Der Sparküche-Blog.

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1. September

Der Herbst naht. Schrecklich, eigentlich. Jedenfalls gab es heute ein kräftigendes Essen, nämlich Saumeisen mit Erdäpfelschmarrn und Kürbisgemüse.

Ich habs nicht gekocht, aber so schwierig kann das nicht sein.

Die Erdäpfel weich dämpfen, schälen, zerdrücken und mit Salz in Öl knusprig braten. Derweil im Kochtopf die Saumeisen kochen. 

Und fürs Kürbisgemüse diesen raspeln, mit wenig Salzwasser und Kümmel bissfest dünsten, mit Pfeffer nachwürzen und bei Bedarf entweder mit einer Einbrenn (Hälfte Fett und Mehl) binden oder mit ein paar Löfferl Rahm, die mit ein bisserl vom Kürbisgemüse abgerührt werden.

2. September

Heute ist mir etwas gelungen, womit ich gar nicht gerechnet habe - ich habe ein zweites Rezept entdeckt, mit dem meine Kleine Kohlrabi isst. Nach einer Hühnersuppe (aus dem Tiefkühler geborgen) habe ich Kohlrabi mit Butterbröseln serviert.

Dazu habe ich einen großen Kohlrabi in kleine Würfel geschnitten, diese mit wenig Salzwasser bissfest gedünstet und dann in einem großzügigen Stück Butter zwei Handvoll Semmelbrösel geröstet. Den Kohlrabi hinein, ein bisserl nachgesalzen, und pfeift.

Dazu habe ich einen Paradeissalat serviert, der zwar überhaupt nicht dazupasst, aber meiner Kleinen wunderbar mundet. Vollreife Paradeiser unterschiedlicher Provenienz in kleine Stücke geschnitten und ein paar Minuten in einer Marinade aus Essig, Wasser, Zucker und Salz ziehen lassen. Schnittlauch hatte ich leider keinen, auf Zwiebel hab ich heroisch verzichtet, damit ich zur nachmittäglichen Besprechung zugelassen wurde.

3. September

Bevor die zwei Melanzane, die im Kühlschrank lagen, die Chance nützen und von selbst davonlaufen konnten, habe ich heute Spaghetti mit Melanzanigemüse gekocht.

Die Spaghetti habe ich ortsüblich in Salzwasser al ponte gekocht. Währenddessen habe ich vier kleine Knoblauchzehen und ein paar zerzupfte Rosmarinnadeln in reichlich Öl angebraten, dann die klein gewürfelten Melanzani dazugegeben und erstmal scharf angebraten. Als ihnen dann richtig heiß war, habe ich gesalzen und mit ganz wenig Wasser aufgegossen, den Deckel draufgetan und alles ein paar Minuten schmurgeln lassen.

Dann vom Feuer genommen und noch ein paar Minuten durchziehen lassen. Herrlich.

 

4. September

Im Moment diktiert wieder das Angebot die Rezepte. Heute war es Zucchinicremesuppe und eine Salatplatte mit Gebäck. Als Nachtisch gab es ein sommerliches Kompott mit allem, was grad zu finden war - zerkleinert, miteinander aufgekocht, vom Herd genommen und mit Honig gesüßt. Fertig.

Für die Zucchinicremesuppe habe ich diesmal tatsächlich nur Zucchini verwendet, ohne Erdäpfel, weil das Ding einfach so groß war. In Salzwasser weich gekocht, püriert, gepfeffert und mit ordentlich Obers aufgegossen.

im Salat waren neben dem Grünen auch ein paar Paradeiser, zwei geraspelte Karotten und ein paar geschnittene Radieschen. Aufgegossen habe ich mit einem Marinaderest von den eingelegten grünen Paradeisern neulich.

5. September

Zum Glück passt das sommerliche Wetter zum leichten Essen, ähem. Heute war es ... ja, wie nenne ich das? Vielleicht ein Paradeis-Omelett?

Jedenfalls habe ich in reichlich Olivenöl im Reinderl drei kleine zerschnippelte Paradeiser angebraten, dann gesalzen und drei Eier drübergeschlagen. Weitergebraten, dabei ein bisserl durchgerührt und gepfeffert. Zum Schluss Petersil drübergestreut. Dazu gabs Brot und den Rest vom gestrigen Salat.

Ein Wort zum Salat. Der hält sich super, wenn er zerkleinert, aber nicht mariniert ist, in einem verschlossenen Behälter! 

Als Nachtisch hab ich aus einer Handvoll Himbeeren, einem halben Becher Topfen, einem Schluck Obers und einem Löffel Honig eine Topfencreme gebastelt. 

