Der Sparküche-Blog.

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6. und 7. September

Resteküche kann, muss aber nicht gut schmecken. Aber vielleicht ist der Mais-Mayonnaisesalat ja nach eurem Geschmack. Meiner war es nicht. Gestern wieder: frustrierende Arbeit und gefülltes Weckerl. Abends dann ausgezeichneter Vorarlberger Bergkäse mit Butter und einem Nussbrot, dass die Bäckereikette für einen vollen Markerl-Pass herausrückte. Sehr fein.

Heute eben der Salat und als Haupt- und Nachspeise ein Grießkoch mit afrikanischem Orangen-Kakao. Weil ich nämlich gerade das Buch "Die Essensvernichter" lese und mich, was Lebensmittelverschwendung betrifft, wieder einmal selber an der Nase nehme. Der Kakao, eigentlich ein Trinkkakao mit Zucker dabei, hat ein Haltbarkeitsdatum von 2013, aber er duftet noch sehr gut, und also wird er in den kommenden Wochen gnadenlos verwertet.

Heute hab ich in einen halben Liter Milch drei Esslöffel davon sowie zwei Esslöffel Zucker gegeben, alles zum Kochen gebracht und in die steigende Milch entsprechend Grieß eingerührt. Jetzt gerade kühlt er aus, und gleich ess ich ihn!

Achso ja, der Salat. Also: von einem Kolben gekochten Kukuruzes hab ich die Körner geschnitten. Dazu kamen 5 Deka Schafkäse, zerbröselt, zwei Esslöffel Mayonnaise, ein Esslöffel Obers, einige gelbe Kirschparadeiser und wenig Salz. Alles vermengt und inhaliert. Nicht mit großer Freude, aber doch.

7.9.17 10:09, kommentieren

4. und 5. September

Gestern waren es, einer frustrierenden und anstrengenden Arbeit wegen, nur gefüllte Weckerl und Obst. Aber heute habe ich die Reste vom Sonntag zu einem Abendessen ausgebaut.

Das letzte Scherzerl vom Bauchfleisch hab ich im eigenen Schmalz in einer ofenfesten Form mit Deckel im Rohr erhitzt. Und daneben im Rohr stand eine zweite Form, ohne Deckel, mit einem Reis-Kürbis-Gratin.

In diese Form hatte ich Öl auf den Boden gegeben. Den Rest Reis habe ich mit einem Ei, wenig Salz und Gewürzmischung vermengt und in die Form gestrichen. Darauf kam der letzte Schnitz vom geschnorrten Hokkaido-Kürbis, in feine Spalten geschnitten. Dann wieder wenig Salz und eine Handvoll geriebener Parmesan.

Beides hab ich bei 180 Grad Ober- und Unterhitze etwa eine Dreiviertelstunde im Rohr gehabt, die letzte Viertelstunde bei ausgeschaltetem Rohr.

Das Bauchfleisch ist jetzt weg (das Schmalz gibts noch), und den Rest vom Gratin werde ich morgen als Mittagessen verzwicken.

5.9.17 19:28, kommentieren

1. bis 3. September

Während wir die letzten beiden Tage ausgiebig fremdversorgt wurden (und ich ein Tiegerl fürs Hendlfutter mit den Resten vom Tisch füllen konnte), stand ich heute selbst am Herd. Der Plan war, für uns eineinhalb ein Stück Bauchfleisch von Labonca zu braten, in die Bratfolie zwei Erdäpfel beizulegen und einen Salat aus allerlei Vorhandenem zu zaubern. Dann sagte sich kurzfristig lieber Besuch an, und ich musste das Essen ausbauen zu Bauchfleisch mit Trallala. Also machte ich das folgende.

Erst habe ich das Bauchfleisch mit der Schwarte nach unten in ein großes Reindl gelegt, mit heißem Wasser zwei Zentimeter hoch aufgegossen, das Wasser zum Kochen gebracht und die Schwarte etwa 20 Minuten geköchelt. 

Danach war sie weich und konnte in feinen Streifen eingeschnitten werden. Hernach hab ich das Fleisch mit einer Mischung aus Salz und zerdrücktem Knoblauch eingerieben, mit Kümmel bestreut und in eine Bratfolie bugsiert. Zwei große Erdäpfel, geschält, habe ich auch dazugelegt.

Zugebunden und ab ins Rohr. Dort hab ich mit 200 Grad angefangen, dann schrifttweise reduziert bis 160 Grad, und nach zwei Stunden hab ich für die letzte halbe Stunde auf 200 Grad geheizt, wegen der Kruste. (Wir haben einhellig festgestellt: das ist eine ganz wunderbare Methode, um festes Fleisch weich zu kriegen - und das Schwarterl war auch zum Kiefeln geeignet.)

