Der Sparküche-Blog.

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30. September

Heute hat der Japaner für mich gekocht. Aber weil ich dort unter anderem eine Fastenspeise gekostet habe, versuche ich die hier mal zu rekonstruieren. Muss ich selber bei Gelegenheit ausprobieren.

Das ganze ist mehr oder weniger ein Gemüseomelett, und das kann ja wohl nicht so schwer sein. Ich würde eine Handvoll Gemüse putzen und klein schneiden (also nicht die Erbsen, jetzt) und blanchieren. Dann würde ich zwei Eier mit Salz und Pfeffer versprudeln und in eine Pfanne mit erhitztem Öl gießen. Das blanchierte Gemüse draufstreuen und ein bisserl backen lassen. Nach ungefähr drei Minuten wenden (mit einer Backschaufel, oder auf einen Teller gleiten lassen und stürzen) und auch auf der anderen Seite backen lassen.

Und vermutlich würde ich die eine oder andre Scheibe Brot dazu essen.

1.10.10 22:49, kommentieren

1. Oktober

Was ich heute verbrochen habe, geht auf keine Kuhhaut. 15 Menschen mussten halbrohes Gemüse essen. (Haben sie sehr tapfer gemacht.) Eigentlich hätte es ein Gemüseauflauf werden sollen, und der geht normalerweise so:

Eine Portion Gemüse putzen und klein schneiden. Die härteren Teile vorsichtshalber blanchieren - nach der heutigen Erfahrung würde ich so gut wie alles blanchieren. Es waren Erdäpfel, Karotten, Broccoli, Kohlsprossen und Mangoldstiele drin, und Lauch, aber den natürlich nicht blanchieren.

Jedenfalls das Gemüse dann in eine mit Butter ausgeschmierte Form schichten. 2 Eier mit einem Vierterl Milch und Salz verquirlen, über das Gemüse gießen, pfeffern und nach Belieben geriebenen Käse drüberstreuen. Bei 180 Grad ins Rohr und dort gut 20 Minuten lassen. Vielleicht auch 10 Minuten länger, nach den heutigen Erfahrungen. Öh.

1.10.10 22:55, kommentieren

2. Oktober

Hat sich im Kühlschrank interessanterweise ein Packerl Bratwürstel gefunden. Also gibts heute Bratwürstel mit Reis und Chutney.

Den Reis, eine Mischung aus Basmati und Wildreis, dünste ich wie üblich in Salzwasser weich. Währenddessen hau ich die Würsterl in die Pfanne und brutzel die ab. Dann das Chutney von letztens dazu, schon fertig.

Ich weiß, es gibt gesünderes Essen. Aber zwischendurch ist sowas auch ok. Außerdem werde ich die Himbeeren und Brombeeren mit Honig und Rahm essen. Dann ist die Bilanz wieder halbwegs in Ordnung.

1.10.10 22:58, kommentieren

3. Oktober

Sind immer noch Bratwürstel da. - Das ist das Schöne an der Singleküche: die Packungen halten immer so lang! Jedenfalls gibt es heute die Bratwürsterl mit Mangold.

Die Würsterl funktionieren genauso wie gestern. Den blanchierten und gehackten Mangold gebe ich ins Reinderl mit einem Löffel erhitztem Öl, salze und pfeffere, gebe zwei Löffel Rahm dazu und rühre gut durch und gieße mit ein bisserl Wasser auf. Wenns kocht, streue ich ein Kaffeelöfferl Maisstärke drüber und rühre gut um. Zum Schluss noch einen Esslöffel geriebenen Parmesan unterheben und servieren.

1.10.10 23:03, kommentieren

4. Oktober

Tierschutztag. Also vegetarisches Essen. Nudeln in Gemüsesauce. Die übliche Was-ich-so-finde-Sauce.

Während die Spiralen vor sich hin kochen, erhitze ich im beschichteten Reinderl einen Esslöffel Olivenöl und brate ein geschnittenes Zwiebelhapperl darin an. Dann kommt eine kleine Portion blanchierter und geschnittener Mangold dazu und ein großer geschnittener Paradeiser. Mit Salz und einem Spritzer Sojasauce würzen und bei geringerer Hitze dünsten lassen. Zum Schluss die Nudeln und einen Esslöffel geriebenen Parmesan unterheben.

Ich hab dann noch ausführlich gepfeffert. Gehackte Kräuter hätten auch  nicht geschadet, aber der Hunger war schon zu groß.


4.10.10 23:30, kommentieren

5. Oktober

Gestern habe ich also wirklich viel zu viele Nudeln gekocht. Also gab es sie heute nochmals, und zwar als Spiralen in Melanzanigemüse.

Wieder Öl ins beschichtete Reinderl, eine halbe in kleine Würfel geschnittene Melanzani dazu und gut durchrösten. Dann salzen, pfeffern und ein paar Nadeln vom Rosmarin hineinbröseln. Weil ich einen Arzttermin hatte, habe ich großmütig auf Knoblauch und Zwiebel verzichtet. Jedenfalls durchrühren und zwei Paradeiser hineinschnippeln. Weiterrühren. Wenn die Paradeiser zuwenig Saft lassen, dann noch ein bisserl Wasser oder Suppe dazugießen. (Klar geht auch eins von den Gläsern mit gekochten Paradeisern.) Zugedeckt schmurgeln lassen.

