Der Sparküche-Blog.

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noch immer 4. Jänner

Nachdem ich mir meine Pläne nochmals durchgelesen hatte, bin ich draufgekommen, dass da der Hund drin ist. Deshalb hab ich getauscht und den Spargel heute in Obers geköchelt und mit Safran gewürzt, und die Kokosmilch hebe ich mir fürs exotische Curry auf.

Jetzt passts.

4.1.18 11:21, kommentieren

3. und 4. Jänner

Gestern hat sich das Kind unerwartet schon vormittags verkrümelt, so dass ich erstens gezwungen war, die Topinambursuppe allein aufzuessen. Was mich nicht sonderlich störte, aber ich hatte die Rechtfertigung, mir danach einen Grießkoch mit reichlich Schokolade zu genehmigen.

Heute früh, das Kind wird auch heute nicht hierorts mittagesssen, sind mir die übrig gebliebenen Teigwaren von vorgestern wieder eingefallen. Da werde ich im Tiefkühler einkaufen gehen und eine kleine Portion Spargelstücke holen, die eh nur für eine reicht, und mir Spargelpasta in Kokosmilch zaubern.

Dank Kellys Tipp - danke! - kenn ich mich jetzt mit der Kokosmilch aus und werde den Rest aus der Dose im beschichteten Reinderl erhitzen, salzen, eventuell mit etwas Curry würzen und dann den Spargel, direkt aus dem Tiefkühler, hineinkippen und einige Minuten drin köcheln. Am Schluss kommen die Hörnchen dazu und werden erhitzt, und ich hoffe das wird mir munden.

Für den Abend werde ich ein Linsen-Gemüse-Curry mit Reis vorbereiten, das kennt ihr schon. An Gemüse wird der letzte Schnitz vom gelben Kürbis drin sein, ein bis zwei Karotten und ein Stück Sellerieknolle, dieses allerdings sehr kleinwürfelig geschnitten, damit es dem Kind nicht auffällt. Und ein Glas gekochte Paradeiser natürlich.

Außerdem hab ich gerade aus zwei Eiern und 20 Deka Mehl einen Nudelteig geknetet, der jetzt rastet und später zu Suppennudeln verarbeitet wird. Und ich weiche jetzt eine Portion Kichern (eigene Ernte - ich bin sehr stolz! ) ein, die ich morgen dann kochen und zu einer Art Hummus verarbeiten werde.

Ihr merkt es schon: heute hat die Sparköchin einen guten Tag.

4.1.18 09:57, kommentieren

2. Jänner

In den letzten Tagen hatten wir zuviel Fleisch auf dem Speiseplan. Grund genug, heute ein fast vegetarisches Essen zu Tisch zu bringen, nämlich Pasta in Gemüse-Sauce mit grünem Salat. Davor habe ich mir erlaubt, eine Topinamburcremesuppe zu servieren, da war das Kind nicht  begeistert.

Dabei finde ich die geschmacklich wirklich gut, nur sind halt kleine Stückerl drin. Geht gar nicht fürs Kind. Aber Abwechslung muss sein, sonst schmecken die Cremesuppen alle gleich ...

Neben den obligatorischen Zutaten Salzwasser, mehliger Erdapfel und Topinambur habe ich heute auch eine Messerspitze Hing (Stinkwurz) verwendet. Das Zeug stinkt eigentlich nicht wirklich, verbessert aber die Verdaulichkeit von blähenden Gemüsen und Hülsenfrüchten um einiges.

Übrigens musste heute der Schwan nicht sterben, weil der Chinakohl nämlich camoufliert daherkam: tüchtig angebraten und dann gedünstet. Für die Sauce nämlich. Erst habe ich den letzten Rest von Saft und Fett von den Lammstelzen erhitzt und eine mittlere Karotte hineingehobelt. Dann kam der Rest vom  Chinakohl hinzu - mehr Strunk als grüne Blätter und fein nudelig geschnitten.

Fest braten lassen, zwischendurch gesalzen und nach einigen Minuten mit einem ordentlichen Löffel von der weißen Paste zugegeben, die laut Konservendosenaufschrift eigentlich Kokosmilch hätte sein sollen. Ich fürchte für Kokosmilch bin ich zu deppert. Oder ist die bei euch auch immer fest, und ganz unten setzt sich eine fast durchsichtige Flüssigkeit ab?

Wie immer, der Kokosgeschmack war jedenfalls allerliebst. Bei Tisch kam aber trotz des asiatischen Seitenjiebs italienischer geriebener Parmesan drüber.

