Der Sparküche-Blog.

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1. Dezember

Ist schon wieder vorbei mit dem Selberkochen. Aus aktuellem Anlass habe ich mir heute beim Wirten ein Kalbsbeuscherl gegeben. Hätte ich das selbst gemacht, dann so:

Beuschel gut reinigen und in Salzwasser mit einem Schuss Essig, einem Lorbeerblatt und Thymian weich kochen. In kaltes Wasser legen, feinnudelig schneiden. In Fett lässt man 1 – 2 Deka Zucker bräunen. 5 Deka Zwiebel, 2 Sardellenfilets, 5 Deka Speck und die Schale einer Zitrone fein hacken, zugeben und verrühren. Mit Mehl stauben und braun rösten. Mit dem Kochsud des Beuschels aufgießen, mit Salz, Essig und Zitronensaft würzen. Das Beuschel zugeben, aufkochen und zum Schluss mit Rahm und Senf abschmecken. Mit Semmelknödeln servieren.

(Dieses Rezept hab ich in der Sparküche vor Jahren schon bekanntgegeben ...)

 

1.12.11 22:03, kommentieren

2. Dezember

Ist heute gleich so weiter gegangen. Aber fürs Wochenende habe ich abends zumindest eine einfache Kürbissuppe gekocht.

Nämlich weil ein Hokkaido schlecht werden wollte, da hab ich ihn gerettet, sozusagen, und die Hälfte davon in kleine Stücke geschnitten und zusammen mit einem Stengel Stangensellerie in Salzwasser weich gekocht. Dann die Sellerie entfernt, den Rest püriert und mit afrikanischem Curry und Obers verfeinert.

Kann eine gut aufpeppen. Mit Schinkenstreifen, Semmelwürferl, Kürbiskernöl oder so.

3.12.11 22:16, kommentieren

3. Dezember

Zum Glück war die Kürbissuppe da. Denn die war wunderbar als Vorspeise zu den heutigen Palatschinken.

Und die wiederum hab ich für zweieinhalb Personen aus 3 kleinen Eiern, 1/3 Liter Milch, einer Prise Salz und ziemlich viel Mehl gemacht. So viel Mehl, dass der Teig anfangs dünnflüssig war. Wenn der nämlich dann eine halbe Stunde steht, ist er genau richtig, um portionsweise in Schmalz herausgebacken zu werden.

Und bei Tisch mit Marmelade gefüllt.

3.12.11 22:18, kommentieren

4. Dezember

Der Rest vom Hokkaido muss natürlich weg. Das war aber, ehrlich gesagt, nicht der Aufhänger für den gebratenen Karpfen, den ich heute ins Rohr schmeiße. Also: aus dem Rohr wieder rausnehme. Rein kommt er natürlich roh.

Dafür geb ich auf ein Backblech reichlich Olivenöl. Darauf tu ich eine Menge geschälter, in Schnitze geteilter Erdäpfel. Und dazu kommen noch ein paar Karottenstücke und eben der restliche Kürbis, in Spalten geschnitten. Das wird jetzt gesalzen, gepfeffert und mit Rosmarin und etwas Thymian und Oregano bestreut. Dann gut durchmischt und eventuell mit ein bisserl Wasser aufgegossen.

Darauf kommt der vorbereitete Karpfen. Gewaschen, ausgenommen, geschuppt. Innen mit Salz ausgerieben und ein paar Kräuter hineingestopft. Au0en mit Einschnitten versehen, in die eine Mischung aus zerdrücktem Knoblauch und Salz kommt.

Die Oberseite von dem Karpfen bestreiche ich dann auch noch mit Öl, und dann bei 190 Grad 80 Minuten ins Rohr, und dann noch ein paar Minuten ziehen lassen und dann endlich verspeisen.

3.12.11 22:24, kommentieren

5. Dezember

Den milden Tag fürs vormittägliche Gartenarbeiten genützt und daher danach presto gekocht. Pasta mit Cremegemüse nämlich.