Dann die gekochten Spiralen untermengen, vom Feuer nehmen und zudegedeckt noch ein paar Minuten ziehen lassen.

Und morgen gibts die letzte Portion Nudeln, und dann ist es wieder für ein paar Tage gut mit Pasta. 

 

5.10.10 19:47, kommentieren

6. Oktober

Erwartungsgemäß wieder die Spiralen. Diesmal als Pasta Tricolore nach Art der Sparköchin.

Nämlich wieder Öl ins beschichtete Reinderl, wieder zwei Paradeiser hineinschnippeln. (Versucht es durchaus auch einmal ohne Öl, wenn ihr auch ein beschichtetes Reinderl habt!) Bei geringer Hitze schmoren, dabei salzen und pfeffern. Eine halbe Kugel Mozzarella klein würfeln und dazugeben, langsam schmelzen. Ein Löfferl geschnittenes Basilikum dazugeben, vom Feuer nehmen und die gekochten Nudeln untermengen. Noch ein paar Minuten ziehen lassen, bis die Spiralen erwärmt sind.

Wer will, träufelt ein bisserl Kernöl drüber, beim Servieren.

5.10.10 19:52, kommentieren

7. bis 9. Oktober

Wollen wir bitte über die Ernährung der letzten Tage den Mantel des Schweigens breiten. Danke.

Heute habe ich mir ja wenigstens ein Grießkoch gemacht.

Wie immer: drei Achtel Milch erhitzen, zwei Löffel Zucker und drei Löffel von der herrlichen afrikanischen Trinkschokolade rein. In die steigende Milch ordentlich Grieß einrühren, noch einmal aufkochen lassen (vorsichtig!) und dann zwei Minuten bei geringer Hitze quellen lassen.

Schmeckt auch mit Weichselkompott als Beilage!

9.10.10 20:28, kommentieren

10. Oktober

Erbsenreis, einmal anders.

Heute habe ich mir gleich in der Früh zwei Portionen Reis mit getrockneten Schwammerln gedünstet, eh wie immer.

Mittags hab ich diesen dann zur Gruppe geschleppt, um ein gemeinsames Essen einzunehmen. Dort hatte sich auch ein Topf Erbsencremesuppe eingefunden. Ein Schöpfer davon über meinen Reis, und eine Art Eintopf war perfekt.

10.10.10 20:50, kommentieren

11. Oktober

Heute habe ich einen selbst geernteten Hokkaido-Kürbis geschlachtet und von ein paar Tellern Kürbiscremesuppe gelebt.

Dazu habe ich den Hokkaido, weil er nimmer ganz jung war, geschält und die Kerne rausgeholt. Dann habe ich ihn in Stücke geschnitten und diese in wenig Salzwasser weich gedünstet. Dann püriert, nachgesalzen und mit Pfeffer gewürzt, nochmal aufgekocht und mit einem Lackerl Obers aufgekocht.

Beim Servieren habe ich geröstete Brotwürfel reingetan und ein bisserl Kürbiskernöl drüber geträufelt.

12.10.10 22:03, kommentieren

12. Oktober

Den Reis vom Sonntag habe ich heute zu einem Reis-Gemüse-Gröstl aufgepeppt. Und zwar so:

Ins beschichtete Pfanderl zwei Esslöffel Olivenöl geben, erhitzen und dann eine mit dem Sparschäler in Streifen gescnittene Karotte sowie ein geschnittenes Zwiebelhapperl drin braten. Salzen und mit Curry würzen und zwei Handvoll fein geschnittene gekochte Fisolen dazu geben. Eventuell mit gehackten Kräutern aromatisieren.

Zum Schluss den Reis dazugeben, gut umrühren und servieren. 

12.10.10 22:06, kommentieren

13. Oktober

Heute war ich eingeladen auf einen Erdäpfel-Fisolen-Eintopf. Das Rezept habe ich mir geben lassen:

Die Fisolen fein schneiden und blanchieren. Die speckigen Erdäpfel schälen und in kleinere Würfel schneiden. Beides mit wenig Wasser weich dünsten - zuerst nur die Erdäpfel, zehn Minuten bevor die fertig sind, die Fisolen dazu geben -, bis die Flüssigkeit fast verdampft ist. Dann mit einem Schluck Kokosmilch und einem Lackerl Obers aufgießen, mit Curry würzen, ein paar geschnittene Kapern dazu geben und nochmals kurz erhitzen.

12.10.10 22:10, kommentieren

14. Oktober

Es ist schrecklich: mein Pizzalieferant hat zugesperrt. Das kann er doch nicht machen!

Also bin ich gezwungen, einige andere durchzuprobieren, bis ich einen neuen Lieblings-Pizzamann gefunden habe. Ich fang gleich damit an und verabschiede mich für einige Tage vom Selberkochen.

12.10.10 22:11, kommentieren