Der Sparküche-Blog.

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19. Oktober

Heute mittags hab ich kurzerhand den Rest vom Curry zur Sauce umfunktioniert, indem ich den Pürierstab hineinhielt, den Rest von der Stelze - war eh nimmer viel - drin aufgewärmt und etwas vom übrigen Reis dazugegessen. Vorher ein bunter Salat aus Blättern und Paradeisern und nachher ein rosa Petit-four. Ich nannte die Hauptspeise gebratenes Schweinefleisch mit Curry-Linsen-Sauce und Reis und war zufrieden.

Abends kämpfte sich das Kind tapfer durch die Gemüsesuppe von gestern, da als Haupt- und Nachspeise Grießschmarren mit Apfelmus und Dirndlmarmelade wartete. Der Grießschmarren war schnelle Küche nach Art der Sparköchin:

In den Messbecher Grieß bis 1/4 Liter, dann eine Prise Salz dazu und mit soviel Milch aufgießen, dass sie einen Zentimeter über dem Grieß steht, ein Ei dazuschlagen und alles gut verrühren. Eine Stunde stehen lassen.

In einer Pfanne reichlich Butter (vielleicht drei Deka) zerlassen und den nochmals gut durchgerührten Teig hineingießen und bei eher größerer Hitze einige Minuten backen. Wenn die Unterseite fest ist: eine Ecke hochheben und den flüssigen Teil auf den Boden der Pfanne rinnen lassen, die nächste Ecke anheben und so weiter. Wieder ein bisserl backen lassen, die Hitze reduzieren, und dann immer wieder zerteilen und wenden, bis man mundgerechte Happen hat, die leicht angeknuspert sind.

Den Herd abdrehen und noch einige Minuten durchziehen lassen und bei Tisch mit Zucker bestreuen.

Für morgen hab ich mir an Resteverwertung den Rest vom Camembert mit Nüssen und den restlichen Reis vorgenommen. Mir wird schon was einfallen.

19.10.17 20:27, kommentieren

18. Oktober

Heute hatte ich N zu Besuch und kochte vegetarisch. Das Kind wird abends, wenn es die Reste verdrückt, auf den geliebten Speck verzichten müssen. Es wurde ein Linsen-Gemüse-Curry mit Basmatireis. Ohne Suppe, dafür mit kleinen süßen Teilchen nachher.

Fürs Curry hab ich erst einmal den Namensgeber, einen gehäuften Teelöffel voll, ins Reinderl gegeben sowie eine große Knoblauchzehe, ein kleines Zwiebelhapperl und zwei Stück kandierten Ingwer, alles klein geschnitten. Außerdem ein Lorbeerblatt und ein Stammerl Rosmarin. Das hab ich ohne Fett kurz angeröstet und dann erst das Sonnenblumenöl zugegeben. 

Dazu kem ein Suppenteller Gemüsewürfeln ( Lauch, Karotte, Pastinake, Sellerie) und durfte einige Minuten mitbraten,  bevor ich mit einem Glas gekochte Paradeiser aufgoss und salzte. Mit etwas Wasser verlängert (da war gleich das Paradeiserglas ausgespült) und zwei Handvoll Linsen dazu sowie ein Esslöffel Rosinen.

Und dann das übliche: gut durchrühren  Hitze reduzieren, Deckel drauf, eine halbe Stunde schmurgeln lassen. In der Zwischenzeit den Reis trocken anrösten, salzen und mit heißem Wasser aufgießen. Und wieder: gut durchrühren, Hitze reduzieren, Deckel drauf, eine halbe Stunde schmurgeln lassen.

Ins Curry kam zum Schluss ein Rest Obers und gehackter Petersil (und den Rest von dem streute ich über die Suppe von gestern und den Rest der Pasta von gestern, die ich abends verdrücken werde).

Obers, Linsen, Öl und Ingwer waren beim Curry nicht aus eigener Produktion. Der Rest schon. - War ich kurz stolz auf mich.

18.10.17 18:41, kommentieren

17. Oktober

Wisst ihr, was das Kind gestern gesagt hat? "Danke für das gute Essen!" So kann man sich täuschen.

Da hab ich doch heute gleich etwas gekocht, was ihm auch gut schmeckt: Pasta in Speck-Obers-Sauce. Danach Schokokuchen.

Einer der Speckreste musste weg. Also hab ich ihn gestreiferlt und mit wenig Schmalz angebraten, ein wenig scheibliertes Gemüse dazu (Karotte, Pastinake, Lauch) und weitergebraten.

