Der Sparküche-Blog.

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Archiv

27. April

Nudeln hatten wir schon länger nimmer. Also wirds heute die wöchentliche Fleischportion: Pasta aschiutta.

Dafür kaufe ich mir ca. 20 - 25 dag Rinderfaschiertes pro Portion - ich bin ja eine, die gern die eine oder andere Portion einfriert.  Und grad bei der Sauce Bolognese bewährt sich das, weil die im Notfall auch über Reis oder Hirse geschüttet werden kann.

Ich nehme also ein geschnittenes Happerl Zwiebel und brate dieses in ein bisserl Öl kräftig an, unter ständigem Rühren. Dann gebe ich ein dreiviertelkilo Rinderfaschiertesdazu und brate weiter. Mit der Zeit kommt Salz, Pfeffer, Oregano, ein halbes Lorbeerblatt und eine geraspelte Karotte dazu. Können auch zwei sein. Ist alles gut angebraten, schütte ich ein Glas von meinen gekochten Paradeisern drüber, rühre gut durch, tu den Deckel aufs Reinderl und lasse das ganze bei geringer Hitze so ein dreiviertelstünderl weiterschmurgeln.

In der Zwischenzeit koche ich in aller Ruhe eine Menge Spiralen oder Penne in Salzwasser bissfest - wobei: ich koche sie eher al ponte als al dente -, über die dann später die Sauce großzügig drüberkommt.

2.5.10 18:13, kommentieren

28. April

Irgendwie sind wieder einmal Rahmfisolen mit Erdäpfeln fällig.

Also schmeiße ich ein paar speckige Erdäpfel ungeschält in den Dampfeinsatz und dämpfe sie weich. In der Zwischenzeit beschäftige ich mich mit dem Gemüse.

Die blanchierten, geschnittenen Fisolen vom letzten Sommer hole ich aus dem Tiefkühlfach und lasse sie im beschichteten Reinderl langsam auftauen. Dann würze ich mit Salz und der Osmanischen Gewürzmischung. Zum Schluss kommt ein bisserl Rahm hinein, so zwei bis drei Esslöffel. Wenn mir das Ganze dann zu flüssig ist, staube ich mit ein bisserl Mehl oder Maisstärke, aber das kommt eher selten vor. 

2.5.10 18:18, kommentieren

29. April

Weil meine Stadthendln gerade jede Menge Eier legen, gibt es heute Teigwaren mit Ei und Kompott.

Ein Schnellkochessen. Die Teigwaren von letztens werden in Butter heißgemacht. Dann werden sie ein bisserl gesalzen und zwei frische Eier drübergeschlagen. Dann könnt ihr die Herdplatte ausschalten und fleißig rühren, so dass die Eier an den Teigwaren stocken.

Wer das Ganze nicht, so wie ich, mit einem Kompott dazu isst, sondern mit einem Salat seiner/ihrer Wahl, kann selbstverständlich noch tüchtig frisch gemahlenen Pfeffer drübertun.

2.5.10 18:22, kommentieren

30. April

Na, im Moment bin ich auf der süßen Seite. Nämlich ist von den Rahmfisolen ein bisserl was übriggeblieben. Das verdünne ich vorsichtig mit ein bisserl Flüssigkeit (Wasser, Gemüsesuppe, Nudelkochwasser oder so) und püriere es. Damit fabriziere ich heute Fisolencremesuppe und Palatschinken mit Apfelmus.

Zuerst rühre ich den Palatschinkenteig an: eine Prise Salz in ein hohes schlankes Gefäß mit Schnabel. Dann ein Ei dazu und ein paar Schluck Milch. Mit dem Mixer ordentlich traktieren, dann mit noch mindestens einem Achterl Milch aufgießen und weiter mixen. Dann löffelweise Mehl dazu, bis der Teig dickflüssig wird, aber noch von den Sprudlern tropft. Und stehenlassen.

Nach dem Suppenessen dann wird der Teig noch einmal durchgerührt, die Pfanne erhitzt, ein kleines Stückerl Butter drin zerlassen und ein bisserl Teig hineingegossen. Ich verteile den Teig mit einem Löffel möglichst dünn und lasse ihn bei eher größerer Hitze solange backen, bis der Teig auf der Oberseite angetrocknet ist. Dann wenden und die Rückseite auch noch eine halbe Minute oder so backen.

Auf diese Weise den Teig verbrauchen und die Palatschinken auf einem Teller stapeln. Bei Tisch mit Apfelmus füllen, bei Bedarf zuckern und verzwicken.