O-Ton des Kindes nach dem Essen: Das waren die besten Nudeln, die du je gemacht hast.

Den Chinakohl hat es einfach nicht erkannt.

4 Kommentare 2.1.18 20:17, kommentieren

Prosit Neujahr!

Küchenmäßig kann ich nur berichten, dass wir traditionell vorm Fernseher beim Neujahrskonzert sitzen und danach ein mütterliches Rindsgulasch verputzen, mit Semmeln, höllisch scharf, aber köstlich. Als Nachtisch die Neujahrsfischerl oder Weihnachtskekse.

Blöd ist das nur fürs Kind, welches Gulasch nicht einmal dann leiden kann, wenn dieses nicht scharf ist.

Diesmal hat meine Mutter sich erbarmt und dem armen Gschroppen ein Stück vom ebenfalls traditionellen Saurüssel aufgehoben. Das Kind war sehr erleichtert und hat ordentlich reingehauen.

Wir auch.

2.1.18 20:04, kommentieren

Silvester

Weil ich heute nix kochen muss, werde ich als Pflichtprogramm Neujahrsfische backen und vielleicht ein  Dinkelbrot. Aus dem Tauschkreis habe ich mir 20 Kilo Dinkel organisiert. Davon werde ich ein bisserl was mahlen und auf die ganz einfache Tour mit Salz, Wasser und vielleicht etwas Öl und einem Ei vermengen und mit einem Dampfl aus einem halben Würfel Germ, einem Löffel Zucker, drei Löffeln Mehl und hinreichend Wasser zu einem Teig kneten.

Der muss lange rasten, Dinkel ist eine Diva, finde ich. Aber dann wird er nochmals gut durchgeknetet, geformt und rastet nochmals auf dem Blech und wird dann bei 170 Grad Ober- und Unterhitze eine Dreiviertelstunde gebacken. Oder so. Kommt auf die Form an, die ich ihm geben werde.

Die Neujahrsfische, die ich mit dem Rest der Germ machen werde, sind da schon etwas heikler. Erstens nehme ich weißes Mehl. Zweitens nur wenig Salz, eh klar, und drittens reichlich Butter und Zucker und jedenfalls zwei Eier. Oder eher: ein Ei und einen Dotter, und mit dem zweiten Eiklar pinsle ich die Fischerl vor dem Backen gut ein. Und Milch nehme ich statt des Wassers.

Mit Mengenangaben tu ich mich schwer. Auf einen halben Würfel Germ vielleicht 40 - 45 Deka Mehl, 12 Deka Zucker und 10 Deka Butter? Alles zimmerwarm, versteht sich. Manche erwärmen die Butter sogar in der Milch. Aber ich weiß immer nicht genau, wieviel ich davon brauche, drum reicht mir zimmerwarme Butter und Milch, die je nach Größe der Eier dazukommt.

Sonst bleibt alles gleich: gut durchkneten, zugedeckt aufs Doppelte aufgehen lassen, nochmals durchkneten und formen, auf dem Blech nochmals rasten lassen (aber weil ich ewig brauche mit den Fischerln, erledigt sich das von selbst) und wie oben backen, allerdings kürzer. Bis sie goldgelb sind.

Von Rosinen als Augen bin ich abgekommen. Die fallen jedesmal heraus oder verbrennen gnadenlos. Jetzt nehme ich Gewürznelken, die kann ich nach dem Backen bei Bedarf einfacher wieder reinstopfen. Manchmal streue ich als Schuppen sogar Hagelzucker auf.

1 Kommentar 31.12.17 09:59, kommentieren

30. Dezember

Endlich konnte ich heute meinen Plan verwirklichen und die Fleisch-Knödel mit Salat und Mangoldgemüse kochen. Eigentlich gehört zu den Knödeln ja Sauerkraut und eigentlich gibt es auch noch jede Menge frischen Salat von draußen, aber bei selbigem hat das Kind gestern bühnenreif den sterbenden Schwan gespielt, so dass ich ihm lieber den Mangold dazu serviert habe.

Nicht, dass der seine Leibspeise ist, aber im Vergleich zum Salat hat er - warum auch immer! - fast Schokoladenqualität.