Derweil haben im Reinderl nebenan die original apulischen Teigwaren, wie immer sie auch heißen, in Salzwasser geköchelt. Das ist natürlich was ganz anderes als die heimische Industriepasta. Erstens Weizengrieß, zweitens dicker Teig, also fast eine halbe Stunde geköchelt, bis ich sie als dem Kind zumutbar empfunden habe. 

Den Gemüse-Speck hab ich derweil mit Obers aufgegossen und gesalzen und ein paar Minuten gedünstet, dann mit etwas Kochwasser von der Pasta verlängert und weiter gedünstet und am Schluss die Teigwaren zugegeben und alles nochmals gut durchgemischt.

Aus dem Wasser hab ich gach mit zwei Handvoll Gemüsewürfeln und einem Lorbeerblatt eine Gemüsesuppe gemacht. Kann man immer brauchen.

1 Kommentar 18.10.17 18:30, kommentieren

16. Oktober

Heute wird das Kind dran glauben müssen. Wir haben nämlich den Großteil der Melanzani-Ernte eingeholt und die war nennenswert. Lauter kleine Früchte (mit zwei Ausnahmen, halleluja), aber ingesamt über eineinhalb Kilo.

Die habe ich gewürfelt und mit gehacktem Knoblauch in reichlich Sonnenblumenöl gebraten. Den Großteil werde ich einfrieren, aber die letzte Portion hab ich in der Pfanne lassen und mit einem Teil des Rests der Stelze, mundgerecht scheibliert, und dem Rest vom Reis vermischt, mit ein bisserl Wasser aufgegossen und langsam auf dem Herd erhitzt.

Ich nenne das Reispfanne mit gebratenem Schweinefleisch und Melanzani und höre das Kind jetzt schon motschgern, wegen der Melanzani. Aber mir schmeckts.

16.10.17 13:20, kommentieren

15. Oktober

Vorgestern habe ich zumindest ein bisserl Platz im Tiefkühler geschaffen, indem ich die Stelze von Labonca rausgenommen habe. Gestern hat sie dem Kühlschrank geholfen, den Inhalt zu kühlen, und heute gibts Besuch und für diesen und natürlich für uns Stelze mit Trallala. Davor eine Kürbiscremesuppe und danach Marillenkuchen. Wer noch kann und mag.

Die Stelze hab ich gewaschen und mit der Oberseite nach unten in drei Zentimeter hoch Wasser zehn Minuten gekocht. So konnte ich das Schwarterl besser einschneiden. Dann hab ich sie rundum gesalzen und mit Kümmel bestreut (und heroisch auf den obligaten Knoblauch verzichtet) und in die Bratfolie gestopft. Dazu kamen drei große geschälte Erdäpfel und eine größere Karotte, ebenfalls geschält.

Zugebunden,  Folie eingestochen, auf den Rost gehievt, den Rost ins kalte Rohr geschoben (in die untere Mitte) und auf 180 Grad Ober- und Unterhitze gedreht. So blieb sie die erste Stunde. Danach hab ich für eine Dreiviertelstunde auf 200 Grad erhöht, danach aber wieder auf 170 Grad reduziert. Insgesamt bleibt das Ding drei Stunden im Rohr.

Jede Menge Zeit, um dazwischen noch die Suppe zu machen. Zuerst hab ich die Erdäpfelschalen mit Sellerie- und Lauchblättern sowie Petersil ausgekocht. Dann kam der Rest vom Hokkaido zusammen mit einem Erdapfel, beides gewürfelt, hinein, und Salz. Nach einer halben Stunde Köcheln habe ich das  Gemüse püriert und vorm Servieren werde ich die Suppe nochmals erhitzen, mit Milch verlängern und mit Gewürzmischung toppen.

Für den Krautsalat habe ich gestern schon einen kleinen Teil der Ernte in feine Streifen geschnitten, gesalzen und bekümmelt und kräftig durchgeknetet. Das hat im Kühlschrank über Nacht geruht und wird jetzt abgeseiht und mit kochend heißer Wiener Marinade übergossen.Die gebratenen Speckwürferl spar ich mir heute allerdings, sonst sterben wir alle an Herzverfettung.

Außerdem hab ich die letzten Paradeiser in Scheiben geschnitten und ein Zwieberl in Ringe und ein paar Basilikumblätter in Streifen und hab das alles vermischt und auch mit Marinade übergossen.

Und weil zwei der EsserInnen eher konservativ sind, hab ich auch ganz normalen Blattsalat angerichtet.

Als Beilage gibt es Reis vom Neusiedler See. 