2.5.10 18:29, kommentieren

1. Mai

Gestern habe ich wieder ein bisserl Unkraut gejätet, daher gibts heute und morgen Gierschsuppe als Vorspeise. Die mach ich analog zur Frühlingskräutersuppe von letztens. Die Hauptspeise wird ein Erdäpfelgulasch, und danach gibts Joghurt mit Marmelade.

Nämlich werden speckige Erdäpfel geschält und in Würfel geschnitten. Dann wird in einem Löffel Öl (eigentlich: Schmalz!) ein zerschnippeltes Happerl Zwiebel angebraten. Da drauf kommt ein Löfferl edelsüßes Paprikapulver. Schnell und gründlich durchrühren und dann ziemlich flott mit ein paar Löffeln Wasser oder Gemüsesuppe aufgießen - sonst wird der Paprika bitter, und das wollen wir hier nicht.

Dann die Erdäpfel dazu und noch ein bisserl Wasser, so dass die Erdäpfel knapp bedeckt sind. Wers gerne scharf hat, kocht ein Stück Chili mit. - Ich habe damit vor Jahren einmal der gesamten Familie die Münder verbrannt, seitdem lasse ich das. - Wenn die Erdäpfel weich sind, schmeckts hervorragend. Es käme original noch geschnittene Dürre Wurst hinein oder, nicht original, aber auch gut, ein Frankfurter Würstel. 

2.5.10 18:36, kommentieren

2. Mai

Das zweite Frankfurter Würstel, und noch ein ganzes Paar dazu, werden wir heute zu Berner Würsteln verarbeiten, hin und wieder darf das sein.

Wir schneiden also die Würstel längs auf und tun in jedes ein passendes Stück Schnittkäse. Dann umwickeln wir die wieder zugeklappten Würstel mit zwei dünnen Scheiben Hamburger Speck und, falls notwendig, fixieren wir das Ganze mit zwei Zahnstochern.

Und während die Dinger auf oder unter dem Grill gar werden, schmeißen wir uns eine passende Menge Tiefkühl-Pommes-Frites aufs Backblech und suchen das Ketchup im Kühlschrank. Und den Senf.

Als Vorspeise gibts eine Gemüsesuppe, und als Nachspeise Apfelkompott oder Apfelmus, jedenfalls den Rest von letztens. Und fertig ist das Sonntagsmenü. 

2.5.10 18:42, kommentieren

3. Mai

Jetzt habe ich den Grill für mich entdeckt. Deshalb mache ich mir heute einen Gemüsespieß mit Kräuterrahm und Couscous.

Der Kräuterrahm ist eh klar: gehackte Kräuter nach Belieben mit Salz in ein paar Esslöffel Rahm einrühren.

Das Couscous ist auch klar: gemäß der Packungsanleitung zubereiten. Bitte wieder zwei Portionen.

Für den Gemüsepieß, besser gesagt, die zwei Gemüsespieße für eine derzeit etwas verfressene Singleköchin, nehme ich einen übrig gebliebenen gekochten Erdapfel, einen kleinen Zucchino, ein paar geschälte Mini-Zwieberl, ein paar Kirschparadeiser und, weil ich gerade habe, ein paar Würfel vom Halloumi-Grillkäse.

Aber eurer Fantasie sind da keine Grenzen gesetzt. Aufgespießt wird, was gerade da ist, durchaus auch Reste von blanchiertem Gemüse z. B. Broccoli. Wer zuviel Zeit hat, kann auch den Zucchino mit dem Sparschäler längs in schmale lange Scheiben schneiden und die Käsewürfel damit umwickeln.

Und wer keinen Grill hat, brät die Spieße mit etwas Fett in einer beschichteten Pfanne. Salz und Gewürze kommen besser erst nachher drauf.

 

2.5.10 18:50, kommentieren

4. Mai

Weil außer dem Couscous auch noch ein paar Kirschparadeiser übriggeblieben sind und ein großzügiger Rest Petersil, mach ich mir heute - husch, husch - ein Taboule nach Art der Sparköchin.

Dazu viertle ich die Kirschparadeiser, hacke den Petersil, mische beides unter das Couscous, salze und träufle ein Teelöfferl von einem guten Öl drüber.

 

2.5.10 18:53, kommentieren

5. Mai

Champignons sind im Angebot. Das schreit nach Schwammerlsauce mit Reis.

Den Reis wie immer dünsten (zwei Portionen, sowieso). Währenddessen die Schwammerlsauce bereiten:

Mit einem Viertelkilo-Becher komme ich gut durch, mengenmäßig. Ich kann es mir nicht abgewöhnen, die Schwammerl zu häuten, aber theoretisch genügt es, sie zu putzen.  Dann werden sie jedenfalls in dünne Scheiben geschnitten. Ebenso ein halbes Happerl Zwiebel.

