Beispiel am Montag Kürbiscremesuppe, dann Schwarzwurzelsalat mit Rindsfilet im Teigmantel und nachher Kuchen.

Dienstags dann Mohnnudeln mit Zwetschkenröster.

Die würde ich durchaus auch selbermachen. Nämlich folgendermaßen: zuerst würde ich eine Portion mehliger Erdäpfel weich dämpfen, noch heiß schälen und gut zerdrücken (und das Werkzeug sofort abwaschen, sonst pickts, dass es keine Freude mehr ist). Dazu würde ich ein paar Deka Butter geben, eine Prise Salz, einen Dotter und soviel Mehl, dass sich ein weicher Teig kneten lässt.

Von diesem würde ich dann immer ein Stückerl abzupfen und mit den Händen Schupfnudeln wuzeln, so in der Größe meines kleinen Fingers, maximal (ich habe aber auch kleine Hände).

Diese Nudeln würde ich portionsweise in siedendes Salzwasser werfen und, wenn sie wieder aufsteigen, herausheben und abtropfen lassen. 

Wenn alle fertig sind, zerlasse ich im Pfanderl Butter und schwenke die Nudeln drin, streue geriebenen Mohn drüber und serviere sie mit Zwetschkenröster. Gezuckert werden sie bei Tisch.

1.2.12 15:27, kommentieren

1. Feber

Heute habe ich das kombiniert, was meine Kleine nicht essen mag (da sie heute nicht da ist) und habe ein Erdäpfel-Fisolen-Gröstl gegessen.

Dafür habe ich einen großen speckigen Erdapfel weich gedämpft, geschält und in Scheiben geschnitten. Dann habe ich drei Deka Mangalitzaspeck klein gewürfelt und in der handgeschmiedeten Pfanne ausgelassen. Darin habe ich ein mittleres Zwiebelhapperl, grob geschnitten, glasig gedünstet. Dann kam Salz dazu und die Erdäpfel, und alles hat fünf Minuten gut weitergebraten, bevor ich eine Portion blanchierter, geschnittener Fisolen dazugegeben habe. Alles noch einmal gut durchrösten und auf den Tisch damit!

1.2.12 15:31, kommentieren

2. - 5. Feber

Derzeit bin ich ein bisserl schleißig mit den Einträgen, ich bitte um Nachsicht.

Am Donnerstag war ich in Österreich unterwegs und hab zwischendurch Zeugs in mich hineingestopft.

Am Freitag habe ich einen bunten Gemüserisotto fabriziert. Und zwar habe ich den Rest Rundkornreis trocken angeröstet, mit heißem Wasser aufgegossen, bis der Reis bedeckt war. Dann habe ich gesalzen und bei kleiner Hitze dünsten lassen, bis das Wasser fast weg war. In der Zwischenzeit habe ich drei kleine Karotten und den Rest vom Kürbis klein geschnippelt und eine Handvoll geraspelten Kohlrabi aus dem Tiefkühler genommen. Dieses Gemüse habe ich zum Reis gegeben, wieder Wasser drauf und weiter dünsten lassen. Und so weiter, bis der Reis weich war. Zum Schluss habe ich zwei Scheiben Bärlauchbutter eingerührt und serviert.

Zwischendurch habe ich aus dem Kürbisrest, einem Erdapfel und ein paar Karotten eine ziemlich gute Suppe gekocht und mit Curry und Milch verfeinert. Die haben wir am Samstag als Vorspeise vor einem Turm von Marmeladepalatschinken gegessen.

Und am Sonntag sind wir nach einem Spaziergang beim Chinesen eingefallen und haben uns durchs Buffett gegessen.

6.2.12 11:02, kommentieren

6. Feber

Vom Risotto ist eine Portion übrig geblieben. Dazu habe ich mir ein Stück Karpfen gebraten. Gebratener Karpfen mit Gemüsereis also.

Den Karpfen habe ich gesalzen, gepfeffert und mit osmanischer Gewürzmischung bestreut und beidseitig in Sonnenblumenöl gebraten. In dem Bratrückstand habe ich dann gleich den Reis gewärmt.

Als Nachtisch gönne ich mir ein Schüsserl Kompott mit einem Klecks Rahm.

 

Nachtrag: weil durch einen Arztbesuch mein Essensplan etwas durcheinanderkam und der Fisch einen halben bei Zimmertemperatur in der Küche ruhte, war mir das Braten dann zu gefährlich. Also habe ich den Karpfen in siedendem Salzwasser ordentlich pochiert (also gekocht). hat genauso gut geschmeckt.

6.2.12 11:06, kommentieren

7. Feber

Rahmfisolen mit Couscous waren es heute. Ging flott. Das Rezept kennt ihr schon, gewürzt habe ich heute mit viel Pfeffer und gehackter Dille.