 

Kleiner Nachtrag: weil der Krautsalat also wirklich sehr bissfest war und dementsprechend übrig geblieben ist, hab ich ihn, so wie er war, nochmals zum Kochen gebracht, eine Minute gekocht und dann randvoll in ein Schraubglas gefüllt. Hoffentlich ist er dann weicher, wenn ich das nächste Mal einen brauch.

Nach dem Essen, beim Sortieren der Reste, war ich mir nicht sicher, ob ich das verbliebene Schwarterl überhaupt aufheben sollte. Das Kind wähnte, mit schreckgeweiteten Augen, seine Lieblingsdelikatesse im Hendlfutter verschwinden und mischte sich blitzschnell ein: "Das kannst du doch in der nächsten Suppe auskochen!"

"Ja genau!" sagte meine Mutter und rettete dem Kind die Sonntagslaune.

16.10.17 13:16, kommentieren

14. Oktober

Ich dachte schon, ich hätte es übertrieben bei der heutigen Gemüse-Eierspeise mit Gebäck. Sie hat uns aber wider Erwarten sehr geschmeckt. Vorher gabs den Rest der Broccolicremesuppe, und so hatten wir doch noch eine Art warmes Abendessen.

Nämlich hatte ich neulich zuviele Speckstreiferl geschnitten. Die hab ich im Eierspeispfandl ausgebraten und zwei Esslöffel Lauch-Röllchen dazugetan. Und drei Radieschen, klein geschnitten. Lauter Gemüse, das das Kind normalerweise verweigert. Aber mit Eiern und Speck drum rum gehts dann doch durch den Schlund.

Jetzt zwei Eier drauf und mit der Gabel gut durchgerührt und gesalzen, eine Minute braten lassen und dann den Herd abgedreht und die Eier stocken lassen und ein paar Flankerl vom Camembert mit Nüssen draufgetan. Um ihn wegzukriegen, denn er ist zwar super bio und Demeter, aber roh schmeckt er uns beiden nicht.

Geschmolzen allerdings auf der Eierspeis war er ein Genuss.

2 Kommentare 14.10.17 18:36, kommentieren

Freitag der Dreizehnte. Oktober.

Der heutige Tag steht im Zeichen des Broccoli. Dem Gemüsebeet konnte ich ein Viertelkilo davon entreißen. Weil mich das Kind dabei beobachtete, hatte ich keine Chance auf die lange Bank. Das Kind liebt Broccoli.

Also habe ich heute mein Drei-Stufen-Kochen angewendet. Erst im Reinderl die Schalen und Blätter ausgekocht. Auch gleich die vom Erdapfel, und Blätter vom Sellerie und Petersil auch gleich. Und zwei kleine Stück Speckschwarterl. 

Währenddessen konnte ich das Gemüse putzen und zerkleinern. Der nächste Schritt waren die Roserl, die ich blanchierte, jetzt mit Salz im Wasser. Aber erst, nachdem ich das Grünzeug für die Hendln rausgefischt hatte. Die Schwarterl durften bleiben. Nach ein paar Minuten kamen die Roserln wieder raus (die Schwarterl noch immer nicht) und die gewürfelten Broccolistängel und der Erdapfel kamen rein.

Das köchelte jetzt alles so lange wie ich brauchte, um einen Marillenkuchen ins Rohr zu schieben. Jetzt kamen die Schwarterl raus und der Rest wurde püriert und mit Milch verlängert. Als Einlage verwendete ich die in Streifen geschnittenen Schwarterl (für das Kind) und ein paar Broccoliroserl (für beide).

Der restliche Broccoli kam zum Rest vom gestrigen Risotto. Ebenso wie eine großzügige Handvoll Speckstreiferl, ein Rest geriebener Käse, ein Esslöffel gehackter Petersil, etwas Salz und ein verquirltes Ei. Gut durchgerührt und die Masse in eine gebutterte flache Form gedrückt (das Kind liebt es knusprig). Die wartet jetzt, bis der Kuchen fertig ist und wird dann in bewährter Form gebacken: 180 Grad, eine Stunde bei Ober- und Unterhitze.

Weil noch Zeit war, hab ich mir ein Herz genommen und zwei Handvoll Kleinstparadeiser und ein Stück Gurke zu einem Salat verarbeitet.

Jetzt bleibt mir nur noch zu hoffen, dass das Kind vom Speck und Broccoli im pikanten Reisauflauf mit Salat derart enthusiasmiert ist, dass ihm die natürlich immer noch vorhandenen Kohlrabiwürfel nicht auffallen. Oder es sie zumindest gnädig hinnimmt.

Es ist grundsätzlich ein Segen, ein Feinschmeckerkind im Haus zu haben.

