Der Sparküche-Blog.

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28. Feber

Hirse mit Brokkoligemüse war es heute, zweng der Abwechslung.

Die Hirse habe ich in der doppelten Menge Salzwasser zum Kochen gebracht, zehn Minuten geköchelt, dann abgedreht und nochmals eine Viertelstunde ziehen lassen. (Eh klar wieder mehr, vielleicht kann ich die ja noch brauchen ...). 

Das hat mir Zeit gegeben, um den Brokkoli zu putzen, die Rosen zu zerteilen und zu waschen, die Stiele zu schälen und klein zu schneiden und alles knapp mit Salzwasser bedeckt bissfest köcheln zu lassen. Dann Pfeffer und ein bisserl Obers dazu und mit Maisstärke zu einer dickflüssigen Sauce binden.

War super!

1. März

Kinder, die Zeit vergeht!

Heute bin ich definitiv zu lange beim Arzt gesessen und hatte danach keine Lust mehr zum Kochen.

Also gab es Pizza, die schmeckt allen Beteiligten immer wieder.

Morgen wird wieder gekocht.

2. März

Ich habe zuviel Hirse gekocht. Lieber Himmel, die reicht für noch zwei Tage. Dabei habe ich heute schon Karpfen-Brokkoli-Wok mit Hirse fabriziert.

Und zwar so: In ein paar Esslöffel Öl habe ich im Wok zunächst ein paar kleine Knoblauchzehen angebraten und dann wieder entfernt. Dann habe ich ein Karpfenfilet in kleine Stücke geschnitten und im Öl angebraten. (Hat gespritzt wie deppert, hätte ich besser abtropfen lassen sollen.) Dann hab ich den Fisch nach oben geschoben und den Rest von einer großen Brokkolirose zerkleinert angebraten. Dann den Fisch wieder runter, Salz und Pfeffer dazu, immer fleißig gerührt dabei und dann mit 1/4 Liter Wasser aufgegossen. Deckel drauf und 5 Minuten schmurgeln lassen, Deckel runter und weiter schmurgeln lassen, bis die Flüssigkeit fast verdampft war.

Vom Herd genommen und ein paar Löffel fertig gekochter Hirse untergemengt, fleißig gerührt, und so die Hirse erhitzt.

Und nach dem Essen ausgiebig gelüftet.

3. März

Damit die Blödsinns-Hirse endlich wegkommt, werde ich heute etwas erfinden, was vor mir vermutlich schon viele erfunden haben. Einen süßen Apfel-Hirse-Auflauf nämlich. Weil ich noch drei kleine verschrumpelte Äpfel habe, die keiner mehr braucht.

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Bitte vergesst das, was bis soeben hier stand. Als ich mich nämlich heute früh gedanklich mit dem Auflauf auseinandersetzte, wurde mir bewusst, dass die Sache mit einer Ei-Milch-Mischung nicht fest genug wird. Also: zurück zum Start.

Zuerst schlage ich aus 2 Eiklar von meinen Mini-Eiern einen festen Schnee. Dann treibe ich 5 Deka Butter, 5 Deka Zucker und die 2 Dotter gut ab und rühre die Hirse drunter. Zum Schluss ziehe ich den Eischnee in die Masse. So. Und davon kommt jetzt die Hälfte in eine gebutterte Auflaufform, dann die geschälten, in Spalten geschnittenen Äpfel, vielleicht Zimt drüber, und dann die zweite Hälfte der Masse.

Eventuell oben ein paar Butterflockerln, und ab ins Rohr, und bei ungefähr 190 Grad so eine halbe Stunde backen.

Vermutlich werden wir ein Kompott dazu essen.

4. März

Weil ich den letztens von mir eingelegten Karfiol süß-sauer verkosten wollte, kochte ich eine(n) Polenta nach Art der Sparköchin dazu.

Also weichte ich am Vormittag eine Handvoll getrockneter Steinpilze (die müssen jetzt endlich weg!) und ein paar getrocknete Paradeiser in einem Vierterl Wasser ein. Mittags briet ich ein geschnittenes Zwiebelhapperl in einigen Esslöffeln Öl an und goss mit dem Schwammerl-Paradeiser-Gemisch auf. Salz und Pfeffer dazu, umrühren, zum Kochen bringen, Maisgrieß einrühren, auf kleinster Flamme zwanzig Minuten - weil ich neulich zum falschen Packerl gegriffen und normalen Maisgrieß erwischt hatte - ausquellen lassen. Gelegentlich umrühren.

Soweit kann ich euch dieses Rezept durchaus ans Herz legen. Mein Fehler war, dass ich im Kühlschrank die Kapern fand und dachte, dass ich ruhig einen Esslöffel davon in den Polenta rühren könnte. - Hätte ich nicht machen sollen. Und der Karfiol, das muss ich leider sagen, schmeckte mir auch nicht.

Aber der Parmesan, den ich bei Tisch drüberstreute, der war schwer in Ordnung.