In dem Kochwasser hab ich dann erst wieder eine Portion Stängel und Schalen und Knoblauchzehen ausgekocht, nach 20 Minuten alles abgeseiht und eine Portion geputztes Suppengrün aus dem Tiefkühler zugegeben und die Sache nochmals eine Stunde gekocht. Kurz vorm Servieren kam eine Portion Spargelfond dazu und eine Handvoll Frittaten, auch aus dem Tiefkühler. Noch ein bisserl Salz dazu, Schnittlauch drauf, und fertig war ein Supperl, das allen schmeckte.

Nebenbei hab ich einen Rest Basmatireis gedünstet und die Salate hergerichtet. Die bunten Paradeiser hab ich zerkleinert, mit Wiener Marinade übergossen und mit Schnittlauch bestreut. Der Portulak kam in ein extra Schüsserl, den essen die Gäste nämlich nicht.

Und den Gurkensalat hab ich vorsichtshalber nach dem Rezept meiner Mutter gemacht: die Gurken schälen, entkernen (weil Feldgurken reiferen Alters) und hobeln, mit Salz und gehacktem Knoblauch bestreuen, vermischen und ziehen lassen.

Nach einiger Zeit gut ausdrücken, den Saft abgießen und die Gurken mit Wiener Marinade übergießen. (Ist ja gut, dass wir die immer auf Vorrat im Kühlschrank haben.)

Füt nachher hätte ich noch einen Rhabarberkuchen aus dem Tiefkühler genommen gehabt, aber es waren alle gut satt und haben dankend verzichtet. Na, so sind wenigstens die Frühstücke der nächsten Tage gesichert.

3.9.17 19:03, kommentieren

31. August

Es hilft nix. Das Gemüse muss weg. Also hab ich, der Not (des Überflusses) gehorchend, einen Gemüseeintopf fabriziert. Den haben wir mit Gebäck gegessen und danach Obst nachgeschoben.

Ins Reindl kam großzügig Rapsöl und Gewürzmischung, das wurde erhitzt. Jetzt kam die erste Tranche des Gemüses dazu: Erdapfel, Melanzani und Zwiebel. Außerdem: ein Speckschwarterl, ein Stück Parmesanrinde und eine Handvoll Linsen. Und Salz. Nach einigen Minuten des Anröstens hab ich mit Wasser aufgegossen und alles eine Viertelstunde köcheln lassen.

Jetzt hab ich noch die Körner von einem Kukuruzkolben sowie einen kleinen Zucchini in Scheiben zugegeben und noch eine Viertelstunde weitergeköchelt. Das wars auch schon.

31.8.17 17:52, kommentieren

30. August

Wenn zum hauseigenen Frühaufsteher-Kind noch ein zweites ebensolches dazukommt, kann es durchaus sein, dass eine gezwungenermaßen um acht Uhr früh trotz Schlafmangels schon einen Pistazienpudding gemacht, einen Schafgarbensirup in den Flaschen und einen halben Liter gemischtes Kompott im Glas hat.

In den folgenden Stunden hab ich mit allerlei Kleinigkeiten versucht mich wachzuhalten. In der Küche ist ganz schön was weitergegangen, aber zum Kochen für mich selbst bin ich nicht gekommen. Nur für den Abend hab ich Ofenkürbis vorgegart und für morgen eine Kürbiscremesuppe vorbereitet.

Für den Ofenkürbis hab ich die kleinste ofenfeste Form mit Öl bedeckt, dünne Kürbisspalten - vom Hokkaido, mit Schale - hineingeschlichtet, gesalzen und mit geriebenem Parmesan bestreut. Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze eine halbe Stunde im Rohr lassen und dann dortselbst auskühlen lassen und abends, auch im Rohr, auf lauwarm aufgewärmt. - Da ist nix übrig geblieben.

Die Suppe ist nach dem Was-ich-so-finde-Prinzip entstanden. Erst hab ich die restlichen zwei Kukuruzkolben halbiert und in Wasser gekocht (um die Körner dann von den Kolben zu schneiden).

Im selben Salzwasser hab ich dann allerhand Schalen, Stängel und Blätter sowie einige Mini-Knoblauchzehen ausgekocht, die ich dann rausgeschöpft habe.  Und dann hab ich nachgesalzen und Hokkaido- und Erdäpfelwürfel ins Wasser gegeben und die noch eine knappe halbe Stunde geköchelt.

