Der Sparküche-Blog.

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25. April: Avocado-Aufstrich mit Gebäck, Kürbis-Erdäpfel-Gratin, Kompott

Heute muss es wieder ein gesünderes Essen sein. Deshalb hab ich uns ein Kürbis-Erdäpfel-Gratin verordnet, vorher einen Avocado-Aufstrich aus eben jener, Salz und Balsamico, mit Gebäck und nachher einem schlanken Kompott. Rhabarber vermutlich.

Das Gratin mache ich aus dem vorletzten vorhandenen Kürbis, einer Butternuss nämlich. Da schneide ich einen Teil davon in Spalten, und zwei große gedämpfte Erdäpfel in dünne Scheiben. Ihr kennt das schon: den Boden der Auflaufform mit Öl oder Butter einlassen, drauf die Erdäpfelscheiben, vielleicht salzen, dann die Kürbis-Spalten drauf, vielleicht wieder salzen und würzen. Dann, weil grad vorhanden, ein paar Deka Schinkenwürfel draufstreuen und mit einem Guss aus Ei und Milch und eventuell Resten von Rahm, Creme fraiche oder Joghurt übergießen. Wer mag, streut geriebenen Käse drüber. Ich mag, weil grad Pecorino da ist.

Bei 180 Grad Ober- und Unterhitze für eine gute halbe Stunde ins Rohr. Weil der Kürbis schneller durch ist als andere Gemüse, habe ich auch die Erdäpfel vorher gedämpft, ausnahmsweise.

Es ist Salat übrig geblieben, der kann bei Bedarf dazugegessen werden.

25.4.18 07:46, kommentieren

24. April: Spargelcremesuppe, Grillspieße mit Braterdäpfeln und Salat, Milchreis

Trompeten! Fanfaren! - Heute hatten wir den ersten Blattsalat aus eigener Ernte. Ich konnte mich nicht beherrschen und hab von jeder Jungpflanze (über 30 - fragt mich nicht, was wir machen werden, wenn die alle gleichzeitig reif werden) ein Blatt abgezupft, ein bisserl Rucola gerupft und die Schüssel damit gefüllt. Eine kleine Schüssel. Aber immerhin: Grillspieße mit Braterdäpfeln und Blattsalat.

(Und Ketchup natürlich, aber das versteht sich ja fast von selbst. Gekauftes Ketchup übrigens; also nicht gekauft, sondern geschnorrt, vom Kind, im Supermarkt - die haben da grad so eine Aktion für Kinder, leider.  Das Kind hat Bambi-Augen und schon die zweite Flasche heimgebracht. Jetzt lass ich es eine Zeitlang nimmer einkaufen gehen, bis die Aktion ausläuft. )

Die Suppe hab ich ja schon gehabt, nur noch mit ein bisserl Wasser (um das Glas auszuspülen) und Milch verlängert, und passt. Den Milchreis hab ich im Supermarkt erworben; ausnahmsweise hatte ich Lust auf Chemie.

Die Erdäpfel hab ich schon am Nachmittag gedämpft und dann beim Schälen gleich in die handgeschmiedete Pfanne mit Bratöl geschnitten, Salz drüber und kurz vorm Essen rundherum gut angebraten. Das waren, obwohl keine Heurigen, gute Erdäpfel, die mürb wurden und sich gut bräunen ließen. - Heurige Erdäpfel aus Ägypten, also wirklich. (Nix gegen Ägypten natürlich, aber Erdäpfel eine viertel Weltreise machen lassen? Gehts noch?)

Für die Spießerl hab ich eine kleine Packung Rostbratwürstel aus dem Tiefkühler genommen und, ebenfalls vom Supermarkt, ein Stück Hendlfilet, das zweite hab ich eingefroren. Die Würstel hab ich halbiert, das Hendl in mundgerechte Happen geteilt. Außerdem eine dicke Scheibe Speck quer in dünne Scheiben geschnitten und ein Zwiebelhapperl und einen Paradeiser (mit einem Sprung über den Schatten) in Spalten geschnitten.