6. September

Wieder einmal nicht gekocht. Sondern beim Chinesen eingefallen.

Sorry.

7. - 20. September

Pause!

21. September

Nach dem Verwöhn-Urlaub sich wieder ans Kochen zu gewöhnen, ist gar nicht so einfach. Also habe ich vorsichtig angefangen und habe ich eine Portion Rahmfisolen gekocht, und wir haben ein zugekauftes Fleischlaberl dazugegessen. Geht auch.

Für die Rahmfisolen habe ich zwei Handvoll Fisolen gewaschen, geputzt und fein geschnitten, in Salzwasser blanchiert und dann in Öl erhitzt. Mit Wasser aufgegossen, mit Salz und Pfeffer gewürzt und weich geköchelt. Zum Schluss habe ich zwei Esslöffel Rahm eingerührt.

Den Rest davon habe ich aufgehoben, für demnächst.

22. September

Heute wars schon besser mit der Motivation. Daher gab es Gefüllten Hokkaido nach Art der Sparköchin.

Dazu habe ich einen Hokkaido halbiert und von den Kernen befreit. Eine Hälfte davon habe ich innen gesalzen und mit einer Masse aus gekochter Hirse, Frischkäse, geriebenem Parmesan, Salz und Pfeffer sowie einem Ei gefüllt. 

Das habe ich dann in eine befettete Form gestellt und im Rohr bei 200 Grad Ober- und Unterhitze gegart.

Dazu haben wir einen Paradeissalat gegessen. Ein Kräuterrahm hätte auch gepasst.

23. September

Die zweite Hälfte vom Hokkaido habe ich heute zu einer Kürbiscremesuppe verarbeitet, danach gab es Palatschinken.

Den Hokkaido habe ich ausnahmsweise nicht geschält, weil er wirklich noch frisch war. In Stücke geschnitten und in Salzwasser weich gekocht. Dann den Rest der Fisolen von neulich dazu und alles fein püriert. Mit Salz und Pfeffer nachgewürzt und einem Schuss Milch verfeinert.

Für die Palatschinken habe ich ein Ei, 1/4 Liter Milch und eine Prise Salz verquirlt und dann soviel Mehl eingerührt, dass der Teig zähflüssig wurde. Dann habe ich ihn portionsweise in Schmalz herausgebacken und die Palatschinken, ganz klassisch, mit Marillenmarmelade gefüllt.

24. September

Weil ich eine Rindsuppe fabriziert habe, musste es danach etwas Fleischloses sein, und das wurde ein Gemüsereis mit Salat.

Während wie üblich der Reis vor sich hin dünstete, habe ich ein Zwiebelhapperl in Öl angeröstet, danach eine Handvoll klein geschnittener Karotten dazugegeben, gesalzen, mit Curry gewürzt und weitergebraten. Dann kam eine Handvoll geschnittener Mangoldstiele dazu und zwei gewürfelte gelbe Paradeiser. 

Das wurde alles ein paar Minuten gut durchgebraten, und als die Karotten bissfest waren, mit dem Reis vermischt. Dazu haben wir den Rest vom Paradeissalat gegessen, diesmal mit einem geschnittenen Radieschen ergänzt.

25. September

Um den Rest der Hirse von neulich zu verwerten, wurde es heute, nach der Suppe von gestern, ein Hirseauflauf.

Dazu habe ich von zwei Eiern Schnee geschlagen und anschließend zwei Dotter, 10 Deka Zucker und 6 Deka Butter cremig gerührt. Da hinein habe ich die gekochte Hirse gemischt, und zum Schluss habe ich den Eischnee untergehoben.

Von dieser Masse habe ich die Hälfte in eine befettete Form gestrichen. Dann kamen geschnittene Äpfel und Birnen drauf und, weil ich grad hatte, ein paar Himbeeren. Dann die zweite Hälte der Masse drüber und fest glattgestrichen.

Obenauf wären ein paar Butterflocken kein Fehler gewesen, im Nachhinein beetrachtet. Jedenfalls kam das Ganze ins Rohr und stand da eine gute halbe Stunde bei 200 Grad drin.

Was wir heute beim besten Willen nicht mehr essen konnten, wird kalt verzwickt. 

26. September

Traditionelles Montagsessen: Reste. Daher gab es heute jede Menge Rindsuppe mit Nudeln und dann Gemüsereis mit einem Bratwürsterl. Und danach einen übrig gebliebenen Krapfen. Weil ich heute auch eine Portion Mangold blanchiert und eingefroren habe, kam davon auch noch ein Schöpfer voll auf den Teller.

Überhaupt wird diese Woche im Zeichen einer längst fälligen Kühlschrankbereinigung stehen.