War eh einfach zu machen. Den Rest vom Lammstelzenfleisch hab ich klein gewürfelt und bin draufgekommen, dass das zuwenig ist für eineinhalb. Also hab ich vorrätige Salamireste (hab ich im Supermarkt erstanden, war mir neu, dass es die so gibt) ebenfalls gewürfelt. Den Saft von den Stelzen hab ich in ein Reinderl getan und ein Packerl gefrorenen blanchierten Mangold dazu. Salz und Muskatnuss als Würze. Auftauen lassen und erhitzt und nicht mal Obers dazu. War auch pur sehr schmackhaft.

Außerdem hab ich ein paar mehlige Erdäpfel gedämpft, geschält und durch die Presse gedrückt, gesalzen, den einsamen Dotter aus dem Kühlschrank und ein kleines Stück weiche Butter dazugegeben, etwas Muskatnuss drübergerieben und alles mit wenig griffigem Mehl zu einem eher weichen Teig verknetet. Es pickt fürchterlich, aber letzten Endes funktioniert es.

Den Teig hab ich zu einer Wurst gerollt, Scheiben abgeschnitten, diese händisch vergrößert und in die Mitte einen Löffel Fleisch oder Salami gegeben. Dann den Teigzusammendrücken, das entstandene Tatschkerl zu einem Knödel rollen und in Salzwasser eher sieden als kochen. Vielleicht zehn oder fünfzehn Minuten drin lassen, dann in eine Schüssel übersiedeln und zu Tisch bringen.

Fünf von acht haben wir verzwickt, so hab ich morgen noch ein Mittagessen. Das Kind geht nämlich den traditionellen Sauschädel essen.

Rutscht gut ins Neue Jahr und bleibt mir gewogen!

31.12.17 09:18, kommentieren

28. und 29. Dezember

Gestern haben wir uns im Ofenloch eine Rehleber mit Bratapfel und Thymianpolenta schmecken lassen. Also, bis auf das Reh, zu dem ich nicht komme, hätte ich die Speise nicht schlechter gekocht. Aber das Schnitzerl und das Backhenderl waren angeblich sehr schmackhaft. Und das Ambiente ist sehr nett, außer vielleicht, dass sie die Heizung ein Alzerl mehr aufdrehen können.

Heute haben wir von diversen Resterln gelebt: ein letzter Teller Sternderlsuppe hier, ein Endiviensalat da, zwei letzte Bismarckheringe dort, Mohnstrudel ist auch noch da ...

Es ist in der Küche ziemlich ruhig geblieben, nur drei Äpfel hab ich zu einem Apfelkompott  gerettet, und eine Gemüsecremesuppe habe ich gekocht, die allerdings eher eine Selleriecremesuppe mit Nebengeräusch wurde, muss ich sagen. Der Schnitz Kürbis hat sich gegen den Zeller und den Erdapfel geschmacklich nicht durchsetzen können.

Ich habe dann noch mit der Gewürzmischung und etwas mehr Salz verbessert und einen Rest Obers dazugekippt, aber der Geschmack bleibt trotzdem sellerig.

29.12.17 18:57, kommentieren

27. Dezember

Beim heutigen Kaiserschmarrn mit Apfelmus (aus dem - eigenen - Glas) habe ich zu einem Trick gegriffen, der den Schmarrn lockerleicht machte, fast schon wie Salzburger Nockerl. Naja. Aus der Entfernung zumindest. Vorher aßen die beiden Kinder und ich eine Sternderlsuppe aus den Lammstelzenknochen.

Nämlich habe ich ja grundsätzlich immer noch den Plan, den Rest der Lammstelze, zerkleinert, in einen Erdäpfelknödel zu tun, und in die anderen drei Knödel einige Salamireste, auch zerkleinert. Für den Erdäpfelteig habe ich auch schon einen Dotter separiert, so dass das verbliebene Eiklar zur Verfügung stand.

Also hab ich den Teig aus einem guten Vierterl Milch, einer Prise Salz, zwei Dottern hinreichend Mehl und dem Schnee aus drei Eiklar bereitet, wodurch er mir fast aus der Schüssel quoll.

Ich habe ihn dann in die heiße Handgeschmiedete mit heißer Butter getan, wo er gleichfalls fast überquoll.

Und dann weiter wie immer: auf einer Seite anbacken lassen, dann portionsweise umdrehen und weiterbacken, zwischendurch ein bisserl zerzupfen.

Wer will, tut in den Teig ein paar Rosinen und einen Esslöffel Zucker, damit der Teig mehr knuspert.

Ich wills nicht.