Das alles hab ich dann möglichst gleichverteilt, sonst schreit das Kind, auf sechs Spieße gesteckt und diese auf meinem Mini-Grill gebraten. Die waren echt gut, die Dinger, muss ich sagen.

 

1 Kommentar 25.4.18 07:38, kommentieren

23. April: Erdäpfel-Kräutersuppe, Spargelrisotto, Schokopudding

Heute hätt ich es fast nicht dermacht. Ich habe die Wartezeit beim Zahnarzt definitiv unterschätzt und hatte, als ich heimkam, nur mehr eine Dreiviertelstunde zum Kochen.

Naja, so schlimm wars dann auch wieder nicht, denn die Suppe und der Pudding waren fertig. Nur ein paar Stammerl aus dem Kräuterbeet musste ich hacken, zur Suppe geben und das ganze (Erdäpfel, Wasser, Salz, püriert) mit Milch verlängern und einmal aufkochen.

Den Spargelrisotto habe ich mit wenig Speck zubereitet, den ich in Streiferl geschnitten habe, während sich das beschichtete Reinderl erhitzte. Speck rein, Rundkornreis dazu, Salz auch, einige Minuten rösten, mit heißem Wasser aufgießen, Hitze reduzieren, gut durchrühren, Deckel drauf, 20 Minuten köcheln lassen. 

Dann die Spargelstücke zugeben, mit dem Reis gut vermengen, noch fünf Minuten köcheln und danach noch 10 Minuten quellen lassen. In der Zwischenzeit wäre ein idealer Zeitpunkt gewesen, um Käse zu reiben. Was ich völlig vergessen habe. Nicht einmal aufgetaut war er, der Käse.

Aber dafür war der Schoko-Kakao-Pudding perfekt schokoladig. Ich hab nämlich, weil ich dem für die Opferung vorgesehenen Osterhasen (immerhin war es kein Nikolo mehr) gestern in einem Anfall schon den Kopf abgefressen hatte, zusätzlich zum Osterhasen-Rest auch noch ein paar Löffel Trinkkakaopulver eingerührt. Und drei Löffel Zucker, für alle Fälle.

Diese Schoko-Bombe hab ich dann mit Maizena gebunden und ohne nachzudenken wieder in kalt ausgespülte Formen gegossen.

23.4.18 22:20, kommentieren

21. und 22. April

Es gibt weiterhin nix Kulinarisches zu berichten. Ich genieße es, nichts kochen zu müssen. Heute haben wir es uns überhaupt gut gehen lassen und Köstlichkeiten vom Buffet gezupft.

Morgen gehts wieder los. Bleibt mir gewogen!

23.4.18 12:07, kommentieren

19. und 20. April

Simplify your cooking ist das gerade hier: der Gast weilt anderswo, und wir essen Reste, kalt oder was Schnelles. Heute mittags zum Beispiel Spargel in Bechamelsauce mit gebratener Polenta.

Ihr habt das erraten: ich habe endlich den Grünspargel geerntet. Die Stangen waren mittlerweile jeweils einen knappen Meter lang, so dass ich sie gedrittelt bzw. geviertelt habe, um sie im Kühlschrank lagern zu können. Die schönsten Stücke habe ich heute verwendet. Aus dem Rest werde ich morgen, so hoffe ich, eine Spargelcremesuppe machen.

Heute habe ich mich jedenfalls der Polenta erbarmt, die immer noch den Kühlschrank bereicherte. Bevor sie sich selbst auf den Weg nach draußen machte, hab ich im beschichteten Reinderl ein Stück Butter erhitzt und die Polenta in mundgerechten Happen drin erhitzt.

Auf der anderen Flamme habe ich ein weiteres Stück Butter - Öl schien mir zu profan zu sein - erhitzt, einen Löffel Mehl (ganz normales Gluten-Weizen-Mehl, ohne Nachdenken, welche Wonne!) drin hell angeschwitzt und mit einem Schuss Obers und Wasser aufgegossen, gesalzen und gepfeffert und unter Rühren eine Art Bechamel geköchelt.