Morgen werde ich alles pürieren und mit Obers und etwas Wasser vollenden.

31.8.17 17:46, kommentieren

26. bis 29. August

Nicht, dass ich nicht eh daheim wäre. Ich komme nur nicht zum Kochen. Jeden Tag ergibt sich etwas anderes, was mich von der Küche fernhält. Naja, ganz so ist es auch wieder nicht. Ich steh ja schon in der Küche. Ich koche Paradeiser ein, lege Gurken in Balsamico ein, trockne Äpfel, backe einen Pfirsichkuchen, friere Kohlrabi und Zucchini ein ... und heute Abend werfe ich wieder den Herd an und mache uns eine Gemüse-Eierspeis mit Gebäck.

Dafür werde ich ein kleines Zwiebelhapperl schneiden und vielleicht etwas Speck braten (vielleicht entscheide ich mich aber auch für die gesundheitsbewusste Variante und nehme Olivenöl). Dann kommt zerteiltes Gemüse dazu.  Jedenfalls Zucchini, vielleicht Kukuruz und vielleicht Paradeiser.

Den Kukuruz würde ich vorher kochen wollen, was soviel heißt wie: der scheidet für heute aus. Aber ich hab drei Stück Fisolen, die könnte ich reinschneiden. Falls die noch leben.

Und wir werden über die fertige Eierspeis geriebenen Parmesan drüberstreuenn.

29.8.17 16:15, kommentieren

24. und 25. August

Gestern waren wir auf einen Rinderschmorbraten eingeladen, aber heute habe ich wieder selbst fürs Essen gesorgt: erst gab es die Zucchinicremesuppe, die ich vor dem Urlaub noch gach eingeglast hatte. Die hat das tadellos überstanden. Danach gab es den versprochenen Hirseauflauf. Und weil ich schon dabei war und eh dringend ein paar Eier wegmüssen, habe ich auch gleich einen Pfirsichkuchen gebacken, fürs morgige Frühstück.

Beim Auflauf ist mir ein Fehler passiert, nämlich hab ich das Eiklar von den zwei Eiern, die ich verwendet habe, nicht zu Schnee geschlagen, sondern im ganzen (also schon ohne Schale, soweit war ich dann schon!) mit fast zehn Deka Butter und mindestens ebensoviel Zucker schaumig geschlagen.

In diese Mischung hab ich die restliche Hirse (vielleicht ein bisschen mehr als ein Liter Volumen) untergehoben. Dann ist mir ein Rest geriebener Haselnüsse im Kühlschrank in die Hände gekommen, und ich habe eine Hälfte davon (vielleicht vier Deka) zur Masse gegeben und eingerührt.

Außerdem hab ich die hohe Auflaufform gebuttert und einen antiquarischen Apfel und einige Weingartenpfirsiche geschält (die Pfirsiche vorher auch blanchiert, um mich nicht plagen zu müssen) und in Spalten geschnitten.

Der Rest war einfach: die Hälfte der Masse in die Form, das Obst drauf, gut festdrücken, den Rest der Masse drauf. Und dann einpacken und mitnehmen und am Zielort bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für fast eine Stunde ins Rohr stellen.

Viel ist nimmer da. 

 

Für den Kuchen hab ich mein Blitz-Rezept erweitert, indem ich zu den obligatorischen 10 Deka Zucker, Butter und Mehl nicht nur drei statt zwei Eier, sondern auch den Rest der geriebenen Nüsse gerührt habe. Jetzt sind sie weg, endlich.

Den Teig in eine gebutterte bemehlte Form geben, mit Pfirsichspalten - siehe oben - belegen und bei 160 Grad Ober- und Unterhitze etwa 35 bis 40 Minuten backen.

War eine gute Idee, mit den Nüssen, er schmeckt richtig gut so!

25.8.17 19:10, kommentieren

23. August

Weil ich heute nur mich selbst verköstigen musste, habe ich die Gelegenheit ergriffen und Hirse gedünstet und Melanzani und Kukuruz verarbeitet. Das Ergebnis nannte ich höchst unoriginell Melanzani-Kukuruz-Gemüse mit Hirse. Natürlich habe ich die Hirse großzügig dimensioniert, damit demnächst ein Auflauf draus werden kann.

Zuerst habe ich die Hirse im beschichteten Reinderl angeröstet, schwach gesalzen und mit kochendem Wasser übergossen (dreifache Menge Wasser, bezogen auf die Hirse). Dann bei reduzierter Hitze zugedeckt eine gute halbe Stunde erst köcheln und dann ziehen lassen.