5. März

Mit sieben Minuten Kochzeit habe ich heute meinen eigenen Rekord unterboten. Wir sind unterwegs nämlich in einen Faschingsumzug geraten, hatten Verspätung und mussten dann ziemlich gach essen. Also brachte ich zack, zack Paradeissauce mit Couscous auf den Tisch.

Im Teekocher Wasser heiß gemacht, in ein Reinderl Couscous und Salz gegeben. Ein Glas passierter Paradeiser geöffnet und in ein zweites Reinderl gegeben, Salz und Zucker dazu, große Flamme aufgedreht. 

Das kochende Wasser vom Teekocher über den Couscous geleert, tüchtig umgerührt, Deckel drauf, ziehen lassen. Einen Esslöffel Maisstärke mit 5 Esslöffeln kaltem Wasser glatt gerührt und in die inzwischen kochenden Paradeiser gerührt. Flamme abgedreht. Mit der Restwärme aufwallen und dann noch kurz köcheln lassen.

Couscous mit einer Gabel aufgelockert. Beides serviert. Uff.

 

Dafür ist sich dann das Kuchenbacken auch noch ausgegangen.

6. März

Mit einer Freundin getroffen und vegetarisch gespeist. Nicht daheim, sondern im Restaurant der Wahl. Ich probierte einen Rote-Rüben-Risotto aus und war ganz zufrieden. Warum allerdings als Beilage zum Risotto ein gebratenes Mangoldblatt dabei war - als ob ich den nicht eh kiloweise zuhause hätte! -, hab ich nicht verstanden.

Würde ich das nachkochen wollen, würde ich den Rundkornreis trocken im Reinderl anrösten und dann mit heißem Wasser oder Gemüsesuppe aufgießen, bis der Reis bedeckt ist. Mit Salz und Pfeffer würde ich würzen und dann zugedeckt dünsten lassen, bis die Flüssigkeit weg ist und dann immer wieder mit ein bisserl Flüssigkeit nachgießen, bis der Reis weich ist. Auf Weißwein würde ich verzichten, geschmackshalber, was soll ich machen.

Was die roten Rüben betrifft, gibt es zwei Parteien. Eine Reichshälfte schält die rote Rübe roh, würfelt sie klein und gibt sie ziemlich am Anfang zum Reis. Die anderen, darunter ich, kochen die Rübe in der Schale, schälen und würfeln sie dann erst und geben sie nur für die letzten fünf Minuten zum Reis. Letzteres lässt die Inhaltsstoffe eher in der Rübe als ersteres. Aber weil es ziemlich blöd ist, eine einzelne rote Rübe zu kochen, würde ich gleich mehrere nehmen und einen Salat fabrizieren.

Jedenfalls würde ich, wenn der Reis weich ist, klein gewürfelten Blauschimmelkäse, so vielleicht 3 Deka pro Portion, in den Reis rühren und zergehen lassen. Und dann servieren. Ohne das doofe Mangoldblatt.

7. März

Acht Schätze hat der ortsansässige Chinese heute für uns gekocht, wie auch immer er das gemacht hat.

Aber ich hab doch vom Rote-Rüben-Salat erzählt, den ich selber mache, und da gebe ich euch heute das Rezept:

Ich dämpfe die Roten Rüben, wie viele ich halt habe, samt möglichst unbeschädigter Schale und Blattansatz und Wurzeln weich, dann ziehe ich die Schale ab und viertle die Rüben und lasse sie auskühlen.

In der Zwischenzeit bereite ich aus Wasser, Essig (ich bin mit Hesperidenessig sozialisiert worden, und das hängt mir bis heute nach), Zucker und Salz eine Marinade. Die ausgekühlten Rüben hachle ich in dünne Scheiben und gebe sie in eine Schüssel. Dann streue ich Kümmel und jede Menge frisch geriebenen Kren drüber, gieße die Marinade drüber und lasse den Salat nach Möglichkeit über Nacht ziehen.

Wenn ich ihn länger haltbar machen will, hachle ich die Rüben möglichst warm, verteile sie in Twist-Off-Gläsern, gebe Kümmel und Kren dazu. Und ich koche die Marinade auf und gieße sie kochend heiß randvoll in die Gläser, Deckel drauf und auf den Kopf gestellt langsam auskühlen lassen.

 

8. März

Ich versteh ja überhaupt nicht, dass eine für sich allein nicht kochen mag. Heute hab ich einen Kochjob für 4 Große und 4 Kleine ausgefasst, und ich sage euch, das möchte ich nicht jeden Tag machen müssen. Phantasielose Pasta mit Gemüsesugo hab ich fabriziert, und das war anstrengend genug!

Ein Kilo Fusilli weich gekocht. Ein Kilo Suppengemüse geputzt und geraspelt, zwei Zwiebelhapperl geschnitten.