Da hinein kamen die Spargelstücke, ebenfalls mundgerecht geschnitten, und dünsteten vielleicht 8 oder 9 Minuten lang.

Köstlich war das. Nachspeise hatten wir keine, aber das Kind wird heute Nachmittag sowieso das Eisgeschäft nicht vermeiden können.  (Und ich hab ein Stück von Pichlers Earl Grey Schokolade genascht, wow!)

1 Kommentar 20.4.18 17:08, kommentieren

18. April: Linsensuppe, Kaiserschmarren mit Apfelmus und Pfirsichkompott

Roland Düringer hätte sich mehr Publikum verdient gehabt. Das neue Stück schließt fast an die alten Reißer wie Benzinbrüder oder Hinterholz 8 an. Finde ich. Heute jedenfalls hatte ich genügend Energie, um eine Linsensuppe und danch einen glutenfreien Kaiserschmarren mit Apfelmus und Pfirsichkompott zu zaubern.

Für die Suppe habe ich zwei Esslöffel Öl erhitzt und ein kleines Happerl Zwiebel und eine Knoblauchzehe, beides klein geschnitten, angebraten. Ein Stück kandierten Ingwer habe ich auch zerfitzelt und dazugegeben. Gewürzt habe ich mit Salz, Kreuzkümmel, einer Messerspitze Hing und einem Teelöffel Curry. 

Dann habe ich ein Achterl von den gekochten Paradeisern dazugegossen, einen Schuss Milch und einen halben Liter Wasser und hab alles zugedeckt ca. 20 Minuten köcheln lassen. Wieder habe ich die Suppe mit dem Pürierstab "gebunden" und noch ein bisserl nachgesalzen. Und bei Tisch mit Schnittlauch dekoriert.

Für den Kaiserschmarren habe ich zwei Eier getrennt und das Klar zu Schnee geschlagen, dann separat die Dotter versprudelt, mit Milch aufgegossen, wenig gesalzen und soviel vom glutenfreien Mehl dazugegeben, dass es ein zähflüssiger Teig war (ich habe einen Rest von fertig gekauftem Mehl aus Mais und Reis genommen und dann noch zwei oder drei Löffel Buchweizenmehl dazugemischt).

In den Teig hab ich den Schnee untergehoben und in der Handgeschmiedeten ein Stück Butter erhitzt. Da hinein kam der Teig und buk auf einer Seite, während ich einen gehäuften Esslöffel Rosinen auf der Oberseite verteilte. Das weitere Prozedere kennt ihr schon: den Teig in Teilstücken wenden, au fder anderen Seite auch backen, und dann mit der Teigschaufel in mundgerechte Happen zerzupfen.

Bei Tisch mit Staubzucker bestreuen und Apfelmus oder Kompott dazuservieren.

18.4.18 19:23, kommentieren

17. April: Bohnensuppe, Karotten-Pastinaken-Gratin, Zitronenkuchen

Heute begebe ich mich zu Roland Düringers neuem Programm "Der Kanzler". So wird der Gast allein essen, und zwar eine eher serbische Bohnensuppe, ein Karotten-Pastinaken-Gratin mit Frischkäse und als Abschluss einen Zitronenkuchen. Den ich nach einer spontanen Idee mit einem Spezialrezept verfertigte, so dass er fast so schmeckte wie normal.

Für die Bohnensuppe hab ich in wenig Schmalz ein paar Deka Speckstreiferl ausgebraten, geschnittenen Zwiebel und Knoblauch dazugegeben und mitgebraten, dann die restlichen gekochten Bohnen vom Vortag dazugeschüttet (mit wenig vom Kochwasser, hab mit Wasser verlängert und mit Salz, Oregano und ganz wenig Kreuzkümmel und mehr Paprkapulver gewürzt. Und ein bisserl Pfeffer.

Das hat dann vielleicht eine halbe Stunde geköchelt. Laut Rezept hätte die Suppe mit einem Mehl-Wasser-Gmachtl gebunden werden sollen. Aber bei sowas folge ich dem Mayr-Kochbuch: Pürierstab kurz reinhalten und einen Teil der Bohnen (oder was immer es ist) pürieren, das bindet auch.

