Der Sparküche-Blog.

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22. November

Drei Tage war die Köchin krank, jetzt kocht sie wieder, gottseidank. Denkt sich das Kind, vor allem, weil ich uns abends nach einer Kürbiscremesuppe Dinkelpalatschinken mit Marillenmarmelade zauberte. Für die Palatschinken den frisch gemahlenen Dinkel zu verwenden, ohne ihn durchs Sieb zu tremmeln, war nicht die beste Idee des Tages. Unser Abendessen hatte einen ungewollt nussigen Akzent. Als ich mich gerade dafür beim Kind entschuldigen wollte, meinte es enthusiasmiert: "Die schmecken heute echt gut!" Da verkniff ich mir meinen Kommentar, allerdings nicht ohne gedankliche Notiz, das nächste Mal käufliches Mehl zu verwenden. Gesiebtes.

Für die Suppe hinderte ich einen Hokkaido daran, den Geist aufzugeben, und würfelte die lädierte Hälfte. (Der Rest wird als Ofenkürbis mit oder ohne Begleitung enden, das seh ich kommen.) Dazu kam ein gewürfelter mehliger Erdapfel, die Schalen desselben und ein paar Kräuterstängel aus dem Kühlschrank. Nein, noch immer nicht die letzten. Und Salz und eine gehackte Knoblauchzehe.

Nach der Kochzeit fischte ich das Hendlfutter raus und pürierte den Rest. Abends kam noch ein Schuss Obers dazu, und fertig.

Den Palatschinkenteig machte ich diesmal von der Maschek-Seite. Nämlich Salz, Ei und vorerst nur wenig Milch verquirlen, dann das gemahlene Mehl dazu und dann so viel Milch, dass sich halt ein akzeptabler Teig ergab. Der rastete dann über eine halbe Stunde, bevor er, in Schmalz gebadet, in die Handgeschmiedete kam, portionsweise.

Ich sags ungern, aber heute hat mich das Kind palatschinkenmäßig überholt. Hoffentlich speibts nicht in der Nacht.

1 Kommentar 22.11.17 18:41, kommentieren

20. und 21. November

Was ich gestern gegessen habe, wollt ihr gar nicht wissen. Alle Reste, zusammengemanscht und erwärmt. Halleluja. Was einer alles schmecken kann, wenn sie Hunger hat und nicht kochen mag.

Heute wars nicht viel besser. Fürs Mittagessen habe ich mir zwei Matjesfilets im Supermarkt gekauft, das hätte ich ruhig lassen können. Die beiden hatten ihre besten Tage schon hinter sich. Ich hab sie trotzdem gegessen, mit einem gewürfelten halben Apfel, einem ebensolchen Mini-Zwieberl und einem ordentlichen Klecks Mayonnaise.

Fürs Abendessen habe ich mir vorgenommen, die Enten-Reste vom Sonntag aufzuwärmen und eine Portion Brennnesselspinat (essfertig eingefroren gewesen) dazu zu reichen.

Das hört sich schon besser an, oder?

2 Kommentare 21.11.17 16:45, kommentieren

19. November

Ooooh.

Manchmal lohnt es sich, ein Risiko einzugehen. Beim neuen Bio-Standl in Alterlaa, der Arge Rosenauerwald, habe ich vor Wochen eine Bio-Freiland-Ente bestellt. Am Freitag hab ich sie abgeholt, heute hat meine Mutter sie mit einer Semmelfülle versehen und ins Rohr gestopft.

Gott, war das Vieh köstlich. Butterweich und sehr gschmackig. Ich habe keine Ahnung von der Zubereitung, aber jedenfalls hab ich ein Stück vom Rest eingesackelt, so dass das Kind und ich nochmals in den Genuss der gebratenen Ente mit Semmelfülle und buntem Salat kommen.

Wobei: den Salat schenken wir uns vermutlich. Ich habe zwar auch ein kleines Happerl Radicchio vom Beet und zwei nachgereifte Paradeiser mitgenommen, aber die warten noch auf ihren Einsatz nächste Woche.

Auf jeden Fall werde ich nächstes Jahr wieder so ein Tier ordern!

1 Kommentar 19.11.17 17:27, kommentieren

18. November

Nachdem ich die restlichen Fleischknöderln heute in selbstgemachter Paradeissauce versenkt habe, gabs kindsseitig keinerlei Einwände gegen das Mittagessen. Zwei kleine gekochte Erdäpfel und ein bisserl vom Chinakohlsalat gabs auch dazu. Nachher einen Rest Zwetschkenkompott.