1 Kommentar 29.12.17 18:48, kommentieren

26. Dezember

Heute war wieder ich dran, aber nur für uns eineinhalb. Da habe ich Lammstelzen mit Erdäpfeln, Broccoli und Blattsalat serviert. Hört sich nicht nach Sparküche an, ist aber eine. Weil ich beim vorletzten Beutezug im Supermarkt im Fleischregal ein Packerl mit zwei Bio-Lammstelzen gefunden habe. Weil das Verbrauchsdatum erreicht war, zum halben Preis. Die hab ich mitgenommen und eingefroren. Der Broccoli und der Salat kamen aus dem eigenen Gemüsebeet, und die Erdäpfel hab ich sicher auch irgendwann im Sonderangebot gekauft.

Gestern hab ich das Fleisch aus dem Tiefkühler genommen, und heute habe ich sie mit Salz, Knoblauch und Rosmarin gewürzt und zusammen mit den geschälten Erdäpfeln (die eh schon dringend weg mussten) und einem zerteilten Zwiebelhapperl in eine Jena-Form gelegt, deren Boden ich mit wenig Wasser bedeckt hatte. Noch ein bisserl nachgesalzen, Deckel drauf und bei 195 Grad Ober- und Unterhitze ins Rohr geschoben. Nach einer halben Stunde auf 175 Grad runtergeschaltet und das ganze insgesamt zweieinhalb Stunden im Rohr brutzeln lassen.

In der Zwischenzeit habe ich den Broccoli geerntet und die Roserl beiseite gelegt. Dann hab ich einen großen mehligen Erdapfel geschält und klein gewürfelt. Die Schalen hab ich in wenig Wasser gemeinsam mit den Schalen und Blättern des Broccoli (also mit der Schale, die ich von den Stängeln immer abziehe, sonst haben Broccoli üblicherweise keine Schalen.) für die Hendln und für den Suppengeschmack ausgekocht.

Nach zehn Minuten hab ich alles rausgefangen, Wasser dazugegeben und die Broccoliroserl bissfest gekocht (da waren auch gerade die Stelzen fertig), ein paar zur Seite gelegt und den Rest serviert. Das Wasser hab ich jetzt gesalzen und den Erdapfel und die Abschnitte vom Broccoli zugegeben und alles eine gute Viertelstunde geköchelt. Das wird später püriert und mit Obers verfeinert, und es kommt ein Esslöffel gehackter Kräuter dazu. - Vielleicht prüere ich die auch gleich mit, damit sie dem Kind nicht so auffallen ...  Die übrigen Broccoliroserl kommen in die Suppe, und so bekommt das Kind die bestellte Broccolicremesuppe auch gleich.

Und weil wir beide keine Knochen-Abnager sind, kann ich morgen aus den Lammknochen mit Suppengrün und Kräutern eine Lammsuppe machen und Sternderl drin einkochen. Das Kind freut sich schon.

26.12.17 12:45, kommentieren

25. Dezember

Den heutigen Wildschweinschlögel mit Safterl, Semmelknödeln und grünem Salat musste ich zum Glück nicht selber kochen. Meine Mutter hatte das Fleisch als Spontankauf bei einem Christkindlmarkt erstanden. Was vakumiert ziemlich proper aussah, wurde beim Öffnen zu einem Fleck Fleisch. Eh klar, weil das Ding ja ausgelöst war.

Also salzte meine Mutter das Fleisch, rollte es auf und band es zu einem wieder properen Stück zusammen, spickte es an den Außenseiten mit Lardo (ohne Spicknadel, sondern sie legt die Speckstücke in den Tiefkühler und bohrt mit einem dünnen Messer Schlitze ins Fleisch, in die sie dann die Speckdinger stopft) und briet es, zusammen mit dem üblichen Wurzelwerk und unter häufigem Begießen mit Wasser bzw. Safterl, zweieinhalb Stunden im Backrohr.

Dann nahm sie das ganze raus, der Saft kam samt Gemüse in ein Reinderl und wurde dort püriert und mit Obers zu einer Sauce gemixt. Das Fleisch war derweil aufgeschnitten worden und kam ins Reinderl, das noch einmal gut durcherhitzt wurde.

Wie sie die Semmelknödel immer hinkriegt, weiß ich leider nicht. Ich weiß nur, dass sie für 20 Deka Semmelwürfel drei Eier verwendet hat und in Butter gerösteten Zwiebel, und gehackten Petersil und Salz, nehme ich an. Die Semmelwürferl weichen in lauwarmer Milch, bevor alles zusammengerührt wird und eine Viertelstunde zieht. Die Knödel kocht sie nicht in Wasser, sondern über Dampf, auf einem Stück Küchenrolle. Mehr kann ich euch dazu leider nicht sagen.