Während die Teigwaren (zwei Portionen, eh klar!) kochten, habe ich ein großes Zwiebelhapperl, eine große Karotte und eine Stange Sellerie mit ein paar Blättern, alles in Streifen geschnitten, in Olivenöl angebraten, mit Salz und Curry gewürzt, mit ein paar Esslöffeln vom Kochwasser angegossen und zugedeckt ein paar Minuten gedünstet.

Zwei Minuten vorm Fertigwerden habe ich drei Esslöffel Obers dazugegeben und gut eingerührt. Dann die Pasta dazu und fertig. Ein Rote-Rüben-Salat hat auch gut dazu gepasst.

5.12.11 15:13, kommentieren

6. Dezember

Von den gestrigen Gemüsenudeln ist für heute eine Portionen übriggeblieben. Als Nachspeise habe ich mich mit einem Grießkoch verwöhnt.

Aber meiner Kleinen habe ich heute eine gebratene Banane gegönnt, und da schreib ich euch heute das Rezept.

Eine in Scheiben geschnittene Banane (und ich hab auch noch einen Apfel dazugetan, in Spalten geschnitten) habe ich in zwei Deka Butter mit einem Stäuberl Zimt langsam angebraten.

Bei Tisch kam dann Honig drüber und ein bisserl Schlagobers dazu. Und geriebene Nüsse wären auch kein Fehler gewesen.

7.12.11 11:48, kommentieren

7. Dezember

Noch einmal Nudeln heute. Weil ich schon mit den Vorbereitungen fürs Keksebacken beschäftigt bin, habe ich der Einfachheit halber Nussnudeln mit Kompott gegessen.

Die Nudeln habe ich in Butter erhitzt, wieder ein Stäuberl Zimt dazu und bei Tisch mit geriebenen Nüssen und Zucker bestreut. Gut, dass gerade ein Glas Zwetschkenkompott offen war, das hab ich als Beilage verputzt.

7.12.11 11:50, kommentieren

8. Dezember

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber wenn ich Weihnachtskekse backe, muss das sonstige Essen immer salzig sein. So wurde es heute Polenta mit Dillfisolen und Rote-Rüben-Salat.

Für die Polenta habe ich 3/4 Liter Salzwasser zum Kochen gebracht und dann 15 Deka Kukuruzgrieß einrieseln lassen. Bei kleinster Hitze noch 20 Minuten quellen lassen, zwischendurch umrühren (entfällt, wenn ihr ein beschichtetes Reinderl verwendet).

Die blanchierten und geschnittenen Fisolen sollten eigentlich Rahmfisolen werden, aber ich hatte noch einen Rest Schlagobers. Also habe ich die Fisolen in Olivenöl mit Salz und Pfeffer auftauen lassen, dann den Schlagobers dazugegeben und zum Schluss einen Löffel geschnittene Dille untergerührt. Das Stauben mit Mehl habe ich mir gespart.

Den Rüben-Salat habe ich aus einem Glas genommen (für den ist meine Mutter zuständig, aber das lerne ich sicher auch noch ...).

8.12.11 13:39, kommentieren

9. Dezember

Bei der Polenta verschätze ich mich jedes Mal mit der Menge. Also hab ich den Rest von gestern heute als gebratene Polentascheiben mit Rahmschwammerln verwertet.

Dazu habe ich die Polenta in Scheiben geschnitten und in reichlich Butter beidseitig angebraten. Dann hab ich die Polenta rausgenommen und in den Bratrückstand habe ich ein kleines geschnittenes Zwieberl gegeben sowie 20 Deka braune Champignons, in Scheiben geschnitten. Das alles habe ich ein paar Minuten lang gut durchgebraten, unter ständigem Rühren. Dann Deckel drauf und noch ein paar Minuten ziehen lassen. Vor dem Servieren habe ich einen Esslöffel Rahm eingerührt.

Den kleinen Rest von den gestrigen Fisolen habe ich heute püriert, mit Wasser und Milch ein bisserl verdünnt, nachgewürzt und als Fisolencremesuppe gegessen.