Ausschließlich Reste gabs für mich: zuerst habe ich die Kohlrabicremesuppe vernichtet und dann den Rest von den Fleischknöderln mit Spaghetti in Safransauce.

Für die Paradeissauce hab ich aus wenig Schmalz und Mehl eine Einbrenn gemacht und den Rest der gekochten Paradeiser von neulich hineingegossen. Gewürzt habe ich mit Salz und Zucker und zwei großen Esslöffeln vom hauseigenen Ketchup. Damit das auch einmal wegkommt.

Ist es OK, wenn wir es heute Fleischknöderl in Paradeissauce mit gekochten Erdäpfeln nennen? 

 

18.11.17 12:07, kommentieren

noch immer 17. November

Die Fleischknöderl und Spaghetti in Safransauce haben mir köstlich geschmeckt, die werden Teil meines Standard-Repertoires. Nur dem Kind brauch ich sie nimmer vorzusetzen. Also, die Knöderl vielleicht schon, aber nur in Paradeissauce. Ich glaube es liegt am Safran. Den liebt das Kind nur, solange er in der Dose ist.

Jedenfalls hab ich das Hühnerfaschierte gesalzen und mit einem Ei, einer Prise Gewürzmischung und einer Handvoll Semmelbröseln vermischt und mit nassen Händen zu kleinen Kugerln gedreht. Die hab ich in Salzwasser geköchelt. Portionsweise, und mit der zweiten Portion hab ich unsere restlichen Spaghetti, mundgerecht zerbrochen, mitgekocht.

Derweil hab ich in der Handgeschmiedeten von vorgestern (wo noch Butter drin war von den Mohnnudeln) mit noch ein bisserl mehr Butter, zwei Esslöffeln Mehl, etwas Salz und einem Rest Milch und etwas Schlagobers eine Art Bechamelsauce gemacht und da drin eine Prise Safranfäden aufgelöst. Eigene Ernte, versteht sich von selbst.

Dahinein kamen die Knöderl samt Spaghetti und wurden warmgehalten.

Die dritte Portion Knöderl, 14 Stück, habe ich aufgehoben, die werde ich einfrieren. Und den Rest von heute werde ich mir bei Gelegenheit aufwärmen.

Das blöde ist nur: erstens gibts noch reichlich von der Kohlrabicremesuppe. Obwohl die gar nicht so schlecht schmeckt, finde ich.

Zweitens habe ich mir heute früh, wohl noch nicht ganz ausgeschlafen, überlegt, aus einem Stück Beinfleisch und einer Portion Suppengemüse eine Rindsuppe zu kochen. Ursprünglich dachte ich, dass ich in dieser Suppe die Knöderl kochen werde, aber das war natürlich Quatsch.

Drittens ist das Kochwasser von den Fleischknöderln natürlich auch schmackhaft. Viel zu schade zum W'egleeren. Eher die Basis für eine Broccolicremesuppe, die ich dem Kind eh schon vor einigen Tagen versprochen hatte.

Und wohin jetzt mit all den Suppen?

4 Kommentare 17.11.17 14:26, kommentieren

17. November

Dass die österreichische Lebensmittelindustrie endlich einen Weg gefunden hat, die männlichen Küken der Legehennenzucht, bisher geshreddert oder vergast, aufzuziehen und zu verwerten, erleichtert mich ungemein.

Weil aber die betreffenden Mini-Gockel in Größe und Form nicht dem verlangten Gardemaß entsprechen, haben sie sich (die Industrie, nicht die Gockel) etwas einfallen lassen: Hühnerfaschiertes. Gibts sogar in Bio-Qualität. Rettet mich.

Gestern hab ich erstmals so ein 30-Deka-Packerl aus dem Supermarkt mitgenommen und heute daraus ein neues Rezept entwickelt: Fleischknöderl und Spaghetti in Safransauce. Dazu können, müssen wir aber nicht, den Rest vom gestrigen Chinakohlsalat essen. Vorher gibts die Kohlrabicremesuppe nochmals.

Außerdem ist mir heute eine klassische Fehlplanung unterlaufen. Aber weil gerade das Kind eingetrudelt ist und wir beide Hunger haben und sofort essen müssen, erzähl ich euch den Rest später. Schaut abends wieder rein, bitte.