Der Salat kam aus dem eigenen Garten, unglaublich, eigentlich, um diese Jahreszeit.

1 Kommentar 26.12.17 12:24, kommentieren

23. und 24. Dezember

Gestern haben wir außerordentlich schlampig gegessen: vormittags musste ich auf den Markt, um Hendlfutter zu organisieren (was mir eh nur teilweise gelungen ist), und da hat es sich angeboten, beim Lieblings-Kebabstand einzufallen und und die gefüllten Laberln, dort frisch selbstgebacken, zu organisieren.

Heute wäre eigentlich ein Fasttag, und so habe ich eine Kürbiscremesuppe angedacht. Die habe ich dann auch fabriziert, aber kurz vorm Servieren läutete die Nachbarin und brachte uns chinesische Palatschinken. Die wir widmungswidrig mit Es köstlicher Mehrfruchtmarmelade füllten und uns schmecken ließen.

Na, dann werden vielleicht bei der weihnachtlichen Punschjause weniger Kekse verschlungen. Obwohl, Hoffnungen dieser Art sollte ich mir vielleicht erst gar nicht machen.

Für die Suppe habe ich diesmal einen runden gelben Kürbis geschlachtet, weil der eine kleine Schadstelle hatte. Das Ding ist nicht wirklich suppengeeignet. Deshalb habe ich wenigstens eine Speckschwarte mitgekocht, um den Geschmack zu verbessern.

Und am Rückweg von den Hendln hat mich ein Buschen Pimpinelle angelacht, der klimawandelbedingt treibt wie verrückt, da hab ich ein paar Stängel gepflückt und gehackterweise auf die heute mit geschlagenem Obers verzierte Suppe gestreut.

Abends gibt es eine völlig unaufwändige Lachsplatte, die mit Oberskren serviert und mit vier Gänseleberpralinen vom Viktor-Adler-Markt dekoriert wird.

Fröhliche Weihnachten!

24.12.17 12:44, kommentieren

21. und 22. Dezember

Gestern musste ich nur die Reste vom Mittwochabend zusammenkratzen und hatte schon ein Menü. Wobei ich als Vorspeise, damit es wenigstens ein bisserl gesund ist, einen Chinakohlsalat gegessen habe.

(Witzig übrigens, den ersten Frost haben die Salate auf der Terrasse unbeschadet überstanden. Jetzt sind warme Weihnachten angesagt, da ernten wir, glaube ich, bis ins Neue Jahr. Und dann ist es eh schon wieder Zeit, um die neuen Samen fürs Frühjahr auszusäen ...)

Heute haben wir bei eat-bio.at geschmaust, es ist jedesmal ein Vergnügen. Außerdem habe ich für den Abend eine Kürbiscremesuppe gezaubert, der ich diesmal neben dem obligaten Erdapfel samt Knoblauchzehe, Salz und heute keinem Lorbeerblatt ein Stück Sellerie untergejubelt habe und den Rest einer Pastinake, die auch schon eher der Kategorie Trockenobst zuzuordnen war. Aber in kleine Würferl geschnitten, lange gekocht und dann püriert ist sie weiters nicht unangenehm aufgefallen in der Suppe.

Allerdings habe ich den Fehler gemacht, eine Prise Gewürzmischung reinzurieseln, und diesen Fremdgeschmack konnte auch der Schuss Obers nicht übertünchen. Das Kind war von der heutigen Suppe mäßig angetan, kann ich berichten.

22.12.17 19:35, kommentieren

20. Dezember

Gemüsecremesuppe und danach Marillenknödel waren es heute. Außer dass mir die Brösel zu dunkel geworden sind, wars fein und wurde gut angenommen.

Die Suppe bestand aus einem mehligen Erdapfel, ein paar Topinambur, einer Karotte und einem Stück Sellerie. Und Knoblauch, Salz und einem Lorbeerblatt. Und einem Vierterl Milch, nach dem Pürieren.

Die Knödel aus Topfenteig, wie immer. Aus der üblichen Masse - 25 Deka Topfen, 13 Deka Mehl, 6 Deka Butter, ein Ei, Prise Salz und einer Handvoll Grieß - hab ich 11 Marillenknödel rausgekriegt. Von denen jetzt noch zwei da sind, mit einem Haufen Bröseln, die mir morgen schmecken werden.

So ich sie nicht noch heute Abend verzwicke.

1 Kommentar 20.12.17 18:30, kommentieren