Den verbleibenden Rest werde ich morgen mit einer Semmel als Mittagessen verzwicken.

Das Gratin war auch einfacher Art: Boden der Auflaufform mit Öl ausstreichen. Einen mehligen Erdapfel schälen und in dünne Scheiben schneiden, den Boden damit auslegen. Die Pastinakenscheiben drüber und ganz oben die Karottenscheiben. Dann habe ich gesalzen und mit Gewürzmischung bestäubt und mit einer Milch-Ei-Mischung übergossen. Dann hab ich von der Frischkäse-Rolle fünf Scheiben runtergeschnitten und die auf dem Gratin drapiert. Das hat dann bei 180 Grad Ober- und Unterhitze eine Dreiviertelstunde gebacken.

18.4.18 18:32, kommentieren

16: April: Hühnersuppe mit Nudeln, Chili con carne mit Polenta, Bratapfel

Weil ich mir eingebildet habe, unbedingt ein Chili con carne mit Polenta kochen zu müssen, bin ich heute über meinen Schatten gesprungen und habe einen roten Paprika (immerhin aus Österreich) und ein Glas Zuckermais erstanden. Beides sonst nicht in meinem Warenkorb. Apropos Warenkorb. An alle HerstellerInnen von glutenfreien Teigwaren: eine Suppeneinlage wäre fein! Ich hab heute wieder Spaghetti in Kleinteile zerbröselt, um die dann in der Suppe einzukochen. Oder flaniere ich nur im falschen Supermarkt?

Heute musste ich tatsächlich einen gedanklichen Plan erstellen fürs Kochen. In der Früh hab ich die roten Bohnen eingeweicht, um vier Uhr nachmittags die Dinger für knapp eine Stunde gekocht. Um fünf hab ich erstens die Hühnersuppe aufgetaut, mit Wasser verlängert und nachgesalzen und ein paar Spaghetti hineingebröselt und gekocht.

Die hab ich dann zur Seite gestellt und das beschichtete Reinderl erhitzt, 15 Deka Maisgrieß kurz geröstet und mit fast einem dreiviertel Liter heißem Wasser und einem Schuss Obers aufgegossen, gesalzen, die Hitze reduziert und den Maisgrieß 20 Minuten köcheln und danach fast ebenso lange ausquellen lassen.

Außerdem hab ich um fünf den Boden eines Reinderls mit Sonnenblumenöl bedeckt und ein großes geschnittenes Zwiebelhapperl drin angebraten, 30 Deka Hühnerfaschiertes dazugegeben und weitergebraten und derweil gewürzt, mit Salz, Pfeffer, Oregano und Kreuzkümmel. Den Chili hab ich mir erspart, wegen des Kinds, dafür hab ich das Glas mit der ungarischen Chilipaste auf den Tisch gestellt, zum Selberschärfen.

Das Fleisch hab ich dann mit einem Dreiviertelliter passierten Paradeisern aufgegossen, zwei Drittel von dem Zuckermais im Glas reingekippt und den geschnittenen roten Paprika. Dann hab ich den Großteil der Bohnen dazugeschaufelt und etwas vom Kochwasser.

Das alles hat dann fast eine Stunde vor sich hin geköchelt, die meiste Zeit offen, auf dass die Flüssigkeit reduziert würde.

Zeit genug, um drei Bratäpfel vorzubereiten: extra kleine Äpfel gekauft, das Kerngehäuse ausgestochen, unten mit einem Marzipankugerl verstoppelt und in ein bebuttertes feuerfestes Förmchen gegeben und mit einer Masse aus gemahlenen Walnüssen, Dirndlmarmelade, Rosinen, Honig und Apfelmus gefüllt. Die haben bei 180 Grad Ober- und Unterhitze eine Dreiviertelstunde gebraten, und dann habe ich sie mit einigen Teelöffeln Obers dekoriert.

War lustig übrigens heute. Der Gast hat heute zum ersten Mal Chili gegessen, und ich habe es zum ersten Mal gekocht. Gottseidank waren wir beide zufrieden. (Den Kommentar des Kindes erspar ich euch im Detail. Großes Drama.)