Dann einige Esslöffel Öl im Wok erhitzt, den Zwiebel drin angebraten. Salz und Pfeffer dazu, ein Lorbeerblatt und ein paar zerbröselte Rosmarinnadeln und KEINE Kapern, und weitergebraten, dann das geschnitzelte Suppengemüse dazu und ein großes Glas gekochte Paradeiser. Und weil da meine Anmerkung war "wenig Süße, viel Saft", hab ich auch ein bisserl Zucker eingestreut. Dann noch mit dem Nudelkochwasser aufgegossen, bis das Gemüse gut bedeckt war, Deckel drauf, schmoren lassen.

Und dann beides vermischen, nämlich Nudeln und Sugo, auf den Teller und mit Petersil bestreuen.

9. März

Am Aschermittwoch gibts bei meiner Mutter Heringssalat, da fahrt die Eisenbahn drüber. Hat auch super geschmeckt. Die Portion, die ich für den nächsten Tag mitnehmen konnte, hab ich noch am selben Abend verzwickt, woraufhin mir für den nächsten Tag was Neues einfallen musste ...

Für den Heringssalat hat meine Mutter drei Eier gekocht (zur Dekoration) und ein Salatherz zerzupft (zum Auslegen der Schüssel). Dann hat sie drei Matjesheringe, zwei gekochte Erdäpfel, ein Zwiebelhapperl und einen säuerlichen, geschälten Apfel in kleine Stücke geschnitten und in einer Schüssel mit reichlich Mayonnaise verrührt. Mit Salz, Pfeffer und vielleicht sogar ein paar gehackten Kapern würzen, in die mit Salatblättern ausgelegte Schüssel geben, mit geviertelten Eiern dekorieren und mit Weißbrot servieren.

10. März

Also musste mir für heute was einfallen, und das Naheliegendste war Stielmangold mit Bärlaucherdäpfeln und Sauce Hollandaise.

 Ganz einfach, trifft sich gut, weil eh wieder fast keine Zeit. Also eine Portion speckige Erdäpfel weich dämpfen und schälen. In der Zwischenzeit die blanchierten Mangoldstiele in wenig Wasser langsam erhitzen und zum Schluss das Saucenpulver (ähem!) in die Milch rühren und ebenfalls erhitzen. Dann noch zwei Scheiben Bärlauchbutter - von der hatten wir es schon mal - im Reinderl erhitzen, die Erdäpfel drin schwenken, salzen und fertig!

Da bin ich doch tatsächlich endlich mit der Büroarbeit fertig geworden ...

11. März

Beim örtlichen Supermarkt war heute das Gemüse im Angebot. Da hab ich mir, zum allerersten Mal in meinem Leben, Austernpilze gekauft. Und ein Mittagessen komponiert aus Rindfleisch-Obers-Sauce, gebratenen Austernpilzen und Reis.

Dazu hab ich wie üblich zwei Portionen Reis zum Dünsten aufgestellt. Dann hab ich  im Reinderl ein paar Esslöffel Öl erhitzt und 15 Deka geschnetzeltes Rindfleisch scharf drin angebraten. Dann gesalzen und gepfeffert, Rosmarin hineingebröselt und weiter angebraten und schließlich doch mit ein bisserl Wasser aufgegossen, Deckel drauf, schmoren lassen.

Und dann hab ich im Pfanderl in ein paar Esslöffeln heißem Öl die in mundgerechte Happen geteilten Austernpilze gebraten. Und gerade noch rechtzeitig entdeckt, dass beim Fleisch kein Wasser mehr war, also schnell mit ein paar Schluck Obers aufgegossen, Deckel drauf - aber nicht lange, denn das Zeug schäumt üppig. Dann hats mir gereicht, ich hab noch ein bisserl Wasser dazu gegeben und die Hitze zurückgenommen und noch ein bisserl schmoren lassen. Und dann mit einer Prise Maisstärke gebunden.

Inzwischen war der Reis auch fertig. Hat besser geschmeckt als erwartet, aber das nächste Mal werde ich die Flachsen vom Fleisch besser entfernen.

12. März

Für den Nachmittag will ich einen Kuchen backen, weshalb ich froh bin, als Mittagessen einen einfachen Gemüsereis servieren zu können.

In ein bisserl Öl brate ich ein geschnittenes Zwieberl und die mageren geraspelten Reste eines Suppengrüns - nämlich je eine rote und gelbe Karotte und einen Schnitz Sellerie - an, gebe die restlichen Austernpilze von gestern und eine Handvoll (aufgetauter) gekochter Bohnen dazu. Salz und Pfeffer drüber und gut verrührt. Wenn ich die Zeit habe, um im Garten ein verkümmertes Blatterl von der verkümmerten Kohlsprossenstaude zu zupfen, würde ich dieses auch reinschneiden.

Zum Schluss den Reis eingerührt und reichlich gehackten Petersil eingestreut.

Von den Bohnen müssen es nicht allzu viele sein, denn die bleiben kampflos für mich allein übrig.

Der grüne Salat, dem ich gestern im Supermarkt auch nicht widerstehen konnte, vermutlich auch, selbst wenn er mit Balsamico und Kernöl mariniert ist ...