7.2.12 15:28, kommentieren

8. Feber

Gewuzelte Nussnudeln waren es heute. Und eigentlich wollte ich zwei Portionen machen und eine für morgen aufheben und die dann, in Butter abgebraten, mit Sauerkraut essen (und vielleicht einem Würsterl). Also, es waren eh zwei Portionen Schupfnudeln. Aber ich habe sie beide heute schon gegessen.

Meine letzten vier mehligen Erdäpfel habe ich weich gedämpft, hab sie geschält und fein zerdrückt (welches Werkzeug auch immer ihr dafür verwenden wollt - ich hab eine Art Lochsieb, durch das ich sie durchtremmle). Dann bin ich was arbeiten gegangen. Als die Erdäpfel ausgekühlt waren, habe ich ein bisserl Salz dazugegeben, zwei Deka weiche Butter und ein winzigkleines Zwerghuhnei. (Es ist ja gut, dass die Hühnerschar so kunterbunt ist.)

Und Mehl habe ich darübergestreut, hätte besser griffiges sein sollen, ging aber so auch. Jedenfalls habe ich einen weichen Teig geknetet und derweil Salzwasser zum Sieden gebracht. Vom fertigen Teig hab ich kleine Patzerl abgeteilt, diese zu kleinfingerförmigen Dingern gewuzelt und die ins Wasser gleiten lassen. Sobald sie aufsteigen, sind sie fertig. Dann werden sie abgeschöpft.

Bei Tisch hab ich ordentlich mit geriebenen Nüssen und Staubzucker bestreut, auf die zerlassene Buter hab ich heldenhaft verzichtet. Und ein Schalerl Kompott hab ich dazugegessen.

8.2.12 12:46, kommentieren

9. Feber

Heute habe ich mich in die Küche geschmissen und Zunge mit Erbsenpüree fabriziert. (War gar nicht so aufwendig, hat aber hervorragend geschmeckt.)

Die Zunge hab ich am Vorabend zum Auftauen in den Kühlschrank gelegt und heute früh gewaschen und mit Salz, einem Lorbeerblatt, zwei großen Karotten, einer gelben Rübe, einem Stück Sellerie und ein paar kleinen Knoblauchzehen lange geköchelt. Vermutlich drei Stunden. Dementsprechend köstlich schmeckt die Suppe. Vor dem Essen habe ich die Zunge geschält (die Haut lässt sich ganz einfach abziehen, wenn die Zunge weichgekocht ist) und in Scheiben geschnitten.

Für das Erbsenpüree hab ich ein paar mehlige Erdäpfel weich gedämpft, zwei Handvoll Tiefkühl-Erbsen (eigene Ernte)  in einem Achterl Milch weich gekocht, ein Stück Butter dazu und das ganze zu den weichen, geschälten, zerteilten Erdäpfeln gegeben und gut gestampft. Salzen und fertig.

10.2.12 18:14, kommentieren

10. Feber

Ab und zu lasse ich mich auch gern bekochen. Polentapizza war es heute, und ich denke, die nehme ich in mein Repertoire auf.

Zuerst wird eine "normale" Polenta mit einem Hauch Muskatnuss gekocht und auf ein Blech gestrichen (vorsichtshalber auf Backpapier, würde ich empfehlen). Während die auskühlt, werden ein paar Karotten der Länge nach in dünne Scheiben geschnitten und ein halber Brokkoli in Roserln geteilt. Beides wird blanchiert. So.

Auf die Polenta kommt dann ein bisserl Salz sowie ein halbes fein geschnittenes Zwiebelhapperl, dann werden die Karotten draufgelegt. Dann kommt das Ding erst einmal ins Rohr. Nach ungefähr einer Viertelstunde rausnehmen, zwei rohe Eier (oder mehr, je nach Größe der Pizza) vorsichtig draufschlagen und wieder rein ins Rohr. Nach weiteren fünf Minuten die Brokkoliroserl drauf verteilen und nochmals zwei oder drei Minuten überbacken.

Das Schöne dran ist, dass hier jedeR in der Familie sein persönliches Eckerl kreieren kann. Ich hätte auf meines vermutlich noch ein paar Speckwürfel drübergestreut und mit geriebenem Käse bedeckt.

10.2.12 18:21, kommentieren

11. + 12. Feber

Krank. Aber wenigstens noch genug Energie, um eine ordentliche Portion Erbsenreis zu fabrizieren, den wir in Kombination mit der Zunge dann zwei Tage lang gegessen haben.

(Das haushaltszugehörige Kind hat sich nach diesem Wochenende sehr auf den Kindergarten gefreut.)

 

Der Erbsenreis? Also bitte. Einen Haufen Basmati im Reinderl trocken angeröstet, gesalzen und mit heißem Wasser aufgegossen. Die Packung Tiefkühlerbsen mit einer Ecke einmal kurz gegen die Küchenarbeitsplatte gedonnert und das, was an Erbsen rausgebröselt ist, ins Reinderl dazu gegeben.

Dann wie immer: Hitze reduzieren und ein Viertelstünderl ausdünsten lassen. 

Beim Aufwärmen des Rests am nächsten Tag einen Schluck Wasser und ein kleines Stück Butter dazugeben.