Derweil habe ich Olivenöl in der Pfanne erhitzt und eine große zerteilte Knoblauchzehe drin angebraten, und gleich eine kleine Melanzani hineingestückelt. Den Kukuruz habe ich auch gleich hineingetan. Aber diesmal hat mich das blöde Rebeln nicht gefreut, und ich hab die Körndln mit dem Messer vom Kolben geschnitten. Da war ich gleich fertig.

Jedenfalls hat diese Mischung bei eher großer Hitze auch zwanzig Minuten gebraten - unter Rühren meinerseits -, bis die Melanzani (nicht aber der Kukuruz, leider) weich war. Dann hab ich eine Portion Hirse untergemischt und mit der ungarischen Scharf-Paste nachgewürzt. Und ein Stück geschnittene Gurke und ein paar Paradeiser dazugegessen.

25.8.17 18:59, kommentieren

22. August

Von der Fusilli-Mais-Kombination ist ein halbes Schüsserl voll übrig geblieben. Und nachdem es mittags aus Termingründen nur eine Schnitzelsemmel mit Paradeisern gab, habe ich mir abends einen feschen Nudelsalat mit Gebäck gezaubert.

Dazu habe ich zu den Nudeln jede Menge Mayonnaise aus der Tube gedrückt, ein paar halbierte Kirschparadeiser und geschälte Gurkenstücke zugegeben, gesalzen, alles gut vermischt und einige Blatterln vom Rohschinken zerzupft und drauf drapiert.

Zwei Scheiberln Weißbrot und das Leben war schön.

(Dass ich anschließend einen Rest vom Sturm austrank und dadurch kulinarisch enthemmt war, so dass ich eine halbe Famiilenpackung Schoko-Eis vom Tichy und zwei Marmeladenbrote vertilgte, war weniger schön. Ich hoffe ich kann das morgen ausbügeln, kalorienmäßig.)

23.8.17 09:01, kommentieren

21. August

Melanzani mag ich nicht, sagt das Kind. Aber nachdem es die gefüllte Version neulich durchaus mit Appetit verzwickt hat, habe ich heute eine andere Variante ausprobiert. Und siehe da: es schmeckte wieder.

Fusilli in Gemüse-Obers-Sauce mit Gurken-Paradeis-Salat waren es, was ich heute servierte.  Dafür kochte ich die Teigwaren gemeinsam mit zwei Esslöffeln Kukuruzkörndln weich. Letztere hatte ich aus dem Gemüsebeet und in mühsamer Kleinarbeit vom Kolben gekletzelt. Erst wollte ich die Körndln mit dem Gemüse mitbraten, aber weil das Kind auch Maiskörner nicht mag, hab ich sie vorsichtshalber wenigstens weich gekocht.

Daneben habe ich ein paar Deka gewürfelten Lardo ausgebraten, ein Minihapperl Zwiebel gleich mit und eine klein geschnittene Melanzani, die war aber auch eher klein. Gewürzt habe ich nur mit Salz, aber ich würzte bei Tisch mit der ungarischen Chilipaste nach.

Wie alles gut durch war und ich die Nudeln samt Kukuruz und ein paar Löffeln vom Kochwasser schon untergemischt hatte, fiel mir der Schlagobers ein, und ich goss einen Schwupp dazu, ließ alles noch ein paar Minuten einköcheln und schälte und zerteilte derweil eine Gurke und halbierte ein paar Kirschparadeiser, die das Kind anschließend in Wiener Marinade ertränkte.

23.8.17 08:57, kommentieren

19. und 20. August

Gestern habe ich, nach einem Arbeitseinsatz in der mütterlichen Küche gelandet, alle dort verfügbaren Reste aufgegessen, ohne sie auch nur zu wärmen: ein Stück gebackenen Fisch, einen Esslöffel Eiernockerl, zwei Esslöffel Reis und ein bisserl Gurkensalat.

Am heutigen Sonntag habe ich eine Mais-Gemüse-Cremesuppe auf den Tisch gestellt. Das konnte ich mir auch nur leisten, weil danach ein Kaiserschmarrn mit Pfirsichkompott folgte.

Für den Kaiserschmarrn habe ich einen Teig aus einem Vierterl Milch und 10 Deka Dinkelweißmehl sowie einer Prise Salz gemacht. Statt dem einen vorgeschriebenen Ei habe ich ein zweites genommen, wodurch es viel Eischnee gab und durch die Dotter der Schmarrn wirklich vollmundig wurde. Zum Glück sind die Kolleginnen Stadthendln grad gut in Schuss und versorgen uns sehr brav mit Eiern ...