17.11.17 13:49, kommentieren

16. November

So schön hatte ich alles geplant: zuerst eine Kohlrabicremesuppe und danach einen Gemüseauflauf. Als ich die Suppe schon fertig hatte (Kohlrabiwürfel aus dem Tiefkühler im Nudelkochwasser von gestern gekocht, gesalzen und gepfeffert, püriert und mit einem Schuss Obers versehen) und den Chinakohlsalat auch, meldete sich die Gästin ab.

Also haben wir erst von der Suppe und dann kalt gegessen und uns redlich bemüht, die Presswurst endgültig zu vernichten. Das ist dem Kind und mir aber nicht gelungen; einer von uns wird morgen nochmals das Vergnügen haben. (Ich fürchte, das Kind wird diesen Bewerb für sich entscheiden.)

Chinakohl muss man übrigens, wenn man ihn frisch von der Terrasse geerntet, gesäubert und fein geschnitten hat, für zwei bis drei Stunden in Wiener Marinade versenken, damit er mürb wird. Sagt meine Mutter, und der glaube ich salatmäßig alles. Also war der Salat auch schon fertig.

Hat aber nichts gemacht. Wir haben den, und ein Semmerl, zur Presswurst gegessen und dann noch einen Blitz-Apfelkuchen nachgeschoben.

Der geht so: je 10 Deka Butter, Zucker und Mehl sowie zwei kleine Eier mixen und in eine befettete bemehlte flache Form streichen, mit Obst belegen und bei 170 Grad Ober- und Unterhitze maximal eine halbe Stunde backen.

Ich hab das zweite Ei durch zwei Esslöffel Rahm ersetzt, und der Dinkel war frisch gemahlen. Jetzt schmeckt er ein bisserl nussig, der Kuchen.

 

16.11.17 22:07, kommentieren

15. November

Hurra! Die neue Lieferung von Labonca ist angekommen! Die Presswurst habe ich mit der Gästin geteilt. Also: sie hat auch ein kleines Stück abbekommen, im Rahmen der Vorspeise: Presswurst mit Zwiebel, Essig und Kernöl auf Salat mit Gebäck. Als Haupt- und Nachspeise gabs gewuzelte Mohnnudeln mit Zwetschkenkompott.

Wäre alles gut gegangen, wenn ich rechtzeitig begonnen hätte. Hab ich aber nicht, und dann musste es echt schnell gehen. Also: ein paar Erdäpfel zum Dämpfen gestellt. Nicht nur mehlige, weil von denen hatte ich zuwenige, dann hab ich noch einen extra dazugetan, als Reserve. 

In der Zwischenzeit auf die Arbeitsfläche Universal-Mehl gestreut, ein kleines Stück Butter drauf, wenig Salz und ein kleines Ei.

Die Erdäpfel heiß geschält und durch die Presse gedrückt, also eigentlich: mit der Wiegepresse durch die Küche gequetscht. Wieder eingesammelt und zu den anderen Zutaten gegeben, alles flott verknetet und zu einer Wurst gerollt. Das war schon eine sehr lange Wurst.

Inzwischen kochte das Salzwasser, aber ich musste erst noch auf der Nebenflamme die Planne mit der restlichen Butter erhitzen. Dann hab ich Stücke von der Teigwurst abgeschnitten und gewuzelt. Weil in der Hektik die Stücke zu groß wurden, wurden das natürlich auch die Nudeln. Mindestens fingerlang und -dick, die Dinger.

Wenn sie wieder aufgestiegen sind, hab ich sie abgeschöpft und in die Pfanne geschmissen, wobei das Chaos weniger groß war, wenn sie ziemlich gut abgetropft waren. Kurz habe ich überlegt, aus dem letzten Teig zwei oder drei Knöderl zu machen. (Es war wirklich ziemlich viel Teig.)

Ich hab sie dann aber alle vernudelt, und wir haben sie mit Mohn und Staubzucker bestreut und mit Kompott gegessen. Sie waren echt flaumig, muss ich sagen.

Und es sind nur zweieinhalb Stück übrig geblieben.