2 Kommentare 16.4.18 18:24, kommentieren

15. April: Karpfen in Cornflakes-Kruste mit Buttererdäpfeln und Blattsalat

Erraten. Das Kind paniert. Heute nicht mit viel Hingabe, weil alles anders ist. Erstens sind die Fischstücke größer als sonst, zweitens ist es glutenfreies Mehl und drittens statt der gewohnten Semmelbrösel die sehr ungewohnten gemörserten Cornflakes. Werde ich heute auch zum ersten Mal so essen.

Mein Anteil an der Arbeit zum gebackenen Karpfen in Cornflakes-Kruste mit Blattsalat und Buttererdäpfeln ist es, den Blattsalat zu richten, mit wenig Rucola und den letzten Radieschen anzureichern und ihn vorm Servieren mit Wiener Marinade zu begießen. Und ich habe zwei Portionen speckige Erdäpfel gedämpft, geschält und zerteilt und werde die salzen und in zerlassener Butter schwenken.

Außerdem habe ich ja gestern schon die Spargelcremesuppe vorbereitet, die ich heute nur noch erhitzen muss. Und ich habe mir als Nachspeise eine Schichtcreme  ausgedacht: in die kleinere Version unserer Trinkgläser habe ich abwechselnd Apfelmus und eine Topfencreme (Magertopfen, Rahm, Zucker) gegeben, da kommen vorm Servieren noch kleine Zuckerherzen drauf.

Und natürlich bin ich die, die den Fisch herausbacken wird, in Sonnenblumenöl, beidseitig goldgelb, was mir hoffentlich gelingen wird, im Angesicht der neuen Pommes-Verordnung.

15.4.18 17:33, kommentieren

14. April: Reisauflauf mit Spargelsauce und Blattsalat

Der erste Spargel wächst! Hab ich heute gleich ein paar dünne Stengel abgeschnitten. Den Großteil davon hab ich auf bewährte Weise mit einem Erdapfel und Obers zu einer Suppe für morgen verarbeitet. Aus dem Rest hab ich für uns eineinhalb - der Gast is(s)t heute woanders - ein Mittelding aus Spargelragout und -Sauce gemacht.

Aus je einem Löffel Butter und Mehl hab ich eine helle Einbrenn gemacht, eine Handvoll Spargelstücke zugegeben, mit Wasser aufgegossen, gesalzen und mit Zitronenpfeffer gewürzt und alles unter Rühren ein paar Minuten köcheln lassen, einen tüchtigen Schuss Obers zugegeben und noch ein paar Minuten köcheln lassen.

Da hinein kam der restliche Auflauf, und über die Reste vom gestrigen Salat kamen ein paar Oliven und der Rest des Kräuterrahms.

Sehr fein, diese Reste der Reste.

14.4.18 11:55, kommentieren

13. April: Fisolencremesuppe, Reisauflauf mit Kräuterrahm und Blattsalat

So, und heute wurden die Reste verarbeitet, damit der Kühlschrank wieder leerer wird. Erst habe ich mit dem Pastakochwasser (vom Gast natürlich, zweng der Gluten), einem Erdapfel und einer Portion geschnittenen blanchierten Fisolen (und Obers, Salz und Dille, um genau zu sein) ein Supperl gekocht.

Danach gabs einen pikanten Reisauflauf mit Kräuterrahm und Blattsalat. Und da war auch ein kleiner Rest von der Hirse von neulich drin, in dem Reisrest. Und zwei Eier, eine Handvoll blanchierter Erbsen und zwei geraspelte Karotten. Und Salz.

Diese Masse hab ich in die mit Öl ausgestrichene Auflaufform getan, glattgestrichen und mit einem Rest geriebenen Parmesan bestreut. Bei 175 Grad Ober- und Unterhitze hat das dann eine Dreiviertelstunde gebacken.