Aber manchmal schon ein Fluch auch.

1 Kommentar 13.10.17 10:58, kommentieren

12. Oktober

Heute habe ich mein Mittagessen rund um eine gedämpfte rote Rübe herumgebastelt. Die rote Rübe, etwas kleiner als ein Tennisball, war die heurige Ernte aus dem Selbsterntebeet. So mickrig wars überhaupt noch nie.

Aber, positiv denken: die rote Rübe werde ich heute mit Genuss verspeisen, und zwar als Kohlrabirisotto mit Rote-Rüben-Creme.

Dazu hab ich das Ding  geschält und grob geraffelt und mit Salz und geriebenem Kren gewürzt und großzügig Rahm untergerührt.

Für den Risotto hab ich das beschichtete Reinderl aufgeheizt und zwei Portionen Rundkornreis angeröstet, dann ein Becherl Kohlrabiwürferl aus dem Tiefkühler dazugegeben, gesalzen und mit reichlich heißem Wasser aufgegossen. Umgerührt, Hitze reduziert, Deckel drauf, eine halbe Stunde telefonieren.

Und jetzt lass ich es mir schmecken.

Vielleicht esse ich ein paar Grammeln dazu oder ein Stück Blunze. Und Chili muss drauf, ganz sicher.

12.10.17 11:53, kommentieren

noch immer 11. Oktober

Weil ich am Abend nicht da war, habe ich ein Was-ich-so-finde-Gratin vorbereitet. Als Vorspeise hatten Kind samt Betreuung den Rest der Hühnersuppe mit den Buchstaben.

Weil ich doch heute begonnen habe, das Gemüse zu verarbeiten. Packerl mit Suppengrün und Lauchringen wanderten in die letzten kleinen Lücken im Tiefkühler, die Resterl in die Auflaufform.

Zuerst Öl auf den Boden der Form geträufelt, dann zwei Erdapferln dünn scheibliert auf dem Boden der Form verteilt, darüber zwei kleine Topinamburknollen, ebenfalls in Scheiben. Hier wurde das erste Mal gesalzen, drauf kam eine Lage dünner Pastinakenscheiben, darauf Lauchringe, zwei Fisolen und Zucchinischeiben. Wieder gesalzen und mit Speckwürfeln bestreut.

In einem Häferl hab ich zwei Eier und ein Achterl Obers vorbereitet mit der Anweisung: Eier und Obers verquirlen und sachte übers Gemüse gießen, dann mit geriebenem Parmesan bestreuen und bei 180 Grad Ober- und Unterhitze etwa eine Stunde im Rohr belassen.

Ich war ziemlich froh, dass für mich auch noch eine Portion übrig geblieben war.

1 Kommentar 11.10.17 21:24, kommentieren

10. und 11. Oktober

Na, das war gestern wieder eine Kocherei. Vorgestern ist von den Apfelspalten (von denen wir eine unglaubliche Menge verdrückt haben), Teig übrig geblieben. Aus dem hab ich kalt lächelnd vier Palatschinken gebacken und diese, ausgekühlt, in Streifen zu Frittaten geschnitten. Einen Teil hab ich eingefroren, den anderen haben wir heute in der Hühnersuppe gegessen. Danach gabs Spaghetti mit Mangold.

Ich habe nämlich endlich begonnen, die Gemüseernte zu verarbeiten, namentlich den Mangold. Die Blätter hab ich in Salzwasser blanchiert und geschnitten, die Stiele in 10 - 12 cm lange Stücke geschnitten und ebenfalls blanchiert. Das kam alles in den Tiefkühler, nur eine Portion Mangoldblätter hab ich aufgehoben.

Jedenfalls hab ich in dem Mangold-Wasser die Spaghetti gekocht (und gehofft, dass sich die Oxalsäure durchs Erhitzen in Luft aufgelöst hat ...) und nebenbei den Mangold in einem Rest Obers mit Salz, Curry oriental und einem Brieferl Sojasauce geköchelt. Dann die Pasta dazu, alles gut durchgemischt und bei Tisch mit bunten Kirschparadeisern, geriebenem Parmesan und den letzten Pinienkernen aufgewertet.

Heute koche ich in die noch vorhandene Suppe ein paar Buchstaben ein und esse den Rest der Nudeln aufgewärmt. Ich freu mich schon.