16.11.17 21:59, kommentieren

14. November

Diese Woche spule ich mein bewährtes Standard-Programm ab. Nur das heutige Abendessen habe ich leicht verändert. Statt des geplanten Karpfen mit Kruste auf Schmorparadeisern habe ich heute früh, nach verzweifelten Minuten vor und in meinem Tiefkühler, beschlossen, den eingefrorenen ganzen Karpfen zu opfern. Was der Platz weggenommen hat! Ein Riesending - deshalb habe ich auch die Nachbarn eingeladen auf gebratenen Karpfen auf dem Erdäpfelbett mit Kräuterrahm (und einem Rest Krengervais).

Der Karpfen folgt dem üblichen Rezept,das ihr schon auswendig kennt - sofern der Kollege in der nächsten halben Stunde hinreichend aufgetaut ist. Sonst krieg ich ein Problem. Ich hatte die Masse des Tiers auftaumäßig falsch kakuliert.

Vorher gibts jedenfalls eine moderate Selleriecremesuppe mit Semmelwürferl und Kernöl, und nachher für alle, die noch Platz haben, Zwetschkenkompott.

Ich will zwar noch gar nicht wissen, wo und wie ich die abendliche Runde unterbringen werde (und wen ich bezirzen werde können, mir beim Abwaschen zu helfen), aber ich freu mich trotzdem auf einen fröhlichen, lebhaften Abend.

Moderat ist die Suppe deshalb, weil ich nur ein Drittel des Gesamtgemüses in Form von Sellerie verwendet habe; der Rest waren Erdäpfel, ein Stück Kürbis und ein paar Knoblauchzehen. Und es wird ordentlich viel Obers reinkommen.

(Wobei, dann sparen wir uns lieber das Kernöl, sonst kriegt noch jemand einen Gall-Anfall.)

3 Kommentare 14.11.17 15:08, kommentieren

13. November

Gemüse-Linsen-Curry mit Basmatireis essen wir heute. Vorher Schinkenrollen, nachher Schokopudding oder Erdbeerjoghurt. Das Curry hab ich schon am Vormittag vorbereitet. Während ich abends dann die Schinkenrollen vorbereite, wird der Reis dünsten.

Für das Curry hab ich diesmal einen Esslöffel Curry, ein paar Rosmarinnadeln, ein zerteiltes Lorbeerblatt, eine Messerspitze Hing und ein paar Mini-Knoblauchzehen trocken angeröstet, bis es geduftet hat. Dann hab ich mit reichlich Öl aufgegossen (für meine Verhältnisse reichlich: vielleicht vier Esslöffel?) und eine Handvoll Zwiebelstücke und einen gehäuften Esslöffel sehr kleine Selleriewürfel mitgebraten. 

Nach einigen Minuten hab ich zwei kleine Karotten und ein kleines Stück Kürbis (Albetta di irgendwas, eine Butternuss-Art jedenfalls), beides klein gewürfelt, zugegeben, gesalzen und weitergebraten, bevor ich mit zwei Brieferl Soja-Sauce und einem kleinen Glas gekochten Paradeisern aufgegossen habe.

Jetzt war der richtige Zeitpunkt für drei Stück kandierten Ingwer, gehackt, zusätzlichen Zucker als Ausgleich für die sauren Paradeiser, einen gehäuften Esslöffel Rosinen und zwei Handvoll Berglinsen.

Durchgerührt, mit Wasser aufgegossen, bis alles gut bedeckt war, Deckel drauf und bei geringer Hitze eine halbe Stunde schmurgeln lassen. Am Schluss einen Restbestand an blanchierten Fisolenstücken dazu und zwei ordentliche Schluck vom Obers, und durchziehen lassen.

Sehr gschmackig, muss ich sagen.

Für die Schinkenrollen hole ich etwas vom geriebenen Kren aus dem Tiefkühler und vermenge den mit drei Esslöffeln Frischkäse und Salz, und diesen Gatsch streiche ich auf drei Schinkenblätter, die roll ich ein, halbiere sie und setze sie in ein Salatbett. Scheiberl Weißbrot dazu, und geht schon.

Außerdem hab ich heute noch gach einen Kräutersirup gezaubert. Weil mir am Samstag 16 Zitronen zugefallen sind. Von denen ich postwendend 10 weitergeschenkt habe, aber von den restlichen habe ich vier ausgepresst und mit etwas Wasser und einer Handvoll Kräutern - was sich halt jetzt noch so finden lässt: ein paar Schafgarbenblüten, zwei Löwenzahnblüten, ein paar Erdbeerblätter und ebensoviel an Ananasminze - vermengt und ein paar Stunden auf die Heizung gestellt und dann die restliche Zeit im warmen Zimmer stehen lassen.