14.2.12 10:51, kommentieren

13. Feber

Noch immer ein Rest Erbsenreis da. Und bei einem Ausflug in den Kühlschrank die sieben Schwammerl entdeckt, die letzte Woche im Angebot waren. Zum Glück ist Bio-Ware im Papiersackerl toleranter gegenüber menschlichem Fehlverhalten als Industriezeugs. Also heute eine Champignonsauce mit Erbsenreis verzehrt.

Die Schwammerl habe ich nur abgewischt und in Scheiben geschnitten. Aber zuerst habe ich noch ein Stückerl Butter im Reinderl erhitzt und ein mittleres Zwiebelhapperl, fein geschnitten, drin glasig gedünstet. Dann die Hitze erhöht, die Schwammerl rein und ordentlich durchgebraten. Gesalzen, Obers angegossen, umgerührt, zugedeckt und nach acht Minuten für fertig befunden.

14.2.12 10:55, kommentieren

14. Feber

Das Kind hat heute nicht seinen besten Tag gehabt. Weil es infolge dessen das Frühstück geschmissen hat, hab ich mir die gewärmte Milch sonstwohin leeren können. Und so habe ich mir heute mitags ein zärtlich wärmendes Grießkoch gemacht. Mit Zimt und Vanille, man gönnt sich ja sonst nix.

Die Milch hab ich nochmals erhitzt, den Zucker, ein bisserl Zimt und ein Stück Vanilleschote gleich am Anfang hineingegeben. In die steigende Milch dann Grieß einrieseln lassen und noch zwei Minuten köcheln lassen. (Die Vanilleschote nicht mitessen, eh klar.)

14.2.12 11:04, kommentieren

15. Feber

Manchmal gelingt mir was richtig gut. Und wenn dann auch noch ein paar Restln und Archivstücke wegkommen, freut mich das umso mehr. Seit längerem hatte ich Gusto auf ein Kichererbsencurry. Das habe ich heute, variiert nach Art der Sparköchin, gekocht.

Nämlich habe ich ein kleines Stück vom Mangalitzaspeck (bald wird er ganz weg sein!) klein geschnitten und bei kleiner Hitze im Reinderl ausgelassen. Darin habe ich den letzten Rest vom Curry Oriental und ein Lorbeerblatt angeröstet. Dann kam ein, für meine Verhältnisse großes, Zwiebelhapperl, grob geschnitten, dazu und wurde glasig gebraten. Danach Salz dazu und das halbe Glas gekochter Paradeiser aus dem Kühlschrank.

Weil ich gestern ruckzuck den Ungarischen Blauen schlachten musste (keine Angst, das ist ein Kürbis), kam da eine Handvoll Kürbiswürfel auch noch dazu. Zum Schluss habe ich die Dose Kichern, die schon viel zu lange im Kuchlkastl ruht, geöffnet, die Dinger abtropfen lassen und dann zum Curry gegeben und mit erwärmt.

Oh, war das fein.

16.2.12 10:42, kommentieren

16. Feber

Wenn ich gerade einen Vormittag investieren muss, um die besten Fernsehsendungen der letzten Tage nachzusehen (im heutigen Fall der letzte Club2 über Wutbürger), bin ich froh, wenn ich Restln essen kann. Wobei, vom Kicherncurry gestern ist nur eine Handvoll übrig geblieben. Also habe ich im Tiefkühler gekramt und einen Becher mit "Basis für Zucchinicremesuppe" rausgefischt. Den habe ich in einem Rest Obers erhitzt, nachgesalzen und mit Pfeffer gewürzt und als Vorspeise gegessen. Und für nachher habe ich eine Portion Joghurt mit Weingartenpfirsichkompott vermischt.

Im Sommer nämlich, wenn die Zucchini in geballter Form auftreten und wir sie nimmer sehen können, schneide ich die allerunnötigsten in Stücke und koche sie, gemeinsam mit einem oder zwei mehligen Erdäpfeln, in wenig Salzwasser weich. Danach püriere ich sie und fülle sie ausgekühlt in alte Joghurtbecher. Wer hin und wieder vegetarische Pasteten kauft, wird feststellen, dass da Plastikdeckel dabei sind, die wunderbarerweise genau auf die Joghurtbecher passen. Damit werden die Becher verschlossen und tiefgefroren. Im Winter eine echte Abwechslung.

Meine Freundin geht noch einen Schritt weiter: sie bringt nach dem Pürieren alles nochmal zum Kochen und füllt das Püree kochendheiß randvoll in Twist-Off.Gläser, lässt sie auf dem Kopf stehend auskühlen und lagert die Gläser dann bis zur Verwendung im Kühlschrank.

Ob die Gläser (ohne Energiekosten) auch bei Zimmer- oder Kellertemperatur ein halbes Jahr lagerfähig wären, müsste ich mal ausprobieren. Ohne Fett und Eiweiß sollte es ja kein Problem sein, eigentlich.

16.2.12 10:53, kommentieren