Der Zwiebel wird in einem Esslöffel Öl glasig gedünstet. Dann kommen die Schwammerl dazu. Diese werden kurz angebraten und dann gesalzen und gepfeffert. Wer gut rührt, wird merken, dass die Schwammerl genug Wasser lassen, so dass man ohne Aufgießen durchkommt. Wenn die Flüssigkeit so gut wie verdampft ist, vom Herd nehmen und ein bis zwei Esslöffel Rahm oder Obers unterrühren.

(Das eine oder andere Schwammerl hätte übrigens auch sehr gut auf den Gemüsespieß von neulich gepasst!)

 

2.5.10 19:01, kommentieren

6. Mai

Nussnudeln werden es heute. Auf die einfache Art: gekochte Teigwaren in etwas heißer Butter schwenken, auf den Teller geben, reichlich geriebene Nüsse und Zucker oder Honig drüber und ein Kompott dazu essen.

Vorher mache ich mir aus eigener Ernte eine Spargelcremesuppe - die Ernte ist nämlich so gering, dass sich nix anderes ausgeht.

Die Grünspargeln sind etwa essstäbchendünn. Nach dem Waschen schneide ich sie, von der Spitze beginnend, in kurze Stücke. Sobald ich merke, dass die Schale unpackbar dick wird, schneide ich den Rest in längere Stücke und diese in der Mitte durch. Diese längeren Stücke koche ich dann in Salzwasser 20 bis 30 Minuten aus. Dann fische ich sie aus dem Wasser (die kommen zum Hendlfutter) und tu die kurzen, essbaren Schnipsel ins Reinderl. Den Spargel koche ich  ein paar Minuten und püriere dann. Bei Bedarf nachsalzen und pfeffern. Und dann kommts:

Zuerst mit ein bisserl Milch oder Obers aufgießen. Zum Kochen bringen. Ein kleines Ei vorsichtig aufschlagen und das Eiklar tropfenweise in die Suppe tun. Ganz zum Schluss den Dotter im ganzen in die Suppe gleiten lassen und 1 bis 2 Minuten köcheln lassen. Der schaut dann nämlich erstens gut aus in der Suppe und zweitens ist er innen noch weich und schmeckt einfach fantastisch.

5.5.10 10:01, kommentieren

7. Mai

Mangoldstiele haben wir auch schon länger nimmer gehabt. Also gibts heute Spaghetti mit Mangold-Käse-Sauce. (Wer will, nimmt natürlich Spinat, eh klar.)

Die Spaghetti werden in Salzwasser al ponte gekocht, wie immer. Währenddessen im beschichteten Reinderl einen Esslöffel Öl erhitzen, die blanchierten und grob gehackten Mangoldstiele hineingegeben und angebraten. Dann salzen und würzen (bei mir heute nur Pfeffer), ein Schluckerl Obers dazu und, weil er grad da ist, ein paar Deka kleinwürfelig geschnittenen Halloumi-Grillkäse dazu.

Das ganze ein paar Minuten durchschmurgeln, eventuell mit einem Löffel Mehl binden. Und über die fertigen Nudeln gießen. 

 

5.5.10 10:08, kommentieren

8. Mai

Heute muss es schnell gehen: Paradeissauce mit Reis mache ich mir.

Ich ziehe also wieder einmal ein Glas passierter Paradeiser aus dem Kellerregal. Wenn ihr das nicht könnt, nehmt ein halbes Kilo aromatischer Paradeiser (schwierig um diese Jahreszeit, ich weiß!), wascht sie und schneidet sie in grobe Stücke, tut sie in ein Reinderl und dreht die Herdplatte auf.

Und dann mit dem Kochlöffel ordentlich rühren und stampfen, bis die Dinger genug Wasser gelassen haben, um nimmer anzubrennen. Aufkochen und 20 Minuten köcheln lassen, bis sich die Hautstücke einringeln.

Dann duch die Flotte Lotte traktieren und die Sauce nochmals aufkochen, mit Salz und reichlich Zucker würzen. Zum Binden zwei Schluck Wasser mit einem Esslöffel Maisstärke glattrühren und in die kochende Sauce einrühren.

Wie das mit dem Reis funktioniert, wisst ihr ja schon. Und natürlich gleich wieder zwei Portionen dünsten!

Über die Paradeissauce kommen bei mir immer ein paar Tropfen Kernöl, damit´s besonders gschmackig wird, übrigens.

11.5.10 10:21, kommentieren

9. Mai

Sind immer noch Topinambur da. Deshalb gibts heute Topinamburcremesuppe, Erbsenreis und Fruchtjoghurt.

Ich denke, dazu muss ich jetzt keine Anleitungen dazuschreiben. Es reicht, euch Guten Appetit zu wünschen.

 

11.5.10 10:23, kommentieren