9.12.11 12:42, kommentieren

10. Dezember

Ist ja fein, wenn ich hin und wieder was erwische, was der Kleinen auch schmeckt. So wie heute Broccoli-Karotten-Gemüse mit Debrezinern und Basmatireis.

Zuerst habe ich, wie immer, den Reis zum Dünsten auf den Herd gebracht. Trocken angeröstet, Salz dazu, heißes Wasser drauf (doppelt so viel wie Reis), Hitze reduziert, zugedeckt und zwanzig Minuten in Ruhe lassen.

In der Zeit habe ich zwei kleine Karotten geputzt und klein geschnitten und die mit Knoblauchzehen gemeinsam in Sonnenblumenöl angebraten. Dann  Salz dazu, den in kleine Roserln zerteilten Broccoli drauf, mit ein bisserl Wasser angegossen, Deckel drauf und ein paar Minuten in Ruhe lassen.

Derweil habe ich drei Debreziner Würsterl in Scheiben geschnitten und zum Gemüse gegeben und zwei Minuten mit erhitzt.

Und dann war alles fertig, und wir beide haben ordentlich reingehaut. Aus dem Rest wird morgen ein herzhaftes Supperl.

10.12.11 12:55, kommentieren

11. Dezember

Schon am Freitag habe ich, unabsichtlich, einen Sternkuchen gebacken, den ich heute zum Brunch mitgenommen habe.

Unabsichtlich deshalb, weil das eigentlich Mürbkeks hätten werden sollen. Aus irgendeinem Grund hat mir der Teig nicht gefallen. Also habe ich ihn kurzerhand zu vier Fünfteln auf dem Backblech ausgerollt und mit Dirndlmarmelade bestrichen. Dann habe ich aus dem restlichen Teig Sterne in verschiedenen Größen ausgestochen - und natürlich einen Mond. Die habe ich dann auf der Marmelade verteilt. Dann habe ich den Kuchen ins Rohr geschoben und bei 170 Grad dort für fünfzig Minuten belassen.

Mit Eiklar angestrichen hätten die Sterne auch noch herrlich geglänzt ...

Die Idee habe ich, glaube ich, aus einem "frisch gekocht", das ich sonst nicht schätze. Aber der Kuchen hat beeindruckt

14.12.11 21:51, kommentieren

12. Dezember

Nach der gestrigen Völlerei ist heute wieder Normalkost auf dem Plan, nämlich ein Erdäpfel-Broccoli-Gröstl.

Dazu habe ich ein paar kleine speckige Erdäpfel weich gedämpft (in den letzten Minuten habe ich ein paar Broccoliroserl dazugelegt), geschält und in Scheiben geschnitten. Dann habe ich einige Scheiberl vom Mangalitzaspeck in einem Reinderl ausgelassen und darin die Broccoliroserln angebraten. Mit Salz gewürzt, die Erdäpfel dazugegeben und alles ordentlich durchgeröstet.

Weil klar war, dass die Kleine davon nichts essen wird, kam auch noch ein Löfferl des ungarischen Teufelszeugs hinein. Gschmackig!

14.12.11 21:57, kommentieren

13. Dezember

Ein im wahrsten Sinn des Wortes frugales Mahl hatte ich an diesem schönen Datum (13.12.11), an dem ich tatsächlich nochmal vom Gemüsebeet ein paar (zugegeben schon etwas mitgenommene) Chinakohl-Pflanzen ernten konnte: Pasta mit Chinakohl.

Die habe ich gewaschen und fein geschnitten, während im Topf zwei Portionen Hörnchen kochten. Dann habe ich in einem Reinderl zwei Esslöffel Sonnenblumenöl erhitzt, den Chinakohl drin angebraten, mit etwas Kochwasser von den Teigwaren aufgegossen, mit Salz und Pfeffer gewürzt und mit der Hälfte der gekochten Teigwaren vermischt.

Bei Tisch kam dann noch geriebener Parmesan drüber.

14.12.11 22:01, kommentieren