11.10.17 10:15, kommentieren

9. Oktober

Heute musste ich den Riesen-Kohlrabi (Sorte Superschmelz, hatte fast einen Kilo, das Ding) anschneiden. Dann hab ich den Rest auch gleich geraspelt und eingefroren. Bis auf zwei Handvoll, die hab ich in den Rest unserer Kürbiscremesuppe vom Freitag gegeben, da war ein halber Teller voll übriggeblieben. Darin hab ich den Kohlrabi bissfest gegart und dabei die Flüssigkeit reduziert.

Schon in der Früh hab ich aus dem Tiefkühler eine Portion Hühnerjunges (für die NichtösterreicherInnen: Rücken, Magen, Herz, Flügerl) und eine Portion Suppengrün entnommen, beides in das Wasser geschmissen, in dem ich zuvor die Schalen vom Kohlrabi für die Hendln gekocht hatte. Dazu kam Salz, ein Lorbeerblatt, ein paar kleine Knoblauchzehen und gut wars. 

Die Suppe köchelte drei Stunden vor sich hin. Dann hab ich das nicht essbare Gemüse rausgefischt, das Fleisch auch und klein geschnitten. Die Hälfte kam retour in die Suppe, den Rest hab ich in der kleinsten Pfanne gebraten. Und so aß ich heute eine Art gebratenes Hühnerfleisch mit Kürbis-Kohlrabi und Vollkornbrot gegessen.

Für den Abend habe ich mir vorgenommen, den Rest Milch und einen oder zwei Äpfel zu verwerten und vor allem endgültig den Rest vom Dinkelmehl loszuwerden, der seit Tagen in der Küche herumgammelt. Sicher ist euch klar, was es da heute nach der Hühnersuppe geben wird. Na sicher: Apfelspalten.

Ich werde aus der Milch, dem Mehl, einer Prise Salz und einem Ei einen zähflüssigen Teig rühren und die Äpfel schälen und in Spalten schneiden. Dann die Äpfel in den Teig tauchen und in einer Pfanne mit heißem Fett beidseitig ausbacken und mit reichlich Staubzucker bestreuen.

Nein, Zimt brauchen wir keinen. Und ja, wahrscheinlich werde ich Schmalz nehmen.

9.10.17 13:23, kommentieren

7. und 8. Oktober

Können wir übers Wochenende den Mantel des Schweigens breiten, bitte? Nein? Na gut. Am Samstag im Cafe Goldegg leider keine Sachertorte mehr bekommen und daher aus lauter Trotz das Langschläfermenü verknurpst. Eine halbierte zart getoastete Ciabatta bestrichen mit Paradeiscreme und mit Fleur de Sel bestreut, dazu wurden Rohschinken, Corizo und Oliven gereicht sowie eine Rahmcreme. Also: köstlich!!

Am Sonntag warfen das Kind und ich auf der örtlichen Kleintierschau Würstel mit Mayonnaise und Ketchup ein, und danach verkosteten wir noch das Kuchenbuffett.

Die Abendmahlzeiten waren kalter Natur. Insgesamt also nicht sehr erfreulich.

9.10.17 13:12, kommentieren

6. Oktober

Eine Stunde Powerkochen in der Früh bringt viel weiter: in einem kleinen Reinderl Blätter und Schalen ausgekocht (heute: Sellerie, Lauch, Basilikum und Erdäpfel), das Zeug wieder rausfischen und dann einen ganzen und einen gewürfelten Erdapfel ins Wasser, salzen und ein Stück Hokkaido-Kürbis, gewürfelt, dazu und alles eine knappe halbe Stunde köcheln. Den ganzen Erdapfel rausnehmen und den Rest pürieren. Mit Obers vollenden.

Mittags hab ich einen kleinen Rest Speck gestreiferlt und mit einem Mini-Zwieberl (in Halbringen) scharf angebraten. Nach drei Minuten den ganzen Erdapfel scheibliert und zugegeben und gesalzen und nach weiteren drei Minuten die Handvoll blanchierte Fisolen, die eh schon viel zu lange im Kühlschrank lagert, reingeschmissen, alles gut durchgemischt und das Erdäpfel-Fisolen-Gröstl noch fünf Minuten ziehen lassen.

Abends gab es, weil wir nachmittags außertourlich eine Packung Lachs-Sushi eingeworfen hatten, nur die Kürbiscremesuppe mit Weißbrot und Kernöl.

Das Weißbrot übrigens, so wie auch der neue Speckvorrat, kam von dem Hofkollektiv, das jetzt jeden Freitag in Alterlaa einen Bio-Stand aufbaut. Dort, wo auch der Weinhändler steht. Von dem ich mir heute ein Flascherl ganz famosen weißen Sturm mitgenommen hab.

Mahlzeit!

6.10.17 19:38, kommentieren