Heute habe ich die Sache abgeseiht und mit reichlich Zucker verrührt. Auch sehr gschmackig und würzig. Wird uns schmecken!

1 Kommentar 13.11.17 14:32, kommentieren

12. November

Na bitte. Heute mittags habe ich es verletzungsfrei geschafft, mir ein Kebab reinzuziehen.

Abends koche ich, weil wir eine neue Gästin kriegen, nach einer Karpfenbouillon mit Frittaten meine berüchtigten Blätterteigtascherl (Mangold-Schinken-Füllung) mit Kräuterrahm und Petersilerdäpfeln. Als Nachtisch kann, wer möchte, Isabella-Trauben frisch vom Stock vernaschen.

Diesmal kam vieles aus dem Tiefkühler, so die Suppe und die Fritatten, die Schinkenwürfel und die blanchierten Mangoldstiele. Der Blätterteig kam, so gestehe ich, aus dem Supermarkt.

Den Teig werde ich in Quadrate teilen und mit folgender Fülle beklatschen: die Schinkenwürfel und die klein geschnittenen Mangoldstiele vermengen, mit Salz und Gewürzmischung traktieren und soviel Obers dazugeben, dass sich eine eher feste Masse ergibt. Vielleicht werde ich auch einen Löffel Semmelbrösel unterheben.

Jedenfalls werde ich dann die vier Ecken des Teigs oben mittig zusammenfassen und Packerl machen, die auf ein Blech mit Backpapier und bei 180 Grad Heißluft ins Rohr kommen und dort 20 Minuten bleiben. Oder bis sie halt goldbraun sind.

Außerdem werde ich einen kleinen Becher Rahm mit zwei Esslöffeln gehackten Kräutern und Salz verrühren. Und die Erdäpfel von gestern in einer Mischung aus Butter, Salz und gehacktem Petersil erhitzen.

Nicht zu aufwendig, und macht was her. Hoffe ich halt.

1 Kommentar 12.11.17 14:20, kommentieren

Fasching!

Ohne Faschingskrapfen, zugegeben, aber wieder mit gekochtem Essen. Ich durchforstete den Tiefkühler nach Fisolen und zauberte uns ein Erdäpfel-Fisolen-Gröstl mit Salat (für das Kind; ich kann den noch nicht beißen).

Dafür nahm ich reichlich Öl und erhitzte es in der Handgeschmiedeten, warf zwei kleine geschnittene Zwiebelhapperl rein und ließ die glasig werden. Was mir die Zeit gab, die vormittags schon gekochten Erdäpfel zu schälen und in Scheiberl zu schneiden. (Fünf kleine sind übrig geblieben, für die lasse ich mir morgen etwas einfallen.)

Jedenfalls kamen die zu den Zwiebeln und brieten halb-knusprig, wurden gesalzen und mit Gewürzmischung versehen. Zum Schluss kamen drei Handvoll blanchierte Fisolenstücke dazu und durften auch heiß werden.

Der Salat bestand aus Endivienblättern und Mini-Paradeisern. Weil dem Kind die Blätter zu bitter sind, habe ich sie auf Anraten von M ganz fein geschnitten und schon eine Stunde vorher in Marinade ertränkt, weil dann die Bitterstoffe großteils rausgehen. Die halbierten Paradeiser dazu, und fertig.

Das Kind hat ohne zu motzen alles aufgegessen; der Tipp mit dem Salat war also erstklassig!

1 Kommentar 11.11.17 17:21, kommentieren

9. und 10. November

So. Zumindest ist es vorbei, mit ein wenig Kollateralschaden, aber so ist es eben. Gestern jedenfalls habe ich sozusagen Breikost gegessen, aber ein Tag mit weniger Essen schadet mir definitiv nicht.

Heute hab ich immerhin dem Kind mittags den Rest der Broccolicremesuppe serviert. Danach gab es die gekochten Teigwaren, die ich wieder im Kühlschrank gefunden habe,  mit einer aufgetauten Sauce Bolognese.

Und jetzt gerade verzwicke ich als Zwischenhäppchen die gebratene Melanzani von neulich mit einem Stück Ciabatta.

Wir hier also nicht am Verhungern, aber von erstklassiger Kulinarik kann grad nicht die Rede sein.

2 Kommentare 10.11.17 16:17, kommentieren