Die Blattsalate hab ich gemischt und mit drei scheiblierten Radieschen angereichert. Im Kräuterrahm war Salz und eine Mischung aus Petersil, Schnittlauch, Pimpinelle und Basilikum.

3 Kommentare 14.4.18 11:49, kommentieren

noch immer 12. April: das Faschierte

Also erstens habe ich heute spontan umgeplant: statt der Polenta wird es Teigwaren geben, Spiralen nämlich, für den Gast glutenfrei.

Zweitens habe ich heute, immerhin im Bio-Supermarkt, das Faschierte zu einem Kilopreis von 21,90 Euro erworben.

Aufgefallen ist mir das erst daheim, als ich den angehefteten Zettel studierte. Das hätte mich tatsächlich aus den Socken gehoben, wenn ich denn welche angehabt hätte. Mir ist ja klar, dass beim Faschierten vom Diskonter zum Kilopreis von 3,99 Euro das wertvollste die Verpackung ist. Aber um so gut wie 22 Euro krieg ich schon ein ordentliches Stück Fleisch.

Ich hab dann dort in der Fleischabteilung angerufen und mit dem zuständigen Herrn diskutiert. "Ja, wenn wer die Restln ins Faschierte haut, dann ist das natürlich billiger", meinte er. Was er denn reintäte, fragte ich. "Die Schulter!" war seine Antwort.

Ich hab dann bei Labonca nachgeschaut, was die verlangen. Faschiertes selber verschicken sie nicht im Onlineshop, die dicke Schulter kostet dort etwa 24 Euro.

Trotzdem: ist das Faschierte nicht eher dazu da, um Reste zu verwerten?

Es ist ja egal, wir lassen uns die damit fabrizierte Sauce Bolognese eh schmecken. Vielleicht noch ein bisserl mehr als sonst.

3 Kommentare 12.4.18 16:26, kommentieren

12. April: Zucchinicremesuppe, Sauce Bolognese mit Polenta, Kompott

Und weil wir eigentlich alle drei nicht gern frisch gepressten Orangensaft trinken, habe ich den heute kurzerhand zu einem Gelee verarbeitet. Es ist ja gut, dass ich immer zu den Sonderangeboten greife, so hatte ich Gelierzucker 2:1 zu Hause. Und abgeriebene Orangenschale gibts sowieso immer in meinem Kuchlkastl, das kennt ihr ja schon. - Ich hätte aber auch ohne Zögern Zitronenschale genommen für das Gelee, im Notfall.

Jedenfalls waren vier kleine Glaserl Orangengelee in zehn Minuten fertig und der Saft weg. Super.

Heute Abend gibts den Rest des Zucchinirahmgemüses von neulich verlängert als Suppe. Danach werde ich eine Sauce Bolognese mit Polenta schmurgeln. Dafür habe ich ein halbes Kilo Faschiertes gekauft und ebenso viel Suppengemüse (aber zwei kleine Karotten davon hebe ich für andere Zwecke auf).

Erstmal werde ich das Bratfett vom Brathendl letztens erhitzen und ein bis zwei kleine Zwiebelhapperl und drei große Knoblauchzehen, beides geschnitten, anrösten, das Fleisch dazugeben und ebenfalls rösten, salzen und das geschnittene oder vielleicht sogar geraspelte Suppengemüse zugeben und alles immer weiter schmurgeln. Würzen werde ich mit Pfeffer, Rosmarin, einem Lorbeerblatt und vielleicht Oregano.

Jedenfalls werde ich dann mit reichlich gekochten Paradeisern aufgießen, den Bratensaft vom Hendl dazugeben, noch einmal alles gut umrühren, zudecken und dann vielleicht zwei Stunden leicht köcheln. Und wenn ich sie finde, werde ich die Gewürze vorm Servieren wieder rausnehmen. Dann hat das Kind weniger zum motschgern.

Während der letzten halben Stunde Schmurgeln köchle ich auf der benachbarten Herdplatte eine Polenta, vermutlich mit einem Schuss Milch oder Obers.

Den Abschluss bildet ein Schüsserl Zwetschkenkompott. Und aus.

1 Kommentar 12.4.18 08:32, kommentieren