Die in etwa 3 Deka Butter auf dem Herd gebackene Masse wurde unglaublich viel Schmarrn. Obwohl sowohl das Kind wie auch ich bis hart an unsere Kapazitätsgrenzen gingen, blieb noch genug übrig, um den Schmarrn fürs Abendessen zu wärmen. Noch ein Stückerl Butter dazu, ein paar Tropfen Wasser, Deckel auf die Pfanne, und geht schon.

Das Pfirsichkompott -und ich habe die Pfirsiche sogar blanchiert und geschält! - ergab sich aus der gerade üppigen Ernte an Weingartenpfirsichen, die wir alle unmöglich zum Frühstück essen können. Vielleicht geht sich sogar eine Portion Marmelade aus. Werden sehen.

Für die Suppe jedenfalls habe ich wieder alles Verwertbare zusammengekratzt. Dabei bin ich dann auch auf die drei Maiskolben gestoßen, die ich schon wieder völlig vergessen hatte.

Ich habe dann in etwas mehr als einem Viertelliter Salzwasser einen gewürfelten Erdapfel, ein Stück Zucchini, ebenfalls gewürfelt, und als Würze wenig Zwiebel und Knoblauch, einige Petersilstängel, ein Sellerieblatt samt Stängel, ein Lorbeerblatt und ein paar Rosmarinnadeln gekocht. Außerdem habe ich von einem Drittel eines Maiskolbens die Körner rausgekletzelt und zur Suppe gegeben. Das ganze war eine gute halbe Stunde auf dem Herd, dann hab ich die festen Bestandteile rausgenommen und den Rest püriert und mit einem Schwupp Obers verfeinert.

20.8.17 12:37, kommentieren

18. August

Meine derzeitige Was-dringend-weg-muss-Küche hat uns heute gefüllte Melanzani auf Schmorparadeisern mit Basmatireis beschert. Es hätte schlechter sein können.

Erst habe ich alle Paradeiser genommen, die ich erwischt habe, und in eine Auflaufform geschnitten, die mit Öl ausgestrichen war. Gewürzt habe ich mit Salz, Pfeffer und Zucker. Dann habe ich zwei kleine Melanzani vom Strauch geschnitten, längs halbiert, mit einem Kugerlausstecher ausgehöhlt und alles in einer Pfanne mit Öl beidseitig angebraten.

Die Hälften hab ich auskühlen lassen und gesalzen. Das Innere hab ich zu einer Handvoll Reis gegeben, gewürzt, mit etwas geriebenem Parmesan und einem Ei zu einer Fülle verrührt und diese in die Melanzani-Hälften gefüllt.

Diese wiederum hab ich auf die  Paradeiser gesetzt, den restlichen geriebenen Käse draufgestreut und mit Öl beträufelt. Ab ins Rohr damit, bei 200 Grad Ober- und Unterhitze für 50 Minuten.

Hat uns ausgezeichnet gemundet, und fast hätte ich die Dinger fotografiert ...

Eigentlich hätte ich auch die Karpfenreste untermischen wollen, die hatte ich aber schlicht vergessen. Und der Reis war meiner Mutter am Vortag übriggeblieben. Na, jetzt isser weg.

18.8.17 22:25, kommentieren

17. August

Mittags durften wir bei einem gebackenen Karpfen mit Reis und Salaten mitnaschen (Fisch und Salat aus eigener Ernte), und abends vollendete ich einen Gemüse-Linsen-Eintopf mit Osterzunge.

Schon in der Früh hatte ich einen kleinen Rest gekochter Paradeiser mit Wasser aufgegossen, gesalzen, ein Lorbeerblatt und ein Stammerl Rosmarin hineingetan, drei kleine Knoblauchzehen, ein Speckschwarterl und ein Stück Parmesanrinde dazugeschmissen und alles zum Kochen gebracht.

Währenddessen kam ein sehr großer Erdapfel, geschält und mundgerecht gewürfelt, ein Stück von einem Riesenzucchini, detto, und ein Esslöffel geschnittener Fenchel (ich hatte im Gemüsebeet eine kleine Pflanze versehentlich umgetreten) dazu.

Dann fielen mir gerade noch die Linsen ein, von denen ich auch eine Handvoll hineintat. Und dann köchelte alles vielleicht eine halbe Stunde.

Heute abends brachte ich das Ding nochmals zum Kochen und rührte einen Teelöffel voll Maizena, mit Wasser glatt gerührt, unter. Die in kleine Häppchen geschnittene geselchte Osterzunge kam direkt in den Teller. Und ich reichte Weißbrot dazu.

17.8.17 18:24, kommentieren